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Erfahrungen mit Kiva – Entwicklungshilfe der persönlichen Art

Meine Erfahrungen mit Kiva.org, der Plattform zur Vergabe von zinslosen Mikrokrediten für Projekte in Entwicklungsländern über das Internet, sind bisher nur positiv. Alle bisher von mir vergebenen Kredite laufen bisher noch innerhalb des Plans und zurückgezahlte Kredite können direkt an ein anderes Projekt vergeben werden.
Heute habe ich einen weiteren Kiva-Kredit vergeben: Francisca aus der peruanischen Hauptstadt Lima möchte ihren Essensstand auf dem lokalen Markt ausweiten.
Insgesamt haben wir mit dem Team G mittlerweile über 2000 Dollar an Krediten über Kiva vergeben. Anbei ein kleiner statistischer Überblick über mein eigenes Kiva-Portfolio:

    Geschlecht

  • Männlich 25.0%
  • Weiblich 75.0%
    Country

  • Cambodia 25.0%
  • Kenya 25.0%
  • Peru 50.0%
    Sector

  • Education 25.0%
  • Food 25.0%
  • Agriculture 50.0%
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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

One Response to Erfahrungen mit Kiva – Entwicklungshilfe der persönlichen Art

  1. Da Paul mich im letzten Jahr überhaupt erst auf Kiva aufmerksam gemacht hat, möchte ich hier noch eine mir sehr wichtige persönliche Erfahrung hinzufügen:

    Unabhängig vom sinnvollen Konzept der Mikrokredite bietet Kiva eine mir sehr wertvolle Erfahrung, die etwa in der Berichterstattung über die Dritte Welt oder Schwellenländer regelmäßig untergeht: Informationen über einzelne Menschen und ihre Lebensverhältnisse, ihre Wünsche und Ziele. Alltag, kein Tsunamie, keine Hungerkatastrophe.

    Kiva gibt Einblicke in die sehr menschlichen Probleme des Alltags, die – außerhalb unserer Wirtschaftssphäre – sehr leicht „Katastrophen“ für Existenzen, Familien darstellen können: Der kaputte Kühlschrank des kleinen Restaurants. Die Rikscha, die nicht mehr repariert werden kann. Der Düngerpreis, der „explodiert“ ist. Oder aber: der neue Ofen, der für die Bäckerei angeschafft werden soll.

    Herausforderungen, die häufig mit wenigen 100 US$ durch eine Zwischenfinanzierung gelöst werden können: In Kambodscha, Indien, Nigeria… kann das jedoch schnell zu einer Unmöglichkeit werden. Kein Eigenkapital. Kein Zugang zu Fremdkapital.

    Hier gezielt aushelfen zu können, und zwar nicht durch ein Almosen sondern von Unternehmer zu Unternehmer, ist mir Privileg und Pflicht zugleich.

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