(Teurer) Erfolg von Microsoft gegenüber Google

Mit der Übernahme von 1,6 % von Facebook für schlappe 240 Millionen Euro schafft Microsoft es einmal, sich gegen Google durchzusetzen. Google hätte auch gerne ein Stück vom Facebook-Kuchen ergattert. Ob sich die Bewertung von Facebook mit insgesamt 15 Milliarden auch wirklich rechtfertigen lässt, wird damit zusammenhängen, ob Social Networks in der Zukunft wirklich eine „Tor zum Internet“-Funktion übernehmen können, wie sie derzeit eher den Suchmaschinen zusteht. Für Steve Ballmer zumindest ein Teilerfolg auf dem Weg, Google im Onlinebereich zu überholen (wurde eigentlich beim Web 2.0 Summit bei der Verkündung des Zeitraums, in dem er Google überholen möchten, gelacht?).

Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

4 Responses to (Teurer) Erfolg von Microsoft gegenüber Google

  1. Sven says:

    Google wird in den nächsten 50 Jahren das Maß aller DInge im Internet sein, Google kauft sich entscheidene Unternehmen auf, um im Wettbewerb unantastbar zu bleiben. Daran ändert auch Facebook nicht s. Wahrscheinlich entwickelt Google aus Trotz jetzt sein eigenes Facebook, nur um Bill zu ärgern.

  2. Microsoft hat mit den Werberechten bis 2011 (?) ja auch noch die Möglichkeit, Einnahmen gegen die Kosten zu verbuchen. Insgesamt dürfte es für den Markt sinnvoll sein, wenn Google nicht tatsächlich für 50 Jahre das Maß aller Dinge wäre. Mutig ist im übrigen, wer denkt, heute Prognosen über einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren im Web zu machen. 🙂

  3. pherwarth says:

    Üblicherweise werden diese Werberechte wohl nicht einfach abgetreten, sondern von einem Mindestumsatz begleitet, den Microsoft an Facebook garantieren müsste. Wenn das auch in diesem Fall so gelaufen sein sollte, liegt das Risiko hier primär auf der Seite von Microsoft. Im schlimmsten Falle könnten damit nicht nur die Anteile an Wert verlieren, sondern auch noch Zahlungen für die Werberechte fällig werden, ohne das äquivalente Umsätze verbucht werden können.

  4. Pingback: Online-Stalking /-Spionage « Paul Herwarth von Bittenfeld

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