„Scrum & Kanban im Agenturgeschäft“ – Slides jetzt online

Im Rahmen des andrena ObjektForum berichtete ich am vergangenen Dienstag über Scrum & Kanban im Agenturgeschäft von //SEIBERT/MEDIA. Seit etwa eineinhalb Jahren nutzen wir in mehreren Teams intensiv die Möglichkeiten der agilen Softwareentwicklung und weiten die Ideen nach und nach auch auf das gesamte Unternehmen aus.

Durch die aktive Beteiligung der Zuhörer entwickelte sich der Vortrag zu einem eineinhalb-stündigen Dialog. Vielen Dank an alle, die dabei waren und auch an Kurt Jäger von andrena für die Ausrichtung und Moderation.

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Vortrag zu “Scrum & Kanban im Agenturgeschäft” am 10.1. in Frankfurt

Für Agenturen mit ständig wechselnden Projekten stellt es eine besondere Herausforderung da, agile und schlanke Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban anzuwenden. Dieser Vortrag beleuchtet, wie Agenturen Scrum und Kanban für die Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können, wann besser auf Scrum und wann besser auf Kanban gesetzt werden sollte, sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von “Agile” in Unternehmen. Dabei werden u.a. Fragen wie diese beantwortet:

  • Lohnt sich die Einführung von agilen Vorgehensweisen?
  • Wie führe ich agile Vorgehensweisen im Unternehmen ein?
  • Welche Voraussetzungen für einen Erfolg bestehen?
  • Soll ich besser auf Scrum oder auf Kanban setzen?
  • Welche Fallstricke und welche Herausforderungen gibt es zu überwinden?
  • Wie kann ich Scrum und Kanban in nicht-Programmierprojekten einsetzen?
  • Wie werden wir zum agilen Unternehmen?

Datum und Zeit: 10. Januar 2012 um 18:30 Uhr

Ort: Saalbau Gallus, Frankfurt

Referent: Paul Herwarth von Bittenfeld

Moderation: Kurt Jäger (andrena objects ag)

Die Anmeldung erfolgt über die Website von andrena

Microblogging im Unternehmen

Wie kann die Kommunikation im Unternehmen verbessert werden? Das ist eine Frage, die uns ständig begleitet. Viele verschiedene Ansätze habe ich in den letzten Jahren in der Praxis erlebt. Sowohl für die Verbesserung der direkten Kommunikation, etwa mit der Einführung von Teamräumen für Gruppen, die intensiv miteinander an einem gemeinsamen Projekt arbeiten. Als auch für die indirekte Kommunikation. Haben wir vor vielen Jahren dabei noch vornehmlich auf E-Mails und das Telefon zurückgegriffen, sind in den letzten Jahren zahlreiche Systeme gekommen und teilweise auch wieder gegangen.
Seit über zweieinhalb Jahren habe ich mittlerweile Erfahrungen mit internen Microblogs gesammelt. Sie eignen sich sehr gut für eine Steigerung der Transparenz in Projekten und bieten das Potenzial, das E-Mail-Aufkommen stark zu reduzieren. Über die Motivation, ein Microblog einzuführen, über Anwendungsfälle eines Microblogs sowie über grundlegende Kriterien für die Auswahl eines der verfügbaren Systeme könnt ihr in einem aktuellen Artikel bei Gründerszene mehr erfahren:

Wie ein “internes Twitter” (nicht nur) die Projektkommunikation verbessert

Einen guten Überblick über die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Microblogs gibt die folgende Präsentation von Joachim Niemeier:

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Wir nutzen Scrum, aber… (Scrum, but…)

Weit weniger als die Hälfte der Unternehmen, die angeben Scrum als Vorgehensmodell in der Softwareentwicklung zu verwenden, tun dies nicht wirklich. Stattdessen wird eine individuelle Anpassung des mit wenigen Regeln auskommenden Frameworks praktiziert, die den Namen Scrum nicht verdient. Oftmals, weil die viele Abstimmung zwischen den Teammitgliedern oder einzelne Rollen von Scrum als unnötiger Overhead wahrgenommen wird. Dafür hat sich ein anderer Name eingebürgert: “Scrum, but“. Diese Bezeichnung kommt von der Aussage: „Wir nutzen Scrum, aber…“.

Stefan Roock hat für die XP days eine sehenswerte Präsentation zu diesem Thema erstellt. Freundlicherweise hat er die Präsentationsfolien samt Foliennotizen online gestellt, so dass sie sich lohnt die Folien zu begutachten, ohne die Präsentation live gesehen zu haben.

Besonders interessant an der Präsentation ist, dass Stefan Roock eine Parallele von Karate zu Scrum zieht. In Karate gibt es sogenannte Kata, das sind stilisierte Übungen, die einem festen Ablauf folgen. In den ersten Jahren sollten Karateka auf die Erlernung solcher festen Abläufe fokussieren. Erst, wenn sie viele Jahre Erfahrung haben, sollten sie sich an individuelle Anpassungen dieser Abläufe wagen. Die klare Aussage dahinter ist, dass erst einmal Scrum selbst in seiner Gänze (kennen-)gelernt werden sollte, bevor man sich an irgendwelche Modifikationen wagt.

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Verwandte Artikel:

Warum die Diskussion über die Veränderung von Organisationen durch Social Media am Ziel vorbeiführt

In der letzten Zeit gibt es vielfach Diskussionen darüber, welchen Abteilungen in Unternehmen die Verantwortung für Social Media übertragen werden sollte.

So philosophiert Christopher Koch in einem Blogpost darüber, dass Social Media in der Marketing-Abteilung verankert sein müsste und deshalb die Marketing-Abteilung auch die Führung des Unternehmens übernehmen müsse.

Doch das Denken in einem funktionalen Abteilungsschema wird stets in eine Sackgasse führen. Auf den sozialen Netzwerken ist der Kunde direkt neben dem Interessenten, neben dem Journalisten und neben dem Investor. Ist da jetzt der Kundenservice, das Marketing, der Vertrieb, Public Relations oder Investor Relations gefragt?

An einer ganzheitlichen Sichtweise bei der Behandlung von Social Media in den Unternehmens wird kein Weg vorbeiführen. Einen guten Beitrag zum Thema “Social Media Governance” gibt es im Blog von Fink&Fuchs. Dort heißt es:

Letztlich gilt es, die Mitarbeiter in den verschiedenen Unternehmensbereichen (F&E, Produktion, Marketing, PR, Vertrieb, HR, Finanz u.a.) auf einen Lernprozess einzustimmen, der die Chancen von Social Media analysiert, wo sinnvoll ausschöpft und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichert. Bei der Gestaltung des dafür erforderlichen Rahmens sind Unternehmer und Manager gefordert.

Die Zuordnung der “Social Media-Verantwortung” zu einer Abteilung ist keine Lösung! Und gerade deshalb wird sich in den Organisationsstrukturen vieler Unternehmen in den nächsten Jahren vieles verändern müssen.

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Wie Unternehmen Location Based Services für sich nutzen können

Location Based Services sind auf dem Vormarsch, aber wie lässt sich das für Unternehmen nutzen?

Schaut man sich die Möglichkeiten für Gastronomie, Einzelhändler, Supermärkte und andere lokal verankerte Unternehmen an, sind diese sehr vielfältig. So schreibt die Fink&Fuchs PR AG in einem aktuellen Blogbeitrag:

Denkbar sind lokalisierte Bewertungssysteme, Gewinnspiele, Rabattsysteme, Verknüpfung von Pressematerialien mit zusätzlichen Standortinformationen, Service-Angebote für lokalisierbare Nutzer, …

In den USA werden bereits einige Aktionen von Unternehmen durchgeführt, die zeigen, in welche Richtung sich das LBS-Marketing (gibt es sonst bereits eine gängige Bezeichnung für das Marketing bei Location Based Services?) als Aktivität zur Steigerung der Kundenloyalität entwickeln kann:

  • Gastronomen bieten Ihrem aktuellen Mayor (das ist die Person mit der höchsten Anzahl an Checkins an einem Standort) die Versorgung mit kostenlosen Getränken.
  • Hoteliers bieten ihren Stammgästen vergünstigte Hotel-Übernachtungen an, wenn sie eine gewisse Anzahl von Check-ins erreicht haben.
  • Bei einer Shopping-Mall in Las Vegas erscheint der aktuelle Mayor sogar auf einem riesigen Bildschirm an der Außenwand.

All diese Aktionen wirken darauf hin, treue Kunden zu gewinnen, die zugleich über ihre Netzwerke (im Besonderen auf Facebook und Twitter) für kostenlose Publicity sorgen. Insgesamt handelt es sich um ein riesiges Spielfeld für alle, die sich mit Kundenorientierung (der bessere Begriff für eine positive Kundenbindung) beschäftigen. Das vielfach beschworene Word-of-Mouth-Marketing wird so für alle von uns zu einer Sache von einem Klick auf den “Check in”-Button und für kreative Unternehmen birgt es große Chancen. Ganz in Social Media-Manier entscheidet auch hier eher eine gute Idee und entsprechender Zeiteinsatz als ein großes Budget über den Erfolg.

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