Spektakulär und agil: Organisation vereint Denken und Handeln!

organisation_komplexitätGOagile! spricht am 17.2.2014 mit Niels Pfläging über neue, agile Organisationsformen als Antwort auf den allgegenwärtigen Wandel.

Der Autor und Berater stellt Denkmodelle und -werkzeuge für die Entwicklung und Führung dynamikrobuster Organisationen in seiner unnachahmlichen Weise vor. Diese sind kürzlich in seinem neuen, vierten Buch “Organisation für Komplexität” (www.orgfuerkomplexitaet.de) erschienen.

Gibt es Wachstum ohne Bürokratie? Wie passen sich Organisationen wachsender Komplexität an? Wie überwinden wir Barrieren von Leistung, Innovationsfähigkeit und Wachstum? Wie schaffen wir höhere Identifikation für Mitarbeiter?

Steffi Krause und Winald Kasch hinterfragen, reflektieren und stellen alte und neue Denkmodelle vor dem Hintergrund ihrer Beratungspraxis auf den Prüfstand.

Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend zu einem brennenden Thema der Unternehmensführung!

Überblick für den 17.2.2014

18.00 Einlass

18.30 Impulsvortrag von Niels Pfläging zu „Organisation für Komplexität“

19.30 Gesprächsrunde mit Niels, Steffi, Winald und allen Teilnehmern: Fragen aus der Praxis, Konsequenzen für Veränderung, Führung und Teams.

20.30 Häppchen, Getränke, Socializing

Jeder Teilnehmer erhält ein kostenloses Exemplar des neuen Buches von Niels Pfläging, „Organisation für Komplexität“.

Location

//SEIBERT/MEDIA GmbH
Kirchgasse 6
68185 Wiesbaden

Anmeldung

Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist für einen Betrag von 29 Euro inkl. MwSt. über die XING-Eventseite möglich.

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Scrum und Agile Softwareentwicklung – Praxisorientierte Einführung am 24. und 25. Februar 2014

Am 24. und 25. Februar 2014 findet in den Räumen der //SEIBERT/MEDIA GmbH in Wiesbaden eine zwei-tägige, praxisorientierte Einführung zu Scrum & agiler Softwareentwicklung an.

Neben den interaktiven Workshop-Teilen bieten wir auch Einblicke in die konkrete Anwendung agiler Vorgehensweisen im Projekt- und Produktgeschäft bei //SEIBERT/MEDIA.

Inhalte des Workshops

Einführung in Scrum & Agile Softwareentwicklung

  • Was ist agil? – Agile Werte und Prinzipien
  • Unterschiede zum klassischen Projektmanagement
  • Scrum: Konzepte und Funktionsweisen

Das Scrum-Framework

  • Die Rollen in Scrum: Team, Scrum MasterProduct Owner
  • Iteratives Vorgehen: Die Scrum-Sprints
  • Anforderungen planen, priorisieren und umsetzen: User-Stories
  • Wartungsaufgaben und Neuentwicklung unter einen Hut bekommen
  • Das TaskboardProduct Backlog, Todo, Doing, Done
  • Die Scrum-Meetings und ihre Bedeutung
  • Papier vs. Tool-gestützt oder Papier und Tool-gestützt?
  • Der visuelle Teamraum

Strategie

  • Politische Argumente für Agile
  • Einführungsstrategien: Best Practices
  • Stolperfallen und Probleme
Scrum-Prozess

Einführung in das agile Framework “Scrum”

Die Trainer

Joachim Seibert

Überzeugter Verfechter agiler Softwareentwicklung, zertifizierter Scrum Master (CSM) und Scrum Developer (CSD) und Scrum Professional (CSP). Leitet seit 1996 die Entwicklungsabteilung bei //SEIBERT/MEDIA und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass dort agile Methoden eingeführt worden sind. Er hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, Entwicklungsteams und Unternehmen agiler zu machen.

Paul Herwarth von Bittenfeld

Paul Herwarth von Bittenfeld arbeitet seit 2003 bei //SEIBERT/MEDIA mit und in Software-Entwicklungsteams, zunächst als Projektleiter, später als Product Owner und aktuell als ScrumMaster. In den letzten Jahren begleitete er die Einführung von Scrum und Kanban in mehreren Teams und die Einführung agiler Methoden und Vorgehensweisen auf Unternehmensebene sowohl bei //SEIBERT/MEDIA selbst als auch als Agile-Coach in Kundenprojekten.

Location

//SEIBERT/MEDIA GmbH
Kirchgasse 6
65185 Wiesbaden

Anmeldung

Die Anmeldung kann über die XING-Eventseite erfolgen. Die Teilnahme für die zweitägige Schulung inklusive Verpflegung kostet 799 Euro zzgl. MwSt.

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Events und Konferenzen für Online-Produktmanager in 2014

Gelegentlich werde ich gefragt, welche Weiterbildungs-Veranstaltungen für Online-Produktmanager von Bedeutung sind. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit dem Besuch von diversen Camps gemacht, bei denen i.d.R. in Form eines OpenSpaces ein Austausch stattfindet, es gibt allerdings auch zahlreiche Konferenzen und Seminare, die sehr wertvoll sind.

Gemeinsam mit Euch möchte ich einen Überblick der Events und Konferenzen für Online-Produktmanager in 2014 schaffen, die alle wichtigen (Un-)Konferenzen beinhaltet.

Event-Übersicht

Frühjahr 2014: LeanCamp Stuttgart

LeanCamps sind Unkonferenzen, bei denen sich die Teilnehmer zu Lean Startup, Business Modeling, Usability (UX), Agile Development und ähnlichen Methoden austauschen.

http://leancamp.co/stuttgart/

09.05.2014 bis 10.05.2014: PM Camp Stuttgart

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Die Un-Konferenz findet auch in 2014 wieder in Stuttgart statt.

http://stuttgart.pm-camp.org/

20.06.2014 bis 22.06.2014: PM Camp Berlin

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Die Un-Konferenz findet auch in 2014 wieder in Berlin statt.

http://berlin.pm-camp.org/

26.06.2014 bis 28.06.2014: PM Camp Rhein-Main

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Wie bereits im vergangenen Jahr ist vom 26.6.2014 (abends) bis zum 28.6.2014 ein PM Camp in Bad Homburg geplant.

http://rhein-main.pm-camp.org/

01.07.2014 bis 02.07.2014: Scrum Day 2014

Dieses Jahr findet der ScrumDay bei Hewlett-Packard (HP) in Böblingen statt. Der ScrumDay hat in den letzten Jahren insbesondere immer wieder das Thema “Agilität in großen Organisationen” als Schwerpunkt gesetzt. Produktmanager in einem skalierten Umfeld finden hier spannenden Input.

http://www.scrum-day.de/

22.09.2014 bis 24.09.2014: Global Scrum Gathering

Das Global Scrum Gathering findet zweimal jährlich statt, eines der Treffen ist in diesem Jahr in Berlin. Fast schon ein “must” für agile Produktmanager.

http://www.scrumalliance.org/courses-events/events/global-gatherings/2014/berlin-2014

Diese Liste lebt von Euren Beiträgen

Ihr könnt gerne Ergänzungen an pherwarth@seibert-media.net senden, dann werde ich die Liste entsprechend erweitern.

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So gelingt die Kontaktaufnahme mit (Tech-)Bloggern und Redakteuren

presse_bildFür die Bekanntmachung eines Produktes kann es sehr wertvoll sein, in den großen (Online-)Medien erwähnt zu werden. Im Rahmen der LeanConf in Manchester hat Martin Bryant, Chefredaktur vom bekannten Tech-Blog The Next Web, darüber gesprochen, wie man sich optimalerweise bei einer Kontaktaufnahme mit der Presse verhalten sollte, um wirklich die gewünschte Promotion zu erhalten.

Vorbereitungen, die getroffen werden sollten

Startups sollten nicht einfach drauf los legen und direkt Journalisten oder Blogger kontaktieren, sondern vorab ein paar Vorbereitungen getroffen haben:

  • Besteht bereits eine erste Version des Produkts? Eine reine Idee wird in der Regel keine Aufmerksamkeit finden.
  • Infografiken und Crowdfunding-Projekte bekommt die Redaktion von The Next Web tagtäglich gepitched, so dass das nicht mehr reicht, um einen Blogpost zu erhalten. Als Infografiken und Crowdfunding noch etwas ganz Neues waren, wurde es hingegen sehr gerne in Anspruch genommen. Infofern: Die Augen offen halten, was es für neue, spannende Trends gibt, und diese für sich nutzen.
  • Gibt es einen Anker für die Pressemitteilung und die Kontaktaufnahme? Üblicherweise wäre das ein Produkt-Launch, ein bedeutendes neues Feature, ein bedeutender Meilenstein (die Betonung liegt auf bedeutend!) oder auch eine persönliche, spannende Nachricht oder Personalie aus dem Unternehmen. Es kann auch sinnvoll sein, “Packages” zu bilden und mehrere Anker für eine Meldung zu nutzen. Ein Beispiel dazu: Einen bedeutenden User-Zuwachs kombinieren mit einem wichtigen neuen Feature-Release in einer Meldung zusammenfassen.

Den richtigen Ansprechpartner finden

Die meisten Blogger und Redakteure haben einen bestimmten Branchen- oder Themen-Fokus. Es sollte darauf geachten werden, dass der richtige Kontakt gewählt wurde. Dafür kann man sich z.B. anschauen, was diese Person zuletzt so veröffentlicht hat.

Typische schlechte Pitches

Diese schlechten Pitches hat Martin schon häufiger erlebt:

  • “Wir möchten Dir die Möglichkeit geben, mit unserem CEO zu sprechen” – Die Gründer wollen in der Regel selbst den Kontakt zur Presse haben. Es so darzustellen, als ob der Redakteur froh sein soll, mit dem CEO sprechen zu dürfen, ist keine gute Idee.
  • Pitches ohne Links und gute weiterführende Informationen werden meist nicht weiter verfolgt.
  • Sehr formale Pressemeldung, die sich schlecht übertragen lässt.
  • Unverständliche Meldungen, ggf. mit vielen Fremdwörtern und lächerlichen Namen.
  • Zu persönlich in der Ansprache werden, wenn man den Blogger/Redakteur noch gar nicht persönlich kennt.

Am besten also vermeiden, in eines dieser schlechten Muster zu verfallen.

Tipps für einen guten Presse-Pitch

Martin hat auch ein paar Tipps gegeben, was einen guten Pitch bzw. eine gute Kontaktaufnahme ausmacht.

  • Kurz und auf den Punkt halten.
  • Den Redakteur/Blogger nicht penetrieren oder belästigen.
  • Zurückhaltend mit Embargos oder “exklusiven Meldungen” sein.
  • Beziehungen zu den Redakteuren aufbauen, persönliche Gespräche bei Events und anderen Anlässen suchen.
  • Einen guten Pressebereich auf der Website vorhalten, auf dem sich u.a. das Logo in verschiedenen Auflösungen, die bisherigen Pressereleases, Grund-Informationen über das Unternehmen finden.

Ich hoffe, diese Tipps helfen Euch. Natürlich freuen auch wir bei Rhein-Main-Startups uns, wenn Ihr diese Tipps befolgt.

Foto: barockschloss

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3 wichtige Punkte zur Nutzung von “Metrics” in der Produktentwicklung

geckoboard_interfaceIm Rahmen der LeanConf in Manchester 2013 hat Paul Joyce, Gründer und CEO von Geckoboard, über “Beeing an informed business” gesprochen. Im Kern ging es um die Frage, wie eine Organisation Kennzahlen sinnvoll nutzen kann.

Ich konnte ein paar Punkte aus der Session ziehen, die ich gerne teilen möchte.

Starte mit der Frage “Was?”

Insbesondere wenn man gerade damit startet, sich mit Zahlen zu beschäftigen, sollte man zunächst klären, was man wissen möchte. Ansonsten kann man sich sehr schnell in der großen Menge möglicher Daten verlaufen und ein Gefühl der Überwältigung stellt sich ein. Daher ist die Klärung, was gemessen und betrachtet werden soll, sehr wichtig.

Bitte aber auch darauf achten, dass Daten genutzt werden, auf die wirklich agiert werden kann. Das schließt die sogenannten “Vanity Metrics” aus:

“Data collected about a company or its users that do not help entrepreneurs make decisions. Many claim that these metrics serve no purpose other than to make the entrepreneur feel good.”startupdefinition

Ein Beispiel für eine Vanity Metric kann die Userzahl eines Produkts, der Gesamtumsatz, oder Page Views sein. Diese Zahlen können per se nur nach oben gehen (sofern sie nicht in ein Verhältnis gesetzt werden). Aktive Nutzer pro Tag und ähnliche ins Verhältnis gesetzte Daten funktionieren besser.

Die Einführung von Metrics ist ein kultureller Eingriff

Die Einführungen von Kennzahlen hat Auswirkungen auf die Unternehmenskultur und diese kulturelle Änderung ist nicht immer einfach. Mit der Erfassung von Daten und der Veröffentlichung sind häufig auch Ängste verbunden. Daher sollte schrittweise mit ein paar ersten Daten gestartet werden, die öffentlich gemacht werden, und die Nutzung dann nach und nach weiter ausgebaut werden.

Typische Herausforderungen bei der Nutzung von Kennzahlen

Typische Herausforderungen auf dem Weg zu einem informierten, kennzahlen-orientierten Unternehmen, auf die man sich im Vorfeld einstellen sollte, sind:

  • Angst, für die Zahlen verantwortlich gemacht und daran gemessen zu werden. Hier ist also Vertrauen zu schaffen.
  • Generelle kulturelle Herausforderungen im Umgang mit Zahlen. Die schrittweise Einführung kann hier helfen
  • Die große Frage, welche Daten gemessen werden sollten. Dies ist sehr knifflig. Es gilt der Grundsatz: “Wenn du auf zu viele Sachen fokussierst, hast du gar keinen Fokus.”

Weitere Informationen

Paul hat noch ein paar weiterführende Links gegeben, um sich noch intensiver mit der Nutzung von Metriken in der Produktentwicklung zu beschäftigen:

Buchtipp: Lean Analytics: Use Data to Build a Better Startup Faster (Lean (O’Reilly))

Kostenfreier Online-Kurs: Free Lean Analytics Udemy Course

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Was macht High-Performance-Teams aus? Vortrag am 7. November in Wiesbaden

Am 7. November 2013 findet in Wiesbaden, genauer gesagt im Murnau Filmtheater in der Nähe vom Bahnhof, die Konferenz Tools4AgileTeams statt. Am Abend gibt es im Kinosaal einen Vortrag von Filmemacher Peter Kalvelage über das Thema “Hochleistungsteams”. Daran kann unabhängig von einer Konferenzteilnahme teilgenommen werden. Er wird anhand von Beispielen aus Sport, Wirtschaft und Musik aufzeigen, was Hochleistungsteams auszeichnet und gemeinsam mit uns diskutieren, welche Analogien sich zur Softwareentwicklung ziehen lassen.

Die Abendveranstaltung startet um 19.00 Uhr mit leckerem Essen und Getränken. Ab 20.00 Uhr startet der Vortrag und die Diskussion.

Für die Teilnehmer der Konferenz Tools4AgileTeams ist die Teilnahme bei dieser Veranstaltung kostenfrei. Für externe Teilnehmer fällt eine Kostenbeteiligung von 25,– Euro pro Person an.

Über den Sprecher

Peter Kalvelage, M.A. (geb. 23.4.1958)

Studium der Ethnologie, Philosophie, Geschichte und Hispanistik. Mehrjährige Lehrtätigkeit an der Universität Mainz sowie als Dozent für Deutsch als Fremdsprache. Seit 1992 freischaffender Filmemacher, Autor und Produzent.

Peter Kalvelage hat Dokumentarfilme, Dokumentationen und Beiträge im Bereich Kultur, Wissenschaft und Technik für das öff.-rechtl. Fernsehen (ZDF, 3sat, ARTE) gemacht. Daneben hat er ebenfalls Projekte für Industrie, Wirtschaft und Wissenschaftliche Einrichtungen umgesetzt sowie mehrere Ausstellungsprojekte konzipiert und realisiert.

In den letzten Jahren widmete er sich – mit dem vergleichenden Blick des Ethnologen – der Beobachtung gesellschaftlich relevanter Prozesse und Innovationen, darunter dem Thema „Hochleistungsteams“ und „Kooperation“.

Anmeldung

Für Teilnehmer der Konferenz Tools4AgileTeams ist die Abendveranstaltung inklusive. Für alle anderen ist es möglich, Tickets zu einem Preis von 25,– Euro für die Abendveranstaltung zu erwerben.

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Wissensaustausch und Weiterentwicklung im Team zielgerichtet gestalten – die Skill Matrix

In vielen Teams, die ich im letzten Jahrzehnt kennengelernt habe, sind Wissensinseln ein großes Thema gewesen. Zugleich stellte sich für alle Teammitglieder individuell immer wieder die Frage, in welchem Bereich sie sich persönlich weiterbilden sollten.

Ein Ansatz, der für diese beiden Aspekte Startpunkt für einen Austausch innerhalb von Entwicklungsteams sein kann, ist die sogenannte Skill-Matrix. Es handelt sich dabei um ein Hilfsmittel, mit dem gemeinsam…

  • … die aktuellen Skill-Anforderungen, die sich dem Team in den nächsten Monaten stellen
  • … der status quo der Ausprägung dieser geforderten Skills im Team
  • … die gewünschten Weiterentwicklungsbereiche

erarbeitet und visualisiert werden können.

Erstellung und Nutzung einer Skill-Matrix

Der Ablauf zur Erstellung und Nutzung einer Agile Skill Matrix stellt sich wie folgt dar:

  1. Sammlung der erforderlichen Skills für das Team in den nächsten 3-4 Monaten.
  2. Ermittlung des Status quo des Skill-Levels der einzelnen Teammember.
  3. Festlegung von Lernzielen und von Maßnahmen.
  4. Regelmäßiges Review der Fortschritte gemäß der Lernziele (z.B. alle 6-8 Wochen).

Die folgende Vorlage verdeutlicht sehr schnell, wie eine solche Matrix ausschauen kann.

Eine solche Matrix kann mit einem Team innerhalb von 1,5-2 Stunden initial erarbeitet werden, wobei sie sich über die Zeit hinweg verändern und weiterentwickeln sollte. Es sind unter anderem Antworten darauf zu finden, welche Skills für das Team in der nächsten Zeit relevant sein werden, welche Granularität und Differenzierung für ein Skill sinnvoll sind (wählt das Team eine Programmiersprache als Skill, ein Framework, eine bestimmte Library?). Auf alle diese Fragen muss das Team letztlich, unterstützt von einem Facilitator, selbst eine Antwort finden.

Die Skill-Level

Die Erhebung der Skill-Level lässt sich unterschiedlich granular gestalten. Gebräuchlich ist eine Unterteilung in Kuchenstücke mit 5 Leveln:

  1. Keine Skills (leerer Kreis/Kuchen)
  2. Grundwissen
  3. Ausführung grunlegender Aufgaben
  4. Ausführung aller zugehöriger Aufgaben
  5. Unterrichten in allen Aufgaben (voller Kreis/Kuchen)

Wie genau die Abgrenzung zwischen den einzelnen Leveln zu verstehen ist, dürfte auch für einige Gespräche im Team sorgen. Solange diese Gespräche in einer konstruktiven, zielgerichteten Art ablaufen, kann dies ein sehr wertvoller Austausch sein. Es lassen sich sonst auch granularere Unterteilungen gemeinsam festlegen.

Und was machen wir jetzt damit?

Wenn der aktuelle Stand der Skills im Team einmal dokumentiert ist, sind bereits zwei wichtige Dinge erarbeitet worden. Das Team hat mehr Klarheit gewonnen, was für Skills derzeit gefordert werden, und wie es in der aktuellen Konstellation mit diesen Skills “ausgestattet” ist.

Diese Basis kann nun für ein Gespräch darüber genutzt werden, wie die Skill-Verteilung wahrgenommen wird. Gibt es wichtige Skills, die sehr ungleich verteilt sind? Gibt es Skills, die bereits sehr ausgeprägt sind, für die vorerst kein weiterer Weiterbildungsbedarf besteht? Aus der Betrachtung sollten sich zahlreiche interessante Beobachtungen machen lassen.

Darauf aufbauend kann gemeinsam besprochen werden, wie die Lernziele für die nächste Zeit ausschauen. Wer möchte in welchen Skills bis zu welchem Zeitpunkt einen Level besser werden? Welche Maßnahmen sollten dazu durchgeführt werden? Diese Maßnahmen sollten gemeinsam festgehalten werden. Hierfür kann etwa ein kleines Kanban-Board dienen, das vom Team gemeinsam gepflegt wird.

Visualisierung und Reviews für dauerhafte Etablierung

Eine Aufhängung der Skill-Matrix sowie des Kanban-Boards mit den Maßnahmen im Teamraum kann dafür sorgen, dass das gemeinsame Vorhaben allen Beteiligten präsent bleibt. Weiterhin sollte regelmäßig (etwa alle 6-8 Wochen) noch einmal geprüft werden, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche Maßnahmen noch offen sind, sowie, ob die Matrix an sich noch den sich möglicherweise wandelnden Anforderungen entspricht.

Einen herzlichen Dank an das Team von Mayflower, über das ich von der Team-Matrix erfahren habe.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit einer Skill-Matrix gesammelt?

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

EarlyBird-Ticket für die Tools4AgileTeams-Konferenz noch bis zum 7. Oktober sichern

tools4agileteamsIn etwas mehr als vier Wochen ist es soweit: Die Konferenz Tools4AgileTeams findet am 7. November 2013 zum zweiten Mal in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden statt. Der besonders günstige Early-Bird-Tarif für die Teilnahme endet nun, genau einen Monat vor dem Event.

Die etwas andere Agile-Konferenz

Die ToolsAgileTeams versteht sich als eine Konferenz zum Austausch über den Sinn und Unsinn des Einsatzes von Tools in agilen Softwareentwicklungsteams sowie ihre optimale Nutzung. Dabei wird von einem breiten Tool-Verständnis ausgegangen und analoge Werkzeuge wie physische Boards, Timebox-Uhren und ähnliche Helferlein für die Arbeit agiler Teams ausdrücklich mit einbezogen.

Die Konferenz ist in einen umfangreichen Vortragsteil und ein Open Space aufgeteilt; den Ausklang bildet eine Abendveranstaltung mit dem Special “Hochleistungsteams” – das alles in einem angenehmen, konzentrierten, interaktiven und familiären Ambiente, das sich bewusst von anonymen Großkonferenzen abhebt. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer auch in diesem Jahr konkrete Learnings aus der Tools4AgileTeams mitnehmen, die dem eigenen Team und Unternehmen in der agilen Praxis unmittelbar zugute kommen.

Early-Bird-Tarif läuft am 7.10. aus

Noch bis zum 7. Oktober können Sie Ihre Teilnahme zum ermäßigten Early-Bird-Tarif buchen. Bis dahin zahlen Sie pro Person 299 Euro und sparen 25% gegenüber dem Standardtarif, der ab 8.10. gilt. Budgetbewusste Agilisten sollten die Gelegenheit jetzt nutzen und sich einen der begrenzten Plätze sichern.

Das umfasst Ihr Ticket für die Tools4AgileTeams 2013:

  • Teilnahmemöglichkeit an allen Fachvorträgen (zwölf Vorträge in zwei parallelen Slots)
  • Teilnahmemöglichkeit am Open Space
  • Teilnahmemöglichkeit an der Abendveranstaltung mit Vortrag zum Thema Hochleistungsteams
  • Catering für den gesamten Tag und Abend (Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Abendessen)
  • Kurzfristiger Online-Zugang zu professionellen Videoaufzeichnungen und Folien der Vorträge zur Nachbereitung

Nutzen Sie für Ihre Anmeldung einfach das Formular auf der Anmeldeseite der Konferenz-Seite und seien Sie am 7. November in Wiesbaden dabei!

Jetzt für die Tools4AgileTeams 2013 anmelden

Alle Infos im Überblick

Hier finden Sie noch einmal alle relevanten Informationen zur Konferenz:

Wir freuen uns auf eine Veranstaltung, die noch besser als die erste Ausgabe der Tools4AgileTeams wird. Es wäre toll, wenn wir auch Sie in der T4AT-Community begrüßen dürften!

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