“Today I’m going to change the world” – die ersten 24h beim Agile Coach Camp

Gerade findet in Rückersbach in der Nähe von Aschaffenburg das 4. Agile Coach Camp statt. Eine Mischung aus Agile-Coaches, ScrumMastern, agilen Managern und sonstigen Agilisten hat sich zusammengefunden, um sich gute 48h lang auszutauschen.

IMG_5338Das ganz bescheidene Motto der Unkonferenz:

Today I’m going to change the world … (a little).”

Am gestrigen Abend begann es mit einem get together in der Bar des Seminarzentrum Rückersbach. Nach einer Stärkung und ersten intensiven Gesprächen haben wir uns für die Begrüßung und zahlreiche Lightning Talks im Forum versammelt. Dort wurden auch die T-Shirts mit dem Slogan (siehe das T-Shirt links) ausgeteilt.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit zahlreichen Gesprächen. Bei uns drehte es sich hauptsächlich um zwei Themen: Mitarbeiter-Einstufungen und -Vergütung sowie Abrechnungsmodelle. In beiden Fällen gibt es zahlreiche unterschiedliche Ansätze, wobei der Großteil der Organisationen nur auf zwei oder drei übliche Varianten zurückgreift. Womöglich werden wir die Themen auch morgen noch einmal in einer Session weiter vertiefen.

IMG_5344Nach einem erholsamen Schlaf und einem kurzen Lauf ging es nach dem Frühstück im Forum des Seminarzentrums weiter. Ein paar organisatorische Hinweise, ein paar Hintergrundinformationen zur Open Space-Technologie, dann ging es auch schon los mit der Themensammlung.
Ein interessanter Timetable ist entstanden, bei dem zu jedem Zeitpunkt gleich mehrere Sessions interessant wären.

In den Open Space-Tag bin ich dann mit einer eigenen Session über das Spannungsfeld Velocity & Customer Value gestartet. Es ging darum, dass viele Teams ihre Velocity in Form von bspw. Story Points messen, und ihren Fortschritt danach messen. Außer Acht bleibt bei solch einer Betrachtung allerdings, ob die gebauten Features/umgesetzten Anforderungen auch wirklich genutzt werden und damit wirklich einen Wert für den Kunden liefern.
IMG_5350Mit dem Build – Measure – Learn -Zyklus im Kopf haben wir dann darüber gesprochen, wie sich Methoden aus Lean Startup in agile Teams, insbesondere Scrum-Teams, integrieren lassen.

Neben einer methodischen Herausforderung ist es auch eine kulturelle: Viele Teams werden es befremdlich finden, ein gerade gebautes Feature aus einer Anwendung zu streichen, weil es nicht genutzt wird. Daher ist der Einsatz von MVP (Minimal Viable Products) zum Abtesten von Ideen wertvoll.

 

Ein weiterer Ansatz dafür ist die Nutzung von Discovery Stories. Die Idee ist dabei, dass zunächst einmal vom Team abgeklärt wird, ob eine Idee auf das Interesse der Anwender stößt und wirklich einen Business Value liefert.

Für die kulturelle Herausforderung kann es interessant sein, interdisziplinäre Hackathons durchzuführen, in denen sich neben der Beschäftigung mit dem Hacken auch den Nutzerbedürfnissen gewidmet wird.

Den Rest des Vormittags habe ich mit TEMENOS verbracht. Worum es da geht?

Temenos is about understanding our deepest personal visions and how we want to influence the organizational, social and family containers around our lives.

Christine und Olaf haben von ihren Erfahrungen aus einem Training in den USA berichtet und ein “Speed Temenos” durchgeführt. Dabei haben sie Inhalte des Trainings, das über 9 Tage lief, in knapp zwei Stunden mit den Teilnehmern behandelt und gemeinsam durchgeführt. Demnächst werden sie auch in Deutschland Trainings dazu anbieten. Infos zu TEMENOS gibt es unter www.visiontemenos.com.

IMG_5365Nach dem Mittagessen war die Session “How to improve your retrospectives” sehr hilfreich. In einer Runde von gut 20 ScrumMastern und Coaches haben wir uns darüber ausgetauscht, wie Retrospektiven abwechslungsreich und effektiv gestaltet werden können.

Insgesamt sind dabei über 20 Ideen zusammengekommen, von denen ich viele am liebsten gleich ausprobieren möchte.

Noch ein guter Tag liegt vor uns, wenn es so weiter geht wie bisher lässt sich das Agile Coach Camp 2013 allerdings mit einem Wort beschreiben: großartig!

Danke an die Organisatoren!

Einige Bilder vom Agile Coach Camp gibt es in meinem Flickr-Account.

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25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung – reloaded

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich erst meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt, dann auch eine erweiterte Liste mit 25 Scrum-Blogs. Da ich ein paar Rückfragen zu der Aufstellung erhalten habe und einige der Blogs in der Zwischenzeit nicht mehr aktualisiert wurden, habe ich die Liste noch einmal überarbeitet.
Nachfolgend daher eine aktualisierte Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. “Scrum Log” von Jeff Sutherland: Der “Vater von Scrum” schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von “Dealing with Bugs in a Sprint” bis zu “Hackathons – How it’s done at Facebook”
  2. “Telling It Like It Is” von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer vonScrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. “bor!sgloger — leading Scrum with passion” von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. “All Things Product Owner” von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. “Lean und Kanban” von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karateschreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. “Dayley Agile” von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  10. “scrum breakfast”: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: “Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.”
  11. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  12. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und “schlanke” Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  13. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  14. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von “Agile” auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  15. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  16. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  17. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  18. “ScrumTools – agiles Projektmanagement”: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  19. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  20. “Systems Thinking, Lean and Kanban” von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  21. “Lean Software Engineering” von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
  22. Projekt-log.de: Dieser Multiautoren-Blog behandelt ein breites Spektrum von Themen von Personal Kanban bis hin zu Enterprise Scrum.
  23. boeffi.net: Der gute Boeffi, insbesondere in Köln und Düsseldorf wohl bekannt, schreibt regelmäßig über diverse Fragestellungen rund um agiles Vorgehen.
  24. it-agile Blogplanet: Im Company Blog von it-agile finden sich zahlreiche gut ausgearbeitete Artikel ihrer erfahrenen Mitarbeiter, es handelt sich somit praktisch um eine Aggregation der Blogs des it-agile-Teams.
  25. Kurt’s Blog: Hinter dem wenig aussagekräftigen Namen verbirgt sich ein Blog von Kurt Häusler, der aktiv in diversen Communities (Agile, Lean, Stoos) im Rhein-Main-Gebiet ist.

Welche Blogs würdet Ihr noch empfehlen? Hinterlasst bitte einen Kommentar.

Nicht mehr aktive Blogs aus der letzten Ausgabe der Liste

Diese Blogs wurden seit ein paar Jahren nicht mehr aktualisiert worden, oder sogar komplett offline gegangen:

  1. “inside-scrum” von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  2. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  3. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  4. “Agile Product Owner” von Jennifer: Die Eigenbeschreibung “Sharing the Art of Agile Product Ownership” trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.

Foto: Von Rafa[EU]

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Neue Produktideen austesten, ohne den Überblick zu verlieren – Lean Startup-Workshop mit Lukas Fittl (Spark59) am 8. April

Lean Startup ist das neue Buzzword – aber was bedeutet es wirklich? Wie kann man neuartige Produktentwicklung am effektivsten durchführen?

In einem Workshop am 8. April in Wiesbaden wird von Lukas Fittl eine praktische Umsetzung von Lean Startup erklärt – der Lean Stack, wie in folgenden Artikeln beschrieben: Teil 1Teil 2 & Teil 3.

Der Inhalt des Workshops

Lean Stack ist ein Ansatz der sich an existierenden Kan-Ban/SCRUM Konzepten orientiert, und das Konzept der A3 Reports aus dem Toyota Production System aufgreift um neue Produktideen zu dokumentieren und Resultate mit dem Team zu teilen.

leanstack

Im Workshop bearbeitet werden Themen wie das Build-Measure-Learn Konzept, die Definition von User Hypothesen (vs User Stories) und wie man den richtigen Rahmen für neue Produktideen setzen kann.

Ausserdem behandelt wird die Frage “Wann soll ich neue Funktionalität wirklich implementieren?”, und wie man qualitiative Interview und Beobachtungs-Techniken anwenden kann um unnötige Features und Entwicklungszeit zu vermeiden.

Aus diesem Workshop nimmt man mit:

  • Was Lean Startup für den klassischen Kan-Ban/SCRUM Ansatz bedeutet
  • Wie kontinuierliche Produktinnovation ermöglicht werden kann
  • Wie man im Team gemeinsam neue Produktideen und Hypothesen bearbeitet
  • Wie qualititative und quantitative Daten neue Produkt Ideen beeinflussen
  • Wie Vision, Business Modell und wirtschaftliche Ziele zusammenspielen

Der Workshopleiter: Lukas Fittl

Lukas Fittl von Spark59

Lukas Fittl von Spark59

Lukas Fittl arbeitet seit 2006 an seinen Startup Unternehmen – gründete unter anderem das Blogging Netzwerk Soup.io, und arbeitet mit Ash Maurya (Autor von Running Lean) gemeinsam an Spark59 und USERcycle.

Er hat zum Thema Lean Startup bereits in vielen Städten Europa’s referiert, unter anderem als Gastvortragender an der London Business School und als Keynote Speaker bei der Smidig Konferenz in Oslo.

Die Teilnehmer

Dieser 4-stündige Workshop ist praktisch orientiert, und richtet sich an Unternehmer, Produkt Manager und deren Team Mitglieder.

Es wird erwartet das die Teilnehmer aktiv an einem Produkt arbeiten und ihre eigenen Fragestellungen daraus mitbringen.

Austragungsort

Der Workshop findet statt in den Büroräumen von //SEIBERT/MEDIA GmbH in der Kirchgasse 6, 65185 Wiesbaden.

Anmeldung

Die Anmeldung ist ab sofort über diese Eventbrite-Seite möglich.

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Produktmanagement Lesetipps: Freemium-Modell, gegen Featuritis, Verwendung von abgeschlossenen Tickets

glasses

Die Lesetipps von heute fassen mal wieder ganz kompakt ein paar Blogartikel über wesentliche Themen des Produktmanagements von Internetanwendungen zusammen, deren Lektüre lohnenswert ist.

Wie ein Freemium-Modell nicht aufgezogen werden sollte

Auf dem Blog Rogueleaderr gibt es eine interessante Analyse zum Thema “Freemium”. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die meisten Freemium-Angebote falsch gestrickt sind.

“But in a surprising number of cases, I’m not upgrading because the startup is using a freemium model that just doesn’t make sense.

My basic contention in this post is that in many freemium startups, the free product is the real product and the “pro” product is just a bunch of random tacked-on features that might appeal to power users. Instead, startups should remember that the premium product is the real product, and the free version is just a conduit to make people aware that paying money will actually solve their problem.”

You’re Doing Freemium Wrong

Gegen die Featuritis

Im Blog von Kissmetrics gibt es einen kleinen Reminder daran, dass mehr Features nicht zu einem erfolgreicheren Produkt führen, sondern ein gut gemachtes Produkt, das einen klar erkennbaren Nutzen stiftet.

“Your product is designed to solve a problem. If you’re adding a feature that doesn’t contribute to the solution, you may be wasting your time and worsening your product in the process.”

Als gutes Beispiel dafür wird Dropbox angeführt, dass an seinem Kern-Produkt keine großen Veränderungen vorgenommen bzw. keine großen unnötigen Features realisiert hat. Weitere Beispiele umfassen Twitter, Instagramm und Foursquare. Ganz kompakt rübergebracht wird es in dem Satz:

“Randomly adding features without focus, direction, or vision is a recipe for failure.”

> Why More Features Doesn’t Mean More Success

Was tun mit erledigten Tickets?

Scrum- und Kanban-Teams arbeiten häufig mit analogen Boards, über die sie Papier-Tickets wandern lassen. Dabei fallen haufenweise Zettelchen an, die nach Abschluss der Arbeiten … ja was eigentlich? Arne Roock hat in einem Blogpost fünf Verwendungen für die abgeschlossenen Tickets dargelegt.

Darunter sind sehr wertvolle Ansätze wie die Verwendung zur Erstellung von Charts, wie etwa einem Burn-Down-Chart.

5 Ideas what to to with your done tickets

Foto: 0xMatheus

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Agile bei der Erstellung von Hardware

AgileUsergroup_Logo

Ich kann mich kaum an ein Open Space zu agiler Softwareentwicklung erinnern, bei dem nicht das Thema “Agile außerhalb der Software-Entwicklung” thematisiert wurde.

Das Interesse in der Community scheint groß, Fallbeispiele hingegen rar zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir zu diesem Thema am 18. Februar (diesmal ein Montag statt dem regulären Donnerstagstermin) einen Vortrag über die Erstellung von physischen Produkten mithilfe agiler Methoden bei der Agile Usergroup Rhein-Main anbieten können.

Unser Referent Heinz Erretskamp hat langjährige Erfahrung mit der Einführung agiler Vorgehensweisen bei einem internationalen Automobilzulieferer und wird seine Erkenntnisse an diesem Abend mit uns teilen.

Neben Einblicken in die konkreten Herausforderungen bei der Anwendung auf physische Produkte erwarten Euch auch Hintergründe zur Einführung von Agilität in einem eher traditionellen, hierarchisch geprägten Unternehmen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und einen spannenden Austausch!

Anmeldungen sind über die XING-Eventseite möglich.

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Produktmanagement Lesetipps: Scrum an den Boss verkaufen, Make-or-Buy, ROTI, Tage der Entscheidungen

glassesEine Ladung Informationen für Produktmanager gefällig? Wir haben Euch wieder eine Reihe von Lesetipps zusammengestellt. Diesmal geht es um die Bewerbung von Scrum beim Vorgesetzten, Make-or-Buy-or-Partner-Entscheidungen, Feedback für Meetings mittels ROTI und um “Tage der Entscheidungen”. Viel Spaß beim Lesen!

  • Schon häufiger habe ich es erlebt, dass Mitarbeiter die Einführung von Scrum in ihrem Unternehmen vorantreiben wollten und sich überlegt haben, wie Sie der Führungsebene die Vorteile vermitteln können. Robert Karlsson hat in dem Artikel “Key Arguments to Sell Scrum to Your Boss” einige Empfehlungen zusammengetragen, wie vorgegangen werden kann.
  • Building Your Own Product – Isn’t Always the Best Strategy“, diesen Reminder gibt uns das Blog onproductmanagement. Es sollte in Betracht gezogen werden, dass der Kauf einer bestehenden Lösung oder auch eine Partnerschaft der bessere Weg sein könnten.
  • Im Blog von //SEIBERT/MEDIA wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem schnell Feedback zu Besprechungen und Workshops eingeholt werden kann: ROTI: Schnelles Feedback bei jeder Gelegenheit. Es wird auch gleich eine Druckvorlage mitgeliefert, mit dem die kurze Abfrage bei den Teilnehmern durchgeführt werden kann.
  • 3 Fragen sollten sich Unternehmen und Organisationen regelmäßig stellen, empfehlen Förster & Kreuz in ihrem aktuellen Artikel “Tage der Entscheidungen“: 1. Wo liegen die größten Chancen, auf die wir uns konzentrieren sollten? 2. Welche Fähigkeiten brauchen wir, um von diesen Chancen profitieren zu können? 3. Womit vergeuden wir heute Zeit und wofür sollten wir diese besser verwenden? Sie selbst möchten sich diese Frage fortan vier Mal pro Jahr stellen.

Foto: 0xMatheus

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10 deutsche Scrum-Experten, denen zu folgen sich lohnt

Ken Schwaber, Mike Cohn, Jeff Sutherland – wer sich mit Scrum beschäftigt, braucht nicht lange, um über die Namen dieser internationalen Experten zu stolpern.
Wie schaut es mit unserer deutschen Szene und den dortigen Experten aus? Wem solltet Ihr folgen, um möglichst viele wertvolle Impulse mitzunehmen?

Hier findet Ihr einmal eine Liste mit ein paar Empfehlungen, die Ihr gerne per Kommentar ergänzen könnt.

Roman Pichler

Der Certified Scrum Trainer Roman Pichler ist nicht zuletzt durch seine zahlreichen Publikationen rund um Scrum und agile Softwareentwicklung, wie etwa “Scrum – Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen“, bekannt. In seinem Blog stellt er regelmäßig neue Methoden und Ansätze zur Entwicklung innovativer Produkte vor.

Roman Pichler (@romanpichler) bei Twitter | Blog | Website

Boris Gloger

Seit 2003 berät Boris Gloger, der als direkter Schüler von Ken Schwaber ausgebildet wurde, Kunden darin mit Scrum effektiver, schneller und zuverlässiger Produkte zu entwickeln und hat dazu beigetragen, dass sich Scrum in Europa, Südafrika und Brasilien zum defacto Standard der agilen Software Entwicklung durchgesetzt hat.

Boris Gloger (@borisgloger) bei Twitter | Blog | Website

Stefan Roock

Stefan Roock arbeitet seit 2000 als Coach, Trainer und Teammitglied für agile Ansätze wie Scrum, Kanban und XP. Er ist Certified Scrum Trainer (CST) und hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem über eXtreme Programming, Refactoring und Hibernate.

Stefan Roock (@StefanRoock) bei Twitter | Blog | Website

Simon Roberts

Simon Roberts ist ein Certified Scrum Trainer und Scrum Coach bei ScrumCenter. Er setzt bereits seit 2002 auf Scrum und hat sich auf die Einführung dessen in traditionellen Unternehmen, insbesondere aus dem Finanzsektor, in Deutschland und in Großbritannien spezialisiert.

Simon Roberts (@srob) bei Twitter | Blog | Website

Ralf Wirdemann

Mit vielen Fachartikeln, Konferenzvorträgen und dem Buch Scrum mit User Stories hat Ralf Wirdemann sich als Agile Coach (CSM, CSP) einen Namen in der deutschsprachigen Scrum-Szene verschafft.

Ralf Wirdemann (@rawi) bei Twitter | Blog | Website

Henning Wolf

Henning Wolf ist seit 2005 Geschäftsführer bei it-agile konnte bereits zuvor Erfahrungen in Scrum, XP und Kanban als Entwickler, Coach und Product Owner sammeln. In Publikationen und auf Konferenzen gibt er seine Erfahrungen weiter.

Henning Wolf (@henningwolf) bei Twitter | Blog | Website

Sebastian Neus

Sebastian Neus ist zertifizierter ScrumMaster und Scrum Professional. Als Vorstand der itemis ist er für den Bereich Marketing und Vertrieb zuständig. Darüber hinaus berät er Unternehmen bei der Auswahl und Einführung von Softwarearchitekturen und IT-Vorgehensmodellen. Er ist einer der Autoren von www.scrum-kompakt.de und dem zugehörigen E-Book.

Sebastian Neus bei Twitter | Blog | Website

Holger Koschek

Holger Koschek arbeitet als Berater und Coach bei der Holisticon AG. Er unterstützt Unternehmen bei der Einführung agiler Vorgehensweisen sowie der Modernisierung ihrer Softwarearchitekturen. Sein Wissen gibt er gerne in Form von Büchern, Fachartikeln und Konferenzbeiträgen weiter. U.a. in seiner Publikation: Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten.

Holger Koschek (@holgerkoschek) bei Twitter | Blog | Website

André Häusling

André Häusling besetzt ein spezielles Segment in der Scrum-Szene. Er hat mit scrumjobs “die erste Personalberatung die sich auf die Beratung und Vermittlung von Scrum-Professionals spezialisiert hat” aufgebaut und liefert immer wieder interessante Impulse, was die Schnittstelle von agiler Softwareentwicklung und Personalarbeit angeht.

André Häusling (@scrumjob) bei Twitter | Blog | Website

Christoph Mathis

Christoph Mathis ist Coach, Mentor und Trainer bei improuv mit langjähriger Erfahrung mit Scrum und agiler Softwareentwicklung. Selbst nutzt er seit 2003 Scrum und ist zertifiziert als Certified Scrum Trainer (CST) und Certified Scrum Coach (CSC).

Christoph Mathis (@krishan_mathis) bei Twitter | Blog | Website

Wen sollte man darüber hinaus auf keinen Fall verpassen? Teilt es uns mit einem Kommentar mit.

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Vortrag zu “Scrum und Kanban im Agenturgeschäft” bei der OOP 2013 in München

Am 23.01.2013 werde ich in München bei der OOP 2013, einer Konferenz für Softwarearchitekten und  Entscheider, einen Vortrag über “Scrum & Kanban im Agenturgeschäft” halten.

Für Agenturen und Softwarehäuser mit ständig wechselnden Projekten stellt es eine besondere Herausforderung dar, agile und schlanke Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban einzuführen. Dieser Vortrag beleuchtet, wie Agenturen Scrum und Kanban für die Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können, wann eher besser auf Scrum und wann besser auf Kanban gesetzt werden sollte, sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Agile in Agenturen.

Das Zielpublikum für den Vortrag sind Personen mit Interesse am Agenturgeschäft (Mitarbeiter, Manager, Entscheider,…). Damit sind auch Manager von Organisationen angesprochen, die mit Agenturen zusammenarbeiten. Für den Vortrag werden Grundkenntnisse agiler Vorgehensweisen erwartet, eine Einführung in die Grundlagen von Kanban und Scrum wird es nicht geben.

Der Vortrag liefert Praxiserfahrungen und Anregungen für den Einsatz im eigenen Unternehmen.

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