Extreme Agile Leadership – kooperative Führung in einer agilen Organisation

Für einen Produktmanager ist es wundervoll mit Teams zusammen zu arbeiten, die selbst Verantwortung übernehmen. Gleichermaßen ist es auf der Ebene der Gesamt-Organisation ein elementarer Change, die Verantwortung für die Organisation in die Organisation hinein zu verlagern.

Wie so etwas ablaufen und ausschauen kann, und wie das sich auf die Führung in Organisationen auswirkt, haben Jo Seibert und ich im Vortrag “Extreme agile leadership – Ansätze für kooperative Führung in einer agilen Organisation” beleuchtet, den wir kürzlich u.a. auf der JAX-Konferenz und der Agile HR-Konferenz gehalten haben. Aus der praktischen Erfahrung heraus möchten wir zeigen, welchen Einfluss die Einführung von agiler Softwareentwicklung auf unser Führungsverständnis hatte und welche tiefgreifenden Veränderungen für die gesamte Organisation wir daraus gemeinsam entwickelt haben. Insbesondere stellen wir in diesem Vortrag diese konkreten Punkte vor:

• Von der Pyramide zum Pfirsich: Einfluss des agilen Arbeitens auf die Unternehmensorganisation
• Vom geschlossenen Strategiemeeting zum unternehmensweiten Open Space
• Von der individuellen Zielvereinbarung zum gemeinsamen Verbesserungsprozess
• Vom Vorgesetzten zum Mentorenteam: Dezentralisierung der Personalentwicklung
• Vom Zentrum in die Peripherie: Wer entscheidet hier eigentlich?

In Kürze werden wir hierzu auch ein Video veröffentlichen (bei einem Probe-Durchlauf aufgezeichnet ;-)), solange hier aber schon einmal die Slides des Vortrags für Euch:

 

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

 

Warum die Diskussion über die Veränderung von Organisationen durch Social Media am Ziel vorbeiführt

In der letzten Zeit gibt es vielfach Diskussionen darüber, welchen Abteilungen in Unternehmen die Verantwortung für Social Media übertragen werden sollte.

So philosophiert Christopher Koch in einem Blogpost darüber, dass Social Media in der Marketing-Abteilung verankert sein müsste und deshalb die Marketing-Abteilung auch die Führung des Unternehmens übernehmen müsse.

Doch das Denken in einem funktionalen Abteilungsschema wird stets in eine Sackgasse führen. Auf den sozialen Netzwerken ist der Kunde direkt neben dem Interessenten, neben dem Journalisten und neben dem Investor. Ist da jetzt der Kundenservice, das Marketing, der Vertrieb, Public Relations oder Investor Relations gefragt?

An einer ganzheitlichen Sichtweise bei der Behandlung von Social Media in den Unternehmens wird kein Weg vorbeiführen. Einen guten Beitrag zum Thema „Social Media Governance“ gibt es im Blog von Fink&Fuchs. Dort heißt es:

Letztlich gilt es, die Mitarbeiter in den verschiedenen Unternehmensbereichen (F&E, Produktion, Marketing, PR, Vertrieb, HR, Finanz u.a.) auf einen Lernprozess einzustimmen, der die Chancen von Social Media analysiert, wo sinnvoll ausschöpft und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichert. Bei der Gestaltung des dafür erforderlichen Rahmens sind Unternehmer und Manager gefordert.

Die Zuordnung der „Social Media-Verantwortung“ zu einer Abteilung ist keine Lösung! Und gerade deshalb wird sich in den Organisationsstrukturen vieler Unternehmen in den nächsten Jahren vieles verändern müssen.

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