Tools4AgileTeams 2016 – Keynote von Nicholas Muldoon (PM u.a. bei Atlassian und Twitter)

Die Konferenz Tools4AgileTeams 2016 nähert sich mit Riesenschritten. Am 1. und 2. September ist es in Wiesbaden soweit – und es gibt ganz aktuelle Neuigkeiten.

Nick MuldoonNun steht auch die Keynote fest, die den eigentlichen Konferenztag am 02.09. eröffnen wird! Der Speaker Nicholas Muldoon war bei Atlassian der Produktmanager für JIRA Agile und bei Twitter Agile-Coach für Product und Engineering Manager. Zurück in Australien, baut er aktuell ein eigenes Software-Unternehmen auf.

Seine Keynote heißt „Agility is strong teams delivering customer value“. Auf der Konferenz-Website gibt es mehr Infos zu Nick und seinem Eröffnungsvortrag.

Darüber hinaus hat der Fachbeirat weiter fleißig am Konferenzprogramm gefeilt und es nunmehr finalisiert. Alle Slots, Speaker und inhaltlichen Ausblicke bietet die Agenda.

Und wer sich bislang nicht für die Konferenz angemeldet hat, dem sei nochmals der vergünstigte Early-Bird-Tarif ans Herz gelegt, der am kommenden Montag, dem 1. August, um 12:00 Uhr ausläuft. Noch bis dahin sind Tickets für 249,00 Euro (nur Konferenz) bzw. 299,00 Euro (Open Space, Agile Games Night und Konferenz) erhältlich.

Die Anmeldung ist hier möglich.

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

Anwenderbetreuung mit den richtigen Tools unterstützen

Anwenderbetreuung Für Internetportale, die es mit einer breiten Nutzerschaft zu tun haben, stellt sich die Frage, wie sie die Anwenderbetreuung optimal organisieren. Es gibt eine Reihe von Tools, die dabei unterstützen können, diese Prozesse effektiv und effizient abzubilden. Eine Auswahl davon stelle ich in einem aktuellen Beitrag „Fünf Tools für Nutzerbetreuung“ bei Gründerszene vor: CoTweet zur gemeinsamen Verwaltung von Twitter-Accounts, UserVoice für die Sammlung und Bewertung von Feature-Wünschen durch die Anwender, SnapEngage für Live-Chats mit Website-Besuchern, MailChimp für den Versand von Newslettern und OTRS für die strukturierte Verarbeitung von Mail-Anfragen.

Zum Artikel bei Gründerszene

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Foto: tyle_r

Leserfrage: Soziale Netzwerke für Finanzunternehmen

Von einer Leserin von Produktmanager-Internet.de habe ich folgende Anfrage erhalten:

Für eine Präsentation bräuchte ich eine Empfehlung, in welchen der Netzwerke ein Finanzunternehmen am besten welche Art von Informationen kommunizieren sollte.
Können Sie mir hier weiterhelfen?

Grundsätzlich klingt die Frage für mich so, dass irgendjemand meint, es müsse einmal „irgendetwas mit Social Media“ gemacht werden. Womöglich bestehen aber auch bereits Präsenzen bei sozialen Netzwerken und die Kommunikation soll weiter optimiert werden? In jedem Fall ist es wichtig, sich optimal auf die jeweiligen Netzwerke anzupassen und deren ungeschriebenen Gesetze zu befolgen. Aber der Reihe nach.

Ziel und Zielgruppe bestimmen
Am Anfang muss immer eine Vision und entsprechende Ziele stehen. Was soll eigentlich erreicht werden? Geht es nur darum, bestehende Informationen als Zweitverwertung irgendwo unterzubringen oder besteht ein echtes Interesse an einer Vernetzung mit bestehenden und potenziellen Kunden? Wer soll denn angesprochen werden? Je nach Zielgruppe kann die Wahl des passenden Netzwerkes sehr unterschiedlich ausfallen.

Bei der Auswahl helfen kann der Social Media Planner. Dort werden als Kriterien für die Wahl von geeigneten Netzwerken das Alter, das Geschlecht und Themenfelder der Nutzer herangezogen. Einfach mal ausprobieren!

Kommunikation auf das Netzwerk anpassen
Die bereitgestellten Informationen sollten dann unbedingt auf die Zielgruppe und die Plattform abgestimmt werden. Einfach nur bestehenden Content in die Netzwerke zu pumpen kann nach hinten losgehen. Auch sollte auf die Besonderheiten der Plattform geachtet werden, ob z.B. vornehmlich geduzt oder gesiezt wird. Bei Facebook Pages und bei Twitter sind die Kommunikationsregeln wieder anders als bei Plattformen wie XING oder Linkedin. Darauf ist in jedem Fall zu achten. Vermieden werden sollte in jedem Fall, dass einfach nur Pressemitteilungen eingestellt werden. Es ist eher die Kommunikation mit den Leuten und somit eine Service-Leistung, die zum Erfolg führt. Interessante Angebote können den Auftritt abrunden.

Beobachten und lernen
Zuerst macht es aber Sinn, einmal eine Zeit lang relativ passiv die Art der Kommunikation auf dem jeweiligen Netzwerk zu beobachten. Was machen andere Anbieter aus meiner Branche? Welche Best-Practices (auch branchenübergreifend) können zum Vorbild genommen werden? Langsam können dann erste Schritte getan und Aktivitäten ausprobiert werden. Ein gutes Auswertungstool hilft dem Unternehmen zu verstehen, was eine positive Wirkung hat und was nicht und sich somit in Richtung Social Media-Erfolg weiterzuentwickeln.

Meine Antwort hier ist mit Sicherheit nicht der Schnellschuss auf die Frage, der erhofft wurde. Aber ohne eine Klärung der dargelegten Punkte wäre jede Präsentation zu dem Thema eine Sackgasse. Nicht Content-orientiert, sondern zielorientiert wird die Social-Media-Präsenz zu einem Erfolg.

Interessante Artikel dazu als Fallbeispiele:

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Twittern und bei Facebook posten mit dem Kindle

Für den E-Book-Reader von Amazon „Kindle“ ist ein Update geplant. Endlich soll er „sozial“ werden und die Möglichkeit bieten, direkt zu Twitter und Facebook zu posten.

Das ist ein Feature, das sicherlich schon viele Kindle-Besitzer sowie Nutzer der Kindle-App für iPhone und iPad vermisst haben. Bisher bestehen in der Kindle-App bei markiertem Text nur die Optionen, eine Notiz zu hinterlegen oder den Text hervorzuheben. Nicht einmal das Kopieren von Text ist vorgesehen, womit man Zitate in Twitter oder Facebook übernehmen könnte. Perspektivisch kann die direkte digitale Weiterverarbeitung bei E-Books gegenüber traditionellen Büchern ein gewichtiger Vorteil sein. Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt auf das nächste Kindle-Update!

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#FollowFriday – Startup-Edition

Der nächste FollowFriday mit drei Twitter-Usern, denen zu folgen sich lohnt. Diesmal mit drei Startup-Accounts:

@egoldstein: Erik schreibt über sein Startup Amplify, dessen Dienst ich auch selbst nutze (ich habe auch darüber geschrieben), seine Erlebnisse als Unternehmer und aktuelle Themen rund ums Web.

@sonntagmorgen: Sonntagmorgen wird von Till Achinger betrieben, den ich 2007 in Aachen beim Gründertraining der RWTH kennengelernt habe. Sie bieten frisch gerösteten Qualitätskaffee, der nach den individuellen Kundenwünschen zusammengestellt wird. Sonntagmorgen postet zur Unternehmensentwicklung, aktuelle Angebote und Veranstaltungen und natürlich über Kaffee.

@TwentyFeet: Über den Twitter-User unseres sich noch im Aufbau befindenden Auswertungsdienstes für Social Media-Anwendungen (Facebook, Twitter, YouTube & Co.) bekommt ihr aktuelle Informationen rund um Social Media Marketing und die Dienste, die wir zukünftig für euch auswerten werden. Von Zeit zu Zeit schreiben wir auch über unseren Weg zur Beta-Phase, die in einigen Wochen starten wird. Wer über den Start der Beta-Phase informiert werden möchte, kann auch unter www.twentyfeet.com seine Mailadresse hinterlassen.

Einige Startups und Startup-News auf Twitter sind auch über meine entsprechende Twitter-Liste zu finden.

Welche Twitter-App ist die beste?

Wer Twitter mobil richtig nutzen möchte, kommt an einer guten Twitter-App nicht vorbei. Aber welche ist die beste Twitter-App für das iPhone? Diese Frage habe ich mir vor kurzem selbst wieder gestellt und eine gute Lösung für mich gefunden. Anbei meine Erfahrungen aus den letzten Monaten mit vier gängigen Apps:

Twitterific:

Twitterific ist eine kostenlose App. Es ist auch die erste Twitter-App gewesen, die ich auf Empfehlung aufs iPhone gezogen hatte. Es ist eine sehr brauchbare App, mit der auch gut mehrere Accounts verwaltet werden können. Nachteil bei multiplen Accounts: Die gespeicherten Suchen bei Twitter werden nicht den einzelnen Accounts zugeordnet, sondern in einer Gesamtauflistung. Dadurch kann bei intensiver Nutzung der gespeicherten Suchen der Überblick verloren gehen. Ich betreue sehr heterogene Twitter-Accounts, bei denen es kaum Überschneidungen bei der Suche gibt. Da ist die zentrale Positionierung der Suche eher nachteilig.

Der eigentliche Knackpunkt für einen Wechsel weg von Twitterific war für mich aber die immer noch fehlende Unterstützung von Twitters Listen-Feature. Das ist nun schon viele Monate verfügbar und ich habe einige Listen bei Twitter angelegt ( z.B. zu Tech-News, meinen Kollegen, Startups und Social-Media-News), kann sie über Twitterific aber nicht nutzen.

Echofon:

Echofon kannte ich bereits länger als Browser-Plugin. Es gibt aber auch eine kostenlose Twitter-App für das iPhone.

Gut gefallen hat mir an der App, dass die Mentions, Messages, Lists und die Suche sehr präsent positioniert und damit schnell und leicht zugänglich sind. Die Verwaltung von mehreren Accounts ist auch problemlos möglich.

Sehr störend fand ich aber, dass Echofon nur die Retweet-Funktion von Twitter anbietet, durch die der Tweet des anderen Users 1:1 in die eigene Timeline übernommen wird. Nicht unterstützt wird die vielfach „quote“/“zitieren“ genannte Feature, bei dem der Tweet zum Modifizieren mit dem Vermerk „via @autor“ geöffnet wird. Das ist aber sehr hilfreich, um Tweets von anderen mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Für mich persönlich war das ein Killer-Kriterium und damit war Echofon als Optimallösung für das Twittern über das iPhone aus dem Rennen.

Hootsuite

Hootsuite versteht sich eigentlich als Social Media Management-Anwendung und nicht als reine Twitter-Applikation. Es können damit auch Facebook-Profile und Fanpages darüber verwaltet werden. In der Lite-Version mit Werbung ist es kostenlos.

Die Struktur der App unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Apps. Der HomeFeed, Mentions, Direct Messages, die gespeicherten Suchen, die Listen etc. werden als Streams aufgeführt, die mehr oder weniger gleich gewichtet nebeneinander stehen. Im Kern sind es schließlich alles Auflistungen von Nachrichten. Ein mutiges Konzept, dass für eine gute Nutzung erst einmal etwas Konfigurationsaufwand benötigt.

Hootsuite bietet leider sehr wenige Aktionen, die mit den Tweets ausgeführt werden können. Retweet, Reply und Favorite reichen einfach nicht aus. Damit war Hootsuite sehr schnell aus dem Rennen. Mit dem letzten Update kam jetzt noch eine Übersetzungsfunktion und ein „Reply all“, das Zitieren von Tweets ist aber immer noch nicht möglich.

Tweetie:

Über Tweetie hatte ich schon an verschiedenen Stellen gelesen. Im Gegensatz zu den anderen Apps, die ich vorher getestet hatte, gibt es für Tweetie derzeit noch nur eine kostenpflichtige Version für 2,39 Euro. Vor kurzem ist Tweetie aber von Twitter übernommen worden und soll dann demnächst kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Darauf lohnt es sich jetzt sicherlich zu warten.

Ähnlich wie bei Echofon habe ich die Mentions, Messages, Suchen und Listen mit einem Klick erreichbar. Es ist also eher eine typische Struktur solcher Anwendungen gewählt worden. Tweetie unterstützt alle relevanten Funktionen von Twitter. Es können sowohl „Zitate“ als auch RTs „nach Twitter-Hausart“ getätigt, Tweets können per Mail verschickt oder ein Link zum Tweet direkt getweetet werden. Zusätzlich ist es möglich, Übersetzungen von Tweets anzeigen zu lassen.

Die für mich zentralen Anforderungen die Twitter-Listen nutzen, Tweets zitieren und Tweets mailen zu können werden damit von Tweetie als einziger der vier Applikationen unterstützt. Auch die Weiterentwicklung der App scheint durch die Übernahme durch Twitter dauerhaft gesichert zu sein.

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How-to: Twittern für verschiedene Kontinente – Erfahrungen von Sam Liban

Twittern für verschiedene Kontinente kann eine große Herausforderung sein. Unterschiedliche Zeitzonen und unterschiedliche Kulturen müssen unter einen Hut gebracht werden. Über seine Erfahrungen damit hat vor kurzem Sam Liban beim englischsprachigen Travel-Tech-Blog tnooz.com berichtet.

Als Betreiber der Flugstatistik-Portale www.flugstatistik.de (deutschsprachig) und www.flightmemory.com (englischsprachig) hat er sich dafür entschieden, für beide Internetauftritte jeweils einen eigenen Twitter-User zu betreiben (@FlugStatistik und @FlightMemory).

Zwei Twitter-Accounts bedeuten auch deutlich mehr Arbeit als ein Account. Aber nur so ist gewährleistet, dass die Nutzer zielgerichtet die für sie relevanten Informationen in ihrer Sprache erhalten. Auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Tweets ist relevant, worauf durch die Aufteilung Rücksicht genommen werden kann. Daher ist dies die erfolgsversprechendere Strategie.

Auch wir haben uns bei TwentyFeet dafür entschieden, unseren englischsprachigen Twitter-Account @TwentyFeet vom deutschen Account zu trennen. Seit wenigen Tagen ist daher @TwentyFeet_DE verfügbar.

Link zum Artikel bei tnooz.com

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#FollowFriday gebloggt

Chris Brogan hat recht! FollowFriday bei Twitter mit bloßer Nennung der Usernamen bringt kaum einen Mehrwert. Was ist FollowFriday? Jeden Freitag können tausende Tweets dieser Art bei Twitter gezählt werden:

#followfriday @TwentyFeet @mseibert @Eicker @spreuss @pfandtasse @scobleizer @electru

Die Idee dahinter ist, die eigenen Follower/Leser auf spannende Twitter-Nutzer zu verweisen. So weit, so gut. Ohne eine Information, warum bestimmten Leuten gefolgt werden sollte und was für eine Art von Tweets von ihnen zu erwarten sind, bleibt der effektive Nutzen relativ gering. Daher also eine Verlagerung des FollowFriday auf das Blog als „mehr als 140 Zeichen“-Plattform mit ausreichend Platz zum Vorstellen meiner Twitter-Empfehlungen. Starten möchte ich mit diesen Dreien, mit denen ich auch sehr eng zusammenarbeite:

@mseibert: Neben Informationen rund um das Internet bietet Martin als gefragter Wiki-Experte stets die aktuellsten Nachrichten aus diesem Themenfeld. Weitere Tweets können zum Thema Arbeitsproduktivität und zu aktuellen Projekten von //SEIBERT/MEDIA erwartet werden.

@eicker: Gerrits Tweets bieten einen sehr guten Überblick darüber, wohin sich „das Internet“ und die Medienlandschaft entwickeln werden. Er greift regelmäßig Themen auf, die erst in einigen Jahren in den Mainstream übergehen werden. Unter http://wir-sprechen-online.com/ bietet er auch Nicht-Twitterati die Möglichkeit, von seinen Meldungen zu profitieren.

@spreuss: Wer sich mit dem Thema Usability auseinandersetzt, sollte die Tweets von Sebastian auf keinen Fall verpassen. Er schreibt immer wieder über interessante Studien und Web-Fundstücke. Der Leiter des Bereichs Consulting bei //SEIBERT/MEDIA verfügt aber auch in den anderen Bereichen des Internets über profundes Wissen, das er über Twitter teilt.

Das war es für diesen Freitag!

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