Zweites Treffen des Lean Startup Circle Rhein-Main

Nach einem erfolgreichen 1. Treffen des Lean Startup Circle Rhein-Main im April ist für den 11. Juni ein zweites Treffen des Lean Startup Circle geplant. Während beim letzten Treffen das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch im Vordergrund standen, soll es dieses Mal einige kurze Vorträge über die Anwendung der Ideen und Methoden des Lean Startup geben.

Bisher haben sich zwei Referenten für das Treffen in Wiesbaden angekündigt, die konkrete Einblicke in ihre Lean Startup-Erfahrungen bieten möchten. Mit weiteren Referenten laufen Vorgespräche.

Vorträge

Derzeit geplant sind die folgenden Vorträge:

  • Entwicklung von SpellJS – von der ersten Überlegung bis zum heutigen Stand. – Julian Haupt, Spielmeister GmbH
  • Lean Startup – Anwendungsbeispiele von TwentyFeet – Jost Grabo, TwentyFeet GmbH

Es werden noch weitere Referenten für kurze Vorträge von 10-15 Minuten Länge gesucht. Bei Interesse einfach unter pherwarth@seibert-media.net melden.

Datum, Uhrzeit und Location

Das Treffen findet statt am 11. Juni 2012 ab 18.30 Uhr.

//SEIBERT/MEDIA GmbH
Kirchgasse 6 / LuisenForum
65185 Wiesbaden
http://www.seibert-media.net/

Anmeldung

Die Anmeldung für den 2. Lean Startup Circle Rhein-Main erfolgt über diese XING-Eventseite oder über diese Amiando-Eventseite.
Aktuelle Informationen zum Lean Startup Circle gibt es auch auf dessen Website sowie der zugehörigen XING-Gruppe.

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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Wie finde ich einen Namen für ein Produkt oder ein Unternehmen?

No Name | Namensfindung Die Namensfindung für ein Produkt oder ein Unternehmen ist eine äußerst spannende Angelegenheit. Es erinnert ein bisschen an das Gefühl, wenn man sich auf der Suche nach einem Auto oder einer Wohnung befindet. Es gibt ein paar Vorstellungen, die man bereits mitbringt, es gibt aber noch eine große Vielzahl von Möglichkeiten. Erst während dem Prozess des Suchens stellt sich wirklich heraus, was man möchte und was nicht.
Ein Jungunternehmer, der gerade am Anfang eines Startups steht, fragte uns, ob wir von TwentyFeet, der Social Media Monitoring- & Ego-Tracking-Software, ein paar Tipps für die Namensfindung geben könnten.

Gerne gebe ich einen Einblick in die Schritte, die wir gegangen sind, bis wir zum Namen TwentyFeet sowie unserem Giraffen-Logo gekommen sind (siehe dazu auch der Artikel TwentyFeet: Wieso hat eine analytische Software eine Giraffe als Logo? im Blog von //SEIBERT/MEDIA und die „Über uns“-Seite von TwentyFeet).

Namensfindung braucht Zeit

Es war ein Prozess, der sich über sehr viele Wochen gezogen hat. Diese Zeit zu investieren hat sich rückblickend auf jeden Fall gelohnt. Belohnt wurden wir für die investierte Zeit nicht nur durch einen Namen, mit dem wir wirklich zufrieden sind, sondern auch mit einem wesentlich klarerem Bild davon, wer oder was wir sein möchten.

Positionierung klären (oder: Wer sind wir eigentlich?)

Ausgangspunkt der Namenssuche war ein umfangreicher Fragebogen von unserem Design-Team. Dieser half uns dabei, uns über die folgenden Aspekte klarer zu werden:

  • Wie lässt sich der Nutzen des Produkts in wenigen Sätzen vermitteln?
  • Wer sind die Mitarbeiter? Sind sie eher jung oder alt, männlich oder weiblich, introvertiert oder extrovertiert, innovativ oder konservativ, …
  • Welche Stellen gibt es im Unternehmen? Wie sind die Mitarbeiter qualifiziert?
  • Welche Prozesse und Geschäftsabläufe prägen unseren Geschäftsalltag?
  • Wie erfolgt die Neukundengewinnung?
  • Wer sind die Hauptzielgruppen des Produkts/des Unternehmens?
  • Welchen Mangel verspüren die potenziellen Kunden?
  • Wie ist die Nutzenerwartung der potenziellen Kunden?
  • Wer sind die Wettbewerber und wie positionieren sich diese?

Wie sich zeigt, spielt eine Menge verschiedener Faktoren mit in die Namensfindung hinein. Die Liste ist nur ein Auszug der Dinge, die in zahlreichen Treffen intensiv diskutiert wurden.

Was wäre, wenn…

Innerhalb dieser Treffen haben wir auch verschiedene Sichtweisen auf das Produkt eingenommen. Zunächst einmal hatten wir Namen im Fokus, die sehr stark an Worte wie „Reporting“, „Data“ und ähnliches angelehnt waren. Es kamen dabei Konstrukte heraus, die zwar erahnen ließen, was wir machten, sich aber nicht wirklich gut anfühlten.

Letztlich brachte uns dann jedoch eine ganz andere Fragestellung in einem Brainstorming zum Ziel:

„Was wäre das Unternehmen bzw. das Produkt, wenn es ein Tier wäre?“

Wir sind relativ schnell darauf gekommen, dass es eine Giraffe sein würde. Es ist ein Tier, das einen Überblick über die Savanne genießt, wie wir ihn unseren Anwendern über die verschiedenen Web- und Social Media-Präsenzen bieten würden. Sie passt zudem hervorragend zu unseren Kernwerten, da wir uns als „übersichtlich, einfach und sympathisch“ bezeichnen würden.
Nach diesem Brainstorming grenzte sich die Namenssuche sehr schnell auf solche ein, die mit Giraffen zu tun hatten. In einer weiteren Session generierten wir eine ganze Reihe von verschiedenen Vorschlägen. Während dieser Zeit interessierten wir uns über die Maße für alles, was mit Giraffen zu tun hatte. In einem Wikipedia-Artikel stießen wir dann auf die folgende Passage:

the tallest male recorded stood almost 6 meters tall (20 ft).

Es hat uns ziemlich erwischt und die Abstimmung über den Namen war nur noch Formsache.

Sorgfältige Prüfung kann viel Ärger ersparen

Spätestens, wenn ein eigener Favorit für einen Namen gefunden wurde, folgt eine ganze Reihe von wichtigen Aufgaben, die sorgfältig ausgeführt werden sollten:

  • Ein breiterer Personenkreis sollte befragt werden, welche Assoziationen der Name bei ihnen hervorruft.
  • Es sollte intensiv im Internet gesucht werden, welche Treffer unter dem Namen zu finden sind.
  • Prüfen, ob die Internetadressen (möglichst mit den weltweit wichtigsten Top-Level-Domains) verfügbar sind.
  • Es ist zu klären, ob der Name (möglichst weltweit) geschützt werden kann.
  • Bestehen bereits Markenrechte (von Konkurrenten)?

Im Zweifel sollte lieber erst noch einmal unter einem Projektnamen weitergearbeitet werden, bis die Fragen ausreichend geklärt sind. Ein Verstoß, etwa gegen das Marken- und Namensrecht, könnte teuer werden. Auch spätere Namensänderungen erzeugen zusätzliche Kosten, die gerade Startups empfindlich treffen können.

Manche Unsicherheiten können aber durchaus in Kauf genommen werden. So war zu dem Zeitpunkt, wo wir uns für den Namen TwentyFeet entschieden hatten, die für uns sehr wichtige Domain twentyfeet.de gar nicht frei. Sie wurde jedoch nicht produktiv verwendet, so dass wir davon ausgehen konnten, sie käuflich erwerben zu können. Glücklicherweise stellte es sich später auch so ein, wie wir es kalkuliert hatten.

Rückblickend war es eine spannende Zeit, in der wir sehr viel gelernt haben und Ergebnisse produziert haben, an denen wir heute noch Freude haben.

Welche Tipps habt ihr für die Namensfindung?

Weiterführende Informationen:

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Foto: Von Giant Ginkgo

Gastbeitrag bei deutsche-startups: Wie Start-ups Nutzer zu aktivem Feedback motivieren können

NutzerintegrationFür Startups ist das Feedback der Nutzer unheimlich wichtig für die Produktentwicklung. Aber wie motiviert man die Nutzer dazu, auch wirklich Feedback zu geben? Zu dieser Fragestellung ist heute ein Gastbeitrag von mir bei deutsche-startups erschienen. Er basiert (wie auch mein letzter Gastbeitrag bei Gründerszene) auf unseren Erfahrungen aus der Entwicklung von TwentyFeet.

Zum Artikel bei deutsche-startups

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Foto: Von hikingartist

Gastbeitrag bei Gründerszene: Warum StartUps auf agile Methoden setzen sollten

Agile Web Development
Warum sollten Startups auf agile Methoden setzen? Zu dieser Fragestellung ist heute ein Gastbeitrag von mir bei Gründerszene erschienen. Er basiert insbesondere auf unseren Erfahrungen aus den vergangenen Monaten mit der Entwicklung von TwentyFeet.

Zum Artikel bei Gründerszene

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Wie YouTube-Videos in eine Facebook-Seite integriert werden können

Wer für sein Unternehmen oder als Privatperson einen Channel bei YouTube und zugleich eine Facebook-Seite betreibt, der kann beides miteinander kombinieren, anstatt die Videos zusätzlich bei Facebook hochzuladen. So kann man mit einmaligem Hochladen und Verwalten seine Zielgruppe auf beiden Plattformen erreichen.

Auf Facebook gibt es dazu eine Applikation für YouTube, die der Seite hinzugefügt werden kann. Dazu eine kurze Anleitung:

  1. 1. Schritt: Auf der Seite der Applikation für YouTube auf „Zu meiner Seite hinzufügen“ (bzw. „Add to my page“) gehen.
  2. Nach Auswahl der entsprechenden Seite dann auf diese wechseln. Dort gibt es nun bei den „Tabs“ oben ein zusätzliches YouTube-Tab zur Auswahl:
  3. Auf dem Tab gibt es dann die „Settings“, über die ein YouTube-Channel hinterlegt werden kann. Im Beispiel hier der Channel TwentyFeetVideos.

    Unter "Settings" lässt sich der YouTube-Channel hinterlegen.

  4. Das war es dann bereits! Die Videos des Channels werden nun untereinander aufgelistet.

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Die Social Media Revolution

Wer Social Media heute noch für irrelevant hält, sollte sich einmal die Fakten in diesem Video anschauen. Fragen? Ich denke nicht.

Die Zahlen wurden von Erik Qualman für sein Buch „Socialnomics“ zusammengestellt.

Via: electru

Wer bei seinen Social Media-Aktivitäten den Durchblick über die wichtigsten Kennzahlen bewahren will, kann bald auf unseren Dienst TwentyFeet zurückgreifen.

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#FollowFriday – Startup-Edition

Der nächste FollowFriday mit drei Twitter-Usern, denen zu folgen sich lohnt. Diesmal mit drei Startup-Accounts:

@egoldstein: Erik schreibt über sein Startup Amplify, dessen Dienst ich auch selbst nutze (ich habe auch darüber geschrieben), seine Erlebnisse als Unternehmer und aktuelle Themen rund ums Web.

@sonntagmorgen: Sonntagmorgen wird von Till Achinger betrieben, den ich 2007 in Aachen beim Gründertraining der RWTH kennengelernt habe. Sie bieten frisch gerösteten Qualitätskaffee, der nach den individuellen Kundenwünschen zusammengestellt wird. Sonntagmorgen postet zur Unternehmensentwicklung, aktuelle Angebote und Veranstaltungen und natürlich über Kaffee.

@TwentyFeet: Über den Twitter-User unseres sich noch im Aufbau befindenden Auswertungsdienstes für Social Media-Anwendungen (Facebook, Twitter, YouTube & Co.) bekommt ihr aktuelle Informationen rund um Social Media Marketing und die Dienste, die wir zukünftig für euch auswerten werden. Von Zeit zu Zeit schreiben wir auch über unseren Weg zur Beta-Phase, die in einigen Wochen starten wird. Wer über den Start der Beta-Phase informiert werden möchte, kann auch unter www.twentyfeet.com seine Mailadresse hinterlassen.

Einige Startups und Startup-News auf Twitter sind auch über meine entsprechende Twitter-Liste zu finden.

How-to: Twittern für verschiedene Kontinente – Erfahrungen von Sam Liban

Twittern für verschiedene Kontinente kann eine große Herausforderung sein. Unterschiedliche Zeitzonen und unterschiedliche Kulturen müssen unter einen Hut gebracht werden. Über seine Erfahrungen damit hat vor kurzem Sam Liban beim englischsprachigen Travel-Tech-Blog tnooz.com berichtet.

Als Betreiber der Flugstatistik-Portale www.flugstatistik.de (deutschsprachig) und www.flightmemory.com (englischsprachig) hat er sich dafür entschieden, für beide Internetauftritte jeweils einen eigenen Twitter-User zu betreiben (@FlugStatistik und @FlightMemory).

Zwei Twitter-Accounts bedeuten auch deutlich mehr Arbeit als ein Account. Aber nur so ist gewährleistet, dass die Nutzer zielgerichtet die für sie relevanten Informationen in ihrer Sprache erhalten. Auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Tweets ist relevant, worauf durch die Aufteilung Rücksicht genommen werden kann. Daher ist dies die erfolgsversprechendere Strategie.

Auch wir haben uns bei TwentyFeet dafür entschieden, unseren englischsprachigen Twitter-Account @TwentyFeet vom deutschen Account zu trennen. Seit wenigen Tagen ist daher @TwentyFeet_DE verfügbar.

Link zum Artikel bei tnooz.com

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