Agile bei der Erstellung von Hardware

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Ich kann mich kaum an ein Open Space zu agiler Softwareentwicklung erinnern, bei dem nicht das Thema „Agile außerhalb der Software-Entwicklung“ thematisiert wurde.

Das Interesse in der Community scheint groß, Fallbeispiele hingegen rar zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir zu diesem Thema am 18. Februar (diesmal ein Montag statt dem regulären Donnerstagstermin) einen Vortrag über die Erstellung von physischen Produkten mithilfe agiler Methoden bei der Agile Usergroup Rhein-Main anbieten können.

Unser Referent Heinz Erretskamp hat langjährige Erfahrung mit der Einführung agiler Vorgehensweisen bei einem internationalen Automobilzulieferer und wird seine Erkenntnisse an diesem Abend mit uns teilen.

Neben Einblicken in die konkreten Herausforderungen bei der Anwendung auf physische Produkte erwarten Euch auch Hintergründe zur Einführung von Agilität in einem eher traditionellen, hierarchisch geprägten Unternehmen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und einen spannenden Austausch!

Anmeldungen sind über die XING-Eventseite möglich.

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Open Space der Agile Usergroup Rhein-Main am 18. Oktober

Das Oktober-Treffen der Agile User Group Rhein-Main steht kurz bevor. An diesem Donnerstag, 18. Oktober 2012, treffen wir uns im //SEIBERT/MEDIA-Office. Dieses Mal ist das Treffen als kleines Open Space konzipiert: Jeder kann seine Fragen und Themen einbringen und gemeinsam mit anderen Agile-Interessierten diskutieren und Lösungen erarbeiten.

Open Space: Eure Themen sind gefragt

Open Space – das heißt, dass keine Themen vorgegeben sind, sondern jeder selbst Themen einreichen und sie mit anderen Teilnehmern besprechen kann. Dabei sind alle Themen erlaubt. Sie sollten möglichst irgendetwas mit agiler Softwareentwicklung im weiteren Sinne zu tun haben und es sollte sich mindestens eine weitere Person finden, die Lust darauf hat, über das Thema zu sprechen.

Aber von konkreten Fragen zur Arbeit als ScrumMaster, ProductOwner oder Teammitglied über Herausforderungen bei der Einführung von Agile bis hin zur Ausweitung agiler Organisationsformen über die Software-Entwicklung hinaus kann eine breite Themenvielfalt erwartet werden. Damit werden an einem Abend in kompakter Form viele ganz unterschiedliche Agile-Aspekte gewinnbringend vertieft.

Einführung um 19 Uhr, Themensammlung um 19:30 Uhr

Auch wer noch nicht mit dem Open-Space-Konzept vertraut ist, ist herzlich willkommen. Ab 19 Uhr werde ich für Unerfahrene eine kurze Einführung in das Format geben. Wer sich vorab etwas einlesen möchte, der sei auf diese Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA verwiesen: Das Open-Space-Konzept: Prinzipien, Regeln, Besonderheiten und Open Space bei //SEIBERT/MEDIA: Rückblick auf die jüngste Konferenz. Auch die Wikipedia-Seite gibt einen Einblick in das Konzept.

Wer Open Space bereits kennt, sollte dann zur Themensammlung ab 19:30 Uhr vor Ort sein. Gerne können auch vorab bereits Ideen für das Open Space im XING-Forum der User Group oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net vorschlagen werden.

Jetzt kostenlos anmelden!

Interessant? Die Teilnahme ist kostenlos! Veranstaltungsort ist das Hauptquartier von //SEIBERT/MEDIA im zentralen Wiesbadener LuisenForum, das Sie mit allen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß zum Beispiel vom Hauptbahnhof aus prima erreichen. Hier findet Ihr eine detaillierte Wegbeschreibung.

Getränke und Knabberzeug werden bereitgestellt. Um eine Anmeldung über die XING-Eventseite oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net wird gebeten.

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Iterative Softwareoptimierung mit Remote User Tests

Usabilitytest Um Herausforderungen in der Bedienung von Software herauszufinden werden von Usability-Experten unter anderem Usertests durchgeführt. Dabei werden repräsentative Anwender dabei aufgezeichnet, wie sie zuvor festgelegte Aufgaben mit Hilfe der Software erledigen. Solche Tests ermöglichen es Experten einen Großteil der bei Nutzern auftretenden Fehler zu identifizieren. Werden solche Tests frühzeitig im Entwicklungsprozess durchgeführt, können somit Usabilityfehler vor Auslieferung der Software noch behoben werden.
Die Herausforderung klassischer Usertests: Sie kosten gerne einmal einen fünfstelligen Betrag und sind mit einer ausführlichen Vor- und Nachbereitung verbunden. Dies ist ein Widerspruch zum Wunsch vieler agiler Softwareentwicklungsteams, schnelles Feedback für iterative Verbesserung der Software zu erhalten. An dieser Stelle können Remote User Tests, die von den Anwendern von zu Hause aus durchgeführt werden, hilfreich sein. Da diese insbesondere auch für Startups mit kleinem Budget eine Lösung sind, habe ich einen Beitrag dazu bei Gründerszene veröffentlicht.

Zum Artikel bei Gründerszene

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Foto: l-i-n-k

Konflikte gehören dazu: Teambildungsprozesse in der Softwareentwicklung

Es ist unheimlich spannend, Softwareentwicklungsteams bei den ersten Sprints eines neuen Scrum-Projekts zu beobachten. Es ist eine intensive Zusammenarbeit gefordert, um als Team erfolgreich zu sein.
Und wenn ich sage, dass der Prozess spannend ist, bedeutet das auf keinen Fall, dass es nur schöne Seiten hat. Die enge Zusammenarbeit, optimalerweise in einem gemeinsamen Teamraum, führt durchaus zu Konflikten. Diese Konflikte werden häufig noch als etwas Schlechtes angesehen. Dabei sind sie extrem wichtig. Als Team Konflikte zu haben bedeutet auch, dass offen über Meinungsverschiedenheiten gesprochen wird. Dies ist besser als eine Situation, in der sie unter den Teppich gekehrt und nicht aufgelöst werden. Dennoch müssen sich Teams einspielen, was die Austragung und Überwindung von Konflikten anbelangt. Dabei ist es hilfreich, wenn die Teammitglieder grundsätzliche Kenntnis über Teambildungsprozesse haben. Ein häufig referenziertes Modell des Teambildungsprozesses geht auf Bruce Tuckman zurück. Dieses stelle ich in einem aktuellen Artikel vor.

Zum Artikel im //SEIBERT/MEDIA Blog

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25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt. Agile Office fragte in einem Kommentar, welche weiteren Blogs ich zu dem Thema lese.
Nachfolgend daher eine umfangreichere Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. „Scrum Log“ von Jeff Sutherland: Der „Vater von Scrum“ schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von „Dealing with Bugs in a Sprint“ bis zu „Hackathons – How it’s done at Facebook“
  2. „Telling It Like It Is“ von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer von Scrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. „bor!sgloger — leading Scrum with passion“ von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. „All Things Product Owner“ von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. „Lean und Kanban“ von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karate schreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. „Dayley Agile“ von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. „inside-scrum“ von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  10. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  11. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  12. „scrum breakfast“: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: „Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.“
  13. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  14. „Agile Product Owner“ von Jennifer: Die Eigenbeschreibung „Sharing the Art of Agile Product Ownership“ trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.
  15. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  16. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und „schlanke“ Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  17. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  18. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von „Agile“ auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  19. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  20. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  21. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  22. „ScrumTools – agiles Projektmanagement“: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  23. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  24. „Systems Thinking, Lean and Kanban“ von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  25. „Lean Software Engineering“ von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
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Foto: Von Rafa[EU]

Die wichtigsten Kennzahlen für Software-CEOs

Statistiken

Auf welche „Key Performance Indicators“ sollten sich Softwareunternehmen fokussieren? Clate Mask, CEO von Infusionsoft, gibt bei VentureBeat Einblick in die seiner Meinung nach wichtigsten Kennzahlen für Software-CEOs. Dies sind: Die Kosten pro Neukunde, der Umsatz pro Mitarbeiter, die Kundenloyalität, der Customer Lifetime Value und die Nutzung der Software. Was verbirgt sich hinter diesen Kennzahlen, wie lassen sie sich messen und für das Unternehmen nutzen?

Kosten pro Neukunde (Cost per acquisition)

Wie viele Euros muss das Unternehmen ausgeben, um einen neuen Kunden zu gewinnen? Die Kosten pro Neukunde lassen sich ermitteln, indem die Summe aller Vertriebs- und Marketingkosten durch die Anzahl der gewonnenen Kunden geteilt wird. Je nachdem, wie lange der Kaufzyklus dauert, können die Kosten eines Vormonats durch die aktuell gewonnene Kundenzahl geteilt werden (Mask: „If your sales cycle is 6 months, then use the sales and marketing expense from six months ago as the numerator and use this month’s unit sales as the denominator.“).
Es sollte eine Variante gewählt werden, die dann auch dauerhaft eingesetzt wird. Nur so können die Zahlen über die Zeit hinweg auch tatsächlich verglichen werden.

Weiterführende Informationen:

Umsatz pro Mitarbeiter (Revenue per employee)

Mask schlägt vor, den Umsatz pro Mitarbeiter auf einer monatlichen Basis zu ermitteln (Monatsumsatz geteilt durch die Anzahl der Vollzeit-Mitarbeiter) und dann mit 12 zu multiplizieren. So ergibt sich ein auf monatlicher Basis ermittelter Jahresumsatz pro Mitarbeiter.
Diese Kennzahl kann sehr hilfreich dabei sein, fundierte Personalentscheidungen zu treffen. Sie ist auch ein guter Indikator für die Effizienz des Unternehmens. Da gerade bei Softwareentwicklungsunternehmen die Personalkosten häufig einen Großteil der Gesamtkosten ausmachen, kommt auch der Spielraum für Mitarbeitergehälter in dieser Zahl zum Ausdruck. Weiterhin bietet sie sich für Branchenvergleiche und Konkurrenzvergleiche (sofern diese Werte herausgefunden werden können) an.

Weiterführende Informationen:

Kundenloyalität (Customer loyalty)

Die Kundenloyalität bezeichnet die innere Verbundenheit und Treue des Kunden gegenüber des Unternehmens. Es gibt verschiedene Varianten sie zu ermitteln.

Eine beliebter Indikator für die Kundenloyalität ist die Messung der Empfehlungsbereitschaft der Kunden mit Hilfe des Net Promoter Score. Anne M. Schüller erklärt: „Die dabei verwendete Frage lautet: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie Unternehmen X an einen Freund oder Kollegen weiterempfehlen werden?“ Die Antwort wird auf einer Skala von 0 bis 10 abgetragen. Als Promotoren gelten nur die Kunden, die ihre Empfehlungsbereitschaft mit 9 oder 10 einstufen. Von den Promotoren werden die Kritiker (zwischen 0 und 6) abgezogen.“
Heraus kommt ein Wert, der zwischen -100% (alle Kunden sind Kritiker) und +100% (alle Kunden sind Promoren) liegen kann.

Weiterführende Informationen:

Customer Lifetime Value

In der einfachsten Form lässt sich der Customer Lifetime Value ermitteln, indem der durchschnittliche Deckungsbeitrag pro Kunde durch die Kunden-Abwanderungsrate geteilt wird. Dies berücksichtigt jedoch noch nicht, dass zukünftige Zahlungen weniger wert sind als eine heutige Geldeinnahme. Daher ist eine Diskontierung mit Hilfe der Kapitalwertmethode erforderlich.

Diese Kennzahl ist sehr bedeutsam, da sie sich aus zwei sehr kritischen Kennzahlen zusammensetzt: Dem durchschnittlichen Deckungsbeitrag pro Kunde und der Abwanderungsrate.

Positiv beeinflusst werden kann der Customer Lifetime Value entsprechend durch eine Erhöhung des durchschnittlichen Deckungsbeitrags pro Kunde und durch eine Senkung der Abwanderungsrate. Bereits geringfügige Änderungen in der Abwanderungsrate können für erhebliche Verbesserungen des Customer Lifetime Value sorgen.
Das Wissen über die Höhe des Customer Lifetime Value ist zudem sehr wichtig zur Steuerung von Vertriebsmaßnahmen (Dost: „Die konsequente Umsetzung des CLV-Managements erfordert eine Berücksichtigung des Kundenwertes schon bei der Neuakquisition von Kunden.“) und für Überlegungen bezüglich des Service-Levels für unterschiedliche Kundengruppen.

Weiterführende Informationen:

Nutzung (Usage)

Die Nutzung der eigenen Software sollte als eine der treibenden Kräfte ebenfalls gemessen werden. Wird die Software nicht genutzt, ist es wahrscheinlich, dass auf die Dauer keine Wiederkäufe getätigt werden.

Wie die Nutzung gemessen wird, sollte jedes Unternehmen für sich selbst festlegen. Mask geht bei seinem eigenen Unternehmen wie folgt vor: „We’ve found that our customers need to launch multiple marketing campaigns to become “addicted” to our software. Therefore, the critical usage metric for us is “percentage of new customers that have launched at least two campaigns within their first 60 days” or “60-day multiple-launch rate.”

Weiterführende Informationen:

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Danke für den Verweis auf den VentureBeat-Artikel an Gerrit Eicker.
Grafik: HikingArtist.com

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Produktmanagement Lesetipps: Überblick agiler und schlanker Methoden, die Rolle des Product Owners, 10 Tipps zur Backlogpflege, Sprint-Retrospektiven, Usertests

Diesmal mit einem Überblick über agile und „schlanke“ Methoden, Ken Schwabers Forderung nach „richtigen“ Product Owner, 10 Tipps für die Product Backlog-Pflege, kurzweilige Sprint-Retrospektiven, erfolgreiche Usertests und die 3Cs von Userstories.

  • Was hat es mit XP, Scrum und Kanban auf sich, wie unterscheiden sie sich voneinander? Bei The Agilista PM gibt es einen Überblick über agile und „schlanke“ Methoden.
  • Ken Schwaber macht sich Gedanken über die Art, wie derzeit die Rolle des Product Owners gelebt wird. Viele Produktmanager nehmen sich von der Rolle aus und lassen einen Business Analyst die entsprechenden Aufgaben erfüllen. Er sieht die Ursache darin, dass die Entwickler sich einen Product Owner wünschen, der ihnen gut vorbereitete User Stories liefert. Viel wichtiger erscheint ihm jedoch jemanden zu haben, der den Business Value richtig vorantreiben kann. Dies kann auch als Warnung an alle Product Owner gelten, die sich zu stark darauf fokussieren, den Entwicklern die richtigen Häppchen vorzuwerfen und dabei das Produkt und den Nutzen der User aus dem Auge verlieren.
  • Roman Pichler bietet in seinem Blog 10 Tipps für die Pflege von Product Backlogs, die insbesondere Scrum Product Owner lesen sollten.
  • Wenn sich nach vielen gemeinsamen Sprints Routine im Team breit macht, ist es förderlich, für Variationen im Ablauf der Sprint-Meetings zu sorgen. Eine Idee, wie sich Sprint-Retrospektiven interessanter und kurzweiliger gestalten lassen, gibt es im Projekt-Log.
  • Auf vier vergessene Prinzipien von Usertests verweist Userfocus. Bei der Beobachtung mehrerer Usertests ist David Travis auf einige Dinge gestoßen, die sich negativ auf das Ergebnis des Tests auswirken. Ein kleiner Reminder für alle, die sich mit Usertests beschäftigen.
  • Was gilt es beim Schreiben von Userstories zu beachten? Weiterhin gelten die 3Cs für Userstories von Ron Jeffries aus dem Jahr 2001: Card, Conversation und Confirmation. Ein Einstieg für Produktmanager, die sich neu mit User Stories beschäftigen.

SPIN-Workshop zu „Enterprise Scrum“ am 20. Mai in Darmstadt

Am 20. Mai 2011 findet um 15.00 Uhr in Darmstadt der 29. SPIN -Workshop (Software and Systems Process Improvement Network) statt. Das Thema dieses SPIN ist: „Enterprise Scrum – Etablierung von Scrum Techniken und Prinzipien in der gesamten Organisation“. Die Veranstaltung dauert bis etwa 18:30 Uhr.

Inhalte:

  • Vortrag: Einführung in Scrum (Christian Kaas, LORENZ Life Sciences Group)
  • Vortrag: Enterprise Scrum – Etablierung von Scrum Techniken und Prinzipien in der gesamten Organisation (Malte Foegen, wibas GmbH)
  • Workshop: Drinks Mixen mit Scrum Techniken

Die Teilnahme ist kostenlos; für Kaffee, Getränke und Snacks ist gesorgt. Es wird um eine Anmeldung per E-Mail mit Name, Organisation, Adresse und Telefonnummer an die E-Mail-Adresse spin@wibas.de gebeten.

Programm des 29. SPIN Workshops am 20. Mai 2011 im Detail

15:00 Uhr: Begrüßung

15:15 Uhr: Einführung in Scrum
In diesem Vortrag werden Grundprinzipien des SCRUM Frameworks besprochen: Welche Rollen gibt es? Welche Artefakte und welche Meetings? Neben diesen Prinzipien wird ein spezieller Fokus auf das „selbst-organisierte“ Team sowie die Bedeutung der Rolle des Product Owners und die Rolle des ScrumMasters gelegt.
Referent: Christian Kaas, LORENZ Life Sciences Group

16:00 Uhr: Pause

16:15 Uhr: Enterprise Scrum – Etablierung von Scrum Techniken und Prinzipien in der gesamten Organisation
Wenn sich agile Methoden in Piloten bewährt haben, wie übertragen Sie die Vorteile? Die breite Verwendung von Scrum hat eine Reihe von Herausforderungen. Wie können agile Prinzipien in Bereichen außerhalb der Software- und Produktentwicklung eingesetzt werden? Ist Scrum die einzige Vorgehensweise?

Wie bewegen Sie alle zum Mitmachen? Enterprise Scrum ist die nachhaltige Etablierung von Scrum Techniken und Prinzipien in der gesamten Organisation. Enterprise Scrum basiert auf einer wirkungsvollen Orchestrierung von Führung, Teams, Coaching, Wirkungsmonitoring und Kommunikation.
Referent: Malte Foegen, wibas GmbH

17:15 Uhr: Workshop mit den Teilnehmern: Drinks Mixen mit Scrum Techniken
Die Teilnehmer nutzen die Scrum Techniken beim Mixen von alkoholfreien Drinks. Sie arbeiten als selbstorganisiertes Team und erleben Scrum.
Leitung: Christian Kaas und Malte Foegen als Product Owner und ScrumMaster

18:30 Uhr: Schluss

Es ist ausreichend Zeit für Diskussionen und Fragen vorgesehen.

Veranstaltungsort

Hochschule Darmstadt
Fachbereich Informatik
Schöfferstr. 8b
D-64295 Darmstadt
Gebäude D14, Raum 0.13 im EG

Zur Website der Veranstaltung

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