Tools4AgileTeams 2013 – aktueller Stand der Konferenz-Planung

Am 7. November 2013 findet die zweite Ausgabe der Konferenz Tools4AgileTeams in Wiesbaden statt. Es geht um einen intensiven Austausch der Teilnehmer rund um die Anwendung von Tools in agilen Software-Entwicklungsteams. Bis zum Start der Konferenz bleibt noch etwas Zeit, dennoch sind die Vorbereitungen der Konferenz schon in vollem Gange. So wurde bereits der Fachbeirat bestätigt, der Call for Sessions gestartet und eine neue Location gefunden. Ein kompakter Überblick über den aktuellen Stand der Vorbereitungen:

Fachbeirat steht, Call for Sessions gestartet

Der für die erste Konferenz im Vorjahr etablierte Fachbeirat mit Paul Herwarth von Bittenfeld, Jan Segers, Joachim Seibert und Joern Bock bleibt in dieser Form bestehen. Er begutachtet die eingereichten Vortragskonzepte der Speaker, gibt Rückmeldungen zu den Einreichungen und trifft unter allen vorgeschlagenen Themen die Auswahl. Genauere Infos zu den Mitgliedern des Fachbeirats und ihren Referenzen finden Sie auf der Website zur Konferenz.

Für den Vortragsteil der Tools4AgileTeams sind wie im letzten Jahr acht bis zehn Fachvorträge vorgesehen. Interessierte Speaker können ihre Themen dem Fachbeirat jetzt vorschlagen.

Besonders erwünscht sind hier Erfahrungsberichte über den Einsatz digitaler und analoger Tools in Projekten. Auch Vorträge, die beleuchten, unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz von Software-Anwendungen besonders wertvoll oder besonders hinderlich sein kann, sind sehr interessant. Als Anregung bietet sich ein Blick auf das Konferenzprogramm des Vorjahres an.

Also: Wenn Sie Einblicke in Herausforderungen, Problemlösungen und Best Practices Ihrer agilen Projektpraxis bieten und Ihre Erfahrungen im Rahmen eines Fachvortrags teilen möchten, reichen Sie Ihr Thema jetzt über die Konferenzwebsite ein. Deadline ist der 1. Juli 2013. Nach einer initialen Sichtung Anfang Juli meldet sich der Fachbeirat bei Ihnen und gibt Ihnen ein erstes Feedback.

Die Location in Wiesbaden steht fest

Murnau-Filmtheater_Nachtaufnahme_pink_950

Austragungsort der Tools4AgileTeams 2013 ist das Murnau Filmtheater in Wiesbaden.

Dort werden wir das großzügige Foyer, den flexiblen Multifunktionsbereich, einen Konferenzraum sowie den Kinosaal für die Konferenz in Anspruch nehmen können.

Neben der flexiblen Raum-Nutzungsmöglichkeit und der Chance, dieses Jahr noch mehr Teilnehmer als im ausverkauften Vorjahr aufnehmen zu können, hat uns vor allem die zentrale Lage direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof überzeugt.

Alle Informationen rund um die Konferenz gibt es auf der Website unter www.tools4agileteams.com.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

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Entwicklung einer Teamvision

Kürzlich habe ich für ein Software-Entwicklungsteam einen Workshop für die Erstellung einer gemeinsamen Teamvision durchgeführt. Wir wollten das Bild der Idealvorstellung der Teamsituation von allen Team-Mitgliedern abgleichen und in eine gemeinsam formulierte Vision überführen. Der Workshop war mit einer Stunde angesetzt und damit sehr kompakt. Das Team hatte schon länger zusammengearbeitet und bestand aus 5 Personen. So konnte in der kurzen Zeit ein gutes Ergebnis erzielt werden.

Der Ablauf des Workshops

  1. Begrüßung
  2. Frage: Was erwartet ihr von dem Termin heute? (Blitzlicht)
  3. Geplantes Vorgehen vorstellen
  4. Frage: Wie stellt ihr euch die optimale Arbeitssituation (Zusammenarbeit, Projekte,…) im Team vor?
  5. Vorstellung der Punkte durch die Teilnehmer
  6. Clustering und Überschriften zu den vorgestellten Punkten
  7. Überschriften gewichtet/bepunktet und damit priorisiert, Aufreihung und Ordnung
  8. individuelle Formulierungsansätze
  9. gemeinsame „Vergesellschaftung“ und Übertragung in eine Formulierung

Begrüßung und Erwartungsabfrage, Vorstellung des Vorgehens

Nach ein paar einleitenden Worten von mir haben wir in einer kurzen Blitzlicht-Runde (jeder Teilnehmer antwortet rundum in 2-3 Sätzen) die Erwartungen an den Termin abgestimmt. Dann habe ich das konkrete geplante Vorgehen vorgestellt. Auch habe ich kurz vorgestellt, was eine Teamvision, die wir als Ergebnis erhalten wollte, erfüllen sollte:

  • Sie spricht alle Beteiligten an
  • Sie beschreibt die gewünschte Situation in Gegenwarts-Form
  • Sie ist kurz und prägnant

Frage: Wie stellt ihr euch die optimale Arbeitssituation (Zusammenarbeit, Projekte,…) im Team vor?, Vorstellung der Punkte

IMG_4219 Jedes Teammitglied sollte sich einige Minuten lang in Ruhe überlegen, wie es sich die perfekte Arbeitssituation vorstellt. Jeder Aspekt sollte auf ein eigenes Post-it geschrieben werden.

Dann haben wir uns zusammen vor einer Wand versammelt und die Teammember haben nach und nach ihre Punkte vorgestellt. Bei der Vorstellung wurde auch direkt ein grobes Clustering vorgenommen, ähnliche Punkte wurden also nahe zueinander gehängt, während unterschiedliche Themen voneinander entfernter aufgehängt werden.

Clustering und Finden von Überschriften zu den vorgestellten Punkten

Das grobe Vorab-Clustering wurde dann nach Vorstellung aller Punkte noch einmal zusammen besprochen und die einzelnen Cluster haben jeweils einen eigenen Namen bekommen.

Überschriften gewichtet/bepunktet und damit priorisiert, Aufreihung und Ordnung

IMG_4223

Die Teammember konnten dann eine vorgegebene Zahl von Punkten auf die einzelnen Cluster verteilen und damit ihre Gewichtung für das entsprechende Thema zum Ausdruck bringen.

Das ganze haben wir dann noch einmal nach Gewichtung geordnet und aufgereiht. Wie auf dem Bild auf der linken Seite ersichtlich haben wir jeweils die Überschrift mit den Punkten links aufgehängt, die Post-its, aus denen sich die Überschrift ergeben hatte, rechts daneben.

Individuelle Formulierungsansätze

Gedanklich befüllt mit den bisher besprochenen Wünschen und Vorstellungen der Teammember nahmen sich jetzt alle Teammember noch einmal in Ruhe Zeit, eine individuelle Formulierung der Teamvision vorzunehmen. Nach rund 10 Minuten konnten alle Teammitglieder eine Formulierung der gewünschten Situation in einer Ist-Beschreibung in 3-4 Sätzen vorweisen.

Gemeinsame „Vergesellschaftung“ und Übertragung in eine Formulierung

Jedes Teammitglied stellte die eigene Formulierung vor. Relativ schnell fand das Team eine Formulierung, die es als Ausgangsbasis für die gemeinsame Version der Teamvision nehmen wollte. Es wurden noch verschiedene Umstellungen und Ergänzungen vorgenommen, bis eine kompakte Formulierung in zwei Sätzen, mit der alle Teammitglieder zufrieden waren, gefunden war.

Die Formulierung haben wir dann in einer schöneren Form noch einmal aufbereitet und im Teamraum aufgehängt. Wichtiger als das formulierte Ergebnis selbst war dabei das im Laufe des Workshops gefundenen gemeinsamen Bildes davon, was dem Team wichtig ist.

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