Verlosung: 2 Freikarten für Konferenz Tools4AgileTeams sowie 50 USD-Gutschein für den Atlassian Swag-Store

tools4agileteamsAm 5. und 6. November 2014 findet in Wiesbaden zum dritten Mal die Fachkonferenz Tools4AgileTeams (www.tools4agileteams.com) statt.

Der australische Software-Hersteller Atlassian ist als Sponsor dabei und verlost im Vorfeld der Konferenz zwei Freitickets sowie einen 50 USD-Gutschein für den Atlassian Swag-Store (http://swag.atlassian.com). Die Gewinner/innen werden am 25. September 2014 unter allen Einreichungen bis 24.9.2014, 20:00 Uhr gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmen sind über das unten stehende Formular möglich:

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

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Tools4AgileTeams-Konferenz am 5./6. November in Wiesbaden

Tools4AgileTeams LogoAm 5. und 6. November 2014 findet in Wiesbaden die Konferenz Tools4AgileTeams statt. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe wird auf Herausforderungen und Problemlösungen bei der Anwendung agiler Vorgehensweisen in Projekt- und Produktentwicklung mit verteilten Teams liegen. Der erste Konferenztag (5.11.) ist ab 14 Uhr für ein Open Space sowie eine Abendveranstaltung reserviert. Der zweite Konferenztag (6.11.) bietet mehr als 30 Fachbeiträge von namhaften Referenten.

Zum Konferenzprogramm

Die Leser dieses Blogs können bei einer Anmeldung mit dem Rabatt-Code „ProduktmanagerInternet“ 10% auf den Ticket-Preis sparen.

Zur Anmeldung

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

Tools4AgileTeams 2013 – aktueller Stand der Konferenz-Planung

Am 7. November 2013 findet die zweite Ausgabe der Konferenz Tools4AgileTeams in Wiesbaden statt. Es geht um einen intensiven Austausch der Teilnehmer rund um die Anwendung von Tools in agilen Software-Entwicklungsteams. Bis zum Start der Konferenz bleibt noch etwas Zeit, dennoch sind die Vorbereitungen der Konferenz schon in vollem Gange. So wurde bereits der Fachbeirat bestätigt, der Call for Sessions gestartet und eine neue Location gefunden. Ein kompakter Überblick über den aktuellen Stand der Vorbereitungen:

Fachbeirat steht, Call for Sessions gestartet

Der für die erste Konferenz im Vorjahr etablierte Fachbeirat mit Paul Herwarth von Bittenfeld, Jan Segers, Joachim Seibert und Joern Bock bleibt in dieser Form bestehen. Er begutachtet die eingereichten Vortragskonzepte der Speaker, gibt Rückmeldungen zu den Einreichungen und trifft unter allen vorgeschlagenen Themen die Auswahl. Genauere Infos zu den Mitgliedern des Fachbeirats und ihren Referenzen finden Sie auf der Website zur Konferenz.

Für den Vortragsteil der Tools4AgileTeams sind wie im letzten Jahr acht bis zehn Fachvorträge vorgesehen. Interessierte Speaker können ihre Themen dem Fachbeirat jetzt vorschlagen.

Besonders erwünscht sind hier Erfahrungsberichte über den Einsatz digitaler und analoger Tools in Projekten. Auch Vorträge, die beleuchten, unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz von Software-Anwendungen besonders wertvoll oder besonders hinderlich sein kann, sind sehr interessant. Als Anregung bietet sich ein Blick auf das Konferenzprogramm des Vorjahres an.

Also: Wenn Sie Einblicke in Herausforderungen, Problemlösungen und Best Practices Ihrer agilen Projektpraxis bieten und Ihre Erfahrungen im Rahmen eines Fachvortrags teilen möchten, reichen Sie Ihr Thema jetzt über die Konferenzwebsite ein. Deadline ist der 1. Juli 2013. Nach einer initialen Sichtung Anfang Juli meldet sich der Fachbeirat bei Ihnen und gibt Ihnen ein erstes Feedback.

Die Location in Wiesbaden steht fest

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Austragungsort der Tools4AgileTeams 2013 ist das Murnau Filmtheater in Wiesbaden.

Dort werden wir das großzügige Foyer, den flexiblen Multifunktionsbereich, einen Konferenzraum sowie den Kinosaal für die Konferenz in Anspruch nehmen können.

Neben der flexiblen Raum-Nutzungsmöglichkeit und der Chance, dieses Jahr noch mehr Teilnehmer als im ausverkauften Vorjahr aufnehmen zu können, hat uns vor allem die zentrale Lage direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof überzeugt.

Alle Informationen rund um die Konferenz gibt es auf der Website unter www.tools4agileteams.com.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Produktmanagement Lesetipps: Freemium-Modell, gegen Featuritis, Verwendung von abgeschlossenen Tickets

glasses

Die Lesetipps von heute fassen mal wieder ganz kompakt ein paar Blogartikel über wesentliche Themen des Produktmanagements von Internetanwendungen zusammen, deren Lektüre lohnenswert ist.

Wie ein Freemium-Modell nicht aufgezogen werden sollte

Auf dem Blog Rogueleaderr gibt es eine interessante Analyse zum Thema „Freemium“. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die meisten Freemium-Angebote falsch gestrickt sind.

„But in a surprising number of cases, I’m not upgrading because the startup is using a freemium model that just doesn’t make sense.

My basic contention in this post is that in many freemium startups, the free product is the real product and the “pro” product is just a bunch of random tacked-on features that might appeal to power users. Instead, startups should remember that the premium product is the real product, and the free version is just a conduit to make people aware that paying money will actually solve their problem.“

You’re Doing Freemium Wrong

Gegen die Featuritis

Im Blog von Kissmetrics gibt es einen kleinen Reminder daran, dass mehr Features nicht zu einem erfolgreicheren Produkt führen, sondern ein gut gemachtes Produkt, das einen klar erkennbaren Nutzen stiftet.

„Your product is designed to solve a problem. If you’re adding a feature that doesn’t contribute to the solution, you may be wasting your time and worsening your product in the process.“

Als gutes Beispiel dafür wird Dropbox angeführt, dass an seinem Kern-Produkt keine großen Veränderungen vorgenommen bzw. keine großen unnötigen Features realisiert hat. Weitere Beispiele umfassen Twitter, Instagramm und Foursquare. Ganz kompakt rübergebracht wird es in dem Satz:

„Randomly adding features without focus, direction, or vision is a recipe for failure.“

> Why More Features Doesn’t Mean More Success

Was tun mit erledigten Tickets?

Scrum- und Kanban-Teams arbeiten häufig mit analogen Boards, über die sie Papier-Tickets wandern lassen. Dabei fallen haufenweise Zettelchen an, die nach Abschluss der Arbeiten … ja was eigentlich? Arne Roock hat in einem Blogpost fünf Verwendungen für die abgeschlossenen Tickets dargelegt.

Darunter sind sehr wertvolle Ansätze wie die Verwendung zur Erstellung von Charts, wie etwa einem Burn-Down-Chart.

5 Ideas what to to with your done tickets

Foto: 0xMatheus

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Agile bei der Erstellung von Hardware

AgileUsergroup_Logo

Ich kann mich kaum an ein Open Space zu agiler Softwareentwicklung erinnern, bei dem nicht das Thema „Agile außerhalb der Software-Entwicklung“ thematisiert wurde.

Das Interesse in der Community scheint groß, Fallbeispiele hingegen rar zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir zu diesem Thema am 18. Februar (diesmal ein Montag statt dem regulären Donnerstagstermin) einen Vortrag über die Erstellung von physischen Produkten mithilfe agiler Methoden bei der Agile Usergroup Rhein-Main anbieten können.

Unser Referent Heinz Erretskamp hat langjährige Erfahrung mit der Einführung agiler Vorgehensweisen bei einem internationalen Automobilzulieferer und wird seine Erkenntnisse an diesem Abend mit uns teilen.

Neben Einblicken in die konkreten Herausforderungen bei der Anwendung auf physische Produkte erwarten Euch auch Hintergründe zur Einführung von Agilität in einem eher traditionellen, hierarchisch geprägten Unternehmen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und einen spannenden Austausch!

Anmeldungen sind über die XING-Eventseite möglich.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Vortrag zu „Scrum und Kanban im Agenturgeschäft“ bei der OOP 2013 in München

Am 23.01.2013 werde ich in München bei der OOP 2013, einer Konferenz für Softwarearchitekten und  Entscheider, einen Vortrag über „Scrum & Kanban im Agenturgeschäft“ halten.

Für Agenturen und Softwarehäuser mit ständig wechselnden Projekten stellt es eine besondere Herausforderung dar, agile und schlanke Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban einzuführen. Dieser Vortrag beleuchtet, wie Agenturen Scrum und Kanban für die Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können, wann eher besser auf Scrum und wann besser auf Kanban gesetzt werden sollte, sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Agile in Agenturen.

Das Zielpublikum für den Vortrag sind Personen mit Interesse am Agenturgeschäft (Mitarbeiter, Manager, Entscheider,…). Damit sind auch Manager von Organisationen angesprochen, die mit Agenturen zusammenarbeiten. Für den Vortrag werden Grundkenntnisse agiler Vorgehensweisen erwartet, eine Einführung in die Grundlagen von Kanban und Scrum wird es nicht geben.

Der Vortrag liefert Praxiserfahrungen und Anregungen für den Einsatz im eigenen Unternehmen.

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Tools4AgileTeams – weitere Vorträge der Konferenz bekannt gegeben

Am 8. November werde ich gemeinsam mit //SEIBERT/MEDIA das erste Mal die Ausrichtung einer größeren Konferenz vornehmen. Bei der Tools4AgileTeams, über die ich hier schon berichtet habe, wird sich aller um den Einsatz von Tools bei agilen Softwareentwicklungsteams drehen. Wir werden darüber sprechen, wann Tooleinsatz sinnvoll und wann Spielerei ist, welche Softwarelösungen bestehen und ähnliches.

Wir konnten zahlreiche renommierte Sponsoren gewinnen. Zudem haben wir eine ganze Reihe von spannenden Vorträgen im Konferenzprogramm zu bieten. Die aktuelle Liste der Vorträge schaut folgendermaßen aus:

See you on the other side – Scrum-Meetings mit verteilten Teams“ von Dr. Bernd Krehoff (Boris Gloger Consulting): Scrum-Meetings mit geografisch verteilten Teams sind eine echte Herausforderung. Meistern kann sie nur, wer die Distanz als echte Hürde begreift und die Meetings anders gestaltet. Tools können helfen, aber noch viel wichtiger ist die Wahl des richtigen Formats. Wie mache ich ein Sprint Planning mit einem Team, das in drei Ländern sitzt? Kann eine Retro dann überhaupt funktionieren? Und was ist mit Schätzen? Wir bieten: Erfahrung aus diversen Projekten sowie praktisches Know-How.
  Hör zu! Effektives Feedback verbessert die Software“ von Sven Peters (Atlassian)Früh Feedback von den Benutzern deiner Software zu bekommen, ist extrem wichtig für Qualität und Akzeptanz deiner Applikation. Hör zu, was deine Kunden, Tester und Stakeholder über neue Features zu sagen haben. Dies hat direkten Einfluss darauf, ob du das nächste Killer-Feature auslieferst oder einen Flop landest. Lass deine Kunden entscheiden, welche Ideen ein Hit werden und welche wieder aus der Software rausfliegen sollten.Finde heraus, wie Atlassian JIRA einsetzt, um effektiv Feedback einzusammeln und diese Informationen dann wiederum in den Entwicklungsprozess einfließen lässt. Lerne, wie wir unsere cloudbasierte Software nutzen, um Features bei einigen Kunden schon mal zu testen, bevor die breite Masse diese erhalten.
Evaluation von Project Collaboration Software Tools für die Anwendung im agilen Projektmanagement“ von Holger Bock (Pentamino)Bei der Zusammenarbeit agiler Projektteams müssen über verschiedene Zeitzonen hinweg Dokumente bearbeitet, Informationen und der Projektfortschritt allen Beteiligten transparent gemacht werden. Einen Marktüberblick über die zahlreichen SW-Tools zu verschaffen, ist den meisten Unternehmen aus Zeitgründen unmöglich. Deshalb wurde ein Vergleich von ca. 20 Tools erstellt, um die Entscheidung für eine geeignete SW dem Management zu erleichtern. Die Ergebnisse werden in diesem Vortrag präsentiert.
Lebende Veränderung – eine wahre Geschichte eines agilen Unternehmens“ von Egor Sviridenko und Olga Ikhelis (Target Process): Christian (25) hat seine eigene Firma gegründet, mit dem Ziel das beste Produkt in seinem Marktsegment zu schaffen. Als das Unternehmen die verschiedenen Phasen seiner Entwicklung durchläuft, von den ersten Gehversuchen, durch seine Wegfindung, und bis zur Etablierung auf dem Markt und Reifung, muss Christian und seine Teams mit vielen Herausforderungen umgehen. Das Unternehmen wächst kontinuierlich, und der Markt verändert sich auch ständig. Auf diesem Weg müssen die internen Prozesse mehrmals angepasst oder auch völlig verändert werden. Was Christian dabei lernt, ist dass die Reise das Ziel ist, und die konstante Veränderung der Schlüssel zum Erfolg….Eine wahre Geschichte über das Leben eines Unternehmens. Ihres Unternehmens?
Das leidige Thema – Papier oder Software?“ von Jan SegersWer Scrum kennt hat mit diesem Thema oftmals bereits Erfahrungen gemacht. Welches Medium soll ich in meiner Firma einsetzen? Macht es Sinn möglichst viel auf Papier zu bannen oder sollte ich mich doch eher auf moderne Software verlassen? Oftmals werden diese Fragen nur subjektiv beantwortet. Dieser Vortrag analysiert beide Medien und erklärt objektiv, wann es Sinn macht auf welches Medium zu setzen anhand des Scrum Taskboards.
6 Jahre Erfahrungen mit Scrum-Tools – eine Retrospektive“ von Michael KlossScrum ist momentan sicherlich eine der bekanntesten agilen Methoden und daher existieren diverse Tools, die einem helfen sollen, Scrum als Prozess zu leben.
Der Vortrag ist eine Retrospektive aus den letzten 6 Jahren speziell auf den Fokus Scrum-Tools gerichtet. Es geht dabei sowohl um verteilte Teams als auch OnSite Projekte und wie das Tooling dort eine Rolle spielt, auch in Bezug auf andere Tools für Requirements, Management oder Testing.
Scrum Rollen sauber einhalten“ von Axel Jung (AOE Media)Scrum wird dann erfolgreich, wenn die Prozesse und Regeln auch eingehalten werden. Nur wenn jeder in seiner Rolle bleibt, fällt man nicht in die alten Strukturen zurück. Das Tool Kunagi hat uns dabei unterstützt den Scrum Prozess nach dem Idealbild zu leben und über Jahre hinweg nicht aufzuweichen. Die verschiedenen Rollen haben ihre fest definierten Grenzen und die User dürfen nur Aktionen ausführen die ihren Rollen entsprechen.Am Beispiel eines Telekommunikations Unternehmen zeigen wir die Einführung von Scrum mittels Kunagi und werden das Tool genauer vorstellen.
JimFlow – Die Evolution von Kanban bei Jimdo“ von Michael Lehr und Nadja Macht (Jimdo)Kanban wird seit Oktober 2010 bei Jimdo eingesetzt, um die Kommunikation zwischen den Teams zu verbessern, die Geschwindigkeit zu erhöhen und mehr Transparenz im gesamten Unternehmen zu schaffen. Auf diesem Wege ist Kanban ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur geworden.Durch den Einsatz in nahezu allen Unternehmensbereichen und den Bedarf, die größer werdende Kluft zwischen digitalem Issue Tracking und analogen Kanban Boards zu schließen, haben wir JimFlow entwickelt.

Die Anmeldung ist weiterhin über die Konferenz-Website möglich.

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Agiles Vorgehen zu Hause anwenden

Taskboard at homeWer die Vorzüge eines agilen Vorgehens im Berufsleben kennen und schätzen gelernt hat, möchte mitunter auch zu Hause nicht darauf verzichten. Viele Aufgaben und zu wenig Zeit, um alle abzuarbeiten, ist für viele Agilisten nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld eine Herausforderung. Also heißt es, bewusst zu entscheiden, was „ausgeliefert“ wird und was vorerst nicht umgesetzt wird.

Besonders häufig findet ein einfaches Kanban-Board Anwendung, das dabei hilft, den vollen Überblick über die anliegenden Aufgaben und den Stand der Bearbeitung zu behalten. Es wird dann von „Personal Kanban“ gesprochen. In einem priorisierten Backlog wird festgehalten, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge anfallen. In regelmäßigen Standups wird gemeinsam besprochen, was als nächstes angegangen wird. Etwa nach dem gemeinsamen Abendessen. Ein WiP-Limit begrenzt die Anzahl der parallel bearbeiteten Items. Teilweise wird das WiP-Limit am Wochentag ausgerichtet, da z.B. am Wochenende mehr Zeit für die Erledigung privater Aufgaben zur Verfügung steht als unter der Woche.
Damit eine Aufgabe tatsächlich als abgeschlossen gilt, sollte sie entsprechend einer formulierten Definition of Done abgeschlossen sein.
Abweichend von einer solchen Einteilung des Boards in „Backlog“, „Doing“ und „Done“ wird teils auch mit einem Board, das nach den Wochentagen eingeteilt ist, gearbeitet.

Ausgangspunkt für viele Personal Kanban-Anwender ist eine Situation, in der sie durch besonders viele Aufgaben überwältigt werden. Dies kann z.B. durch eine anstehende Hochzeit, einen Hausbau, Umzug oder ähnliches bedingt sein. Genau unter solchen Umständen ist es besonders wertvoll, sich die Zeit zu nehmen, um einen vollständigen Überblick der noch ausstehenden Arbeiten zu erhalten. Ein persönliches Kanban-Board aufzusetzen und initial zu befüllen ist mit weniger als einer Stunde Zeiteinsatz locker machbar. Ausprobieren lohnt. Durch regelmäßiges Reflektieren über den Prozess können nach und nach Optimierungen vorgenommen und so ein passendes persönliches Set gefunden werden.

Vereinzelt wird auch vom Einsatz von Scrum in der Familie gelesen, hier ist allerdings bereits die Rolleneinteilung in ScrumMaster und Product Owner unter Umständen eine kleine Herausforderung. Aber warum nicht mal selbst probieren?

Erfahrungsberichte zur Agile-Anwendung im privaten Umfeld:

Foto: orcmid

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