Codecademy – spielend programmieren erlernen

Als Produktmanager für Internetanwendungen ist es nicht erforderlich, selbst programmieren zu können. Aber schaden kann es nicht, etwas Verständnis dafür zu haben, was die Kollegen den ganzen Tag so in ihren Rechner eintippen.

Daher machte es mich neugierig, als ich kürzlich von Codecademy gelesen habe. Codecademy bietet eine „virtuelle Akademie“ zum Erlernen der Programmierung.

Codecademy bezeichnet sich selbst als…

„the easiest way to learn how to program.“

Tatsächlich wird das Thema sehr spielerisch aufgegriffen. Derzeit stehen vier Kurse mit mehreren Unterrichtseinheiten und jeweils mehreren Übungen pro Unterrichtseinheit zur Verfügung. Die Übungen sind kurzweilig und vermitteln Grundkenntnisse der Programmierung. Für die erfolgreiche Absolvierung von Übungseinheiten werden Badges und Punkte vergeben, wie es von Foursquare und anderen Diensten bekannt ist.

Es ist leicht vorstellbar, wie sich Codecademy mit zusätzlichen kostenpflichtigen Übungen weiterentwickeln kann. Auch ein Konzept als Marktplatz für entsprechende Übungen ist denkbar. Die Finanzierung für die nächsten Schritte steht jedenfalls. Gerade erst hat das Startup in einer ersten Finanzierungsrunde 2,5 Millionen US$ eingesammelt.

Tipp: Einfach mal anmelden und ausprobieren. www.codecademy.com

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Critical Mission: Die Nutzer über die Einstiegshürde bringen

Einstiegshürde überwinden Jedes Produkt, auch wenn es kostenlos zur Verfügung gestellt wird, verursacht für seine neuen Nutzer Kosten. Das gilt auch bei Softwareprodukten. Da sind zum Beispiel die Kosten für die erste Einrichtung. Je aufwändiger die Einrichtung einer Anwendung ist, desto höher die Kosten in Form der benötigten Zeit. Jeder von uns kennt das vom Ausfüllen von Profilseiten in Social Networks.
Weiterhin fallen auch Kosten an, um die Nutzung der Software zu erlernen und das Konzept dahinter zu durchblicken. Nennen wir sie einmal Einarbeitungskosten. Sie stellen eine Hürde dar, die überwunden werden muss. Aber wie schaffen wir es, unsere Nutzer über diese Hürde zu bringen?
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Wie können Personas das Produktmanagement unterstützen?

Personas sind eine verhältnismäßig einfache Möglichkeit, um die Nutzer einer Internetanwendung im Entwicklungsprozess der Software im Fokus zu halten. Sie helfen dabei, die heterogene Zielgruppe gedanklich zu strukturieren. Für die verschiedenen Nutzergruppen werden Prototypen gebildet, deren Einstellungen, Fähigkeiten und Ziele in Entscheidungen einfließen kann.

Die brainmates aus Australien haben jetzt eine Präsentation und ein Whitepaper herausgegeben, die auf die Frage eingehen, wie Personas das Produktmanagement unterstützen können.

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5 empfehlenswerte Blogs von und für Produktmanager von Internetanwendungen

Blogs sind einfach nur großartig. Sie ermöglichen es einer sehr großen Zahl von Menschen ihr Wissen weltweit zur Verfügung zu stellen. Und glücklicherweise machen dies auch sehr viele Wissensträger.

Heute habe ich einmal eine Auswahl von 5 empfehlenswerten Blogs aus der Vielzahl von Blogs in meinem Feedreader zusammengestellt, die sich mit dem Produktmanagement für Softwareprodukte beschäftigen. Zwei sind davon aus Deutschland, drei aus dem englischsprachigen Raum.

Sie setzen alle ihren eigenen Schwerpunkt. Der eine setzt mehr auf Themen rund um Innovation. Ein anderer stärker auf Themen wie User eXperience. Aber in Summe geben sie einen guten Überblick über die Themen, die für einen Produktmanager von Internetanwendungen relevant sind.

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Warum frühzeitige Tests in der Softwareentwicklung so wichtig sind

Das Testen neuer Entwicklungsstände gehört zu den Routinearbeiten in der Softwareentwicklung. Dessen Bedeutung sollte aber auf keinen Fall und zu keinem Zeitpunkt unterschätzt werden. Nach der 1:10:100-Regel vervielfachen sich die Kosten einer Fehlerbehebung mit dem Zeitpunkt der Entdeckung um den Faktor 10 (Erklärungen der 1:10:100 Regel in englisch: 1, 2, 3).

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