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Leserfrage: Bücher zu innovativer Unternehmenskultur

Mich hat eine Leserfrage erreicht, die ich gerne mit Euch teilen und gemeinsam beantworten würde:

Persönlich interessiere ich mich […] sehr für die Digitalisierung und vor allem moderne Mitarbeiterführung und die Bereitschaft zur Veränderung und Unternehmergeist.

Kannst du mir Lektüre empfehlen die diese neue Kultur beschreiben? z.B. wie Google, Facebook usw. intern agieren.

Welche Bücher, Lektüre, etc. würdest du empfehlen?

„The Lean Startup“ von Eric Ries

Wie Innovationen heute angegangen werden, um erfolgreiche Geschäftsmodelle aufzubauen, beschreibt Eric Ries in seinem Bestseller.

Die Ideen des Lean Startup lassen sich auf viele Themen übertragen, auch auf die Organisationsentwicklung.

 

 

 

 

„Organisation für Komplexität“ von Niels Pflaeging

organisation_komplexität

Dieses Buch von Niels beschreibt, wie Organisationen sich so aufstellen können, dass Silos durchbrochen und das Unternehmen wieder dynamisch und lebendig werden kann.

Das Buch ist sehr visuell aufgebaut und gut zugänglich. Es kommt sehr harmlos daher für die tiefgreifenden Veränderungen in Organisationen, die es präsentiert. Für uns ein gutes Hilfswerk für die eigene Organisationsentwicklung.

 

 

„How Google Works“ von Eric Schmidt & Jonathan Rosenberg

how_google_works

Wie der Name schon sagt. Mr. Eric Schmidt himself schreibt darüber, wie bei Google gearbeitet wird. Von der Handhabung von Meetings über die Personalauswahl bis hin zum Innovationsmanagment werden verschiedenste Bereiche angesprochen und offene Einblicke gewährt.

 

Dein Tipp hier…

Schreibe gerne einen Kommentar mit einem Literaturtipp und wir ergänzen die Liste hier.

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

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Vortrag beim SPIN-Workshop am 16. November in Darmstadt

DarmstadtSPINAm 16. November werde ich im Rahmen eines SPIN-Workshops einen Vortrag über den „Einfluss der Einführung von Agilität auf Werte & Kultur im Unternehmen“ halten. Der DarmstadtSPIN ist ein Zukunftsforum, das einen Rahmen für organisatorische Innovationen, die Menschen und Unternehmen voranbringen, schaffen möchte.

Der Workshop findet am Freitag, 16. November 2012 ab 14.30 Uhr in Darmstadt statt.

Das Thema der Veranstaltungsreihe lautet in diesem Jahr „Radical Management“. Dieses Mal ist das Schwerpunktthema „Werte und Kultur für eine volatile Welt“. Entsprechend werde ich in meinem Beitrag beleuchten, welchen Einfluss die Einführung agiler Vorgehensweisen auf die Werte und die Kultur im Unternehmen hat (oder haben kann).

Das Programm

Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern wie immer neben der inhaltlichen Komponente auch methodisch immer wieder Anregungen:

14:30 Uhr Ankommen und Networking
15:00 Uhr Begrüßung und Einführung ins Thema
15:15 Uhr Impulsvorträge
2 Impulsvorträge mit persönlichen Erfahrungsberichten: Wir erfahren von den Vortragenden, wie Werte und Kultur in ihrer Organisation in Veränderungsprozessen von Nutzen waren.Referenten und Themen:

    • Patricia Seeliger, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH:
      „Vom Werteträger zum Wertenutzer“
    • Paul Herwarth von Bittenfeld, //SEIBERT/MEDIA GmbH:
      „Einfluss der Einführung von Agilität auf Werte & Kultur im Unternehmen“

 

16:15 Uhr Thesen Tafeln
Diskussion der Hauptbotschaften der Vorträge in spontanen Arbeitsgruppen.
16:45 Uhr Pause
16:30 Uhr Diskussion
Wir stellen die interaktive Methode „Fishbowl Diskussion“ vor und wenden sie danach an: In einer Podiumsdiskussion, in der jeder aus dem Plenum teilnehmen kann, denken wir die guten Praktiken aus den Vorträgen anhand konkreter Fragestellungen weiter. Die Impulsvortragenden begleiten die Diskussion.
18:30 Uhr Schluss

Weitere Informationen und Anmeldung über die Internetseite von wibas.

Das folgende Video gibt einen Einblick in den zurückliegenden DarmstadtSPIN:

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Innovation needs waste – Verschwendung kann sinnvoll sein

Design ThinkingIm Rahmen einer Session auf den XPDays 2011 (17.-19.11.) wurde Design Thinking unter dem Titel „Innovation needs waste“ von Dirk Lässig und Pierluigi Pugliese vorgestellt.

Im Kern der Session ging es um die Ergänzung von agilen und schlanken Vorgehensweisen in der Umsetzung durch Design Thinking in der vorgelagerten Ideengenerierung und -findung. Im Rahmen von „Agile“ und Lean wird viel über die Vermeidung von Verschwendung gesprochen. Wenn das Ziel aber die Entwicklung einer innovativen Lösung bzw. eines innovativen Produkts ist, kann der Fokus im ersten Schritt nicht auf der Vermeidung von Verschwendung liegen. Hier ist zunächst einmal eine breit aufgestellte Suche sinnvoll, um sicherzustellen, dass ein sehr gutes Produkt für die zu lösende Problemstellung entwickelt wird.

Grundprinzipien des Design Thinking

Nach der Einleitung in das Thema stellten Lässig und Pugliese die Grundprinzipien von Design Thinking vor:

  • interdisziplinäres Team: Es wird mit interdisziplinären Zusammensetzung gearbeitet. Die Hintergründe sollten vielfältig sein. Es kommen z.B. Leute aus dem Marketing, dem Design, dem Vertrieb, Product Owner und Entwickler zusammen. Die Vielfalt wird als Bereicherung wahrgenommen.
  • iterativ & mit Timebox: Es wird über mehrere Iterationen hinweg an und mit den Ideen gearbeitet. Timeboxes helfen dabei, dass dennoch auf den Punkt auch ein Ergebnis vorliegt.
  • Ermutige Experimente: Experimente sollen angeregt und gefördert werden.
  • Kollektives Eigentum der Ideen: Ideen gehören, sobald sie geäußert wurden, dem Team und dürfen von jedem aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
  • Reframe Fehler: Fehler mit Scheitern gleichzusetzen führt zu Angst, Fehler zu machen. Damit können innovative Ansätze im Keim erstickt werden. Ein anderes Verständnis von Fehlern ist daher erforderlich. Sie stehen auch für Erfahrung und gehören zum Erfolg dazu.
  • Sei empathisch: Versetze dich in die Anwender hinein.
  • Sei inspiriert.
  • Involviere reale Anwender: Damit die Lösung auch wirklich von den Nutzerbedürfnissen getrieben wird, sind diese in den gesamten Prozess einzubeziehen.
  • Entwickle Ideen: Denke nach.

Dann tauchten sie in das Thema ein und stellten vor, wie Design Thinking konkret angewendet wird.

Anwendung von Design Thinking – Breit starten, Optionen schaffen

Da es sich bei Design Thinking um ein iteratives Vorgehen handelt, lässt es sich als Kreislauf vorstellen, der mehrmals durchlaufen wird.
Der Kreislauf startet mit zwei zentralen Phasen:

1. Divergent thinking – create choices
2. Convergent thinking – make choices

In der Phase „divergent thinking“ wird zunächst einmal unter Nutzung von Kreativitätstechniken Wert auf die Schaffung einer Vielzahl von Möglichkeiten gelegt. Es soll möglichst breit gedacht und sich umfangreich mit der Thematik beschäftigt werden. Viele Auswahlmöglichkeiten und Ideen sind besser als wenige. Insbesondere in dieser Phase wird deutlich, dass Verschwendung vorteilhaft sein kann. Wird am Anfang breit gedacht und in verschiedene Richtungen gedacht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine passende Lösung.
Im Rahmen des konvergenten Denken werden die am besten erscheinenden Wahlmöglichkeiten ausgesucht und für diese Prototypen gebaut und Feedback gesammelt. Dadurch kann gelernt werden und mit diesen Erkenntnissen eine neue Runde eingeleitet werden, die wieder mit dem divergenten Denken startet.

Methoden für die Ideengenerierung

Die Methoden, die im Rahmen des divergent thinking angewendet werden können, sind vielfältig. Es kann eine Vielzahl von Kreativitätstechniken genutzt werden. Eine Auswahl davon stellten Lässig und Pugliese im Rahmen der Session vor:

  • Innovation Games
  • Mindmaps
  • Brainstorming
  • Morphologischer Kasten
  • Disney Strategy (Dreamer, Implementer, Criticiser)
  • 6-3-5 (6 Personen, 3 Ideen, 5 Minuten)

Durch die Anwendung des Verfahrens 6-3-5 konnten wir als Teilnehmer auch selbst eines davon direkt ausprobieren.

Foto: thinkpublic

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