Erfordert agile Softwareentwicklung keine Disziplin?

Agile Software-Entwicklung hat noch häufig mit einem Vorurteil zu kämpfen. Bei vielen Managern scheint im Kopf verankert zu sein, dass nur ein Vorgehen nach dem Wasserfall-Modell, bei dem vor dem Start eines Projektes jeder einzelne Schritt in Anforderungslisten festgehalten wird, ein sauberes, strukturiertes Vorgehen ist.

Agile Methoden der Softwareentwicklung werden dann oft als „Durchwurschteln“ bezeichnet. Aber ist es wirklich so, dass die Vorgehensmodelle der agilen Softwareentwicklung weniger Disziplin erfordern als klassische Vorgehensmodelle?
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Wie reagieren, wenn Scrum als unnötiger Overhead kritisiert wird?

Scrum = Gedränge Wenn für die Entwicklung einer Internetanwendung das Vorgehensmodell Scrum (zu deutsch: Gedränge) zum Einsatz kommt, sind damit im Entwicklungszyklus gewisse Teamaktivitäten verbunden. Gerade für Personen, die bisher keine Erfahrungen mit Scrum-Projekten gemacht haben, können die täglichen Stand-up-Meetings („daily scrum“) und die zum Start von jeder Iteration fälligen Sprint-Planungsmeetings, die zwischen einem halben Tag und einem Tag dauern, zunächst als ein Überfluss an face-to-face-Kommunikation wahrgenommen werden. Dies kann in der Praxis zu einer ernsthaften Kritik an diesem Vorgehensmodell heranwachsen, die den ganzen Projekterfolg gefährdet.

Mike Cohen, Gründungsmitglied der Scrum Alliance und Autor von Agile Estimating and Planning und User Stories Applied: For Agile Software Development, stellt im Blog der Scrum Alliance einige mögliche Gründe für eine solche Kritik dar.

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