Spektakulär und agil: Organisation vereint Denken und Handeln!

organisation_komplexitätGOagile! spricht am 17.2.2014 mit Niels Pfläging über neue, agile Organisationsformen als Antwort auf den allgegenwärtigen Wandel.

Der Autor und Berater stellt Denkmodelle und -werkzeuge für die Entwicklung und Führung dynamikrobuster Organisationen in seiner unnachahmlichen Weise vor. Diese sind kürzlich in seinem neuen, vierten Buch „Organisation für Komplexität“ (www.orgfuerkomplexitaet.de) erschienen.

Gibt es Wachstum ohne Bürokratie? Wie passen sich Organisationen wachsender Komplexität an? Wie überwinden wir Barrieren von Leistung, Innovationsfähigkeit und Wachstum? Wie schaffen wir höhere Identifikation für Mitarbeiter?

Steffi Krause und Winald Kasch hinterfragen, reflektieren und stellen alte und neue Denkmodelle vor dem Hintergrund ihrer Beratungspraxis auf den Prüfstand.

Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend zu einem brennenden Thema der Unternehmensführung!

Überblick für den 17.2.2014

18.00 Einlass

18.30 Impulsvortrag von Niels Pfläging zu „Organisation für Komplexität“

19.30 Gesprächsrunde mit Niels, Steffi, Winald und allen Teilnehmern: Fragen aus der Praxis, Konsequenzen für Veränderung, Führung und Teams.

20.30 Häppchen, Getränke, Socializing

Jeder Teilnehmer erhält ein kostenloses Exemplar des neuen Buches von Niels Pfläging, „Organisation für Komplexität“.

Location

//SEIBERT/MEDIA GmbH
Kirchgasse 6
68185 Wiesbaden

Anmeldung

Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist für einen Betrag von 29 Euro inkl. MwSt. über die XING-Eventseite möglich.

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Weihnachtspäckchenkonvoi goes Agile – agiles Vorgehen in einem sozialen Projekt

Beim Dezembertreffen der Agile Usergroup durften wir bei einem Vortrag von Sebastian Friedsam und Marco Tommasone einiges über das soziale Projekt Weihnachtspäckchenkonvoi und deren Organisation erfahren.

Beim Weihnachtspäckchenkonvoi werden jedes Jahr Tausende Pakete mit Weihnachtsgeschenken (u.a. Spielsachen) für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien gesammelt und in einem Konvoi in diese Länder transportiert. Die Organisation der Aktion mit Unterstützung von vielen Freiwilligen ist jedes Jahr eine Herausforderung, die diese in ihrer Freizeit auf sich nehmen.

Im Vortrag stellten Sebastian und Marco vor, was der Weihnachtspäckchenkonvoi ist, was die derzeitigen Herausforderungen sind und wo möglicherweise ein agiles Vorgehen hilfreich sein könnte. Dies wurde im Anschluss noch umfangreich von der Teilnehmern diskutiert. Der Vortrag von Sebastian und Marco ist in einer ersten Version als 3-Teiler bei YouTube zu finden.

Weitere Informationen:

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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Agiles Vorgehen zu Hause anwenden

Taskboard at homeWer die Vorzüge eines agilen Vorgehens im Berufsleben kennen und schätzen gelernt hat, möchte mitunter auch zu Hause nicht darauf verzichten. Viele Aufgaben und zu wenig Zeit, um alle abzuarbeiten, ist für viele Agilisten nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld eine Herausforderung. Also heißt es, bewusst zu entscheiden, was „ausgeliefert“ wird und was vorerst nicht umgesetzt wird.

Besonders häufig findet ein einfaches Kanban-Board Anwendung, das dabei hilft, den vollen Überblick über die anliegenden Aufgaben und den Stand der Bearbeitung zu behalten. Es wird dann von „Personal Kanban“ gesprochen. In einem priorisierten Backlog wird festgehalten, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge anfallen. In regelmäßigen Standups wird gemeinsam besprochen, was als nächstes angegangen wird. Etwa nach dem gemeinsamen Abendessen. Ein WiP-Limit begrenzt die Anzahl der parallel bearbeiteten Items. Teilweise wird das WiP-Limit am Wochentag ausgerichtet, da z.B. am Wochenende mehr Zeit für die Erledigung privater Aufgaben zur Verfügung steht als unter der Woche.
Damit eine Aufgabe tatsächlich als abgeschlossen gilt, sollte sie entsprechend einer formulierten Definition of Done abgeschlossen sein.
Abweichend von einer solchen Einteilung des Boards in „Backlog“, „Doing“ und „Done“ wird teils auch mit einem Board, das nach den Wochentagen eingeteilt ist, gearbeitet.

Ausgangspunkt für viele Personal Kanban-Anwender ist eine Situation, in der sie durch besonders viele Aufgaben überwältigt werden. Dies kann z.B. durch eine anstehende Hochzeit, einen Hausbau, Umzug oder ähnliches bedingt sein. Genau unter solchen Umständen ist es besonders wertvoll, sich die Zeit zu nehmen, um einen vollständigen Überblick der noch ausstehenden Arbeiten zu erhalten. Ein persönliches Kanban-Board aufzusetzen und initial zu befüllen ist mit weniger als einer Stunde Zeiteinsatz locker machbar. Ausprobieren lohnt. Durch regelmäßiges Reflektieren über den Prozess können nach und nach Optimierungen vorgenommen und so ein passendes persönliches Set gefunden werden.

Vereinzelt wird auch vom Einsatz von Scrum in der Familie gelesen, hier ist allerdings bereits die Rolleneinteilung in ScrumMaster und Product Owner unter Umständen eine kleine Herausforderung. Aber warum nicht mal selbst probieren?

Erfahrungsberichte zur Agile-Anwendung im privaten Umfeld:

Foto: orcmid

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