Agile Arbeitsweisen in der Produktentwicklung der Deutschen Telekom – Treffen der Agile Usergroup in Darmstadt am 16. Mai

AgileUsergroup_LogoAm 16. Mai 2013 findet in Darmstadt das nächste Treffen der Agile User Group Rhein-Main statt. Wie immer sind Agile-Interessierte aus unserer Region – ob fortgeschrittene Praktiker oder Einsteiger – herzlich eingeladen.

Die Vorträge

1. Einführung agiler Arbeitsweisen in der Produktentwicklung der Deutschen Telekom

2. E-Mail Service @t-online.de zieht sein Fazit aus über 1,5 Jahren Produktentwicklung mit Scrum

Dieses Mal haben wir 2 sehr interessante Themen im Angebot: Nadine Haertel wird über die Einführung agiler Arbeitsweisen in der Produktentwicklung der Deutschen Telekom (bei „Products & Innovation“, Darmstadt) sprechen und Christopher Henke wird über „E-Mail Service @t-online.de zieht sein Fazit aus über 1,5 Jahren Produktentwicklung mit Scrum“ berichten.

Nadine Haertel begleitet die Agile Transition bei P&I von Beginn an und sorgt als interner Coach und Trainerin seitdem für den methodischen Einsatz in vielen Entwicklungsteams. Christopher Henke teilt seine Erkenntnisse aus einer konkreten P&I Produktentwicklung an diesem Abend mit uns.

Anschließend gibt es wie üblich die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen mit den Teilnehmern auszutauschen und zu diskutieren. Während der Veranstaltung ist für Getränke und Knabbereien gesorgt.

Datum und Uhrzeit

Start am 16.5. ist um 18h mit dem „GetTogether“. Um 18:45 h beginnen die Vorträge.

Location

Das User-Group-Treffen findet bei Products & Innovation / Deutsche Telekom in Darmstadt, T-Online Allee 1, Raum 3CK26 statt. Jeder Teilnehmer meldet sich am Empfang und wird dort abgeholt.

Deutsche Telekom AG Products & Innovations
T-Online Allee 1
64295 Darmstadt
 

P&I ist mit dem öffentlichen Nahverkehr, zu Fuß vom Bahnhof aus und mit dem Auto prima zu erreichen. Teilnehmer können gerne die P&I eigene Tiefgarage nutzen (Besucherparkplätze): Dazu einfach an der Schranke zur Einfahrt klingeln und „Teilnahme an der Agile User Group“ nennen.

Anmeldung

Die kostenfreie Anmeldung kann über die XING-Eventseite sowie die Facebook-Eventseite erfolgen.

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

Agile bei der Erstellung von Hardware

AgileUsergroup_Logo

Ich kann mich kaum an ein Open Space zu agiler Softwareentwicklung erinnern, bei dem nicht das Thema „Agile außerhalb der Software-Entwicklung“ thematisiert wurde.

Das Interesse in der Community scheint groß, Fallbeispiele hingegen rar zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir zu diesem Thema am 18. Februar (diesmal ein Montag statt dem regulären Donnerstagstermin) einen Vortrag über die Erstellung von physischen Produkten mithilfe agiler Methoden bei der Agile Usergroup Rhein-Main anbieten können.

Unser Referent Heinz Erretskamp hat langjährige Erfahrung mit der Einführung agiler Vorgehensweisen bei einem internationalen Automobilzulieferer und wird seine Erkenntnisse an diesem Abend mit uns teilen.

Neben Einblicken in die konkreten Herausforderungen bei der Anwendung auf physische Produkte erwarten Euch auch Hintergründe zur Einführung von Agilität in einem eher traditionellen, hierarchisch geprägten Unternehmen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und einen spannenden Austausch!

Anmeldungen sind über die XING-Eventseite möglich.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Weihnachtspäckchenkonvoi goes Agile – agiles Vorgehen in einem sozialen Projekt

Beim Dezembertreffen der Agile Usergroup durften wir bei einem Vortrag von Sebastian Friedsam und Marco Tommasone einiges über das soziale Projekt Weihnachtspäckchenkonvoi und deren Organisation erfahren.

Beim Weihnachtspäckchenkonvoi werden jedes Jahr Tausende Pakete mit Weihnachtsgeschenken (u.a. Spielsachen) für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien gesammelt und in einem Konvoi in diese Länder transportiert. Die Organisation der Aktion mit Unterstützung von vielen Freiwilligen ist jedes Jahr eine Herausforderung, die diese in ihrer Freizeit auf sich nehmen.

Im Vortrag stellten Sebastian und Marco vor, was der Weihnachtspäckchenkonvoi ist, was die derzeitigen Herausforderungen sind und wo möglicherweise ein agiles Vorgehen hilfreich sein könnte. Dies wurde im Anschluss noch umfangreich von der Teilnehmern diskutiert. Der Vortrag von Sebastian und Marco ist in einer ersten Version als 3-Teiler bei YouTube zu finden.

Weitere Informationen:

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Open Space der Agile Usergroup Rhein-Main am 18. Oktober

Das Oktober-Treffen der Agile User Group Rhein-Main steht kurz bevor. An diesem Donnerstag, 18. Oktober 2012, treffen wir uns im //SEIBERT/MEDIA-Office. Dieses Mal ist das Treffen als kleines Open Space konzipiert: Jeder kann seine Fragen und Themen einbringen und gemeinsam mit anderen Agile-Interessierten diskutieren und Lösungen erarbeiten.

Open Space: Eure Themen sind gefragt

Open Space – das heißt, dass keine Themen vorgegeben sind, sondern jeder selbst Themen einreichen und sie mit anderen Teilnehmern besprechen kann. Dabei sind alle Themen erlaubt. Sie sollten möglichst irgendetwas mit agiler Softwareentwicklung im weiteren Sinne zu tun haben und es sollte sich mindestens eine weitere Person finden, die Lust darauf hat, über das Thema zu sprechen.

Aber von konkreten Fragen zur Arbeit als ScrumMaster, ProductOwner oder Teammitglied über Herausforderungen bei der Einführung von Agile bis hin zur Ausweitung agiler Organisationsformen über die Software-Entwicklung hinaus kann eine breite Themenvielfalt erwartet werden. Damit werden an einem Abend in kompakter Form viele ganz unterschiedliche Agile-Aspekte gewinnbringend vertieft.

Einführung um 19 Uhr, Themensammlung um 19:30 Uhr

Auch wer noch nicht mit dem Open-Space-Konzept vertraut ist, ist herzlich willkommen. Ab 19 Uhr werde ich für Unerfahrene eine kurze Einführung in das Format geben. Wer sich vorab etwas einlesen möchte, der sei auf diese Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA verwiesen: Das Open-Space-Konzept: Prinzipien, Regeln, Besonderheiten und Open Space bei //SEIBERT/MEDIA: Rückblick auf die jüngste Konferenz. Auch die Wikipedia-Seite gibt einen Einblick in das Konzept.

Wer Open Space bereits kennt, sollte dann zur Themensammlung ab 19:30 Uhr vor Ort sein. Gerne können auch vorab bereits Ideen für das Open Space im XING-Forum der User Group oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net vorschlagen werden.

Jetzt kostenlos anmelden!

Interessant? Die Teilnahme ist kostenlos! Veranstaltungsort ist das Hauptquartier von //SEIBERT/MEDIA im zentralen Wiesbadener LuisenForum, das Sie mit allen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß zum Beispiel vom Hauptbahnhof aus prima erreichen. Hier findet Ihr eine detaillierte Wegbeschreibung.

Getränke und Knabberzeug werden bereitgestellt. Um eine Anmeldung über die XING-Eventseite oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net wird gebeten.

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Innovation Games® – bessere Produkte spielerisch entwickeln

Im Rahmen des letzten Treffens der Agile Usergroup Rhein-Main präsentierte uns Michael Tarnowski von plays-in-business die 13 von Luke Hohmann entwickelten sogenannten Innovation Games®.
Es handelt sich dabei um einen Set von „Spielen“ (mal mehr, mal weniger spielerisch angehaucht), die genutzt werden können, um gemeinsam mit Kunden, Anwendern oder auch dem Team Ideen für ein Produkt oder einen Service zu generieren. Der Fokus der Spiele ist jeweils unterschiedlich, von Spielen für die Priorisierung von Features bis hin zur Entwicklung von neuen Feature-Ideen reicht das Spektrum.

Im ersten Schritt gab uns Michael einige Hintergrundinformationen zu den Innovation Games®:

Gegeben der beschränkten Zeit haben wir uns aus den 13 Games per Dot-Voting die interessantesten für die Teilnehmer herausgesucht und dann in vier Gruppen jeweils eines durchgespielt. Zwei davon möchte ich an dieser Stelle einmal kurz vorstellen.

Give them a hot tub

Give them a hot tub

In der Gruppe, der ich angehörte, haben wir uns mit „Give them a hot tub“ beschäftigt. Dabei geht es darum, in eine Liste mit Features, die sehr vernünftig erscheint, auch solche zu integrieren, die abwegig erscheinen. Das soll die Teilnehmer nach einem ersten Moment der Überraschung dazu bringen, darüber nachzudenken, ob an der abwegigen Option nicht doch etwas dran ist.
Als Basisprodukt hatten wir einen Einkaufswagen, den wir nach und nach um abwegigere Features erweiterten. Es ist uns dabei aufgefallen, dass es gar nicht so einfach war, auf wirklich abwegige Features zu kommen. Wir hatten viele Ideen, die sich rund um den Antrieb drehen, also etwa eine Motorisierung des Einkaufswagens. Dann überlegten wir uns z.B., dass der Einkaufswagen auch durch Solarzellen mit Strom für den Antrieb versorgt werden könnte. Auch ein paar Ideen in Richtung Aufprallschutz sind uns gekommen, wie ein Kuhfänger oder ein Airbag, die sicherlich auch in der Realität hilfreich sein könnten. 😉 Deutlich abwegiger wurde dann unsere „Ich spioniere den Wagen der anderen Leute aus und greife dann Ware, die ich auch haben möchte, aus deren Einkaufswagen ab“-Funktion.
Mit dieser Vorarbeit könnten wir nun eine Feature-Liste für einen Einkaufswagen erstellen, in der ein paar realistische und auch einige abwegige Features enthalten wären, die die Teilnehmer des eigentlichen Workshops dann bei einer Konfrontation mit der Liste zum Nachdenken anregen würden.

My worst nightmare

My worst nightmare

Ein weiteres Spiel, dass an dem Abend in einer Gruppe angewendet wurde, war „My worst nightmare„. Das Team entschied sich, als Thema „Häusle bauen“ zu nehmen, also ihren schlimmsten Alptraum in Verbindung mit einem Hausbau zu schildern. Es kam eine ganze Reihe von Anregungen zustande, die auf einem Flipchart-Papier visualisiert wurden. Zu nennen ist etwa, wenn der Bauträger komplett falsch versteht, was man eigentlich haben wollte, und das Haus später „auf dem Dach steht“. Auch vollkommen überzogene Baukosten oder extrem verlängerte Bauzeiten sind verständliche Sorgen, denen sich z.B. manche Fertighaus-Anbieter mit Fixpreisen stellen wollen. Aber auch die Behörden können Bauprojekte beschwerlich machen. Einige weitere Punkte sind noch zusammengekommen und am Ende waren sich alle einig, dass der eigentliche „worst nightmare“ wäre, wenn das alles auf einmal eintritt.
Es ist an dem Beispiel deutlich geworden, dass „My worst nightmare“ für die Vermarktung eines Produktes sehr hilfreich sein kann. Wenn die Sorgen und Ängste potentieller und bestehender Kunden bekannt sind, kann darauf gezielt eingegangen werden. Dies kann der Start einer besonders guten Kundenbeziehung werden, wenn der Kunde das Gefühl hat, vom Dienstleister gut verstanden und ernstgenommen zu werden.

Dies waren zwei der vier Spiele, die wir an dem Abend ausprobiert haben. Das Feedback der Teilnehmer war sehr positiv und wir freuen uns auf eine Fortsetzung zur Erprobung der weiteren Innovation Games.

Weitere Informationen gibt es auch im Blog-Beitrag von Michael zu Innovation Games.

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Open Space der Usergroup „Agile Rhein-Main“ am 21.4.2012

Es war auf dem Rückweg vom „Community Day“ einer Konferenz im vergangenen Jahr. Mit meinen Kollegen von //SEIBERT/MEDIA komme ich zu dem Schluss, dass das Open-Space-Format des „Community Day“ mindestens so wertvoll war wie die Vorträge von den Vortagen. Die Vielfalt der Themen und die Interaktion der Sessions haben den Tag unglaublich kurzweilig und lehrreich gemacht.
Keine Frage, so etwas brauchen wir auch im Rhein-Main-Gebiet.

Gemeinsam mit Benjamin Reitzammer, Reto Kiefer und Joachim Seibert von der Agile Usergroup Rhein-Main haben wir in den letzten Wochen die Rahmenbedingungen abgestimmt und laden nun am 21.4.2012 zum 1. Agile Open Space Rhein-Main nach Wiesbaden in die Räumlichkeiten von //SEIBERT/MEDIA ein.

Was ist ein Open Space?

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir bieten den Rahmen, Ihr sorgt für die Inhalte.

Bei einem Open Space gibt es keine vorab festgelegte Agenda. Jeder Teilnehmer bekommt die Möglichkeit, eigene Sessions zu seinen Wunschthemen einzubringen. Dies können vorbereitete Sessions sein, die eher den Charakter eines Kurz-Workshops haben, z.B. auch Dojos oder Katas. Aber auch Diskussionsrunden, bei denen der “Session-Host” nur das Thema einbringt und die Moderation der Session übernimmt, die Inhalte aber von allen Teilnehmern gemeinsam erarbeitet werden, sind üblich. Es gibt keine Verpflichtung, selbst Themen einzubringen, es kann sich auch einfach Sessions von anderen Personen angeschlossen werden.

Wir erhoffen uns ein breites Themenspektrum über Scrum, Lean, Kanban, XP, Agile, … in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Nicht zu kurz kommen soll dabei auch der lockere Austausch zwischen den Teilnehmern, etwa beim Mittagessen, so dass wir uns untereinander noch besser kennen- und voneinander lernen.

Anmeldung

Die Anmeldung zu diesem Event erfolgt über XING. Es wird bei Anmeldung eine Kostenbeteiligung in Höhe von 29 Euro für Verpflegung, Materialien und Organisation berechnet.

Hier geht es zur Eventseite bei XING.

Foto: von logicalrealist

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