„Bye-bye Management! Warum Management verzichtbar ist und wie agile Arbeit heute aussehen kann“ – Vortrag am 8. November

Zur Veranstaltung über Agile Unternehmenskultur und -werte am 8. November in Wiesbaden konnte neben dem Beitrag von Sven Peters über die Werte des australischen Softwarehauses Atlassian ein weiterer interessanter Vortrag gewonnen werden.

Niels Pflaeging, Gründer des BetaCodex Network und Autor, spricht über seine Sicht auf die Organisationen der Zukunft. Und gerne einmal sind seine Thesen eine Breitseite für klassische Unternehmensorganisationen. Die Financial Times Deutschland sagte einst über ihn: „Wenn Pfläging die Dogmen des Managements durchschüttelt, zerbröseln sie in seinen Händen.“ Auch der Titel seines Vortrags am 8. November ist vielversprechend:

„Bye-bye Management! Warum Management verzichtbar ist und wie agile Arbeit heute aussehen kann“

Wirtschaft und Gesellschaft haben sich verändert, aber die Managementmethoden sind gleich geblieben. Vieles, was jahrzehntelang als Standard galt, muss heute hinterfragt werden: Zielverhandlungen, Organigramme, individuelle Mitarbeiterbeurteilungen, leistungsorientierte Vergütung, Budgets und Plan-Ist-Vergleiche – alles Standards, aber alles heute noch zeitgemäß? Und wenn nicht, wie kann man es heute besser machen? Was tritt an die Stelle von Anweisung, Anreizung, Zielvereinbarung, Planung und Fremdkontrolle?
Niels Pfläging zeigt, dass Unternehmen, die auf traditionelles Management verzichten, dauerhaft erfolgreicher, sind. Er zeigt, wie unternehmerische Führung nach den Gesetzen eines zeitgemäßen „Beta“-Kodex tatsächlich funktioniert und wie sich Unternehmen aus dem Klammergriff von Kommandokultur und Bürokratie befreien.

 

Die Anmeldung zu dieser kostenfreien Veranstaltung über Agile Unternehmenskultur und -werte erfolgt über die XING-Eventseite.

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Mit Enterprise Scrum zur agilen Organisation

Im Rahmen der Agile Usergroup Rhein-Main habe ich am vergangenen Donnerstag einige Einblicke in die Entwicklung von //SEIBERT/MEDIA vom Scrum-Pilotprojekt über den Roll-out bei allen Teams hin zur Anwendung agiler Prinzipien und Werte auf die gesamte Organisation gegeben. Als kurzer Impulsvortrag und Use-Case gedacht, konnten nur einige der in den letzten Monaten und Jahren etablierten Elemente vorgestellt werden. In den nächsten Monaten werden wir im Blog von //SEIBERT/MEDIA vermehrt über unsere Aktivitäten in diesem Bereich hinweisen und sie ausführlich vorstellen.

Im Anschluss an meinen Vortrag übernahm Caroline Gansser von wibas die Moderation eines World-Café, bei dem wir in drei Gruppen aufgeteilt über die Definition einer „agilen Organisation“, über die Herausforderungen auf dem Weg dorthin sowie mögliche Lösungsansätze gesprochen haben. Die Ergebnisse der Gespräche haben wir auf der Tischdecke festgehalten, wie hier beispielsweise in Form einer MindMap:

Herausforderungen und Lösungsansätze für Agile Organisationen

In drei Gruppen wurden die Herausforderungen und Lösungsansätze für Agile Organisationen erarbeitet

Betont wurde dabei insbesondere auch die Bedeutung von Werten wie Vertrauen oder Transparenz, die grundlegend sind, um entsprechende Vorgehensweisen auf Unternehmensebene einzuführen. Auch einig waren wir uns, dass das Arbeitsumfeld in agilen Organisationen sowohl für die Führungsebene als auch die Mitarbeiter nicht einfacher, sondern in vielfacher Hinsicht komplexer und kommunikations-intensiver wird.
Einen kleinen Teil der Elemente, die wir bei uns etabliert haben, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, könnt Ihr den Präsentationsfolien von meinem Vortrag entnehmen. Weitere Informationen wird es dann wie angekündigt demnächst im Blog von //SEIBERT/MEDIA zu lesen geben.

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Review: „The Lean Startup“ von Eric Ries

"The Lean Startup" von Eric RiesBei der Schaffung von erfolgreichen Produkten und Dienstleistungen liegt heutzutage die größte Herausforderung nicht mehr in der Produktion oder Codierung, als vielmehr im sogenannten „market-fit“. Tatsächlich die Kundenbedürfnisse zu treffen, ist die größere Herausforderung für den Produktmanager von heute.
„The Lean Startup“ von Eric Ries beschreibt ein Vorgehen, das für die erfolgreiche Realisierung von Ideen unter dieser Unsicherheit Anwendung finden kann. Es möchte dabei helfen, mit möglichst wenig Aufwand die Marktfähigkeit einer Idee zu testen, bevor diese in ein Produkt umgesetzt wird.

Der Kern: Build – Measure – Learn

Eric Ries schafft mit „Lean Startup“ nicht wirklich etwas neues. Es handelt sich um eine Sammlung von Praktiken, Sicht- und Vorgehensweisen, die einen Namen erhalten, der für die Beseitigung der Unsicherheit steht, die jedem Produktmanager Unbehagen bereitet. Hervorzuheben bleibt dennoch, dass er eine Struktur in diese Vorgehensweisen bringt und so ein systematisches Vorgehen vereinfacht.

Im Kern steht dabei der Zyklus von „Build – Measure – Learn„. Ausgehend von einer Idee wollen wir etwas bauen, um damit einen Test durchzuführen. Mit dem, was wir gebaut haben, messen wir, ob unsere vorab getroffenen Annahmen sich bewahrheiten. Aus den Ergebnissen können wir lernen, ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden oder mehr oder weniger tiefgreifende Anpassungen vornehmen müssen. Diesen Zyklus von Build – Measure – Learn versuchen wir immer schneller zu durchlaufen, in dem wir unsere Testverfahren optimieren.
Das wichtigste Ergebnis dieses Vorgehens ist nicht das Produkt, der Code oder ähnliches, was dabei entsteht, sondern das validierte Lernen. Wir beginnen, zu verstehen, was wirklich Akzeptanz am Markt erhalten kann.
Mit diesem Wissen können wir dann Produkte entwickeln, die sich durch einen guten „market-fit“ auszeichnen.

Viele Praxisbeispiele, für die Anwendung ergänzende Literatur hilfreich

Durch eine Vielzahl von Praxisbeispielen verdeutlicht Eric Ries dieses Vorgehen. Die Beispiele reichen dabei von Internet-Anwendungen, die ihr Geschäftsmodell erst einmal komplett unautomatisiert im Real Life abbilden, bis hin zu Bundesbehörden, die erst einmal mit kleinem Budget auf lokaler Ebene den Dienst aufnehmen, um in kleinem Rahmen vor dem bundesweiten Roll-out zu lernen. Das Anwendungsfeld von Lean Startup ist breit.
Trotz der vielen Beispiele aus der Praxis bleiben noch viele Fragen für die konkrete Umsetzung und Anwendung in „The Lean Startup“ offen. Das Buch verdeutlicht in erster Linie die Denkweise dahinter. Oder wie Eric Ries es sagen würde: „The philosophy of lean ist not just a concept or systematic approach, it is an aligned way of thinking and acting“. Es ist daher ein sehr guter Startpunkt für die Beschäftigung mit dem Thema, das dann um weitere Literatur ergänzt werden sollte.

Das Buch ist in verschiedenen Varianten verfügbar:

Weitere Literatur aus dem Themenbereich:

Interessante Blogs zum Thema:

  • Startup Lessons Learned von Eric Ries: Hier teilt er seine Gedanken rund um Lean Startup, Customer Development und Agile Produktentwicklung.
  • SteveBlank.com: Regelmäßige Posts zu aktuellen Präsentationen und Gedanken rund um Customer Development, Geschäftsmodell-Optimierung und Lean Startup.

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Vortrag zu „Scrum & Kanban im Agenturgeschäft“ am 10.1. in Frankfurt

Für Agenturen mit ständig wechselnden Projekten stellt es eine besondere Herausforderung da, agile und schlanke Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban anzuwenden. Dieser Vortrag beleuchtet, wie Agenturen Scrum und Kanban für die Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können, wann besser auf Scrum und wann besser auf Kanban gesetzt werden sollte, sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von „Agile“ in Unternehmen. Dabei werden u.a. Fragen wie diese beantwortet:

  • Lohnt sich die Einführung von agilen Vorgehensweisen?
  • Wie führe ich agile Vorgehensweisen im Unternehmen ein?
  • Welche Voraussetzungen für einen Erfolg bestehen?
  • Soll ich besser auf Scrum oder auf Kanban setzen?
  • Welche Fallstricke und welche Herausforderungen gibt es zu überwinden?
  • Wie kann ich Scrum und Kanban in nicht-Programmierprojekten einsetzen?
  • Wie werden wir zum agilen Unternehmen?

Datum und Zeit: 10. Januar 2012 um 18:30 Uhr

Ort: Saalbau Gallus, Frankfurt

Referent: Paul Herwarth von Bittenfeld

Moderation: Kurt Jäger (andrena objects ag)

Die Anmeldung erfolgt über die Website von andrena

 

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TIPPS UND TRICKS ZUM PRODUKTMANAGEMENT VON INTERNETANWENDUNGEN
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Produktmanagement Lesetipps: Architekturvision in Scrum, Top 10 Startup-Erfolgsregeln, Kundenfeedback, Kostenplanung in agilen Projekten

Die Produktmanagement Lesetipps enthalten diesmal eine Mischung aus Beiträgen zu agiler Softwareentwicklung, Startup-Vermarktung und der Nutzung von Kunden-Feedback. Viel Spaß dabei! Falls Ihr in letzter Zeit einen spannenden Artikel aus diesem Themenbereich gefunden habt, teilt es doch über einen Kommentar mit.

Die Architekturvision in Scrum

Auch wenn ein Team nach den Leitsätzen und Prinzipien der agilen Softwareentwicklung arbeitet, ist eine initiale Architekturvorstellung wichtig, um nicht ständig alles umbauen zu müssen. Sie muss aber Raum lassen, um inkrementell von Sprint zu Sprint weiterentwickelt werden zu können.
Stefan Roock und Roman Pichler stellen in einem Artikel das Konzept der Architekturvision vor und beschreiben Kriterien und Techniken für ihre Erstellung: „Die Architekturvision in Scrum: Vorausplanung und emergentes Design balancieren“. Er kann als PDF heruntergeladen werden.

Richtig groß rauskommen

Reid Hoffman, Co-Founder und Vorsitzender von LinkedIn hat auf Greylockvc.com 10 Regeln für Gründer veröffentlicht, zu denen er beim diesjährigen South by Southwest vorgetragen hat.
t3n hat diese 10 Regeln wie man richtig groß rauskommt auf deutsch übersetzt. In seiner 10. Regel stellt Hoffman selbst klar, dass solche Regeln nicht als Naturgesetz, sondern als Richtlinie verstanden werden sollten. Wenn man den Erfolg von Hoffman bedenkt, der neben der Mit-Gründung von LinkedIn und PayPal auch in Facebook, Flickr und Zynga investiert hat, lohnt es sich, sich ein paar Minuten Zeit für seine Erkenntnisse zu nehmen.

Warum Kundenfeedback wichtig ist

Evan Hamilton, Community Manager des Kunden Engagement Tools Uservoice, stellt seine Präsentation vom Online Community Meetup in San Francisco zur Verfügung.
Darin präsentiert er, warum Kundenfeedback so wichtig ist, wie es erhalten und gesammelt werden kann. Er gibt auch einen kleinen Einblick, wie am besten mit Kundenwünschen umgegangen wird, gegen deren Umsetzung sich das Unternehmen entscheiden hat.

Kostenplanung in agilen Projekten

Bei Scrumology schreibt Kane über die Kostenplanung in agilen Projekten. Sein zentraler Punkt: Kostenplanung wird durch agile Softwareentwicklung unglaublich viel einfacher.

There are two important facts about Agile projects that I need to make clear before I continue.

  • Agile project teams are cross functional. What this means is that Agile teams are comprised of Analysts, Developers, Testers etc.
  • Agile teams are dedicated for the duration of the project. At the risk of repeating myself, this means that everyone (Analysts, Developers, Testers etc) are 100% allocated to the project for the entire duration of the project.
    • Given these two ideas, it should now be obvious how to cost an Agile project. We have static team compositions and the team is dedicated 100% of the time, so there is a fixed cost for the team per day.

Mit einer Beschätzung durch das Team und das Abschätzen der benötigten Sprints kann somit eine wesentlich bessere Schätzung abgegeben werden als in Projekten, bei denen zahlreiche Übergabepunkte mit einem Wechsel der beteiligten Personen bestehen.

Weitere Ausgaben der Produktmanagement Lesetipps:

Aus der Nische heraus erfolgreich: Facebook als Beispiel

Wer glaubt, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg von Anfang an den großen Plan zur Übernahme der Weltherrschaft vor Augen hatte, wird womöglich überrascht sein. Facebook als Beispiel einer großen Vision? Mitnichten, wie ein Videointerview mit Zuckerberg aus 2005 zeigt. Viel mehr spricht er sich damals noch für die eine starke Fokussierung aus. Alle seine Mitarbeiter sollten sich darauf konzentrieren, Facebook zur besten Anwendung für College-Studenten zu machen.
Besonders prägnant drückt er es hiermit aus:

[…] part of making a difference in doing something cool is focussing intensely.

Erst nach dem durchschlagenden Erfolg in der Nische öffnete sich Facebook nach und nach für die große Vision, die heute Gültigkeit hat:

Facebook’s mission is to give people the power to share and make the world more open and connected.

Das macht Facebook geradezu zu einem Musterbeispiel, wie aus einer Nische heraus ein erfolgreiches Produkt zu einem Massenprodukt werden kann.

Jetzt schauen wir einmal an, was der gute Mark 2005 zu berichten hatte:


(Direktlink zu YouTube)

Wie Führungskräfte mit Fehlern anderer richtig umgehen

Der Vorstandsvorsitzende von IBM, Thomas Watson, rief einen seiner leitenden Angestellten in sein Büro. Dieser hatte gerade ein Projekt mit einem Budget von 10 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Die Erwartung des Angestellten: „Der wird mich jetzt mit Sicherheit feuern“. Aber Watson dachte gar nicht daran. Im Gegenteil. Er meinte:

Feuern? Ich habe 10 Millionen US-Dollar in Ihre Ausbildung investiert. Ich bin sicher, dass sich das auszahlen wird.

(Es kursieren sehr viele verschiedene Versionen des genauen Ablaufs. Z.B.: 1, 2, 3. Die Botschaft bleibt aber gleich.)

Dieser Umgang mit Fehlern entspricht nicht dem, was wir erwarten. Fehler sind bei uns oftmals Tabu. In letzter Zeit konnte ich indirekt ein paar Personen im Umfeld betrachten (im Vereinswesen und aus Erzählung eines Bekannten), die in ihrer Vorbildfunktion oder Vorgesetztenfunktion ganz unterschiedlich reagiert haben.

In zwei Fällen ist dies wenig glücklich verlaufen. Führungskräfte, insbesondere in einer „Sandwich-Position“ (dem mittleren Management), tun sich häufig mit dem Umgang mit Fehlern anderer schwierig. Viele reagieren dann so, dass sie ihre Kollegen „im Regen stehen lassen“ und deutlich herausstellen, dass sie persönlich nichts mit diesem Fehler zu tun haben. Das erinnert dann an „Nach oben buckeln, nach unten treten“. Der Betroffene weiß i.d.R. bereits selbst, dass er einen Fehler gemacht hat. Zusätzlich kommt jetzt ein Nachtreten durch eine Person, die eine wichtige Rolle im Leben der Person spielt. Die Folge dieses Verhaltens für die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Führungskraft ist leicht vorhersehbar. Der Mitarbeiter verliert das Vertrauen und den Respekt in die Führungskraft. Beides ist aber essentiell.
Repräsentative Studien von Towers Perrin und Gallup belegen: Der wichtigste Motivationsfaktor für Mitarbeiter ist die Wertschätzung durch den Vorgesetzten und die stärkste Mitarbeiterbindung wird durch Vertrauen erzielt. Beides wird nachhaltig geschädigt.

Eine andere Führungskraft ist mit dieser Herausforderung ganz anders umgegangen. In einem Stil, der eher Watsons Verhalten entspricht. Gemeinsam wurde an einer Lösung der Herausforderung gearbeitet. Zu keiner Zeit kam bei dem Mitarbeiter das Gefühl auf, dass er alleine damit steht. Die Führungskraft sprach von „wir“, wenn der Fehler gegenüber Dritten dargelegt wurde. In der Folge fühlte sich der Mitarbeiter sehr gut unterstützt und hat eine große Achtung vor der Führungskraft entwickelt.

Wer mit seinen Mitarbeitern erfolgreich sein möchte und nicht trotz seiner Mitarbeiter, sollte sich die Reaktion von Watson auf Fehler eines Mitarbeiters von Zeit zu Zeit vor Augen führen.

 

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Produktmanagement Lesetipps: Tipps für Startup-CEOs, Lean Startups, Getting Nix Done, Agile Softwareentwicklung, Facebook größer als Google

Eine ganze Reihe von interessanten, lesenswerten Artikeln und Blogbeiträgen ist in der letzten Zeit erschienen. Eine Auswahl für Internet-Produktmanager:

13 Dinge, die jeder Startup-CEO jede Woche tun sollte
Welche Dinge sollte ein Startup-CEO in jedem Fall regelmäßig machen? Jason Goldberg, ehemals Chief Product Officer bei Xing und mehrfacher Startup-Gründer, hat 13 relevante Dinge zusammengestellt.

9 Women can’t make a baby in a month
Dieser Post ist schon vor einigen Monaten bei TechCrunch erschienen, ist aber durch die Monster-Investments bei AirBNB und Wimdu so aktuell wie nie: 9 Women can’t make a baby in a month. Es ist ein Aufruf, den lean startup-Gedanken zu leben. Mit einem minimalen Produkt starten und es mit Hilfe von Feedback der User weiter auszubauen und zu optimieren. Zu hohe Finanzierungsrunden können sich schädlich auf das Unternehmen auswirken, es wird einfach nur noch drauf los entwickelt und Verschwendung erhält Einzug. Ein gutes Produkt braucht Zeit zu reifen. 9 Frauen können ein Baby nicht in einem Monat bekommen.

Getting nix done
Ein unterhaltsamer und interessanter Artikel von Michael van Laar über die (Nicht-)Anwendung von Getting Things Done-Prinzipien in der eigenen Freizeit. Seine Gedanken und seinen Lösungsansatz teilt er freundlicherweise mit uns.

Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin
Agile Softwareentwicklung scheint bei einigen Managern den Ruf zu haben, ein unstrukturiertes Vorgehen zu sein, dass auf mangelnde Disziplin zurückzuführen ist. Bei genauerer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen: Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin! Nur so kann ein agiles Team erfolgreich sein.

Facebook wird genauso gross wie Google
Ein gutes Interview von Lars Hinrichs mit NZZ Online. Der relevanteste Part:
„Wenn man im Internet selber nicht für etwas bezahlt, ist man meist selbst das Produkt für andere – dies vor allem über Werbung, sei dies in direkter oder indirekter Form. Facebook und Google haben beide ungefähr ähnlich viele Nutzer und Seitenzugriffe. Der grosse Unterschied ist aber, dass Facebook deutlich mehr Monetarisierungsmöglichkeiten hat als Google.“

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