„Today I’m going to change the world“ – die ersten 24h beim Agile Coach Camp

Gerade findet in Rückersbach in der Nähe von Aschaffenburg das 4. Agile Coach Camp statt. Eine Mischung aus Agile-Coaches, ScrumMastern, agilen Managern und sonstigen Agilisten hat sich zusammengefunden, um sich gute 48h lang auszutauschen.

IMG_5338Das ganz bescheidene Motto der Unkonferenz:

Today I’m going to change the world … (a little).“

Am gestrigen Abend begann es mit einem get together in der Bar des Seminarzentrum Rückersbach. Nach einer Stärkung und ersten intensiven Gesprächen haben wir uns für die Begrüßung und zahlreiche Lightning Talks im Forum versammelt. Dort wurden auch die T-Shirts mit dem Slogan (siehe das T-Shirt links) ausgeteilt.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit zahlreichen Gesprächen. Bei uns drehte es sich hauptsächlich um zwei Themen: Mitarbeiter-Einstufungen und -Vergütung sowie Abrechnungsmodelle. In beiden Fällen gibt es zahlreiche unterschiedliche Ansätze, wobei der Großteil der Organisationen nur auf zwei oder drei übliche Varianten zurückgreift. Womöglich werden wir die Themen auch morgen noch einmal in einer Session weiter vertiefen.

IMG_5344Nach einem erholsamen Schlaf und einem kurzen Lauf ging es nach dem Frühstück im Forum des Seminarzentrums weiter. Ein paar organisatorische Hinweise, ein paar Hintergrundinformationen zur Open Space-Technologie, dann ging es auch schon los mit der Themensammlung.
Ein interessanter Timetable ist entstanden, bei dem zu jedem Zeitpunkt gleich mehrere Sessions interessant wären.

In den Open Space-Tag bin ich dann mit einer eigenen Session über das Spannungsfeld Velocity & Customer Value gestartet. Es ging darum, dass viele Teams ihre Velocity in Form von bspw. Story Points messen, und ihren Fortschritt danach messen. Außer Acht bleibt bei solch einer Betrachtung allerdings, ob die gebauten Features/umgesetzten Anforderungen auch wirklich genutzt werden und damit wirklich einen Wert für den Kunden liefern.
IMG_5350Mit dem Build – Measure – Learn -Zyklus im Kopf haben wir dann darüber gesprochen, wie sich Methoden aus Lean Startup in agile Teams, insbesondere Scrum-Teams, integrieren lassen.

Neben einer methodischen Herausforderung ist es auch eine kulturelle: Viele Teams werden es befremdlich finden, ein gerade gebautes Feature aus einer Anwendung zu streichen, weil es nicht genutzt wird. Daher ist der Einsatz von MVP (Minimal Viable Products) zum Abtesten von Ideen wertvoll.

 

Ein weiterer Ansatz dafür ist die Nutzung von Discovery Stories. Die Idee ist dabei, dass zunächst einmal vom Team abgeklärt wird, ob eine Idee auf das Interesse der Anwender stößt und wirklich einen Business Value liefert.

Für die kulturelle Herausforderung kann es interessant sein, interdisziplinäre Hackathons durchzuführen, in denen sich neben der Beschäftigung mit dem Hacken auch den Nutzerbedürfnissen gewidmet wird.

Den Rest des Vormittags habe ich mit TEMENOS verbracht. Worum es da geht?

Temenos is about understanding our deepest personal visions and how we want to influence the organizational, social and family containers around our lives.

Christine und Olaf haben von ihren Erfahrungen aus einem Training in den USA berichtet und ein „Speed Temenos“ durchgeführt. Dabei haben sie Inhalte des Trainings, das über 9 Tage lief, in knapp zwei Stunden mit den Teilnehmern behandelt und gemeinsam durchgeführt. Demnächst werden sie auch in Deutschland Trainings dazu anbieten. Infos zu TEMENOS gibt es unter www.visiontemenos.com.

IMG_5365Nach dem Mittagessen war die Session „How to improve your retrospectives“ sehr hilfreich. In einer Runde von gut 20 ScrumMastern und Coaches haben wir uns darüber ausgetauscht, wie Retrospektiven abwechslungsreich und effektiv gestaltet werden können.

Insgesamt sind dabei über 20 Ideen zusammengekommen, von denen ich viele am liebsten gleich ausprobieren möchte.

Noch ein guter Tag liegt vor uns, wenn es so weiter geht wie bisher lässt sich das Agile Coach Camp 2013 allerdings mit einem Wort beschreiben: großartig!

Danke an die Organisatoren!

Einige Bilder vom Agile Coach Camp gibt es in meinem Flickr-Account.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

 

Agile bei der Erstellung von Hardware

AgileUsergroup_Logo

Ich kann mich kaum an ein Open Space zu agiler Softwareentwicklung erinnern, bei dem nicht das Thema „Agile außerhalb der Software-Entwicklung“ thematisiert wurde.

Das Interesse in der Community scheint groß, Fallbeispiele hingegen rar zu sein. Umso mehr freut es mich, dass wir zu diesem Thema am 18. Februar (diesmal ein Montag statt dem regulären Donnerstagstermin) einen Vortrag über die Erstellung von physischen Produkten mithilfe agiler Methoden bei der Agile Usergroup Rhein-Main anbieten können.

Unser Referent Heinz Erretskamp hat langjährige Erfahrung mit der Einführung agiler Vorgehensweisen bei einem internationalen Automobilzulieferer und wird seine Erkenntnisse an diesem Abend mit uns teilen.

Neben Einblicken in die konkreten Herausforderungen bei der Anwendung auf physische Produkte erwarten Euch auch Hintergründe zur Einführung von Agilität in einem eher traditionellen, hierarchisch geprägten Unternehmen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und einen spannenden Austausch!

Anmeldungen sind über die XING-Eventseite möglich.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Weihnachtspäckchenkonvoi goes Agile – agiles Vorgehen in einem sozialen Projekt

Beim Dezembertreffen der Agile Usergroup durften wir bei einem Vortrag von Sebastian Friedsam und Marco Tommasone einiges über das soziale Projekt Weihnachtspäckchenkonvoi und deren Organisation erfahren.

Beim Weihnachtspäckchenkonvoi werden jedes Jahr Tausende Pakete mit Weihnachtsgeschenken (u.a. Spielsachen) für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien gesammelt und in einem Konvoi in diese Länder transportiert. Die Organisation der Aktion mit Unterstützung von vielen Freiwilligen ist jedes Jahr eine Herausforderung, die diese in ihrer Freizeit auf sich nehmen.

Im Vortrag stellten Sebastian und Marco vor, was der Weihnachtspäckchenkonvoi ist, was die derzeitigen Herausforderungen sind und wo möglicherweise ein agiles Vorgehen hilfreich sein könnte. Dies wurde im Anschluss noch umfangreich von der Teilnehmern diskutiert. Der Vortrag von Sebastian und Marco ist in einer ersten Version als 3-Teiler bei YouTube zu finden.

Weitere Informationen:

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Vortrag zu „Scrum und Kanban im Agenturgeschäft“ bei der OOP 2013 in München

Am 23.01.2013 werde ich in München bei der OOP 2013, einer Konferenz für Softwarearchitekten und  Entscheider, einen Vortrag über „Scrum & Kanban im Agenturgeschäft“ halten.

Für Agenturen und Softwarehäuser mit ständig wechselnden Projekten stellt es eine besondere Herausforderung dar, agile und schlanke Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban einzuführen. Dieser Vortrag beleuchtet, wie Agenturen Scrum und Kanban für die Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können, wann eher besser auf Scrum und wann besser auf Kanban gesetzt werden sollte, sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Einführung von Agile in Agenturen.

Das Zielpublikum für den Vortrag sind Personen mit Interesse am Agenturgeschäft (Mitarbeiter, Manager, Entscheider,…). Damit sind auch Manager von Organisationen angesprochen, die mit Agenturen zusammenarbeiten. Für den Vortrag werden Grundkenntnisse agiler Vorgehensweisen erwartet, eine Einführung in die Grundlagen von Kanban und Scrum wird es nicht geben.

Der Vortrag liefert Praxiserfahrungen und Anregungen für den Einsatz im eigenen Unternehmen.

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Tools4AgileTeams – weitere Vorträge der Konferenz bekannt gegeben

Am 8. November werde ich gemeinsam mit //SEIBERT/MEDIA das erste Mal die Ausrichtung einer größeren Konferenz vornehmen. Bei der Tools4AgileTeams, über die ich hier schon berichtet habe, wird sich aller um den Einsatz von Tools bei agilen Softwareentwicklungsteams drehen. Wir werden darüber sprechen, wann Tooleinsatz sinnvoll und wann Spielerei ist, welche Softwarelösungen bestehen und ähnliches.

Wir konnten zahlreiche renommierte Sponsoren gewinnen. Zudem haben wir eine ganze Reihe von spannenden Vorträgen im Konferenzprogramm zu bieten. Die aktuelle Liste der Vorträge schaut folgendermaßen aus:

See you on the other side – Scrum-Meetings mit verteilten Teams“ von Dr. Bernd Krehoff (Boris Gloger Consulting): Scrum-Meetings mit geografisch verteilten Teams sind eine echte Herausforderung. Meistern kann sie nur, wer die Distanz als echte Hürde begreift und die Meetings anders gestaltet. Tools können helfen, aber noch viel wichtiger ist die Wahl des richtigen Formats. Wie mache ich ein Sprint Planning mit einem Team, das in drei Ländern sitzt? Kann eine Retro dann überhaupt funktionieren? Und was ist mit Schätzen? Wir bieten: Erfahrung aus diversen Projekten sowie praktisches Know-How.
  Hör zu! Effektives Feedback verbessert die Software“ von Sven Peters (Atlassian)Früh Feedback von den Benutzern deiner Software zu bekommen, ist extrem wichtig für Qualität und Akzeptanz deiner Applikation. Hör zu, was deine Kunden, Tester und Stakeholder über neue Features zu sagen haben. Dies hat direkten Einfluss darauf, ob du das nächste Killer-Feature auslieferst oder einen Flop landest. Lass deine Kunden entscheiden, welche Ideen ein Hit werden und welche wieder aus der Software rausfliegen sollten.Finde heraus, wie Atlassian JIRA einsetzt, um effektiv Feedback einzusammeln und diese Informationen dann wiederum in den Entwicklungsprozess einfließen lässt. Lerne, wie wir unsere cloudbasierte Software nutzen, um Features bei einigen Kunden schon mal zu testen, bevor die breite Masse diese erhalten.
Evaluation von Project Collaboration Software Tools für die Anwendung im agilen Projektmanagement“ von Holger Bock (Pentamino)Bei der Zusammenarbeit agiler Projektteams müssen über verschiedene Zeitzonen hinweg Dokumente bearbeitet, Informationen und der Projektfortschritt allen Beteiligten transparent gemacht werden. Einen Marktüberblick über die zahlreichen SW-Tools zu verschaffen, ist den meisten Unternehmen aus Zeitgründen unmöglich. Deshalb wurde ein Vergleich von ca. 20 Tools erstellt, um die Entscheidung für eine geeignete SW dem Management zu erleichtern. Die Ergebnisse werden in diesem Vortrag präsentiert.
Lebende Veränderung – eine wahre Geschichte eines agilen Unternehmens“ von Egor Sviridenko und Olga Ikhelis (Target Process): Christian (25) hat seine eigene Firma gegründet, mit dem Ziel das beste Produkt in seinem Marktsegment zu schaffen. Als das Unternehmen die verschiedenen Phasen seiner Entwicklung durchläuft, von den ersten Gehversuchen, durch seine Wegfindung, und bis zur Etablierung auf dem Markt und Reifung, muss Christian und seine Teams mit vielen Herausforderungen umgehen. Das Unternehmen wächst kontinuierlich, und der Markt verändert sich auch ständig. Auf diesem Weg müssen die internen Prozesse mehrmals angepasst oder auch völlig verändert werden. Was Christian dabei lernt, ist dass die Reise das Ziel ist, und die konstante Veränderung der Schlüssel zum Erfolg….Eine wahre Geschichte über das Leben eines Unternehmens. Ihres Unternehmens?
Das leidige Thema – Papier oder Software?“ von Jan SegersWer Scrum kennt hat mit diesem Thema oftmals bereits Erfahrungen gemacht. Welches Medium soll ich in meiner Firma einsetzen? Macht es Sinn möglichst viel auf Papier zu bannen oder sollte ich mich doch eher auf moderne Software verlassen? Oftmals werden diese Fragen nur subjektiv beantwortet. Dieser Vortrag analysiert beide Medien und erklärt objektiv, wann es Sinn macht auf welches Medium zu setzen anhand des Scrum Taskboards.
6 Jahre Erfahrungen mit Scrum-Tools – eine Retrospektive“ von Michael KlossScrum ist momentan sicherlich eine der bekanntesten agilen Methoden und daher existieren diverse Tools, die einem helfen sollen, Scrum als Prozess zu leben.
Der Vortrag ist eine Retrospektive aus den letzten 6 Jahren speziell auf den Fokus Scrum-Tools gerichtet. Es geht dabei sowohl um verteilte Teams als auch OnSite Projekte und wie das Tooling dort eine Rolle spielt, auch in Bezug auf andere Tools für Requirements, Management oder Testing.
Scrum Rollen sauber einhalten“ von Axel Jung (AOE Media)Scrum wird dann erfolgreich, wenn die Prozesse und Regeln auch eingehalten werden. Nur wenn jeder in seiner Rolle bleibt, fällt man nicht in die alten Strukturen zurück. Das Tool Kunagi hat uns dabei unterstützt den Scrum Prozess nach dem Idealbild zu leben und über Jahre hinweg nicht aufzuweichen. Die verschiedenen Rollen haben ihre fest definierten Grenzen und die User dürfen nur Aktionen ausführen die ihren Rollen entsprechen.Am Beispiel eines Telekommunikations Unternehmen zeigen wir die Einführung von Scrum mittels Kunagi und werden das Tool genauer vorstellen.
JimFlow – Die Evolution von Kanban bei Jimdo“ von Michael Lehr und Nadja Macht (Jimdo)Kanban wird seit Oktober 2010 bei Jimdo eingesetzt, um die Kommunikation zwischen den Teams zu verbessern, die Geschwindigkeit zu erhöhen und mehr Transparenz im gesamten Unternehmen zu schaffen. Auf diesem Wege ist Kanban ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur geworden.Durch den Einsatz in nahezu allen Unternehmensbereichen und den Bedarf, die größer werdende Kluft zwischen digitalem Issue Tracking und analogen Kanban Boards zu schließen, haben wir JimFlow entwickelt.

Die Anmeldung ist weiterhin über die Konferenz-Website möglich.

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Open Space der Agile Usergroup Rhein-Main am 18. Oktober

Das Oktober-Treffen der Agile User Group Rhein-Main steht kurz bevor. An diesem Donnerstag, 18. Oktober 2012, treffen wir uns im //SEIBERT/MEDIA-Office. Dieses Mal ist das Treffen als kleines Open Space konzipiert: Jeder kann seine Fragen und Themen einbringen und gemeinsam mit anderen Agile-Interessierten diskutieren und Lösungen erarbeiten.

Open Space: Eure Themen sind gefragt

Open Space – das heißt, dass keine Themen vorgegeben sind, sondern jeder selbst Themen einreichen und sie mit anderen Teilnehmern besprechen kann. Dabei sind alle Themen erlaubt. Sie sollten möglichst irgendetwas mit agiler Softwareentwicklung im weiteren Sinne zu tun haben und es sollte sich mindestens eine weitere Person finden, die Lust darauf hat, über das Thema zu sprechen.

Aber von konkreten Fragen zur Arbeit als ScrumMaster, ProductOwner oder Teammitglied über Herausforderungen bei der Einführung von Agile bis hin zur Ausweitung agiler Organisationsformen über die Software-Entwicklung hinaus kann eine breite Themenvielfalt erwartet werden. Damit werden an einem Abend in kompakter Form viele ganz unterschiedliche Agile-Aspekte gewinnbringend vertieft.

Einführung um 19 Uhr, Themensammlung um 19:30 Uhr

Auch wer noch nicht mit dem Open-Space-Konzept vertraut ist, ist herzlich willkommen. Ab 19 Uhr werde ich für Unerfahrene eine kurze Einführung in das Format geben. Wer sich vorab etwas einlesen möchte, der sei auf diese Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA verwiesen: Das Open-Space-Konzept: Prinzipien, Regeln, Besonderheiten und Open Space bei //SEIBERT/MEDIA: Rückblick auf die jüngste Konferenz. Auch die Wikipedia-Seite gibt einen Einblick in das Konzept.

Wer Open Space bereits kennt, sollte dann zur Themensammlung ab 19:30 Uhr vor Ort sein. Gerne können auch vorab bereits Ideen für das Open Space im XING-Forum der User Group oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net vorschlagen werden.

Jetzt kostenlos anmelden!

Interessant? Die Teilnahme ist kostenlos! Veranstaltungsort ist das Hauptquartier von //SEIBERT/MEDIA im zentralen Wiesbadener LuisenForum, das Sie mit allen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß zum Beispiel vom Hauptbahnhof aus prima erreichen. Hier findet Ihr eine detaillierte Wegbeschreibung.

Getränke und Knabberzeug werden bereitgestellt. Um eine Anmeldung über die XING-Eventseite oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net wird gebeten.

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Erste Expertenvorträge der Tools4AgileTeams bekanntgegeben

Die ersten Expertenvorträge der Tools4AgileTeams wurden kürzlich bekanntgegeben.
Die Tools4AgileTeams ist eine Konferenz über den Einsatz von Werkzeugen bei agilen Entwicklungsteams, die am 8. November in Wiesbaden im Hotel Oranien stattfinden wird.

Der Ablauf der Konferenz sieht Expertenvorträge am Vormittag vor, spezifische Fragestellungen werden am Nachmittag im Rahmen eines Open Space behandelt. Damit soll erreicht werden, dass jeder Teilnehmer konkrete, anwendbare Learnings für sein/ihr Unternehmen mitnimmt.

Die folgenden Expertenvorträge können bei der Tools4AgileTeams unter anderem erwartet werden:

Wir befinden uns im Gespräch mit weiteren möglichen Referenten. Diese werden dann auf der Konferenz-Website bekannt gegeben.

Am Nachmittag des Konferenztages folgt dann das Open Space. Die konkreten Sessions für das Open Space werden vor Ort selbst vorgestellt und besprochen. Im Vorfeld möchten wir jedoch schon einmal Themen beispielhaft aufgreifen, die Bestandteil des Open Space werden könnten:

  • Erfahrungsaustausch zur rein analogen Arbeit
  • Möglichkeiten für den Abgleich von virtuellem Backlogpflege-Tool und analogem Taskboard
  • Erfahrungsbericht zum Einsatz von kunagi in Scrum-Teams
  • Vorstellung der Software-Systeme von Atlassian und von Target Process
  • Tool-Unterstützung in verteilten Teams
  • Kundenintegration durch den Tooleinsatz

Anmeldung zur Tools4AgileTeams

Die Anmeldung für die Veranstaltung über die Eventseite ist geöffnet. Für Leser dieses Blogs besteht die Möglichkeit, mit dem Rabattcode „ProduktmanagerInternet“ eine Vergünstigung in Höhe von 15% zu erhalten.

Sponsoring

Mit der Bekanntgabe der ersten Expertenvorträge wurde auch ein Sponsoring-Paket für interessierte Unternehmen auf der Eventseite online gestellt. Bei Interesse bitte Kontakt über pherwarth@seibert-media.net aufnehmen.

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Agiles Vorgehen zu Hause anwenden

Taskboard at homeWer die Vorzüge eines agilen Vorgehens im Berufsleben kennen und schätzen gelernt hat, möchte mitunter auch zu Hause nicht darauf verzichten. Viele Aufgaben und zu wenig Zeit, um alle abzuarbeiten, ist für viele Agilisten nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld eine Herausforderung. Also heißt es, bewusst zu entscheiden, was „ausgeliefert“ wird und was vorerst nicht umgesetzt wird.

Besonders häufig findet ein einfaches Kanban-Board Anwendung, das dabei hilft, den vollen Überblick über die anliegenden Aufgaben und den Stand der Bearbeitung zu behalten. Es wird dann von „Personal Kanban“ gesprochen. In einem priorisierten Backlog wird festgehalten, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge anfallen. In regelmäßigen Standups wird gemeinsam besprochen, was als nächstes angegangen wird. Etwa nach dem gemeinsamen Abendessen. Ein WiP-Limit begrenzt die Anzahl der parallel bearbeiteten Items. Teilweise wird das WiP-Limit am Wochentag ausgerichtet, da z.B. am Wochenende mehr Zeit für die Erledigung privater Aufgaben zur Verfügung steht als unter der Woche.
Damit eine Aufgabe tatsächlich als abgeschlossen gilt, sollte sie entsprechend einer formulierten Definition of Done abgeschlossen sein.
Abweichend von einer solchen Einteilung des Boards in „Backlog“, „Doing“ und „Done“ wird teils auch mit einem Board, das nach den Wochentagen eingeteilt ist, gearbeitet.

Ausgangspunkt für viele Personal Kanban-Anwender ist eine Situation, in der sie durch besonders viele Aufgaben überwältigt werden. Dies kann z.B. durch eine anstehende Hochzeit, einen Hausbau, Umzug oder ähnliches bedingt sein. Genau unter solchen Umständen ist es besonders wertvoll, sich die Zeit zu nehmen, um einen vollständigen Überblick der noch ausstehenden Arbeiten zu erhalten. Ein persönliches Kanban-Board aufzusetzen und initial zu befüllen ist mit weniger als einer Stunde Zeiteinsatz locker machbar. Ausprobieren lohnt. Durch regelmäßiges Reflektieren über den Prozess können nach und nach Optimierungen vorgenommen und so ein passendes persönliches Set gefunden werden.

Vereinzelt wird auch vom Einsatz von Scrum in der Familie gelesen, hier ist allerdings bereits die Rolleneinteilung in ScrumMaster und Product Owner unter Umständen eine kleine Herausforderung. Aber warum nicht mal selbst probieren?

Erfahrungsberichte zur Agile-Anwendung im privaten Umfeld:

Foto: orcmid

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