Was macht High-Performance-Teams aus? Vortrag am 7. November in Wiesbaden

Am 7. November 2013 findet in Wiesbaden, genauer gesagt im Murnau Filmtheater in der Nähe vom Bahnhof, die Konferenz Tools4AgileTeams statt. Am Abend gibt es im Kinosaal einen Vortrag von Filmemacher Peter Kalvelage über das Thema „Hochleistungsteams“. Daran kann unabhängig von einer Konferenzteilnahme teilgenommen werden. Er wird anhand von Beispielen aus Sport, Wirtschaft und Musik aufzeigen, was Hochleistungsteams auszeichnet und gemeinsam mit uns diskutieren, welche Analogien sich zur Softwareentwicklung ziehen lassen.

Die Abendveranstaltung startet um 19.00 Uhr mit leckerem Essen und Getränken. Ab 20.00 Uhr startet der Vortrag und die Diskussion.

Für die Teilnehmer der Konferenz Tools4AgileTeams ist die Teilnahme bei dieser Veranstaltung kostenfrei. Für externe Teilnehmer fällt eine Kostenbeteiligung von 25,– Euro pro Person an.

Über den Sprecher

Peter Kalvelage, M.A. (geb. 23.4.1958)

Studium der Ethnologie, Philosophie, Geschichte und Hispanistik. Mehrjährige Lehrtätigkeit an der Universität Mainz sowie als Dozent für Deutsch als Fremdsprache. Seit 1992 freischaffender Filmemacher, Autor und Produzent.

Peter Kalvelage hat Dokumentarfilme, Dokumentationen und Beiträge im Bereich Kultur, Wissenschaft und Technik für das öff.-rechtl. Fernsehen (ZDF, 3sat, ARTE) gemacht. Daneben hat er ebenfalls Projekte für Industrie, Wirtschaft und Wissenschaftliche Einrichtungen umgesetzt sowie mehrere Ausstellungsprojekte konzipiert und realisiert.

In den letzten Jahren widmete er sich – mit dem vergleichenden Blick des Ethnologen – der Beobachtung gesellschaftlich relevanter Prozesse und Innovationen, darunter dem Thema „Hochleistungsteams“ und „Kooperation“.

Anmeldung

Für Teilnehmer der Konferenz Tools4AgileTeams ist die Abendveranstaltung inklusive. Für alle anderen ist es möglich, Tickets zu einem Preis von 25,– Euro für die Abendveranstaltung zu erwerben.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

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Wissensaustausch und Weiterentwicklung im Team zielgerichtet gestalten – die Skill Matrix

In vielen Teams, die ich im letzten Jahrzehnt kennengelernt habe, sind Wissensinseln ein großes Thema gewesen. Zugleich stellte sich für alle Teammitglieder individuell immer wieder die Frage, in welchem Bereich sie sich persönlich weiterbilden sollten.

Ein Ansatz, der für diese beiden Aspekte Startpunkt für einen Austausch innerhalb von Entwicklungsteams sein kann, ist die sogenannte Skill-Matrix. Es handelt sich dabei um ein Hilfsmittel, mit dem gemeinsam…

  • … die aktuellen Skill-Anforderungen, die sich dem Team in den nächsten Monaten stellen
  • … der status quo der Ausprägung dieser geforderten Skills im Team
  • … die gewünschten Weiterentwicklungsbereiche

erarbeitet und visualisiert werden können.

Erstellung und Nutzung einer Skill-Matrix

Der Ablauf zur Erstellung und Nutzung einer Agile Skill Matrix stellt sich wie folgt dar:

  1. Sammlung der erforderlichen Skills für das Team in den nächsten 3-4 Monaten.
  2. Ermittlung des Status quo des Skill-Levels der einzelnen Teammember.
  3. Festlegung von Lernzielen und von Maßnahmen.
  4. Regelmäßiges Review der Fortschritte gemäß der Lernziele (z.B. alle 6-8 Wochen).

Die folgende Vorlage verdeutlicht sehr schnell, wie eine solche Matrix ausschauen kann.

Eine solche Matrix kann mit einem Team innerhalb von 1,5-2 Stunden initial erarbeitet werden, wobei sie sich über die Zeit hinweg verändern und weiterentwickeln sollte. Es sind unter anderem Antworten darauf zu finden, welche Skills für das Team in der nächsten Zeit relevant sein werden, welche Granularität und Differenzierung für ein Skill sinnvoll sind (wählt das Team eine Programmiersprache als Skill, ein Framework, eine bestimmte Library?). Auf alle diese Fragen muss das Team letztlich, unterstützt von einem Facilitator, selbst eine Antwort finden.

Die Skill-Level

Die Erhebung der Skill-Level lässt sich unterschiedlich granular gestalten. Gebräuchlich ist eine Unterteilung in Kuchenstücke mit 5 Leveln:

  1. Keine Skills (leerer Kreis/Kuchen)
  2. Grundwissen
  3. Ausführung grunlegender Aufgaben
  4. Ausführung aller zugehöriger Aufgaben
  5. Unterrichten in allen Aufgaben (voller Kreis/Kuchen)

Wie genau die Abgrenzung zwischen den einzelnen Leveln zu verstehen ist, dürfte auch für einige Gespräche im Team sorgen. Solange diese Gespräche in einer konstruktiven, zielgerichteten Art ablaufen, kann dies ein sehr wertvoller Austausch sein. Es lassen sich sonst auch granularere Unterteilungen gemeinsam festlegen.

Und was machen wir jetzt damit?

Wenn der aktuelle Stand der Skills im Team einmal dokumentiert ist, sind bereits zwei wichtige Dinge erarbeitet worden. Das Team hat mehr Klarheit gewonnen, was für Skills derzeit gefordert werden, und wie es in der aktuellen Konstellation mit diesen Skills „ausgestattet“ ist.

Diese Basis kann nun für ein Gespräch darüber genutzt werden, wie die Skill-Verteilung wahrgenommen wird. Gibt es wichtige Skills, die sehr ungleich verteilt sind? Gibt es Skills, die bereits sehr ausgeprägt sind, für die vorerst kein weiterer Weiterbildungsbedarf besteht? Aus der Betrachtung sollten sich zahlreiche interessante Beobachtungen machen lassen.

Darauf aufbauend kann gemeinsam besprochen werden, wie die Lernziele für die nächste Zeit ausschauen. Wer möchte in welchen Skills bis zu welchem Zeitpunkt einen Level besser werden? Welche Maßnahmen sollten dazu durchgeführt werden? Diese Maßnahmen sollten gemeinsam festgehalten werden. Hierfür kann etwa ein kleines Kanban-Board dienen, das vom Team gemeinsam gepflegt wird.

Visualisierung und Reviews für dauerhafte Etablierung

Eine Aufhängung der Skill-Matrix sowie des Kanban-Boards mit den Maßnahmen im Teamraum kann dafür sorgen, dass das gemeinsame Vorhaben allen Beteiligten präsent bleibt. Weiterhin sollte regelmäßig (etwa alle 6-8 Wochen) noch einmal geprüft werden, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche Maßnahmen noch offen sind, sowie, ob die Matrix an sich noch den sich möglicherweise wandelnden Anforderungen entspricht.

Einen herzlichen Dank an das Team von Mayflower, über das ich von der Team-Matrix erfahren habe.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit einer Skill-Matrix gesammelt?

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz in Wiesbaden

Tools4AgileTeams 2013 – aktueller Stand der Konferenz-Planung

Am 7. November 2013 findet die zweite Ausgabe der Konferenz Tools4AgileTeams in Wiesbaden statt. Es geht um einen intensiven Austausch der Teilnehmer rund um die Anwendung von Tools in agilen Software-Entwicklungsteams. Bis zum Start der Konferenz bleibt noch etwas Zeit, dennoch sind die Vorbereitungen der Konferenz schon in vollem Gange. So wurde bereits der Fachbeirat bestätigt, der Call for Sessions gestartet und eine neue Location gefunden. Ein kompakter Überblick über den aktuellen Stand der Vorbereitungen:

Fachbeirat steht, Call for Sessions gestartet

Der für die erste Konferenz im Vorjahr etablierte Fachbeirat mit Paul Herwarth von Bittenfeld, Jan Segers, Joachim Seibert und Joern Bock bleibt in dieser Form bestehen. Er begutachtet die eingereichten Vortragskonzepte der Speaker, gibt Rückmeldungen zu den Einreichungen und trifft unter allen vorgeschlagenen Themen die Auswahl. Genauere Infos zu den Mitgliedern des Fachbeirats und ihren Referenzen finden Sie auf der Website zur Konferenz.

Für den Vortragsteil der Tools4AgileTeams sind wie im letzten Jahr acht bis zehn Fachvorträge vorgesehen. Interessierte Speaker können ihre Themen dem Fachbeirat jetzt vorschlagen.

Besonders erwünscht sind hier Erfahrungsberichte über den Einsatz digitaler und analoger Tools in Projekten. Auch Vorträge, die beleuchten, unter welchen Rahmenbedingungen der Einsatz von Software-Anwendungen besonders wertvoll oder besonders hinderlich sein kann, sind sehr interessant. Als Anregung bietet sich ein Blick auf das Konferenzprogramm des Vorjahres an.

Also: Wenn Sie Einblicke in Herausforderungen, Problemlösungen und Best Practices Ihrer agilen Projektpraxis bieten und Ihre Erfahrungen im Rahmen eines Fachvortrags teilen möchten, reichen Sie Ihr Thema jetzt über die Konferenzwebsite ein. Deadline ist der 1. Juli 2013. Nach einer initialen Sichtung Anfang Juli meldet sich der Fachbeirat bei Ihnen und gibt Ihnen ein erstes Feedback.

Die Location in Wiesbaden steht fest

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Austragungsort der Tools4AgileTeams 2013 ist das Murnau Filmtheater in Wiesbaden.

Dort werden wir das großzügige Foyer, den flexiblen Multifunktionsbereich, einen Konferenzraum sowie den Kinosaal für die Konferenz in Anspruch nehmen können.

Neben der flexiblen Raum-Nutzungsmöglichkeit und der Chance, dieses Jahr noch mehr Teilnehmer als im ausverkauften Vorjahr aufnehmen zu können, hat uns vor allem die zentrale Lage direkt am Wiesbadener Hauptbahnhof überzeugt.

Alle Informationen rund um die Konferenz gibt es auf der Website unter www.tools4agileteams.com.

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VERANSTALTUNGSHINWEIS: Tools4AgileTeams Konferenz am 7. November 2013 in Wiesbaden

Weihnachtspäckchenkonvoi goes Agile – agiles Vorgehen in einem sozialen Projekt

Beim Dezembertreffen der Agile Usergroup durften wir bei einem Vortrag von Sebastian Friedsam und Marco Tommasone einiges über das soziale Projekt Weihnachtspäckchenkonvoi und deren Organisation erfahren.

Beim Weihnachtspäckchenkonvoi werden jedes Jahr Tausende Pakete mit Weihnachtsgeschenken (u.a. Spielsachen) für Kinder in Rumänien, Ukraine und Moldawien gesammelt und in einem Konvoi in diese Länder transportiert. Die Organisation der Aktion mit Unterstützung von vielen Freiwilligen ist jedes Jahr eine Herausforderung, die diese in ihrer Freizeit auf sich nehmen.

Im Vortrag stellten Sebastian und Marco vor, was der Weihnachtspäckchenkonvoi ist, was die derzeitigen Herausforderungen sind und wo möglicherweise ein agiles Vorgehen hilfreich sein könnte. Dies wurde im Anschluss noch umfangreich von der Teilnehmern diskutiert. Der Vortrag von Sebastian und Marco ist in einer ersten Version als 3-Teiler bei YouTube zu finden.

Weitere Informationen:

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Produktmanagement Lesetipps: Scrum an den Boss verkaufen, Make-or-Buy, ROTI, Tage der Entscheidungen

glassesEine Ladung Informationen für Produktmanager gefällig? Wir haben Euch wieder eine Reihe von Lesetipps zusammengestellt. Diesmal geht es um die Bewerbung von Scrum beim Vorgesetzten, Make-or-Buy-or-Partner-Entscheidungen, Feedback für Meetings mittels ROTI und um „Tage der Entscheidungen“. Viel Spaß beim Lesen!

  • Schon häufiger habe ich es erlebt, dass Mitarbeiter die Einführung von Scrum in ihrem Unternehmen vorantreiben wollten und sich überlegt haben, wie Sie der Führungsebene die Vorteile vermitteln können. Robert Karlsson hat in dem Artikel „Key Arguments to Sell Scrum to Your Boss“ einige Empfehlungen zusammengetragen, wie vorgegangen werden kann.
  • Building Your Own Product – Isn’t Always the Best Strategy„, diesen Reminder gibt uns das Blog onproductmanagement. Es sollte in Betracht gezogen werden, dass der Kauf einer bestehenden Lösung oder auch eine Partnerschaft der bessere Weg sein könnten.
  • Im Blog von //SEIBERT/MEDIA wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem schnell Feedback zu Besprechungen und Workshops eingeholt werden kann: ROTI: Schnelles Feedback bei jeder Gelegenheit. Es wird auch gleich eine Druckvorlage mitgeliefert, mit dem die kurze Abfrage bei den Teilnehmern durchgeführt werden kann.
  • 3 Fragen sollten sich Unternehmen und Organisationen regelmäßig stellen, empfehlen Förster & Kreuz in ihrem aktuellen Artikel „Tage der Entscheidungen„: 1. Wo liegen die größten Chancen, auf die wir uns konzentrieren sollten? 2. Welche Fähigkeiten brauchen wir, um von diesen Chancen profitieren zu können? 3. Womit vergeuden wir heute Zeit und wofür sollten wir diese besser verwenden? Sie selbst möchten sich diese Frage fortan vier Mal pro Jahr stellen.

Foto: 0xMatheus

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Tools4AgileTeams – weitere Vorträge der Konferenz bekannt gegeben

Am 8. November werde ich gemeinsam mit //SEIBERT/MEDIA das erste Mal die Ausrichtung einer größeren Konferenz vornehmen. Bei der Tools4AgileTeams, über die ich hier schon berichtet habe, wird sich aller um den Einsatz von Tools bei agilen Softwareentwicklungsteams drehen. Wir werden darüber sprechen, wann Tooleinsatz sinnvoll und wann Spielerei ist, welche Softwarelösungen bestehen und ähnliches.

Wir konnten zahlreiche renommierte Sponsoren gewinnen. Zudem haben wir eine ganze Reihe von spannenden Vorträgen im Konferenzprogramm zu bieten. Die aktuelle Liste der Vorträge schaut folgendermaßen aus:

See you on the other side – Scrum-Meetings mit verteilten Teams“ von Dr. Bernd Krehoff (Boris Gloger Consulting): Scrum-Meetings mit geografisch verteilten Teams sind eine echte Herausforderung. Meistern kann sie nur, wer die Distanz als echte Hürde begreift und die Meetings anders gestaltet. Tools können helfen, aber noch viel wichtiger ist die Wahl des richtigen Formats. Wie mache ich ein Sprint Planning mit einem Team, das in drei Ländern sitzt? Kann eine Retro dann überhaupt funktionieren? Und was ist mit Schätzen? Wir bieten: Erfahrung aus diversen Projekten sowie praktisches Know-How.
  Hör zu! Effektives Feedback verbessert die Software“ von Sven Peters (Atlassian)Früh Feedback von den Benutzern deiner Software zu bekommen, ist extrem wichtig für Qualität und Akzeptanz deiner Applikation. Hör zu, was deine Kunden, Tester und Stakeholder über neue Features zu sagen haben. Dies hat direkten Einfluss darauf, ob du das nächste Killer-Feature auslieferst oder einen Flop landest. Lass deine Kunden entscheiden, welche Ideen ein Hit werden und welche wieder aus der Software rausfliegen sollten.Finde heraus, wie Atlassian JIRA einsetzt, um effektiv Feedback einzusammeln und diese Informationen dann wiederum in den Entwicklungsprozess einfließen lässt. Lerne, wie wir unsere cloudbasierte Software nutzen, um Features bei einigen Kunden schon mal zu testen, bevor die breite Masse diese erhalten.
Evaluation von Project Collaboration Software Tools für die Anwendung im agilen Projektmanagement“ von Holger Bock (Pentamino)Bei der Zusammenarbeit agiler Projektteams müssen über verschiedene Zeitzonen hinweg Dokumente bearbeitet, Informationen und der Projektfortschritt allen Beteiligten transparent gemacht werden. Einen Marktüberblick über die zahlreichen SW-Tools zu verschaffen, ist den meisten Unternehmen aus Zeitgründen unmöglich. Deshalb wurde ein Vergleich von ca. 20 Tools erstellt, um die Entscheidung für eine geeignete SW dem Management zu erleichtern. Die Ergebnisse werden in diesem Vortrag präsentiert.
Lebende Veränderung – eine wahre Geschichte eines agilen Unternehmens“ von Egor Sviridenko und Olga Ikhelis (Target Process): Christian (25) hat seine eigene Firma gegründet, mit dem Ziel das beste Produkt in seinem Marktsegment zu schaffen. Als das Unternehmen die verschiedenen Phasen seiner Entwicklung durchläuft, von den ersten Gehversuchen, durch seine Wegfindung, und bis zur Etablierung auf dem Markt und Reifung, muss Christian und seine Teams mit vielen Herausforderungen umgehen. Das Unternehmen wächst kontinuierlich, und der Markt verändert sich auch ständig. Auf diesem Weg müssen die internen Prozesse mehrmals angepasst oder auch völlig verändert werden. Was Christian dabei lernt, ist dass die Reise das Ziel ist, und die konstante Veränderung der Schlüssel zum Erfolg….Eine wahre Geschichte über das Leben eines Unternehmens. Ihres Unternehmens?
Das leidige Thema – Papier oder Software?“ von Jan SegersWer Scrum kennt hat mit diesem Thema oftmals bereits Erfahrungen gemacht. Welches Medium soll ich in meiner Firma einsetzen? Macht es Sinn möglichst viel auf Papier zu bannen oder sollte ich mich doch eher auf moderne Software verlassen? Oftmals werden diese Fragen nur subjektiv beantwortet. Dieser Vortrag analysiert beide Medien und erklärt objektiv, wann es Sinn macht auf welches Medium zu setzen anhand des Scrum Taskboards.
6 Jahre Erfahrungen mit Scrum-Tools – eine Retrospektive“ von Michael KlossScrum ist momentan sicherlich eine der bekanntesten agilen Methoden und daher existieren diverse Tools, die einem helfen sollen, Scrum als Prozess zu leben.
Der Vortrag ist eine Retrospektive aus den letzten 6 Jahren speziell auf den Fokus Scrum-Tools gerichtet. Es geht dabei sowohl um verteilte Teams als auch OnSite Projekte und wie das Tooling dort eine Rolle spielt, auch in Bezug auf andere Tools für Requirements, Management oder Testing.
Scrum Rollen sauber einhalten“ von Axel Jung (AOE Media)Scrum wird dann erfolgreich, wenn die Prozesse und Regeln auch eingehalten werden. Nur wenn jeder in seiner Rolle bleibt, fällt man nicht in die alten Strukturen zurück. Das Tool Kunagi hat uns dabei unterstützt den Scrum Prozess nach dem Idealbild zu leben und über Jahre hinweg nicht aufzuweichen. Die verschiedenen Rollen haben ihre fest definierten Grenzen und die User dürfen nur Aktionen ausführen die ihren Rollen entsprechen.Am Beispiel eines Telekommunikations Unternehmen zeigen wir die Einführung von Scrum mittels Kunagi und werden das Tool genauer vorstellen.
JimFlow – Die Evolution von Kanban bei Jimdo“ von Michael Lehr und Nadja Macht (Jimdo)Kanban wird seit Oktober 2010 bei Jimdo eingesetzt, um die Kommunikation zwischen den Teams zu verbessern, die Geschwindigkeit zu erhöhen und mehr Transparenz im gesamten Unternehmen zu schaffen. Auf diesem Wege ist Kanban ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur geworden.Durch den Einsatz in nahezu allen Unternehmensbereichen und den Bedarf, die größer werdende Kluft zwischen digitalem Issue Tracking und analogen Kanban Boards zu schließen, haben wir JimFlow entwickelt.

Die Anmeldung ist weiterhin über die Konferenz-Website möglich.

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Agiles Vorgehen zu Hause anwenden

Taskboard at homeWer die Vorzüge eines agilen Vorgehens im Berufsleben kennen und schätzen gelernt hat, möchte mitunter auch zu Hause nicht darauf verzichten. Viele Aufgaben und zu wenig Zeit, um alle abzuarbeiten, ist für viele Agilisten nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Umfeld eine Herausforderung. Also heißt es, bewusst zu entscheiden, was „ausgeliefert“ wird und was vorerst nicht umgesetzt wird.

Besonders häufig findet ein einfaches Kanban-Board Anwendung, das dabei hilft, den vollen Überblick über die anliegenden Aufgaben und den Stand der Bearbeitung zu behalten. Es wird dann von „Personal Kanban“ gesprochen. In einem priorisierten Backlog wird festgehalten, welche Arbeiten in welcher Reihenfolge anfallen. In regelmäßigen Standups wird gemeinsam besprochen, was als nächstes angegangen wird. Etwa nach dem gemeinsamen Abendessen. Ein WiP-Limit begrenzt die Anzahl der parallel bearbeiteten Items. Teilweise wird das WiP-Limit am Wochentag ausgerichtet, da z.B. am Wochenende mehr Zeit für die Erledigung privater Aufgaben zur Verfügung steht als unter der Woche.
Damit eine Aufgabe tatsächlich als abgeschlossen gilt, sollte sie entsprechend einer formulierten Definition of Done abgeschlossen sein.
Abweichend von einer solchen Einteilung des Boards in „Backlog“, „Doing“ und „Done“ wird teils auch mit einem Board, das nach den Wochentagen eingeteilt ist, gearbeitet.

Ausgangspunkt für viele Personal Kanban-Anwender ist eine Situation, in der sie durch besonders viele Aufgaben überwältigt werden. Dies kann z.B. durch eine anstehende Hochzeit, einen Hausbau, Umzug oder ähnliches bedingt sein. Genau unter solchen Umständen ist es besonders wertvoll, sich die Zeit zu nehmen, um einen vollständigen Überblick der noch ausstehenden Arbeiten zu erhalten. Ein persönliches Kanban-Board aufzusetzen und initial zu befüllen ist mit weniger als einer Stunde Zeiteinsatz locker machbar. Ausprobieren lohnt. Durch regelmäßiges Reflektieren über den Prozess können nach und nach Optimierungen vorgenommen und so ein passendes persönliches Set gefunden werden.

Vereinzelt wird auch vom Einsatz von Scrum in der Familie gelesen, hier ist allerdings bereits die Rolleneinteilung in ScrumMaster und Product Owner unter Umständen eine kleine Herausforderung. Aber warum nicht mal selbst probieren?

Erfahrungsberichte zur Agile-Anwendung im privaten Umfeld:

Foto: orcmid

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Produktmanagement Lesetipps: Gründen ohne technischen Co-Founder, Design Thinking, Reflective Thinking, Peer Reviews

Eine Ladung Informationen für Produktmanager gefällig? Wir haben Euch wieder eine Reihe von Lesetipps zusammengestellt. Diesmal geht es um’s Gründen ohne technischen Co-Founder, um den Ansatz „Design Thinking“, etwas Zeit zum Reflektieren, sowie die Kraft von Peer Reviews. Viel Spaß beim Lesen!

  • Why you should stop looking for a technical co-founder – at least for now von Andreas Kwiatkowski kann all denjenigen Nicht-Techies Mut machen, die denken, ohne das Erlernen einer Programmiersprache oder einen technisch versierten Co-Founder ließe sich die eigene Idee nicht realisieren. Die ersten Artikel auf seinem Blog Kwiat.com sind sehr vielversprechend und machen ihn zu einem Lesetipp für alle Internet-Produktmanager.
  • Ahmet Emre Acar stellt bei Gründerszene in seinem Artikel „Die Welt des Design-Thinking“ die Grundlagen des Design Thinking-Ansatzes dar. Dieser Innovationsansatz stellt in den Vordergrund, Dinge mit dem Menschen im Fokus neu zu erschaffen.
  • Don’t be Too Busy to Do Some Reflective Thinking – Wer sich täglich einem Information Overload aussetzt, sollte von Zeit zu Zeit ganz bewusst zurücktreten und sich die Zeit für etwas Reflektion nehmen. Marty Zwilling gibt uns ein paar Tipps, wie wir dabei vorgehen können, ohne auf der anderen Seite in ein „over-thinking“ zu verfallen.
  • Sebastian Schneider betont in seinem Beitrag zu „Peer Reviews“ die Bedeutung einer frühen Feedbackschleife durch die direkten Kollegen, die sehr kostengünstig ist und eine zeitnahe Qualitätssicherung ermöglicht, die spätere teure Korrekturen meidet.

Foto: 0xMatheus

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