Gefahren der Nutzung von Location Based Services

Die Nutzung von Location Based Services wie Foursquare und Gowalla kann Spaß machen und uns einen Nutzen stiften. Dabei sollte aber nicht in Vergessenheit geraten, dass mit der Veröffentlichung des eigenen Aufenthaltsortes auch gewisse Gefahren verbunden sind.

Gefahr: Einbrüche

Nicht erst seit Bestehen der Internetseite pleaserobme.com ist bekannt, dass Kriminelle die Informationen, die wir öffentlich im Internet bereitstellen, gegen uns verwenden können. Es gibt zahlreiche Berichte von Einbrüchen, die auf vorherige Posts bei Internetanwendungen wie Twitter zurückgehen. Einige Versicherungen verlangen mittlerweile sogar Zusatzprämien von Versicherungsnehmern, die solche Dienste nutzen.

Maßnahmen zur Risikominimierung:

  • Restriktiv vorgehen beim Hinzufügen neuer Kontakte. Kontakte, die man nicht persönlich kennt, nicht freigeben.
  • Nicht durchsickern lassen, wenn man sich länger außer Haus befindet. (Ich habe z.B. nichts über meinen letzten USA-Aufenthalt geschrieben.)
  • Die Möglichkeit nutzen, Checkins zwar auch im Urlaub zu machen, diese aber nicht zu kommunizieren.

Gefahr: Stalking

Diese Gefahr ist wohl vor allem für Frauen relevant. Michelle Greer hat vor Kurzem dazu etwas geschrieben („Why I Can’t Get As Excited About Geolocation as Scoble„) und die Gefahr ist offensichtlich. Wenn wir regelmäßig veröffentlichen, wo wir uns aufhalten, hat ein Stalker leichtes Spiel.

Maßnahmen zur Risikominimierung:

  • Restriktiv vorgehen bei den Kontakten auf sozialen Netzwerken.
  • Erst beim Verlassen von Orten den Checkin machen.
  • Checkins zwar machen, aber nicht veröffentlichen.
  • Ggf. rechtliche Schritte einleiten.

Gefahr: Selbstverrat

Es besteht die Gefahr, sich selbst zu verraten. Beispiele dafür:

  1. Schüler, die die Schule schwänzen, könnten sich durch Check-ins verraten
  2. Angestellte, die sich krankmelden um ein verlängertes Wochenende in einem Kurzurlaub zu genießen, könnten sich durch Check-ins verraten.

Maßnahmen zur Risikominimierung:

  • Gar nicht die Unwahrheit sagen, sich fälschlich krankmelden o.ä..
  • In dem Fall zumindest strikt auf die Nutzung solcher Dienste verzichten.

Seht ihr noch weitere Gefahren, die von der Nutzung von Location Based Services ausgehen können? Wie können die Risiken dafür minimiert werden?

Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

3 Responses to Gefahren der Nutzung von Location Based Services

  1. I prefer Yelp to the lot. It’s one of the few sites where I keep my friends list close-knit. They do a good job at allowing you to keep your whereabouts relatively private, with the option to share and/or publish on a one-off basis. It’s also one of the few sites where the service actually makes sense–being able to see that someone is a regular at a local business adds weight to their review.

  2. Our european leader in this field is http://qype.com. But they haven’t added appropriate features and apps yet.

  3. Pingback: Gelingen Location Based Services 2010 der Durchbruch? | Public Correlations

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