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Erstmals in meinen Händen: Das iPad

Heute konnte ich in einem Apple-Store erstmals das iPad in den Händen halten. Der ganze Apple-Store war vom Schaufenster bis zur Innenraum-Gestaltung voll auf das iPad ausgerichtet. Es ist klar ersichtlich, dass Apple stark auf dieses Pferd setzt. Das Interesse war groß, die etwa 40 iPads im Laden waren dauerhaft von Leuten besetzt, die es einmal in der Hand halten und ersten Kontakt damit aufnehmen wollten.

Dem ersten Anschein nach wird das iPad auf jeden Fall große Freude bereiten. Es verfügt über eine gute Größe, um es überall hin mitzunehmen und dort die Lieblingsmedien zu konsumieren. Es würde mich nicht wundern, wenn über die nächsten Jahren in vielen Fliegern und Bahnen das iPad oder ähnliche Tablet Computer stark verbreitet sein werden. Das Surfen im Internet ist durch den großen Bildschirm erwartungsgemäß deutlich angenehmer als auf dem iPhone, auch die Navigation wird dadurch einfacher. Gespannt bin ich, wie die Apps in Zukunft mit den unterschiedlichen Größen von iPhone und iPad umgehen werden. Denn die Größe bietet auch neue Möglichkeiten, die genutzt werden sollten. Als App-Fan hoffe ich hier auf starke Entwicklungen über die nächsten Monate.
Als große Mankos am iPad sehe ich vor allem diese zwei Punkte:

  • Das Gewicht ist einfach zu groß. Auf Dauer wird man das iPad nicht in den beiden Händen halten können, in einer Hand kann man es gar nicht dauerhaft halten. Hier muss unbedingt etwas geschehen. Für die Platzierung auf einem Tisch oder einer ähnlichen Unterlage gibt es bereits Zubehör. Dennoch sollte, damit das iPad mobil gut genutzt werden kann, unbedingt eine leichtere Generation entwickelt werden, bei der einem nicht nach 5 Minuten der Arm abfällt.
  • Eine Folge des Gewichts ist ein großes Problem beim Tippen: Da man das iPad mit beiden Händen halten muss, ist tippen ohne das iPad abzulegen so gut wie nicht möglich. Hält man es horizontal, liegen die inneren Tasten soweit auseinander, dass es für jemanden mit normalen Händen überhaupt nicht mehr möglich ist, die mittleren Tasten zu drücken.

Wenn Apple das in den Griff bekommt, ist das iPad auf jeden Fall ein cooles und brauchbares Gadget. Zur Frage der Alltagstauglichkeit möchte ich auf Steve Rubel verweisen, der derzeit eine Woche lang versucht, nur mit einem iPad zu arbeiten und auf seinen PC zu verzichten. Auf die Ergebnisse bin ich gespannt.

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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

4 Responses to Erstmals in meinen Händen: Das iPad

  1. Sven says:

    Im Urlaub bloggen – das nenn ich Einsatz.
    Das hohe iPad-Gewicht entspricht ja deiner subjektiven Einschätzung. Werden Bizeps-trainierte Männer ebenfalls Probleme haben?

  2. Du hast Dir also keins gekauft. 🙂

  3. @Sven: Bizeps alleine reicht da leider nicht. Wenn du dazu auch noch riesige Hände hast, könnte es eventuell klappen.
    @Martin: Ich werde noch warten, was Gerrit so für Erfahrungen im Dauereinsatz damit macht. 😉

  4. Pingback: Das iPad das zweite Mal in meinen Händen: Jetzt gebe ich es nicht mehr her! « Paul Herwarth von Bittenfeld

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