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7 Tipps für Durchhaltevermögen beim täglichen Sport

Ich selbst hatte lange Zeit Schwierigkeiten mich zu regelmäßigem Joggen zu motivieren. Es klappte immer mal wieder phasenweise, aber ein wirklicher Durchbruch und damit dauerhaftes, regelmäßiges Joggen, kam dabei nicht heraus. Seit Ende letzten Jahres sieht es anders aus und ich habe mittlerweile mehrere Monate durchgehend an meinem Sport-Plan (6x die Woche, 1 Ruhetag) festgehalten.
Dabei konnte ich einige wichtige Erfahrungen sammeln, die ich hier als Tipps darlegen möchte.

1. Kläre deine Motive
Warum willst du eigentlich regelmäßig Sport machen? Das sollte zunächst einmal geklärt sein. Wie siehst du dich eigentlich selbst? Eher als gemütliche Couch-Potato oder doch eigentlich als sportlicher Typ. Wenn die Selbstwahrnehmung ersteres ist, wird es deutlich schwieriger sein, regelmäßig/täglich Sport zu machen. Eine persönliche Vision ist insofern gefragt. Wie werde ich in einem halben Jahr aussehen, wenn ich täglich 30 Minuten laufen gehe? Bin ich wirklich bereit, dafür auch entsprechend zu investieren (Zeit, Kraft)? Der ROI ist jedenfalls sehr hoch.

2. Glaube nicht an Selbstdisziplin
Selbstdisziplin ist eine unglaublich bequeme Ausrede. Sieht man andere täglich morgens um 7 Uhr joggen, denkt man: „Hätte ich bloß nur genau so viel Disziplin, dann würde ich das auch machen“.
Besser als darauf zu warten, dass sich Selbstdisziplin auf einmal einstellt, ist es, sich erfolgreiche Gewohnheiten anzueignen. Gewohnheiten hat jeder von uns und mit entsprechendem Bewusstsein können solche angewöhnt und entwöhnt werden. Mittlerweile stellt sich mir die Frage „Laufe ich heute oder nicht?“ gar nicht mehr, da ich dies aus Gewohnheit mache.

3. Schaffe eine Alternative, um keinen Ausweg zu haben
Meine Alternative beim Joggen lautet: „20 Minuten vor dem Frühstück oder aber 30 Minuten“. Wenn ich mich morgens nicht gegen mich durchsetzen kann, so muss ich abends eben 10 Minuten länger laufen. Gar nicht laufen zu gehen würde bedeuten, dass ich mich gleich zweimal an einem Tag dagegen entscheiden müsste. Eine Art doppelte Reißleine. Und die hat bisher immer noch gehalten.

4. Laufe weg, um wieder zu kommen
Immer im Kreis um die eigene Wohnung herum zu laufen, führt dazu, dass man regelmäßig mit der Frage in Berührung kommt: „Soll ich nicht doch schon abbrechen, wo es heute doch so anstrengend ist? Und das Wetter ist eigentlich heute auch nicht fürs Laufen geeignet.“ Daher empfiehlt es sich, möglichst die erste Hälfte der Zeit wirklich weg vom Ursprungsort zu laufen. Die zweite Hälfte fällt dann erheblich leichter, schließlich handelt es sich dann schon um den Heimweg.

5. Variiere deine Strecke
Laufen bietet eine tolle Möglichkeit, die nähere Umgebung besser kennen zu lernen. Über Wochen hinweg kann die Laufstrecke mit kleinen Variationen interessant gehalten werden. Jede noch so kleine Sackgasse sollte dabei erlaufen werden. Auch die unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten können dabei genutzt werden. Eine Strecke im Morgengrauen kann ganz anders wirken als die gleiche Strecke abends, wenn es schon dunkel ist. Durch eine Variation der Laufstrecke kann Monotonie vorgebeugt werden, die den Spaß am Laufen mindern kann.

6. Nicht übertreiben
Es gibt Tage, an denen fühlt man sich so stark, dass man gut und gerne auch eine halbe Stunde länger laufen könnte. Doch das birgt die Gefahr in sich, dass am nächsten Tag die Motivation zu Laufen deutlich niedriger ist, ob des gestrigen Zeitverlusts und eines möglichen Muskelkaters. Daher laufe ich nie länger als ursprünglich geplant. Auch ersetzen andere sportliche Aktivitäten (Fußball, Badminton,…) über eine Stunde bei mir die Laufeinheit.

7. Verfolge deine Erfolge
Die täglichen Lauferfolge sollten gefeiert werden. Dazu kann schon ein kleiner Vermerk über die Laufzeit in einem kleinen Sporttagebuch, Erfolgstagebuch oder in einem der vielen Portale wie Jogmap, Runnerplus oder Laufsport-Liga, reichen. Gelegentlich auf die eigene Laufbilanz zu schauen und den Stolz über das eigene Durchhaltevermögen zu spüren ist eine nicht zu unterschätzende Kraftquelle und schafft das nötige Selbstvertrauen, auch weiterhin durchzuhalten.

Noch irgendwelche Tipps parat? Dann nichts wie her damit.

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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

3 Responses to 7 Tipps für Durchhaltevermögen beim täglichen Sport

  1. Danke. Werde ich mir auch zusätzlich durch den Kopf gehen lassen. Ich finde auch noch ganz wichtig: Entweder wirklich gute Musik oder ein sehr gute Hörbuch hören. Dann läuft es sich deutlich besser. 🙂

  2. Pingback: Erfolgreiche Gewohnheiten « PHvB – Wirtschaft im weitesten Sinne

  3. pherwarth says:

    Auf das Hören von Musik verzichte ich meist zu Gunsten eines freien Kopfes. Ich werde damit aber auch noch ein wenig herumexperimentieren. 😉

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