Vorsicht bei Verwendung von Bildern aus Fotostudios

Nach einem Beitrag des Online-Formats der Zeitschrift karriere ist bei der Verwendung von Bildern im Internet, die in einem Fotostudio als „Bewerbungsfoto“ gemacht wurden, Vorsicht geboten. Im konkreten Fall hatte ein IT-Berater ein Foto für seine Internetpräsenz verwendet, das er in einem Fotostudio als „Bewerbungsfoto“ hatte machen lassen. Der Mann wurde wegen der kommerziellen Verwendung des Fotos auf 10.000 Euro verklagt und das Fotostudio bekam Recht. Wer also z.B. für Bewerbungen ein Foto erstellen lässt, gleichzeitig aber gewerblich tätig ist, sollte mit der Verwendung der Bewerbungsbilder im Internet vorsichtig sein. Eine Nutzung solcher Bilder auf Xing und ähnlichen Plattformen scheint dagegen unbedenklich. Wer seinen Blog für Akquisezwecke betreibt sollte vielleicht auch vorsichtig sein, falls er Bilder verwendet, die einst als „Bewerbungsfoto“ bei einem Fotografen gemacht wurden.

Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

4 Responses to Vorsicht bei Verwendung von Bildern aus Fotostudios

  1. Tobi says:

    Oh man, das ist ja wirklich krank. Ich lasse jemanden für Geld etwas machen und das gehört dann nicht mir? Muss man denn jetzt, wenn man zu Fotografen geht, immer gleich einen Rechtsanwalt mitnehmen und 100-Seitige Verträge abschließen? *kopfschüttel*

  2. pherwarth says:

    Hätte ich so auch nicht erwartet. Gut ist zumindest, dass es nur bei eindeutig kommerzieller Ausrichtung der Verwendung Probleme geben kann. Aber dennoch wäre dann zumindest ein Hinweis darauf im Fotostudio angebracht.

  3. Tobi says:

    Ich finde die Tatsache, dass Fotostudios das machen nund auch noch Recht bekommen bedenklich. Und das Fehlen eines Hinweises diesbezüglich vom Fotostudio hätte ich als stillschweigendes Einverständnis gedeutet. Wenn ich mir ein Auto privat kaufe und dann Rennen damit fahre um Geld zu verdienen, dann ist das doch meine Sache. Dafür werde ich nicht verklagt (hoffe ich). Ich könnte es verstehen, wenn es ein künstlerisches Bild ist und der Mensch das als seine Kunst ausgegeben hätte, aber so ist es nur Geldschneiderei 😦

  4. Willkommen in der Welt der Nutzungsrechte. 🙂

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