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Terms of Trade – wichtige Kennzahl, zu selten herangezogen

Die Terms of Trade stellen das Verhältnis von Exportpreisen zu Importpreisen im Zeitverlauf dar. Allein für sich genommen ist diese Kennzahl noch nicht aussagekräftig, sie muss über einen gewissen Zeitraum betrachtet werden.

Steigen die Terms of Trade, so muss für eine bestimmte Menge an Importgütern weniger an Exportgütern hergegeben werden. Die „eingesparten“ Güter stehen dann dem inländischen Konsum zur Verfügung und führen somit zu einer Wohlfahrtserhöhung.

In der Zeit des Wirtschaftswunders in den 50er Jahren beispielsweise stiegen die Terms of Trade und unterstützten somit den Aufschwung in Deutschland. Auch die Dritte Welt leistete Deutschland unfreiwillige Schützenhilfe: Für die von Deutschland importierten Rohstoffe mussten im Zeitverlauf immer weniger Güter hergegeben werden.

Was man auch aus dieser Betrachtung erkennen kann ist, dass eine hohe exportierte Gütermenge per se nicht als positiv zu beurteilen ist. Es hängt natürlich davon ab, was für die exportierte Gütermenge an Gegenleistung erzielt werden kann.

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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

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