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Wirtschaftlich-soziale Folgen des Ersten Weltkrieg

Nach dem Krieg ist das Bruttoinlandsprodukt auf etwa 70-75 Prozent des Vorkriegsniveau gefallen [Die Werte der damaligen Zeit lassen sich nur schätzen und die Inflation während des Krieges macht diese Schätzungen noch schwieriger].

Die etwa 2 Mio. Kriegsopfer stellten zehn Prozent des männlichen Arbeitskräftepotenzial dar.

Der Kapitalbestand lag etwa 20 Prozent niedriger als vor dem Krieg. Während des Krieges waren durch Überanspruchung der Sachmittel die Abschreibungen sehr hoch, zugleich wurde nur noch wenig (re)investiert.

Gleiches passierte mit dem Boden und Viehbestand. Der Boden wurde wegen Nahrungsmangel übermäßig strapaziert, zugleich herrschte aber auch Düngermangel, da dieser zuvor importiert wurde. Beim Vieh war es genau so. Übermäßige Schlachtung und Futtermangel während des Krieges machten jetzt Probleme.

Die Währungsreserven waren erschöpft und die Gläubigerposition gegenüber dem Ausland war einer Schuldnerposition gewichen, wodurch Zinszahlungen anfielen. Importe waren so, obwohl wichtig für die Nahrungsversorgung, kaum mehr möglich.

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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Lean & Agile IT-Unternehmer. Partner bei //SEIBERT/MEDIA & Founder von Rhein-Main-Startups.com. Weitere Erfahrungen in der Geschäftsführung von TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH, new-in-town GmbH und naturkostaktiv GmbH sowie hunderten Kundenprojekten gesammelt.

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