Amplify – Interessante Inhalte einfach teilen

Vor einigen Tagen bin ich durch einen Tweet von Marco Ripanti auf den Dienst Amplify gestoßen. Er bietet eine einfache Möglichkeit, interessante Inhalte von anderen Websites zu markieren und in ein sogenanntes Amplog zu übertragen: Als Amplog wird die Sammlung der eigenen Posts bei Amplify genannt. Im Kern ist das Amplog also nichts anderes als ein Blog mit erweiterten Netzwerk-Funktionalitäten (Amplify basiert auch auf WordPress!). Im Gegensatz zu einem WordPress-Blog ist es aber spielend einfach Inhalte von anderen Seiten in das Amplog zu übertragen (da kann die “DirektBloggen”-JavaSkript-Lösung von WordPress nicht mithalten). Ob Videos, Bilder, Texte, in wenigen Sekunden ist es in das Amplog integriert.

Amplify-Icon

Ein Klick auf dieses Icon neben der Adresszeile und die Amplify-Leiste öffnet sich

Mit einem Klick werden die Inhalte übernommen

Das Video in diesem Beispiel kann jetzt mit einem Klick direkt übernommen werden

Weiterer Vorteil ist, dass die Posts direkt aus dem Post heraus in verschiedenste Anwendungen wie Twitter und Facebook gepusht werden können. Für jeden Post lässt sich festlegen, wohin es gesendet werden soll, im Standard geht es direkt an alle verbundenen Dienste.

Direkt aus der Anwendung heraus in Social-Media-Dienste posten

Direkt aus Amplify heraus kann in die verschiedensten Dienste gepostet werden

Wie konkret einsetzen?
Auch wenn ein Amplog für mich kein vollständiger Blogersatz ist, ist es zumindest für das Posten von Fremd-Inhalten eine interessante Option. Während ich eigenen Content weiter über WordPress poste, können Posts mit geringem eigenen Beitrag wie interessante Videos sehr einfach und schnell über ein Amplog geteilt werden.

Das Ergebnis – ein Amplog

Mein Amplog ist zu finden unter http://pherwarth.amplify.com/:
Mein Amplog

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Die Zukunft des Internets ist lokal

Gerade erst hat Twitter bekannt gegeben, dass sie ihre Geotagging-Schnittstelle für Entwickler durch die Übernahme von Mixer Labs, den Entwicklern von GeoAPI, erweitern werden. Dass das Internet ein globales Phänomen ist und die ganze Welt näher zusammenrücken lässt, ist nichts Neues. Die Zukunft des Internets wird aber viel stärker lokal geprägt sein. Die Meldung von Twitter passt in das aktuelle Bild.
Immer mehr neue Dienste spezialisieren sich auf Lokales, zeigen dir, welche Dinge du vor Ort noch erleben kannst und welche Leute (eventuell auch welche Freunde von dir) sich gerade in deiner Umgebung befinden. Das Internet wird dort sein, wo man selbst ist, mit den Informationen, die am aktuellen Standort in der aktuellen Situation von Bedeutung sind. Die stark zunehmende Verknüpfung von mobilen Endgeräten und dem Internet fördert dies ungemein.
Besonders großer Nutzen wird sich wohl im Bereich Tourismus ergeben. Als ich vor etwa einem Jahr in einer Präsentation auf der Web 2.0 Expo in Berlin von einem Nokia-Mitarbeiter gesehen habe, welche Einsatzmöglichkeiten Handys in Zukunft bieten sollten, erschien mir einiges noch lange entfernt von einer praktischen Nutzung, was heute bereits möglich und z.B. in Form von Apps für das iPhone oder Android verfügbar ist. Einfach ein Foto schießen und ich erhalte alle relevanten Informationen über das Gebäude, dass ich sehe. Über eine Ortung meines Standorts erhalte ich alle verfügbaren Hotels und leckeren Restaurants und Bars in der näheren Umgebung. Qype arbeitet bereits erfolgreich mit Augmented Reality. Und auch für lokale Einzelhändler bietet diese Entwicklung große Chancen. Es ist unglaublich spannend, diese schnelle Entwicklung zu verfolgen und von ihr profitieren zu können.

P.S.: Einige aktuelle Beispiele für Dienste mit Geotagging und anderen lokalen Funktionen:

Das vielleicht Social-Media-verrückteste Brautpaar des Jahres

Für die meisten Frauen wäre dies wohl ein Grund, sich direkt wieder scheiden zu lassen. Noch am Traualtar packt der Bräutigam sein Handy aus, passt seinen Facebook-Status an und gibt einen Tweet ab. Doch da scheinen sich wohl zwei Social Media-Freaks gesucht und gefunden zu haben. ;-)

[Via: Mashable]

Meine Top 5 iPhone-Apps

Wenn es fünf Apps auf dem iPhone gäbe, für die ich mich entscheiden müsste, dann wären es zum derzeitigen Zeitpunkt wohl diese:

  • Twitterific: Diese App deckt mittlerweile 95 Prozent der Zeit ab, die ich auf Twitter verwende. Sie unterstützt aktuell leider noch nicht die Twitter-Listen, ansonsten bietet sie aber alles, was ich fürs tägliche Twittern benötige. Sie ist die von mir am häufigsten verwendete App.
  • Facebook: Ähnlich wie bei Twitter mit Twitterific nutze ich Facebook fast ausschließlich nur noch über die iPhone-App. Es ist die beste App eines Social Networks, die ich kenne. Die Apps von Xing und StudiVZ können dagegen in der derzeitigen Ausbaustufe einpacken.
  • Flickit: Bilder bei Flickr uploaden ist mit dieser App eine leichte Sache. Für einen Pro-User von Flickr eine Pflicht-App.
  • Follow-my-Way: Über diese App habe ich hier bereits geschrieben. Mit ihr verfolge ich meine Laufzeiten und -strecken. Da ich mehrmals die Woche laufen gehe, kommt sie regelmäßig zum Einsatz.
  • Last.fm: Ich höre Musik sehr gerne über Last.fm, dass mir anhand meines Musikgeschmacks und meiner Wertungen für Lieder meinen eigenen Radiosender zusammenstellt. Es werden regelmäßig neue Lieder beigemischt, die mir gefallen könnten. So stoße ich regelmäßig auf neue Interpreten und Lieder, die mir gefallen. Ist der Empfang allerdings schlecht, kann es zu temporären Aussetzern in der Übertragung der Lieder kommen.
  • Eine Liste mit guten iPhone-Apps gibt es auch bei Kolja Hebenstreit, mit weiteren Anregungen in den Kommentaren.

twitter offline, ich online

“Something is technically wrong” bei twitter, und das schon seit Stunden. Daher lasse ich mich jetzt hier über meine Freude aus, dass ich das erste Mal seit Wochen in der neuen Wohnung mit WLAN online bin.

Guy Kawasaki und Twitter

Eine Lobeshymne von bedeutender Stelle gab es für Twitter. Bisher bin ich meist nicht über die automatisierten Posts zu meinen Blogeinträgen hinaus gekommen. Vielleicht ändert sich das ja mit den Aussagen von Guy: http://blog.guykawasaki.com/2007/10/how-twitter-mad.html

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