Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen

… von Paul Herwarth von Bittenfeld

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Twittern und bei Facebook posten mit dem Kindle

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Für den E-Book-Reader von Amazon „Kindle“ ist ein Update geplant. Endlich soll er „sozial“ werden und die Möglichkeit bieten, direkt zu Twitter und Facebook zu posten.

Das ist ein Feature, das sicherlich schon viele Kindle-Besitzer sowie Nutzer der Kindle-App für iPhone und iPad vermisst haben. Bisher bestehen in der Kindle-App bei markiertem Text nur die Optionen, eine Notiz zu hinterlegen oder den Text hervorzuheben. Nicht einmal das Kopieren von Text ist vorgesehen, womit man Zitate in Twitter oder Facebook übernehmen könnte. Perspektivisch kann die direkte digitale Weiterverarbeitung bei E-Books gegenüber traditionellen Büchern ein gewichtiger Vorteil sein. Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt auf das nächste Kindle-Update!

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

9. Mai 2010 um 09:50

#FollowFriday – Startup-Edition

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Der nächste FollowFriday mit drei Twitter-Usern, denen zu folgen sich lohnt. Diesmal mit drei Startup-Accounts:

@egoldstein: Erik schreibt über sein Startup Amplify, dessen Dienst ich auch selbst nutze (ich habe auch darüber geschrieben), seine Erlebnisse als Unternehmer und aktuelle Themen rund ums Web.

@sonntagmorgen: Sonntagmorgen wird von Till Achinger betrieben, den ich 2007 in Aachen beim Gründertraining der RWTH kennengelernt habe. Sie bieten frisch gerösteten Qualitätskaffee, der nach den individuellen Kundenwünschen zusammengestellt wird. Sonntagmorgen postet zur Unternehmensentwicklung, aktuelle Angebote und Veranstaltungen und natürlich über Kaffee.

@TwentyFeet: Über den Twitter-User unseres sich noch im Aufbau befindenden Auswertungsdienstes für Social Media-Anwendungen (Facebook, Twitter, YouTube & Co.) bekommt ihr aktuelle Informationen rund um Social Media Marketing und die Dienste, die wir zukünftig für euch auswerten werden. Von Zeit zu Zeit schreiben wir auch über unseren Weg zur Beta-Phase, die in einigen Wochen starten wird. Wer über den Start der Beta-Phase informiert werden möchte, kann auch unter www.twentyfeet.com seine Mailadresse hinterlassen.

Einige Startups und Startup-News auf Twitter sind auch über meine entsprechende Twitter-Liste zu finden.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

7. Mai 2010 um 10:39

Welche Twitter-App ist die beste?

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Wer Twitter mobil richtig nutzen möchte, kommt an einer guten Twitter-App nicht vorbei. Aber welche ist die beste Twitter-App für das iPhone? Diese Frage habe ich mir vor kurzem selbst wieder gestellt und eine gute Lösung für mich gefunden. Anbei meine Erfahrungen aus den letzten Monaten mit vier gängigen Apps:

Twitterific:

Twitterific ist eine kostenlose App. Es ist auch die erste Twitter-App gewesen, die ich auf Empfehlung aufs iPhone gezogen hatte. Es ist eine sehr brauchbare App, mit der auch gut mehrere Accounts verwaltet werden können. Nachteil bei multiplen Accounts: Die gespeicherten Suchen bei Twitter werden nicht den einzelnen Accounts zugeordnet, sondern in einer Gesamtauflistung. Dadurch kann bei intensiver Nutzung der gespeicherten Suchen der Überblick verloren gehen. Ich betreue sehr heterogene Twitter-Accounts, bei denen es kaum Überschneidungen bei der Suche gibt. Da ist die zentrale Positionierung der Suche eher nachteilig.

Der eigentliche Knackpunkt für einen Wechsel weg von Twitterific war für mich aber die immer noch fehlende Unterstützung von Twitters Listen-Feature. Das ist nun schon viele Monate verfügbar und ich habe einige Listen bei Twitter angelegt ( z.B. zu Tech-News, meinen Kollegen, Startups und Social-Media-News), kann sie über Twitterific aber nicht nutzen.

Echofon:

Echofon kannte ich bereits länger als Browser-Plugin. Es gibt aber auch eine kostenlose Twitter-App für das iPhone.

Gut gefallen hat mir an der App, dass die Mentions, Messages, Lists und die Suche sehr präsent positioniert und damit schnell und leicht zugänglich sind. Die Verwaltung von mehreren Accounts ist auch problemlos möglich.

Sehr störend fand ich aber, dass Echofon nur die Retweet-Funktion von Twitter anbietet, durch die der Tweet des anderen Users 1:1 in die eigene Timeline übernommen wird. Nicht unterstützt wird die vielfach „quote“/“zitieren“ genannte Feature, bei dem der Tweet zum Modifizieren mit dem Vermerk „via @autor“ geöffnet wird. Das ist aber sehr hilfreich, um Tweets von anderen mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Für mich persönlich war das ein Killer-Kriterium und damit war Echofon als Optimallösung für das Twittern über das iPhone aus dem Rennen.

Hootsuite

Hootsuite versteht sich eigentlich als Social Media Management-Anwendung und nicht als reine Twitter-Applikation. Es können damit auch Facebook-Profile und Fanpages darüber verwaltet werden. In der Lite-Version mit Werbung ist es kostenlos.

Die Struktur der App unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Apps. Der HomeFeed, Mentions, Direct Messages, die gespeicherten Suchen, die Listen etc. werden als Streams aufgeführt, die mehr oder weniger gleich gewichtet nebeneinander stehen. Im Kern sind es schließlich alles Auflistungen von Nachrichten. Ein mutiges Konzept, dass für eine gute Nutzung erst einmal etwas Konfigurationsaufwand benötigt.

Hootsuite bietet leider sehr wenige Aktionen, die mit den Tweets ausgeführt werden können. Retweet, Reply und Favorite reichen einfach nicht aus. Damit war Hootsuite sehr schnell aus dem Rennen. Mit dem letzten Update kam jetzt noch eine Übersetzungsfunktion und ein „Reply all“, das Zitieren von Tweets ist aber immer noch nicht möglich.

Tweetie:

Über Tweetie hatte ich schon an verschiedenen Stellen gelesen. Im Gegensatz zu den anderen Apps, die ich vorher getestet hatte, gibt es für Tweetie derzeit noch nur eine kostenpflichtige Version für 2,39 Euro. Vor kurzem ist Tweetie aber von Twitter übernommen worden und soll dann demnächst kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Darauf lohnt es sich jetzt sicherlich zu warten.

Ähnlich wie bei Echofon habe ich die Mentions, Messages, Suchen und Listen mit einem Klick erreichbar. Es ist also eher eine typische Struktur solcher Anwendungen gewählt worden. Tweetie unterstützt alle relevanten Funktionen von Twitter. Es können sowohl „Zitate“ als auch RTs „nach Twitter-Hausart“ getätigt, Tweets können per Mail verschickt oder ein Link zum Tweet direkt getweetet werden. Zusätzlich ist es möglich, Übersetzungen von Tweets anzeigen zu lassen.

Die für mich zentralen Anforderungen die Twitter-Listen nutzen, Tweets zitieren und Tweets mailen zu können werden damit von Tweetie als einziger der vier Applikationen unterstützt. Auch die Weiterentwicklung der App scheint durch die Übernahme durch Twitter dauerhaft gesichert zu sein.

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

4. Mai 2010 um 10:15

How-to: Twittern für verschiedene Kontinente – Erfahrungen von Sam Liban

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Twittern für verschiedene Kontinente kann eine große Herausforderung sein. Unterschiedliche Zeitzonen und unterschiedliche Kulturen müssen unter einen Hut gebracht werden. Über seine Erfahrungen damit hat vor kurzem Sam Liban beim englischsprachigen Travel-Tech-Blog tnooz.com berichtet.

Als Betreiber der Flugstatistik-Portale www.flugstatistik.de (deutschsprachig) und www.flightmemory.com (englischsprachig) hat er sich dafür entschieden, für beide Internetauftritte jeweils einen eigenen Twitter-User zu betreiben (@FlugStatistik und @FlightMemory).

Zwei Twitter-Accounts bedeuten auch deutlich mehr Arbeit als ein Account. Aber nur so ist gewährleistet, dass die Nutzer zielgerichtet die für sie relevanten Informationen in ihrer Sprache erhalten. Auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung von Tweets ist relevant, worauf durch die Aufteilung Rücksicht genommen werden kann. Daher ist dies die erfolgsversprechendere Strategie.

Auch wir haben uns bei TwentyFeet dafür entschieden, unseren englischsprachigen Twitter-Account @TwentyFeet vom deutschen Account zu trennen. Seit wenigen Tagen ist daher @TwentyFeet_DE verfügbar.

Link zum Artikel bei tnooz.com

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

3. Mai 2010 um 10:17

#FollowFriday gebloggt

mit 3 Kommentaren

Chris Brogan hat recht! FollowFriday bei Twitter mit bloßer Nennung der Usernamen bringt kaum einen Mehrwert. Was ist FollowFriday? Jeden Freitag können tausende Tweets dieser Art bei Twitter gezählt werden:

#followfriday @TwentyFeet @mseibert @Eicker @spreuss @pfandtasse @scobleizer @electru

Die Idee dahinter ist, die eigenen Follower/Leser auf spannende Twitter-Nutzer zu verweisen. So weit, so gut. Ohne eine Information, warum bestimmten Leuten gefolgt werden sollte und was für eine Art von Tweets von ihnen zu erwarten sind, bleibt der effektive Nutzen relativ gering. Daher also eine Verlagerung des FollowFriday auf das Blog als „mehr als 140 Zeichen“-Plattform mit ausreichend Platz zum Vorstellen meiner Twitter-Empfehlungen. Starten möchte ich mit diesen Dreien, mit denen ich auch sehr eng zusammenarbeite:

@mseibert: Neben Informationen rund um das Internet bietet Martin als gefragter Wiki-Experte stets die aktuellsten Nachrichten aus diesem Themenfeld. Weitere Tweets können zum Thema Arbeitsproduktivität und zu aktuellen Projekten von //SEIBERT/MEDIA erwartet werden.

@eicker: Gerrits Tweets bieten einen sehr guten Überblick darüber, wohin sich „das Internet“ und die Medienlandschaft entwickeln werden. Er greift regelmäßig Themen auf, die erst in einigen Jahren in den Mainstream übergehen werden. Unter http://wir-sprechen-online.com/ bietet er auch Nicht-Twitterati die Möglichkeit, von seinen Meldungen zu profitieren.

@spreuss: Wer sich mit dem Thema Usability auseinandersetzt, sollte die Tweets von Sebastian auf keinen Fall verpassen. Er schreibt immer wieder über interessante Studien und Web-Fundstücke. Der Leiter des Bereichs Consulting bei //SEIBERT/MEDIA verfügt aber auch in den anderen Bereichen des Internets über profundes Wissen, das er über Twitter teilt.

Das war es für diesen Freitag!

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

23. April 2010 um 10:22

Social Media-Tipps frisch vom Campingplatz

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Was haben Social Media und ein Campingplatz gemeinsam? Auf den ersten Blick womöglich nicht so viel. Aber: Wie auf einem Campingplatz, finden sich auch bei den Social Media-Diensten wie Facebook, Twitter & Co. viele unterschiedliche Menschen zusammen. Und einige Tipps für das Verhalten auf einem Campingplatz lassen sich fast 1:1 auf Social Media-Anwendungen übertragen. Kein Wunder: Denn in beiden Fällen geht es letztlich um menschliche Interaktionen! Auf jeden Fall sollte man sich an diese Punkte halten:

  • Ein kleiner Plausch kann manchmal Wunder wirken. Ein kleiner Austausch mit dem netten Kerl vom Wohnwagen nebenan kann großen Einfluss auf die Reiseplanung, eventuell aber auch den ganzen Lebensweg nehmen. Genau so kann auch der Austausch auf Twitter & Co. für neue Impulse sorgen, gerade, wenn er mit Leuten stattfindet, die neu im eigenen Netzwerk sind und somit nicht zu den Leuten gehören, mit denen man sich auch sonst immer umgibt. Noch nie war es so einfach, mit neuen Leuten aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Diese Chance sollte genutzt werden!
  • Auch mal beim Nachbarn auf den Teller schauen. Oder anders formuliert: Auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Da finden sich immer wieder Anregungen, was man einmal selbst ausprobieren könnte. Genauso sollte man auch die Aktivitäten von interessanten Personen auf den Social Media-Diensten verfolgen, da es dort oftmals Tolles zu entdecken gibt. Wenn einem davon etwas gefällt, warum nicht ein Beispiel daran nehmen und es in ähnlicher Form selbst umsetzen?
  • Unvoreingenommen an die Menschen herangehen ist nicht nur auf dem Campingplatz sinnvoll, sondern auch generell im Leben. Der Kerl mit dem großen Wohnwagen da drüben hat womöglich weniger auf dem Kasten, als der Typ in dem kleinen Zelt daneben. Also: Nicht gleich blenden lassen. Im Zweifel den Leuten eine Zeit zuhören, was sie zu sagen haben, aber auch wieder abschalten, wenn keine Substanz vorhanden ist. Jemand mit 100.000 Followern bei Twitter muss nicht unbedingt tolle Tweets von sich geben, womöglich hat er einfach nur eine gute Software für das Follower-Management im Einsatz?

Unvoreingenommen und offen den Leuten gegenüber zu treten kann zu tollen Erlebnissen führen, ob online oder offline. Es lohnt sich!

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

16. April 2010 um 16:13

Amplify – Interessante Inhalte einfach teilen

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Vor einigen Tagen bin ich durch einen Tweet von Marco Ripanti auf den Dienst Amplify gestoßen. Er bietet eine einfache Möglichkeit, interessante Inhalte von anderen Websites zu markieren und in ein sogenanntes Amplog zu übertragen: Als Amplog wird die Sammlung der eigenen Posts bei Amplify genannt. Im Kern ist das Amplog also nichts anderes als ein Blog mit erweiterten Netzwerk-Funktionalitäten (Amplify basiert auch auf WordPress!). Im Gegensatz zu einem WordPress-Blog ist es aber spielend einfach Inhalte von anderen Seiten in das Amplog zu übertragen (da kann die „DirektBloggen“-JavaSkript-Lösung von WordPress nicht mithalten). Ob Videos, Bilder, Texte, in wenigen Sekunden ist es in das Amplog integriert.

Amplify-Icon

Ein Klick auf dieses Icon neben der Adresszeile und die Amplify-Leiste öffnet sich

Mit einem Klick werden die Inhalte übernommen

Das Video in diesem Beispiel kann jetzt mit einem Klick direkt übernommen werden

Weiterer Vorteil ist, dass die Posts direkt aus dem Post heraus in verschiedenste Anwendungen wie Twitter und Facebook gepusht werden können. Für jeden Post lässt sich festlegen, wohin es gesendet werden soll, im Standard geht es direkt an alle verbundenen Dienste.

Direkt aus der Anwendung heraus in Social-Media-Dienste posten

Direkt aus Amplify heraus kann in die verschiedensten Dienste gepostet werden

Wie konkret einsetzen?
Auch wenn ein Amplog für mich kein vollständiger Blogersatz ist, ist es zumindest für das Posten von Fremd-Inhalten eine interessante Option. Während ich eigenen Content weiter über WordPress poste, können Posts mit geringem eigenen Beitrag wie interessante Videos sehr einfach und schnell über ein Amplog geteilt werden.

Das Ergebnis – ein Amplog

Mein Amplog ist zu finden unter http://pherwarth.amplify.com/:
Mein Amplog

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

1. April 2010 um 08:44

Die Zukunft des Internets ist lokal

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Gerade erst hat Twitter bekannt gegeben, dass sie ihre Geotagging-Schnittstelle für Entwickler durch die Übernahme von Mixer Labs, den Entwicklern von GeoAPI, erweitern werden. Dass das Internet ein globales Phänomen ist und die ganze Welt näher zusammenrücken lässt, ist nichts Neues. Die Zukunft des Internets wird aber viel stärker lokal geprägt sein. Die Meldung von Twitter passt in das aktuelle Bild.
Immer mehr neue Dienste spezialisieren sich auf Lokales, zeigen dir, welche Dinge du vor Ort noch erleben kannst und welche Leute (eventuell auch welche Freunde von dir) sich gerade in deiner Umgebung befinden. Das Internet wird dort sein, wo man selbst ist, mit den Informationen, die am aktuellen Standort in der aktuellen Situation von Bedeutung sind. Die stark zunehmende Verknüpfung von mobilen Endgeräten und dem Internet fördert dies ungemein.
Besonders großer Nutzen wird sich wohl im Bereich Tourismus ergeben. Als ich vor etwa einem Jahr in einer Präsentation auf der Web 2.0 Expo in Berlin von einem Nokia-Mitarbeiter gesehen habe, welche Einsatzmöglichkeiten Handys in Zukunft bieten sollten, erschien mir einiges noch lange entfernt von einer praktischen Nutzung, was heute bereits möglich und z.B. in Form von Apps für das iPhone oder Android verfügbar ist. Einfach ein Foto schießen und ich erhalte alle relevanten Informationen über das Gebäude, dass ich sehe. Über eine Ortung meines Standorts erhalte ich alle verfügbaren Hotels und leckeren Restaurants und Bars in der näheren Umgebung. Qype arbeitet bereits erfolgreich mit Augmented Reality. Und auch für lokale Einzelhändler bietet diese Entwicklung große Chancen. Es ist unglaublich spannend, diese schnelle Entwicklung zu verfolgen und von ihr profitieren zu können.

P.S.: Einige aktuelle Beispiele für Dienste mit Geotagging und anderen lokalen Funktionen:

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

28. Dezember 2009 um 15:32