5 aktuelle Meldungen zum iPad

Seit Montag kann das iPad nun im deutschen Apple-Store vorbestellt werden. Begleitet wurde der Verkaufsstart durch umfangreiche Berichterstattungen. Fünf Themen dominierten diese zuletzt:

  1. Roll-Out: Am Montag startete der Roll-Out des iPad in neun weiteren Ländern. Es gab bis zuletzt Unsicherheit über die genaue Preisgestaltung. Eine Zeit lang war von 514 Euro für die kleinste Variante die Rede. Letztlich wurden es doch 499 Euro. Die Differenz ergibt sich aus einer nun doch nicht anfallenden Gema-Abgabe in Höhe von 15 Euro.
  2. Konkurrenten: Neu in den Kampf um die Tablet-Vormacht ist Google eingestiegen, der Suchmaschinenriese plant ein Tablet auf Basis seiner Android-Plattform oder Chrome OS herauszubringen (genaueres steht noch nicht fest). Dafür haben sie sich als starken Partner den Netzbetreiber Verizon ins Boot geholt. Auch vom deutschen Konkurrenten WePad gibt es Neuigkeiten: Es wurde überaschend in WeTab umgetauft. Vermutet wird dahinter ein Namenskonflikt mit Apple.
  3. Druckfunktion: Für mich persönlich hat die fehlende Druckfunktion keine Relevanz. Spätestens aber, seitdem lustige Bilder von iPads auf einem Kopierer die Runde gemacht haben, wurde dieser Funktion eine gewisse Aufmerksamkeit zuteil. Vor kurzem soll nun Steve Job auf die Frage nach einer Druckfunktion geantwortet haben, dass diese kommen wird. Der knappen Stellungnahme war allerdings nicht zu entnehmen, wann eine Drucklösung kommen wird und wie sie funktionieren wird.
  4. Usability: Der Usability-Guru Jakob Nielsen hat eine lange Liste von Schwachstellen in der Bedienbarkeit des iPad zusammengestellt. Diese hat er in Form eines 93-seitigen Berichts zum kostenlosen Download ins Internet gestellt.
  5. Werbung: Es gibt einen neuen Werbespot von Apple für das iPad, der bereits bei YouTube zu sehen ist. Er soll die Frage beantworten: “What is iPad?”.

Aus der Werbung kann ich übrigens alles unterstreichen, außer einem Punkt: Alle Websites sind darüber nicht zugänglich. Denn Flash und damit auch Flash-Websites unterstützt das iPad nach wie vor nicht.

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Das iPad in Flugzeug und Zug

Mittlerweile konnte ich einige Erfahrungen mit der Nutzung des iPads im Flugzeug und in der Bahn sammeln. Als Vergleichsbasis für die mobile Nutzbarkeit des iPads kann am ehesten ein kleines Netbook dienen. Der Vergleich mit einem Macbook oder einem Notebook wäre sicherlich nicht so angebracht.

Besonders gut bei der mobilen Nutzung des iPads hat mir gefallen:

  • Verwendet man das iPad quer, so vergrößert sich die Tastatur sehr stark. Die Tasten sind dann sogar größer als auf meinem Netbook. Nach etwas Übung lässt sich dann sehr gut mit 10 Fingern darauf schreiben. Etwas Umgewöhnung ist aber schon nötig, wenn man es seit 15 Jahren gewöhnt ist, dass die Tasten beim Schreiben nachgeben. Für etwas Amusement bei meinen Kollegen hat gesorgt, dass auf der Tastatur die 10-Finger-Marker abgebildet sind, die normalerweise auf den Tasten etwas herausstehen. So weiß man aber zumindest, wo die Ausgangsposition der Finger angedacht ist. ;-)
  • Das iPad ist überhaupt nicht zu hören. Wer schon einmal mit einem Rechner mit sehr lautem Lüfter gearbeitet hat, weiß, wie nervig das sein kann. Einher geht das auch damit, dass das iPad nicht merklich heiß wird. Das ist auch eine Grundvorraussetzung, damit das Arbeiten auf dem Schoß funktionieren kann. Auf jeden Fall aber ein klarer Punkt für das iPad.
  • Der Akku verfügt über eine lange Laufzeit. Einen Flug von Florida nach Deutschland kann man damit durchaus durcharbeiten. Die lange Akkulaufzeit ist natürlich auch besonders wichtig, wenn man das iPad als eBook-Reader verwenden möchte.

Für die Arbeit an sich lässt sich sagen, dass alles mit der Qualität der Apps steht und fällt. Einige super Online-Anwendungen können damit endlich auch offline genutzt und später synchronisiert werden. Leider gibt es aber auch noch sehr viele Apps, die ohne Online-Verbindung gar nicht brauchbar sind. Da wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich noch einiges tun.

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Erstmals in meinen Händen: Das iPad

Heute konnte ich in einem Apple-Store erstmals das iPad in den Händen halten. Der ganze Apple-Store war vom Schaufenster bis zur Innenraum-Gestaltung voll auf das iPad ausgerichtet. Es ist klar ersichtlich, dass Apple stark auf dieses Pferd setzt. Das Interesse war groß, die etwa 40 iPads im Laden waren dauerhaft von Leuten besetzt, die es einmal in der Hand halten und ersten Kontakt damit aufnehmen wollten.

Dem ersten Anschein nach wird das iPad auf jeden Fall große Freude bereiten. Es verfügt über eine gute Größe, um es überall hin mitzunehmen und dort die Lieblingsmedien zu konsumieren. Es würde mich nicht wundern, wenn über die nächsten Jahren in vielen Fliegern und Bahnen das iPad oder ähnliche Tablet Computer stark verbreitet sein werden. Das Surfen im Internet ist durch den großen Bildschirm erwartungsgemäß deutlich angenehmer als auf dem iPhone, auch die Navigation wird dadurch einfacher. Gespannt bin ich, wie die Apps in Zukunft mit den unterschiedlichen Größen von iPhone und iPad umgehen werden. Denn die Größe bietet auch neue Möglichkeiten, die genutzt werden sollten. Als App-Fan hoffe ich hier auf starke Entwicklungen über die nächsten Monate.
Als große Mankos am iPad sehe ich vor allem diese zwei Punkte:

  • Das Gewicht ist einfach zu groß. Auf Dauer wird man das iPad nicht in den beiden Händen halten können, in einer Hand kann man es gar nicht dauerhaft halten. Hier muss unbedingt etwas geschehen. Für die Platzierung auf einem Tisch oder einer ähnlichen Unterlage gibt es bereits Zubehör. Dennoch sollte, damit das iPad mobil gut genutzt werden kann, unbedingt eine leichtere Generation entwickelt werden, bei der einem nicht nach 5 Minuten der Arm abfällt.
  • Eine Folge des Gewichts ist ein großes Problem beim Tippen: Da man das iPad mit beiden Händen halten muss, ist tippen ohne das iPad abzulegen so gut wie nicht möglich. Hält man es horizontal, liegen die inneren Tasten soweit auseinander, dass es für jemanden mit normalen Händen überhaupt nicht mehr möglich ist, die mittleren Tasten zu drücken.

Wenn Apple das in den Griff bekommt, ist das iPad auf jeden Fall ein cooles und brauchbares Gadget. Zur Frage der Alltagstauglichkeit möchte ich auf Steve Rubel verweisen, der derzeit eine Woche lang versucht, nur mit einem iPad zu arbeiten und auf seinen PC zu verzichten. Auf die Ergebnisse bin ich gespannt.

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