Produktmanagement Lesetipps: Architekturvision in Scrum, Top 10 Startup-Erfolgsregeln, Kundenfeedback, Kostenplanung in agilen Projekten

Die Produktmanagement Lesetipps enthalten diesmal eine Mischung aus Beiträgen zu agiler Softwareentwicklung, Startup-Vermarktung und der Nutzung von Kunden-Feedback. Viel Spaß dabei! Falls Ihr in letzter Zeit einen spannenden Artikel aus diesem Themenbereich gefunden habt, teilt es doch über einen Kommentar mit.

Die Architekturvision in Scrum

Auch wenn ein Team nach den Leitsätzen und Prinzipien der agilen Softwareentwicklung arbeitet, ist eine initiale Architekturvorstellung wichtig, um nicht ständig alles umbauen zu müssen. Sie muss aber Raum lassen, um inkrementell von Sprint zu Sprint weiterentwickelt werden zu können.
Stefan Roock und Roman Pichler stellen in einem Artikel das Konzept der Architekturvision vor und beschreiben Kriterien und Techniken für ihre Erstellung: “Die Architekturvision in Scrum: Vorausplanung und emergentes Design balancieren”. Er kann als PDF heruntergeladen werden.

Richtig groß rauskommen

Reid Hoffman, Co-Founder und Vorsitzender von LinkedIn hat auf Greylockvc.com 10 Regeln für Gründer veröffentlicht, zu denen er beim diesjährigen South by Southwest vorgetragen hat.
t3n hat diese 10 Regeln wie man richtig groß rauskommt auf deutsch übersetzt. In seiner 10. Regel stellt Hoffman selbst klar, dass solche Regeln nicht als Naturgesetz, sondern als Richtlinie verstanden werden sollten. Wenn man den Erfolg von Hoffman bedenkt, der neben der Mit-Gründung von LinkedIn und PayPal auch in Facebook, Flickr und Zynga investiert hat, lohnt es sich, sich ein paar Minuten Zeit für seine Erkenntnisse zu nehmen.

Warum Kundenfeedback wichtig ist

Evan Hamilton, Community Manager des Kunden Engagement Tools Uservoice, stellt seine Präsentation vom Online Community Meetup in San Francisco zur Verfügung.
Darin präsentiert er, warum Kundenfeedback so wichtig ist, wie es erhalten und gesammelt werden kann. Er gibt auch einen kleinen Einblick, wie am besten mit Kundenwünschen umgegangen wird, gegen deren Umsetzung sich das Unternehmen entscheiden hat.

Kostenplanung in agilen Projekten

Bei Scrumology schreibt Kane über die Kostenplanung in agilen Projekten. Sein zentraler Punkt: Kostenplanung wird durch agile Softwareentwicklung unglaublich viel einfacher.

There are two important facts about Agile projects that I need to make clear before I continue.

  • Agile project teams are cross functional. What this means is that Agile teams are comprised of Analysts, Developers, Testers etc.
  • Agile teams are dedicated for the duration of the project. At the risk of repeating myself, this means that everyone (Analysts, Developers, Testers etc) are 100% allocated to the project for the entire duration of the project.
    • Given these two ideas, it should now be obvious how to cost an Agile project. We have static team compositions and the team is dedicated 100% of the time, so there is a fixed cost for the team per day.

Mit einer Beschätzung durch das Team und das Abschätzen der benötigten Sprints kann somit eine wesentlich bessere Schätzung abgegeben werden als in Projekten, bei denen zahlreiche Übergabepunkte mit einem Wechsel der beteiligten Personen bestehen.

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Location Based Services: Foursquare auf der Überholspur

Wer in den letzten Tagen Nachrichten rund um Location Based Services gelesen hat, kommt um den Namen Foursquare nicht herum.

Während dem Festival South by Southwest in Austin (USA) vergangene Woche konnte Foursquare seine Nutzerzahl auf über 600.000 heben. Damit führen Sie die Riege der Location Based Services vor Gowalla & Co. an. Eine Nutzerzahl von 600.000 mag gemessen an denen der großen Netzwerke Facebook, Twitter und LinkedIn sehr niedrig erscheinen, tatsächlich hat das gerade einmal ein Jahr alte Startup aber bereits mehr Nutzer als Twitter in diesem Alter vorweisen konnte.

Knapp 400.000 Check-ins pro Tag verbucht Foursquare mittlerweile. Auch eine Übersicht der Checkins in Austin während der South by Southwest zeigt die Voherrschaft von Foursquare:

Schon in Kürze könnte sich das für Foursquare bezahlt machen. Eine neue Finanzierungsrunde steht ins Haus und nach Berichten von TechCrunch überbieten sich derzeit vier große Venture Capital-Geber gegenseitig um Anteile an dem Unternehmen. Angetrieben wird das auch von aktuellen Studien, wonach mobile Location Based Services ein neuer Mega-Markt werden könnte, der im Jahr 2014 zweistellige Milliardenbeträge einspielt.

Ist foursquare noch zu stoppen?

Es gibt eine riesige Unbekannte im Markt der Location Based Services: Facebook. Mit seinen über 400 Millionen Nutzern könnte es auf einen Schlag alle bestehenden Dienste ausstechen, selbst wenn nur ein Bruchteil der Nutzer ein solches Geo-Feature in Facebook nutzen würde.

Derzeit hält sich Facebook diesbezüglich noch zurück. Es bleibt aber spannend, diesen neuen Markt zu beobachten.

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