Blogs und Online-Magazine zum Thema Internet-Marketing

Nach den interessantesten Blogs und Online-Magazinen zum Thema Internet-Marketing hat Nico Zorn, u.a. Betreiber des Email Marketing Blog, in der XING-Gruppe „Internet Marketing“ gesucht.

Einige der dort vorgeschlagenen Blogs und Magazine möchte ich ergänzt um ein paar persönliche Favoriten von mir hier kurz vorstellen:

  • Adzine (deutsch): Ein Magazin für Online-Marketing mit Fachartikeln, Inside-Artikeln und News
  • ClickZ (englisch): Aktuelle Marketing-News und Praxisempfehlungen.
  • GetElastic (englisch): Ein Blog mit Schwerpunkt E-Commerce, das auch die Online-Marketing-Aspekte berücksichtigt.
  • Google Inside AdWords (deutsch): Das offizielle Blog von Google Adwords. Pflichtlektüre für alle, die sich intensiver mit Suchmaschinenmarketing beschäftigen.
  • Google Webmaster-Zentrale (deutsch): Offizielle Informationen zum Crawling und zur Indexierung von Webseiten in den Google-Index.
  • iBusiness (deutsch): Marketing, E-Commerce und Social Media ist nur ein Auszug von den Themen, die auf diesem Portal umfangreich behandelt werden. Neben Fachbeiträgen sind dort auch Veranstaltungen und Whitepaper zu diesen Themen zu finden.
  • MarketingSherpa (englisch): Eine Fundgrube für Case-Studies, How-to-Anleitungen und Artikel.
  • Search Engine Land (englisch): Blog zu Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing. Auch eine Reihe von How-to-Anleitungen steht zur Verfügung. Ein größeres Archiv von Artikeln ist darüber hinaus für Abonnenten einsehbar.
  • Search Engine Watch (englisch): Ein weiteres Portal mit den Themen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Newslettermarketing und Social Media Marketing, das neben vielen Fachartikeln auch einen umfangreichen Pool an Whitepapern zur Verfügung stellt.
  • SEOMoz Blog (englisch): „The Daily SEO Blog“. Der Name ist Programm. Tägliche Meldungen rund um Suchmaschinenoptimierung.
  • Social Media Examiner (englisch): Auf der Suche nach einem Guide für Social Media Marketing? Aktuelle Meldungen, Best-Practices, Tools,… .
  • t3n (deutsch): Dieses Magazin gibt es nicht nur online, sondern auch in einer Print-Variante. Es behandelt alle Aspekte des Web-Businesses, darunter auch Marketing-Themen.

Welche Blogs und Online-Magazine empfehlt ihr zum Thema Internet-Marketing?

Diskussion im XING-Forum

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Leserfrage: Soziale Netzwerke für Finanzunternehmen

Von einer Leserin von Produktmanager-Internet.de habe ich folgende Anfrage erhalten:

Für eine Präsentation bräuchte ich eine Empfehlung, in welchen der Netzwerke ein Finanzunternehmen am besten welche Art von Informationen kommunizieren sollte.
Können Sie mir hier weiterhelfen?

Grundsätzlich klingt die Frage für mich so, dass irgendjemand meint, es müsse einmal „irgendetwas mit Social Media“ gemacht werden. Womöglich bestehen aber auch bereits Präsenzen bei sozialen Netzwerken und die Kommunikation soll weiter optimiert werden? In jedem Fall ist es wichtig, sich optimal auf die jeweiligen Netzwerke anzupassen und deren ungeschriebenen Gesetze zu befolgen. Aber der Reihe nach.

Ziel und Zielgruppe bestimmen
Am Anfang muss immer eine Vision und entsprechende Ziele stehen. Was soll eigentlich erreicht werden? Geht es nur darum, bestehende Informationen als Zweitverwertung irgendwo unterzubringen oder besteht ein echtes Interesse an einer Vernetzung mit bestehenden und potenziellen Kunden? Wer soll denn angesprochen werden? Je nach Zielgruppe kann die Wahl des passenden Netzwerkes sehr unterschiedlich ausfallen.

Bei der Auswahl helfen kann der Social Media Planner. Dort werden als Kriterien für die Wahl von geeigneten Netzwerken das Alter, das Geschlecht und Themenfelder der Nutzer herangezogen. Einfach mal ausprobieren!

Kommunikation auf das Netzwerk anpassen
Die bereitgestellten Informationen sollten dann unbedingt auf die Zielgruppe und die Plattform abgestimmt werden. Einfach nur bestehenden Content in die Netzwerke zu pumpen kann nach hinten losgehen. Auch sollte auf die Besonderheiten der Plattform geachtet werden, ob z.B. vornehmlich geduzt oder gesiezt wird. Bei Facebook Pages und bei Twitter sind die Kommunikationsregeln wieder anders als bei Plattformen wie XING oder Linkedin. Darauf ist in jedem Fall zu achten. Vermieden werden sollte in jedem Fall, dass einfach nur Pressemitteilungen eingestellt werden. Es ist eher die Kommunikation mit den Leuten und somit eine Service-Leistung, die zum Erfolg führt. Interessante Angebote können den Auftritt abrunden.

Beobachten und lernen
Zuerst macht es aber Sinn, einmal eine Zeit lang relativ passiv die Art der Kommunikation auf dem jeweiligen Netzwerk zu beobachten. Was machen andere Anbieter aus meiner Branche? Welche Best-Practices (auch branchenübergreifend) können zum Vorbild genommen werden? Langsam können dann erste Schritte getan und Aktivitäten ausprobiert werden. Ein gutes Auswertungstool hilft dem Unternehmen zu verstehen, was eine positive Wirkung hat und was nicht und sich somit in Richtung Social Media-Erfolg weiterzuentwickeln.

Meine Antwort hier ist mit Sicherheit nicht der Schnellschuss auf die Frage, der erhofft wurde. Aber ohne eine Klärung der dargelegten Punkte wäre jede Präsentation zu dem Thema eine Sackgasse. Nicht Content-orientiert, sondern zielorientiert wird die Social-Media-Präsenz zu einem Erfolg.

Interessante Artikel dazu als Fallbeispiele:

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Social Media-Tipps frisch vom Campingplatz

Was haben Social Media und ein Campingplatz gemeinsam? Auf den ersten Blick womöglich nicht so viel. Aber: Wie auf einem Campingplatz, finden sich auch bei den Social Media-Diensten wie Facebook, Twitter & Co. viele unterschiedliche Menschen zusammen. Und einige Tipps für das Verhalten auf einem Campingplatz lassen sich fast 1:1 auf Social Media-Anwendungen übertragen. Kein Wunder: Denn in beiden Fällen geht es letztlich um menschliche Interaktionen! Auf jeden Fall sollte man sich an diese Punkte halten:

  • Ein kleiner Plausch kann manchmal Wunder wirken. Ein kleiner Austausch mit dem netten Kerl vom Wohnwagen nebenan kann großen Einfluss auf die Reiseplanung, eventuell aber auch den ganzen Lebensweg nehmen. Genau so kann auch der Austausch auf Twitter & Co. für neue Impulse sorgen, gerade, wenn er mit Leuten stattfindet, die neu im eigenen Netzwerk sind und somit nicht zu den Leuten gehören, mit denen man sich auch sonst immer umgibt. Noch nie war es so einfach, mit neuen Leuten aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Diese Chance sollte genutzt werden!
  • Auch mal beim Nachbarn auf den Teller schauen. Oder anders formuliert: Auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Da finden sich immer wieder Anregungen, was man einmal selbst ausprobieren könnte. Genauso sollte man auch die Aktivitäten von interessanten Personen auf den Social Media-Diensten verfolgen, da es dort oftmals Tolles zu entdecken gibt. Wenn einem davon etwas gefällt, warum nicht ein Beispiel daran nehmen und es in ähnlicher Form selbst umsetzen?
  • Unvoreingenommen an die Menschen herangehen ist nicht nur auf dem Campingplatz sinnvoll, sondern auch generell im Leben. Der Kerl mit dem großen Wohnwagen da drüben hat womöglich weniger auf dem Kasten, als der Typ in dem kleinen Zelt daneben. Also: Nicht gleich blenden lassen. Im Zweifel den Leuten eine Zeit zuhören, was sie zu sagen haben, aber auch wieder abschalten, wenn keine Substanz vorhanden ist. Jemand mit 100.000 Followern bei Twitter muss nicht unbedingt tolle Tweets von sich geben, womöglich hat er einfach nur eine gute Software für das Follower-Management im Einsatz?

Unvoreingenommen und offen den Leuten gegenüber zu treten kann zu tollen Erlebnissen führen, ob online oder offline. Es lohnt sich!

Die Social-Community-Strategie von Coca-Cola: Fans First

Im Rahmen der Vorbereitung der Konferenz iStrategy hat Michael Donnelly, Group Director of Worldwide Interactive Marketing bei Coca-Cola, eine Präsentation der Social-Community-Strategie von Coca-Cola bei Slideshare bereitgestellt. Coca-Cola ist sehr aktiv im Bereich Social Media und verfolgt dabei einen Ansatz, der einen Benchmark für viele andere Unternehmen setzen dürfte. Diesen erklärt er in der Präsentation wie folgt:

Our „Fans First“ Approach: We will be Everywhere Our Consumers are in an Authentic „Member of the Community – Non BIG Brand Way“.

Weitere Präsentationen von der Konferenz iStrategy gibt es bei Slideshare.

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