Produktmanagement Lesetipps: Anforderungsmanagement, Scrum ProductMaster, Nutzenorientierung, Scrum und Kanban, JIRA mit Plugin Greenhopper

Die aktuellen Lesetipps rund um Produktmanagement und agile Softwareentwicklung:

  • In einem sehr lesenswerten Beitrag schreibt Tom Grant im Blog von Forrester, was Anforderungsmanagement mit dem Beruf eines Journalisten gemeinsam hat: Why Requirements Are Like Journalism.
  • Warum kann ein Scrum Product Owner nicht zugleich die Rolle des ScrumMasters übernehmen? Einen Artikel dazu mit reichlich Diskussionen hat Vikas Hazrati geschrieben: Scrum Does Not Have a ProductMaster Role.
  • Chris Sterling schlägt einen 5-stufigen Prozess vor, mit dem die Fokussierung auf den Nutzen für die Anwender sichergestellt werden soll. Für jeden Product Owner ein absoluter Lesetipp: Focus on Value.
  • Matthias Mueller hat in seinem Blog eine Reihe interessanter Artikel zu Scrum und Kanban zusammengetragen.
  • Bei der Einführung neuer Vorgehensmodelle und Methoden kommt häufig auch die Frage auf, inwieweit Tools die Arbeit unterstützen können. Wie die Software JIRA zusammen mit dem Plugin Greenhopper dabei helfen kann, agile Projekte digital abzubilden, zeigt dieser Artikel samt Video.
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Jahresrückblick 2010

Wow! Ein spannendes Jahr liegt hinter uns, auch für dieses Blog. Das Jahresende ist ein hervorragender Zeitpunkt zurückzublicken und auch Planungen für das neue Jahr anzustellen.

Rückblick auf 2010

Alleine in der zweiten Hälfte des zurückliegenden Jahres hat sich enorm viel getan. In der Vergangenheit hatte ich diese Website vor allem als persönliches Blog verwendet. Einen bestimmten Fokus in der Themenauswahl gab es nicht, ich schrieb über alles, das mich in irgendeiner Form bewegte.

Das hat sich in den letzten Monaten massiv verändert. Ich hatte mich entschieden, dem Blog ein klares Thema zu geben: Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen. Entsprechend habe ich auch eine Umstellung der Domain, unter der das Blog betrieben wird, vorgenommen. Es ist seit Juli unter www.produktmanager-internet.de erreichbar.

Die alten Inhalte sind weiterhin über das Archiv einsehbar und machen noch einen großen Teil der Besucherzahlen aus. In den letzten Monaten konnten sich aber schon einige Blogposts in die Top20 hocharbeiten, die sich mit den Dingen beschäftigen, dich mich derzeit wirklich interessieren. Sie drehen sich z.B. um Scrum und agile Softwareentwicklung, User Stories oder Geschäftsmodelle. Dinge, die mich auch in meinem Arbeitsalltag begleiten und mir viel Spaß machen.

Eine kleine Auswahl der bedeutendsten Blogposts in den letzten Monaten:

Ein besonderes Highlight waren für mich auch die Gastbeiträge bei Deutsche Startups (Wie Start-ups Nutzer zu aktivem Feedback motivieren können), Gründerszene (Warum StartUps auf agile Methoden setzen sollten) und im Blog von //SEIBERT/MEDIA.

Planung für 2011

Im neuen Jahr möchte ich die eingeschlagene Linie konsequent weiter verfolgen und an diesem Ort regelmäßig über Themen rund um das Produktmanagement von Internetanwendungen berichten. Dabei werde ich auch häufiger auf spannende Artikel in anderen Blogs verweisen. Bloggen ist einfach ein unglaublich mächtiges Werkzeug, um sich mit Experten auf der ganzen Welt zu vernetzen und von deren Wissen zu profitieren.

Sicherlich werde ich auch selbst wieder einige Gastbeiträge für andere Blogs schreiben und hier darüber berichten. Insgesamt erhoffe ich mir, die Reichweite von Produktmanager-Internet.de dadurch massiv auszubauen.

2011 kann kommen. Oder wie Richard Branson es sagen würde: Screw it, let’s do it!

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Produktmanagement Lesetipps: Definition of Ready, Geschäftsmodelle validieren, “Running Lean” zum kostenlosen Download

Die Weihnachtstage liegen hinter uns und es geht mit großen Schritten auf das neue Jahr zu. Dennoch bleibt mein RSS-Reader mit zahlreichen interessanten Blogs zum Produktmanagement und zu agiler Softwareentwicklung auch in dieser Zeit nicht leer. Ein paar besonders interessante Posts möchte ich gerne mit euch teilen.

Roman Pichler muss gewusst haben, was uns derzeit umtreibt. Gerade, wo ich mit meinem Team über eine Definition of Ready gesprochen habe, also eine Festlegung, wann eine User Story und andere Aufgaben bereit für eine Umsetzung sind, veröffentlicht er einen Blogpost über The Definition of Ready. Vielen Dank dafür! ;-) Der Artikel wird in Kürze unseren Teamraum zieren.

Jason Cohen ist ein Großer. Vor einigen Jahren hat er SmartBear Software, ein Unternehmen, das Tools für die Softwareentwicklung und für Softwaretests entwickelt, aufgebaut und verkauft. In der Zwischenzeit hat er sich weiteren Projekten gewidmet und baut derzeit WPEngine auf. Zufällig kommt er auch noch aus einer meiner Lieblingsstädte in den USA, Austin. Jason schreibt ein hervorragendes Blog, dass jedem Produktmanager wärmstens zu empfehlen ist: A Smart Bear. Ein Teil seiner Blogposts wird zusätzlich bei Building43 veröffentlicht, ein Blog, das kein geringerer als Robert Scoble verantwortet. Vor kurzem ist wieder ein sehr wertvoller Artikel erschienen, in dem Jason empfiehlt, mindestens 10 Leute zu suchen, die die bestätigen, dass sie dein Produkt kaufen würden, bevor du mit dessen Umsetzung startest: Yes, but who said they’d actually BUY the damn thing?

Ebenfalls aus Austin kommt Ash Maurya. Er schreibt ein Blog über Lean Startups. Eine erste Version eines Buches, das er bald unter dem Namen “Running Lean” veröffentlichen möchte, hat er jetzt für seine Leser kostenlos zum Download bereitstellt: Grab your copy of “Running Lean” (roughcut).

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Produktmanagement Lesetipps: Usability als strategische Waffe, Strategie ist keine To-Do-Liste, Freemium-Modell

Die Blogosphäre hält für Produktmanager wieder ein paar besonders lesenswerte Posts bereit.

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Treffen der Scrum User Group Rhein-Main

Die Scrum User Group Rhein-Main trifft sich am kommenden Donnerstag, dem 16.12.2010, zum letzten Mal in diesem Jahr. Neben dem lockeren Austausch über Scrum und agile Softwareentwicklung sollen diesmal Berichte von den XP Days in Hamburg Thema des Abends sein.

Treffen finden jeden 3. Donnerstag im Monat an wechselnden Orten im Rhein-Main Gebiet statt. Die Einladung erfolgt immer via XING-Gruppe agile Rhein-Main.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der XING-Eventseite.

Vorteile von Scrum für den Auftraggeber

Für viele Unternehmen, die Software-Entwicklungsprojekte vergeben, ist immer noch ein fixierter Funktionsumfang zu einem fixierten Preis das präferierte Vertragsmodell. Das bietet ein Projekt, das nach agilen Vorgehensweisen wie Scrum durchgeführt wird in der Regel nicht! Ein Scrum-Projekt bietet aber eine Reihe anderer Vorteile und auch abgewandelte Vertragsmodelle, die Unternehmen die gewünschte Sicherheit bei der Vergabe von Entwicklungsprojekten bieten.

Zu den Vorteilen der Anwendung von Scrum gehören die Ausrichtung auf eine hohe Qualität, eine hohe Flexibilität für den Auftraggeber und die frühe Möglichkeit, einen ersten Stand der beauftragten Anwendung einzusehen und testen zu können. Eine Reihe von Vorteilen für die Kunden habe ich in einem aktuellen Artikel für das Blog von //SEIBERT/MEDIA zusammengefasst: “Welche Vorteile bietet mir als Kunde ein Scrum-Projekt?”

Foto: Von marcobuonvino

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Immer auf dem aktuellen Stand bleiben? Neue Artikel gibt es über Facebook, Twitter, E-Mail (oben rechts) oder RSS-Feed.

User Stories: Anforderungen aus Nutzersicht dokumentieren

User Stories Für das Blog von //SEIBERT/MEDIA habe ich einen Artikel über User Stories geschrieben: User Stories: Anforderungen aus Nutzersicht dokumentieren.
Der Artikel erklärt, warum User Stories als Werkzeug zur Beschreibung von Anforderungen sinnvoll sind, mit welchem Gerüst sich User Stories einfach schreiben lassen, welche Kriterien eine gute User Story erfüllen muss und auch, was eine Story Card ist.

Zum Artikel im //SEIBERT/MEDIA Blog

 

 

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Foto: Von psd

“Das gesamte Scrum-Team besteht aus Helden”

Für mich das schönste Zitat aus “Scrum: Produkte zuverlässig und schnell entwickeln” von Boris Gloger:

Das gesamte Scrum-Team besteht aus Helden. Sie haben die Aufgabe, täglich Entscheidungen zu treffen. Sie müssen tun, was nötig ist, um ein Ziel zu erreichen, und das erfordert Courage.

Es klingt beim Lesen erst einmal komplett übertrieben. Doch es beschreibt den Mentalitätswandel der in Teams passieren muss, um erfolgreich mit Scrum zu arbeiten. Das Team führt keine Aufforderungen aus, sondern erarbeitet Lösungen, das erfordert Entscheidungen und das … . Warum nicht gleich in den Teamraum hängen? Zitat als PDF

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