Innovation needs waste – Verschwendung kann sinnvoll sein

Design ThinkingIm Rahmen einer Session auf den XPDays 2011 (17.-19.11.) wurde Design Thinking unter dem Titel „Innovation needs waste“ von Dirk Lässig und Pierluigi Pugliese vorgestellt.

Im Kern der Session ging es um die Ergänzung von agilen und schlanken Vorgehensweisen in der Umsetzung durch Design Thinking in der vorgelagerten Ideengenerierung und -findung. Im Rahmen von „Agile“ und Lean wird viel über die Vermeidung von Verschwendung gesprochen. Wenn das Ziel aber die Entwicklung einer innovativen Lösung bzw. eines innovativen Produkts ist, kann der Fokus im ersten Schritt nicht auf der Vermeidung von Verschwendung liegen. Hier ist zunächst einmal eine breit aufgestellte Suche sinnvoll, um sicherzustellen, dass ein sehr gutes Produkt für die zu lösende Problemstellung entwickelt wird.

Grundprinzipien des Design Thinking

Nach der Einleitung in das Thema stellten Lässig und Pugliese die Grundprinzipien von Design Thinking vor:

  • interdisziplinäres Team: Es wird mit interdisziplinären Zusammensetzung gearbeitet. Die Hintergründe sollten vielfältig sein. Es kommen z.B. Leute aus dem Marketing, dem Design, dem Vertrieb, Product Owner und Entwickler zusammen. Die Vielfalt wird als Bereicherung wahrgenommen.
  • iterativ & mit Timebox: Es wird über mehrere Iterationen hinweg an und mit den Ideen gearbeitet. Timeboxes helfen dabei, dass dennoch auf den Punkt auch ein Ergebnis vorliegt.
  • Ermutige Experimente: Experimente sollen angeregt und gefördert werden.
  • Kollektives Eigentum der Ideen: Ideen gehören, sobald sie geäußert wurden, dem Team und dürfen von jedem aufgegriffen und weiterentwickelt werden.
  • Reframe Fehler: Fehler mit Scheitern gleichzusetzen führt zu Angst, Fehler zu machen. Damit können innovative Ansätze im Keim erstickt werden. Ein anderes Verständnis von Fehlern ist daher erforderlich. Sie stehen auch für Erfahrung und gehören zum Erfolg dazu.
  • Sei empathisch: Versetze dich in die Anwender hinein.
  • Sei inspiriert.
  • Involviere reale Anwender: Damit die Lösung auch wirklich von den Nutzerbedürfnissen getrieben wird, sind diese in den gesamten Prozess einzubeziehen.
  • Entwickle Ideen: Denke nach.

Dann tauchten sie in das Thema ein und stellten vor, wie Design Thinking konkret angewendet wird.

Anwendung von Design Thinking – Breit starten, Optionen schaffen

Da es sich bei Design Thinking um ein iteratives Vorgehen handelt, lässt es sich als Kreislauf vorstellen, der mehrmals durchlaufen wird.
Der Kreislauf startet mit zwei zentralen Phasen:

1. Divergent thinking – create choices
2. Convergent thinking – make choices

In der Phase „divergent thinking“ wird zunächst einmal unter Nutzung von Kreativitätstechniken Wert auf die Schaffung einer Vielzahl von Möglichkeiten gelegt. Es soll möglichst breit gedacht und sich umfangreich mit der Thematik beschäftigt werden. Viele Auswahlmöglichkeiten und Ideen sind besser als wenige. Insbesondere in dieser Phase wird deutlich, dass Verschwendung vorteilhaft sein kann. Wird am Anfang breit gedacht und in verschiedene Richtungen gedacht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine passende Lösung.
Im Rahmen des konvergenten Denken werden die am besten erscheinenden Wahlmöglichkeiten ausgesucht und für diese Prototypen gebaut und Feedback gesammelt. Dadurch kann gelernt werden und mit diesen Erkenntnissen eine neue Runde eingeleitet werden, die wieder mit dem divergenten Denken startet.

Methoden für die Ideengenerierung

Die Methoden, die im Rahmen des divergent thinking angewendet werden können, sind vielfältig. Es kann eine Vielzahl von Kreativitätstechniken genutzt werden. Eine Auswahl davon stellten Lässig und Pugliese im Rahmen der Session vor:

  • Innovation Games
  • Mindmaps
  • Brainstorming
  • Morphologischer Kasten
  • Disney Strategy (Dreamer, Implementer, Criticiser)
  • 6-3-5 (6 Personen, 3 Ideen, 5 Minuten)

Durch die Anwendung des Verfahrens 6-3-5 konnten wir als Teilnehmer auch selbst eines davon direkt ausprobieren.

Foto: thinkpublic

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Produktmanagement Lesetipps: Usability-Prinzipien, erfolgreiche Geschäftsmodelle, S.T.U.P.I.D. User, Software-Tests

Die Produktmanagement Lesetipps bieten wieder einen bunten Mix von aktuellen, interessanten Artikeln. Diesmal eine würzige Mischung aus Usability, Geschäftsmodellen und Software-Tests.

Sechs nicht intuitive Tests für Prinzipien von Entwicklungsteams

Wie lassen sich die Usability- und Design-Prinzipien eines Entwicklungsteams darauf prüfen, ob Sie etwas taugen? In einem Blogpost stellt Usability-Guru Jared Spool sechs Tests vor, mit deren Hilfe die Prinzipien überprüft werden können. Die zentralen Fragestellungen dabei sind:

Test #1: Basiert das Prinzip auf Nutzerforschung?
Test #2: Hilft das Prinzip, meistens “Nein” zu sagen?
Test #3: Führt das Prinzip zu einem Alleinstellungsmerkmal?
Test #4: Ist es etwas, das in einem späteren Release vielleicht wieder rückgängig gemacht wird?
Test #5: Passt das Prinzip zu diesem Projekt?
Test #6: Wird das Prinzip ständig auf den Prüfstand gestellt?

Wie die Prüfung auf diese Fragestellungen hin erfolgen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel im //SEIBERT/MEDIA-Blog.

Eine Idee finden, die wirklich Geld einbringt

Der Unternehmer und Berater Paras Chopra beschäftigte sich in seinen letzten Blogartikeln damit, welche Geschäftsideen für Startups wirklich die Chance bieten, Geld zu verdienen, und welche nicht.

Seine zentralen Empfehlungen für eine erfolgreiche Geschäftsidee sind:

  • Find an industry (ideally, an old fashioned one) where people are making money
  • Find the single differentiator which will put your app apart in the already established industry (read or research what pain points are still not addressed by top 3 solutions)
  • Make a web app, market it, refine it based on feedback, monetize the app
  • Slowly incorporate all standard features expected out of a solution in that industry so you can shoot to be a market leader

Bei t3n gibt es zu den zentralen Punkte aus Paras Chopras Blogartikeln zu diesem Thema eine deutsche Zusammenfassung.

Sind eure User S.T.U.P.I.D?

Ist es für die Produktentwicklung relevant, ob die eigenen User clever sind oder nicht? Nach Stephen Turbek nicht.

It is an honest question: how smart are your users? The answer may surprise you: it doesn’t matter. They can be geniuses or morons, but if you don’t engage their intelligence, you can’t depend on their brain power.
Far more important than their IQ (which is a questionable measure in any case) is their Effective Intelligence: the fraction of their intelligence they can (or are motivated to) apply to a task.

Wir dürfen also auch lernen, dass selbst die cleversten User möglicherweise eine geringe Effektive Intelligenz im Moment der Nutzung der Anwendung aufweisen. Dies bringt S.T.U.P.I.D zum Ausdruck:
Stressed
Tired
Untrained
Passive
Independent
Distracted

Wie Anwendungen geschaffen werden können, mit denen auch S.T.U.P.I.D User zurecht kommen, wird im Artikel bei boxesandarrows erklärt.

Software-Tests: Notwendigkeit und Arten des Testens

In diesem Artikel beantwortet mein Kollege Manuel Kummerländer zwei zentrale Fragen rund um Tests (und vor allem automatisierte Tests) in der Softwareentwicklung. „Warum sind Tests wichtig?“ und „Welche Arten von Tests gibt es?“.

Mangelhafte Testprozesse sind die Hauptursache für im Live-System auftretende Software-Fehler.

Alleine deshalb lohnt sich bereits die Beschäftigung mit diesem Thema, hier geht es daher zum Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA.

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Das Product Backlog Board

Diese Woche habe ich mit meinem Team einmal über das Product Backlog Board nach Empfehlung von Roman Pichler gesprochen. Das Product Backlog Board ist eine Visualisierung des Product Backlogs und der wichtigsten Constraints (= Nebenbedingungen/Auflagen) im Teamraum, so dass sich jederzeit jedes Teammitglied und auch die Stakeholder darüber informieren können.
Wir haben seit einiger Zeit eine Grundversion eines Backlog Boards im Büro gehabt, nach einer Schulung von Roman in München wurden mir jedoch noch einige Punkte deutlich, die ich mit dem Team abgestimmt habe.

Der Aufbau eines Backlog Boards

Den grundlegenden Aufbau eines Backlog Boards erklärt Roman in seinem Artikel „The Product Backlog Board„. Die folgende Darstellung zeigt ein reduziertes Product Backlog Board, an dem wir uns bei unserem Board orientiert haben:

product-backlog-board

Das Product Backlog Board

Die zentralen Bereiche des Product Backlog Boards sind die Story Area und die Constraint Area.

Die Story Area

In der Story Area wird der Product Backlog der aktuell in Arbeit befindlichen Version vorgehalten. Es handelt sich dabei nicht zwangsläufig um sauber ausformulierte Userstories, auch Fehlermeldungen können dort vorgehalten werden.
Von den Stories sind dort drei verschiedene Granularitäten vorzufinden: Stories, Epics und Themes.

Fein zerteilte Stories, die fertig für eine Umsetzung sind, befinden sich oben im „ready items“-Bereich. Die feine Zergliederung und Fertigstellung von Stories werden dabei auf diejenigen fokussiert, die im nächsten Sprint für eine Umsetzung vorgesehen werden.

Im unteren Teil der Story Area befinden sich Themes und Epics. Die Themes dienen der ganz groben Unterteilung des Backlogs nach Themenbereichen. Die Epics stellen eine grobe Formulierung von Features dar, die erst dann feiner formuliert und ausgearbeitet werden, wenn die Umsetzung nahe rückt.
Im Bereich der „ready items“ ist eine Priorisierung durch den Product Owner Pflicht, während im Bereich der Themes & Epics nach Roman eine Priorisierung nicht unbedingt erforderlich ist.

Die Constraint Area

In der Constraint Area werden die grundlegenden Anforderungen an das User Interface sowie operative Eigenschaften der Software festgehalten.
Das Produkt- und User Interface-Design kann in Form von Screens/Wireframes/Skribbles mit Anmerkungen zu den wichtigsten Vorgaben Vereinbarungen dargestellt werden.
Die operativen Eigenschaften können durch „Constraint Cards“ abgebildet werden, wobei pro Karte eine bestimmte operative Eigenschaft festgehalten wird. Das kann u.a. die Browser, für die optimiert werden soll, die Performance oder die Skalierbarkeit eines Softwareprodukts betreffen.
Die Constraints sollten mit der Definition of Done verknüpft werden, damit deren Einhaltung zum Bestandteil der Abnahme von jeder einzelnen Userstory wird. Das lässt sich gut am Beispiel der Browseroptimierung verdeutlichen. Wird diese in die Definition of Done aufgenommen, ist bei der Abnahme einer Story auch eine entsprechende Prüfung in den verschiedenen Browsern vorzunehmen. Ist die Erfüllung dieses Constraints nicht gegeben, gilt die Story somit nicht als „Done“.

[Anmerkung: Roman weist in seinem Beitrag über das Product Backlog Board noch eine "Model Area" aus. Diese wurde im Rahmen der Schulung nicht behandelt und eignet sich auch für eine spätere Ergänzung.]

Regelmäßige Backlog-Pflege

Die regelmäßige Pflege des Product Backlogs und des Boards erfolgt in Form von Backlog Grooming Workshops oder Sessions. Das Team (inkl. Product Owner) nimmt dabei gemeinsam eine Aktualisierung des Backlogs vor, bespricht Stories, zerteilt sie, fügt neue hinzu und beschätzt sie. Für Teams mit 2-wöchigen Sprints schlägt Roman vor, wöchentlich 2 Stunden mit Backlog Grooming Workshops zu verbringen.
Wir hatten bisher weniger Zeit mit dem Grooming verbracht und haben die Workshops auch nicht zu einem festen Termin durchgeführt. Dies werden wir in Zukunft tun. Der Beitrag des Teams zur Erstellung und Pflege des Backlogs wird damit deutlich höher, wodurch auch sichergestellt wird, dass alle relevanten Aspekte einer Story besprochen werden.
In dem Workshop kann das Backlog Board auch direkt aktualisiert werden.

Mit diesem Setting werden wir in den nächsten Wochen erst einmal Erfahrungen sammeln. „Inspect and Adapt“. Die Reise mit Scrum bleibt spannend.

Weitere Artikel zur Product Backlog-Pflege:

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Produktmanagement Lesetipps: Tipps für Startup-CEOs, Lean Startups, Getting Nix Done, Agile Softwareentwicklung, Facebook größer als Google

Eine ganze Reihe von interessanten, lesenswerten Artikeln und Blogbeiträgen ist in der letzten Zeit erschienen. Eine Auswahl für Internet-Produktmanager:

13 Dinge, die jeder Startup-CEO jede Woche tun sollte
Welche Dinge sollte ein Startup-CEO in jedem Fall regelmäßig machen? Jason Goldberg, ehemals Chief Product Officer bei Xing und mehrfacher Startup-Gründer, hat 13 relevante Dinge zusammengestellt.

9 Women can’t make a baby in a month
Dieser Post ist schon vor einigen Monaten bei TechCrunch erschienen, ist aber durch die Monster-Investments bei AirBNB und Wimdu so aktuell wie nie: 9 Women can’t make a baby in a month. Es ist ein Aufruf, den lean startup-Gedanken zu leben. Mit einem minimalen Produkt starten und es mit Hilfe von Feedback der User weiter auszubauen und zu optimieren. Zu hohe Finanzierungsrunden können sich schädlich auf das Unternehmen auswirken, es wird einfach nur noch drauf los entwickelt und Verschwendung erhält Einzug. Ein gutes Produkt braucht Zeit zu reifen. 9 Frauen können ein Baby nicht in einem Monat bekommen.

Getting nix done
Ein unterhaltsamer und interessanter Artikel von Michael van Laar über die (Nicht-)Anwendung von Getting Things Done-Prinzipien in der eigenen Freizeit. Seine Gedanken und seinen Lösungsansatz teilt er freundlicherweise mit uns.

Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin
Agile Softwareentwicklung scheint bei einigen Managern den Ruf zu haben, ein unstrukturiertes Vorgehen zu sein, dass auf mangelnde Disziplin zurückzuführen ist. Bei genauerer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen: Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin! Nur so kann ein agiles Team erfolgreich sein.

Facebook wird genauso gross wie Google
Ein gutes Interview von Lars Hinrichs mit NZZ Online. Der relevanteste Part:
„Wenn man im Internet selber nicht für etwas bezahlt, ist man meist selbst das Produkt für andere – dies vor allem über Werbung, sei dies in direkter oder indirekter Form. Facebook und Google haben beide ungefähr ähnlich viele Nutzer und Seitenzugriffe. Der grosse Unterschied ist aber, dass Facebook deutlich mehr Monetarisierungsmöglichkeiten hat als Google.“

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25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt. Agile Office fragte in einem Kommentar, welche weiteren Blogs ich zu dem Thema lese.
Nachfolgend daher eine umfangreichere Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. „Scrum Log“ von Jeff Sutherland: Der „Vater von Scrum“ schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von „Dealing with Bugs in a Sprint“ bis zu „Hackathons – How it’s done at Facebook“
  2. „Telling It Like It Is“ von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer von Scrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. „bor!sgloger — leading Scrum with passion“ von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. „All Things Product Owner“ von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. „Lean und Kanban“ von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karate schreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. „Dayley Agile“ von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. „inside-scrum“ von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  10. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  11. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  12. „scrum breakfast“: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: „Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.“
  13. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  14. „Agile Product Owner“ von Jennifer: Die Eigenbeschreibung „Sharing the Art of Agile Product Ownership“ trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.
  15. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  16. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und „schlanke“ Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  17. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  18. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von „Agile“ auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  19. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  20. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  21. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  22. „ScrumTools – agiles Projektmanagement“: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  23. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  24. „Systems Thinking, Lean and Kanban“ von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  25. „Lean Software Engineering“ von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
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Foto: Von Rafa[EU]

Produktmanagement Lesetipps: Pair Programming, Teamstimmung sichtbar machen, Remote User Tests, Scrum Glossar

Eine Auswahl von aktuellen interessanten Artikeln über agile Entwicklungsmethoden, User Testing und Scrum:

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Produktmanagement Lesetipps: Anforderungsmanagement, Scrum ProductMaster, Nutzenorientierung, Scrum und Kanban, JIRA mit Plugin Greenhopper

Die aktuellen Lesetipps rund um Produktmanagement und agile Softwareentwicklung:

  • In einem sehr lesenswerten Beitrag schreibt Tom Grant im Blog von Forrester, was Anforderungsmanagement mit dem Beruf eines Journalisten gemeinsam hat: Why Requirements Are Like Journalism.
  • Warum kann ein Scrum Product Owner nicht zugleich die Rolle des ScrumMasters übernehmen? Einen Artikel dazu mit reichlich Diskussionen hat Vikas Hazrati geschrieben: Scrum Does Not Have a ProductMaster Role.
  • Chris Sterling schlägt einen 5-stufigen Prozess vor, mit dem die Fokussierung auf den Nutzen für die Anwender sichergestellt werden soll. Für jeden Product Owner ein absoluter Lesetipp: Focus on Value.
  • Matthias Mueller hat in seinem Blog eine Reihe interessanter Artikel zu Scrum und Kanban zusammengetragen.
  • Bei der Einführung neuer Vorgehensmodelle und Methoden kommt häufig auch die Frage auf, inwieweit Tools die Arbeit unterstützen können. Wie die Software JIRA zusammen mit dem Plugin Greenhopper dabei helfen kann, agile Projekte digital abzubilden, zeigt dieser Artikel samt Video.
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Jahresrückblick 2010

Wow! Ein spannendes Jahr liegt hinter uns, auch für dieses Blog. Das Jahresende ist ein hervorragender Zeitpunkt zurückzublicken und auch Planungen für das neue Jahr anzustellen.

Rückblick auf 2010

Alleine in der zweiten Hälfte des zurückliegenden Jahres hat sich enorm viel getan. In der Vergangenheit hatte ich diese Website vor allem als persönliches Blog verwendet. Einen bestimmten Fokus in der Themenauswahl gab es nicht, ich schrieb über alles, das mich in irgendeiner Form bewegte.

Das hat sich in den letzten Monaten massiv verändert. Ich hatte mich entschieden, dem Blog ein klares Thema zu geben: Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen. Entsprechend habe ich auch eine Umstellung der Domain, unter der das Blog betrieben wird, vorgenommen. Es ist seit Juli unter www.produktmanager-internet.de erreichbar.

Die alten Inhalte sind weiterhin über das Archiv einsehbar und machen noch einen großen Teil der Besucherzahlen aus. In den letzten Monaten konnten sich aber schon einige Blogposts in die Top20 hocharbeiten, die sich mit den Dingen beschäftigen, dich mich derzeit wirklich interessieren. Sie drehen sich z.B. um Scrum und agile Softwareentwicklung, User Stories oder Geschäftsmodelle. Dinge, die mich auch in meinem Arbeitsalltag begleiten und mir viel Spaß machen.

Eine kleine Auswahl der bedeutendsten Blogposts in den letzten Monaten:

Ein besonderes Highlight waren für mich auch die Gastbeiträge bei Deutsche Startups (Wie Start-ups Nutzer zu aktivem Feedback motivieren können), Gründerszene (Warum StartUps auf agile Methoden setzen sollten) und im Blog von //SEIBERT/MEDIA.

Planung für 2011

Im neuen Jahr möchte ich die eingeschlagene Linie konsequent weiter verfolgen und an diesem Ort regelmäßig über Themen rund um das Produktmanagement von Internetanwendungen berichten. Dabei werde ich auch häufiger auf spannende Artikel in anderen Blogs verweisen. Bloggen ist einfach ein unglaublich mächtiges Werkzeug, um sich mit Experten auf der ganzen Welt zu vernetzen und von deren Wissen zu profitieren.

Sicherlich werde ich auch selbst wieder einige Gastbeiträge für andere Blogs schreiben und hier darüber berichten. Insgesamt erhoffe ich mir, die Reichweite von Produktmanager-Internet.de dadurch massiv auszubauen.

2011 kann kommen. Oder wie Richard Branson es sagen würde: Screw it, let’s do it!

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