Lean Startup Day in Hamburg – Vortrag zu “Lean Startup vs. Fat Scrum-Team – ein Erfahrungsbericht”

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Am 14. Februar richten unsere Freunde von it-agile einen Enterprise Lean Startup Day in Hamburg aus. Die Konferenz richtet sich an Projektleiter und Product Owner, die in komplexen Situationen bei Unsicherheit Produkt- oder Projektentscheidungen treffen müssen. Zielgruppe sind explizit bestehende Organisationen und nicht Neugründungen.

Mittlerweile ist das Konferenzprogramm auf der Website einsehbar und ich werde einen Beitrag “Lean Startup vs. Fat Scrum-Team – ein Erfahrungsbericht” beisteuern. Ein Auszug aus meinem Abstract:

Vor wenigen Jahren als Scrum-Projekt gestartet, hat sich die Entwicklung des Produkts TwentyFeet für den IT-Dienstleister //SEIBERT/MEDIA aus Wiesbaden als teure Erfahrung herausgestellt. Kontinuierlich neue Features mit guter Qualität liefern? Ja, klappt mit einem Scrum-Team super. Treffen die entwickelten Funktionalitäten auch die Bedürfnisse und Zahlungsbereitschaft der Kunden? Nicht immer. Seit dem Sommer 2012 hat ein Lean Startup-Team die Entwicklung übernommen. Lessons Learned aus einem realen (und teuren) Projekt.

Alle Informationen zur Konferenz gibt es auf der Konferenzwebsite. Es würde mich freuen, wenn wir uns in Hamburg sehen.

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Commitment gerissen! Na und?

Sprint-Review. Das Scrum-Team hat sich für den Sprint einiges vorgenommen. Schnell stellt sich heraus: ein großer Teil davon konnte nicht erreicht werden. Doch scheinbar stört sich das Team nicht daran. – Wie sollte ein Product Owner darauf reagieren?

Dieses Szenario wurde vor kurzem bei einem OpenSpace besprochen und es sind einige Anregungen zusammen gekommen, wie darauf reagiert werden könnte. Im Kern steht dabei unsere Annahme, dass das Team vor allem deshalb relativ gleichgültig auf das Verfehlen ihres Sprintziels reagiert hat, weil sie nicht mehr erkennen konnten, dass es irgendjemanden interessiert. Die Geschäftsführung hatte sich schon seit Monaten in keinem Review mehr blicken lassen, die Ergebnisse wurden nicht nach außen kommuniziert und die Reviews wurden nur noch pro forma Team-intern durchgeführt.

  • In das Review für regelmäßige Beteiligung von Kunden und anderen Stakeholdern sorgen: Die Beteiligung der Kunden, Geschäftsführung oder anderer Stakeholder könnte dem Team aufzeigen, dass es diesen Teilnehmern wichtig ist, was an Software ausgeliefert wird.
  • Kosten eines Delays aufzeigen: Es könnte dem Team aufgezeigt werden, wie sich die Verzögerung über mehrere Sprints hinweg derart auswirkt, dass das kommende Release über deutlich weniger Funktionalität verfügt und damit auch die Zufriedenheit der Kunden klar gefährdet wird.
  • Gemeinsames Review mit mehreren Teams, wenn vorhanden: Sofern mehrere Teams im Unternehmen arbeiten, könnte ein Review mit mehreren Teams gemeinsam durchgeführt werden. Dies könnte es auch der bereits genannten Geschäftsführung ermöglichen, wieder an Review-Terminen teilzunehmen, wenn nicht jedes Team einen eigenen Termin hat.
  • Die Art des Reviews variieren, z.B. im Stil einer “Messe”: Damit das Review interessant bleibt, könnte das Setting von Zeit zu Zeit variiert werden. Einmal im Besprechungsraum mit allen gemeinsam an einem Tisch, mal im Büro des Scrum-Teams mit verschiedenen Stationen, an denen die einzelnen Arbeitsergebnisse präsentiert werden, … .
  • Kundenbeirat zum Review einladen: Wenn das Unternehmen über einen Kundenbeirat verfügt, könnte dieser einmal zu einem Review eingeladen werden, damit Kunden und Entwickler sich einander annähern und dem Team präsent wird, für wen sie das Produkt entwickeln.

Wie würdet Ihr in so einer Situation verfahren?

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Open Space der Agile Usergroup Rhein-Main am 18. Oktober

Das Oktober-Treffen der Agile User Group Rhein-Main steht kurz bevor. An diesem Donnerstag, 18. Oktober 2012, treffen wir uns im //SEIBERT/MEDIA-Office. Dieses Mal ist das Treffen als kleines Open Space konzipiert: Jeder kann seine Fragen und Themen einbringen und gemeinsam mit anderen Agile-Interessierten diskutieren und Lösungen erarbeiten.

Open Space: Eure Themen sind gefragt

Open Space – das heißt, dass keine Themen vorgegeben sind, sondern jeder selbst Themen einreichen und sie mit anderen Teilnehmern besprechen kann. Dabei sind alle Themen erlaubt. Sie sollten möglichst irgendetwas mit agiler Softwareentwicklung im weiteren Sinne zu tun haben und es sollte sich mindestens eine weitere Person finden, die Lust darauf hat, über das Thema zu sprechen.

Aber von konkreten Fragen zur Arbeit als ScrumMaster, ProductOwner oder Teammitglied über Herausforderungen bei der Einführung von Agile bis hin zur Ausweitung agiler Organisationsformen über die Software-Entwicklung hinaus kann eine breite Themenvielfalt erwartet werden. Damit werden an einem Abend in kompakter Form viele ganz unterschiedliche Agile-Aspekte gewinnbringend vertieft.

Einführung um 19 Uhr, Themensammlung um 19:30 Uhr

Auch wer noch nicht mit dem Open-Space-Konzept vertraut ist, ist herzlich willkommen. Ab 19 Uhr werde ich für Unerfahrene eine kurze Einführung in das Format geben. Wer sich vorab etwas einlesen möchte, der sei auf diese Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA verwiesen: Das Open-Space-Konzept: Prinzipien, Regeln, Besonderheiten und Open Space bei //SEIBERT/MEDIA: Rückblick auf die jüngste Konferenz. Auch die Wikipedia-Seite gibt einen Einblick in das Konzept.

Wer Open Space bereits kennt, sollte dann zur Themensammlung ab 19:30 Uhr vor Ort sein. Gerne können auch vorab bereits Ideen für das Open Space im XING-Forum der User Group oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net vorschlagen werden.

Jetzt kostenlos anmelden!

Interessant? Die Teilnahme ist kostenlos! Veranstaltungsort ist das Hauptquartier von //SEIBERT/MEDIA im zentralen Wiesbadener LuisenForum, das Sie mit allen Verkehrsmitteln und auch zu Fuß zum Beispiel vom Hauptbahnhof aus prima erreichen. Hier findet Ihr eine detaillierte Wegbeschreibung.

Getränke und Knabberzeug werden bereitgestellt. Um eine Anmeldung über die XING-Eventseite oder per E-Mail an pherwarth@seibert-media.net wird gebeten.

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Produktmanagement Lesetipps: Product Owner-Rolle, Kunden- und Anwenderbefragungen, Bereitschaft zu Fehlern, Pretotyping

Nach längerer Pause gibt es wieder einige Leseempfehlungen aus meinem RSS-Reader zu verschiedenen Themen, die für Produktmanager von Bedeutung sind.

Die Rolle des Product Owners

Roman Pichler stellt zwei typische Varianten gegenüber, wie die Product Owner-Rolle besetzt wird: Die Besetzung durch den Kunden selbst sowie eine Besetzung mit einem Proxy. Er schlägt aber auch vor, bei einem größeren Projektportfolio die beiden Varianten zu nutzen, je nachdem, ob nur für einen Kunden oder für eine Vielzahl von Kunden entwickelt wird: “Two common ways to apply the product owner role“.

Hilfreiche Tipps für Kunden- und Anwenderbefragungen

Egal ob Customer Development, Lean Startup oder agile Softwareentwicklung – sie alle empfehlen die aktive Einbeziehung von Kunden und Anwendern. Ein Mittel hierfür ist die Durchführung von Kunden- und Anwenderbefragungen. Zur Durchführung solcher Befragungen gibt es hier zahlreiche Tipps von einem erfahrenen Produktmanager: “How do I set up customer interviews?

Keine Angst vor Fehlern

Im hervorragenden Blog von HackFwd, dem Pre-Seed Investor von Lars Hinrichs, wird die Bedeutung des Scheiterns und des Fehler machen betont. Für die Realisierung von neuen Produkten ist es wichtig, die Bereitschaft aufzubringen, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen: “Fail better“.

Minimale Feedbackschleifen – Pretotyping

Wie kann so schnell wie möglich Feedback vom Markt eingeholt werden, um sicherzustellen, dass nur wirklich Nutzen schaffende Produkte und Features realisiert werden? Der Begriff des Prototyping ist bekannt. Doch auch für so manchen Prototypen wird noch Wochen und Monate gearbeitet.
Alberto Savoia empfielt: “Pretotype it!“. Und stellt auch gleich ein kostenfreies E-Book bereit, in dem er erklärt, wie hierfür vorzugehen ist.

Weitere Ausgaben der Produktmanagement Lesetipps:

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Fröhliche Weihnachten

Weihnachten 2011

Die besten Wünsche für ein paar schöne, geruhsame, erholsame, fröhliche, familiäre und besinnliche Weihnachtsfeiertage. Das Jahr neigt sich dem Ende und die etwas ruhigere Zeit eignet sich hervorragend, über die letzten Monate zu reflektieren und Pläne für die Zukunft zu schmieden. Eine lohnenswerte Aktivität mit einem hohen ROI, den wir als Product Owner und Produktmanager zu maximieren gewohnt sind.

Vielen Dank an alle treuen Leser, die in den vergangenen Jahren mit Tweets, Likes, Shares, Anregungen, Fragen, Weiterempfehlungen oder auf andere Weise dazu beigetragen haben, dass sich dieses Blog weiterentwickelt und mir großen Spaß bereitet.

Foto: von jcoterhals

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Hyperproduktive Teams mit Scrum: “From Good to Great”

Wie können gute Teams mit Hilfe von Scrum zu großartigen Teams werden? Damit beschäftigt sich Scrum Co-Founder Jeff Sutherland schon seit vielen Jahren. Vor einiger Zeit hat er hierzu in seinem Blog geschrieben.

Jeff Sutherland macht allen motivierten Teams Hoffung, dieses Ziel erreichen zu können. Nach dem aktuellen Forschungsstand soll jedes Team in der Lage sein, hyperproduktiv zusammenzuarbeiten, auch wenn das Unternehmen, in dem das Team arbeitet, nicht die optimalen Bedingungen bietet.

Auf welche Punkte sollten Teams unbedingt achten, wenn sie hyperproduktiv zusammenarbeiten möchten?

  • Alle Teammitglieder müssen in Scrum geschult sein.
  • Der Backlog muss READY seine, bevor er in einen Sprint übernommen wird.
  • Das Software-Inkrement muss am Ende jedes Sprints DONE sein.
  • Immer wenn nur eine Person eine Aufgabe erledigt werden kann, sollte sofort mit Pair Programming gearbeitet werden.
  • Volle Fokussierung – kein Multitasking.
  • Das Team nutzt ein physisches Scrum Board / Taskboard.
  • Kurze Sprints, häufig von nur einer Woche.
  • Der Burndown erfolgt auf Story Point-Ebene (nicht Tasks oder Stunden)
  • Alles (inklusive Support) wird durch den Product Owner priorisiert.
  • Die höchstpriorisierten Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden.
  • Die Führung des Teams erfolgt nach dem “Servant leadership”–Gedanken.

Eine Verdopplung der Produktivität ist laut einer Untersuchung bereits dann möglich, wenn darauf geachtet wird, dass alle Arbeiten am Ende des Sprints auch wirklich DONE sind. Die Fehlerquote konnte bei den betrachteten Scrum-Teams damit um ganze 40 Prozent reduziert werden. Wenn die Teams konsequent daran arbeiten, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und ihre Arbeiten wirklich DONE abzuschließen, können sie leicht ihre Produktivität drastisch erhöhen. Leider tun dies nur geschätzte 50 Prozent der Scrum-Teams auf der Welt.

Eine weitere Verdopplung der Performance des Teams kann erreicht werden, wenn der Backlog einen hohen Grad von READY erreicht. Dies wirkt sich direkt auf die Effizienz in der Story-Umsetzung aus. Wenn Teams es schaffen, ihre Arbeiten jeweils entsprechend der Definition of DONE abzuschließen und auch einen sauberen Backlog pflegen, der hochgradig READY ist, können sie den Untersuchungsergebnissen nach durchaus mit der vierfachen Produktivität eines Durchschnittsteams erreichen.

Ein weiteres Level der Produktivität kann erreicht werden, wenn es sich um selbstorganisierende Teams handelt, die an der Maximierung ihrer (nachhaltigen) Team Velocity arbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen. Dies erfordert flache Organisationsstrukturen und enge Zusammenarbeit.

Auch wenn es einfach klingt, ist es mit Sicherheit herausfordernd in der Umsetzung. Auch hier zeigt sich, dass eine gute Anwendung von agiler Softwareentwicklung viel Disziplin erfordert. Angesicht der starken Produktivitätsverbesserungen, die möglich sind, lohnt es sich denke ich dennoch, sich weiter in diese Richtung zu entwickeln. Dabei hilft diese Präsentation von Jeff Sutherland:
A Practical Roadmap to Great Scrum: A Systematic Guide to Hyperproductivity (PDF)

Foto: drewgstephens

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Sprint-Review: Konstruktives Feedback geben, wenn es einmal schlecht läuft

Review / Demo / Sprint-Review / Scrum ReviewDer Sprint neigt sich dem Ende zu und das Review-Meeting, welches im Rahmen jedes Scrum-Sprints zur Präsentation der Arbeitsergebnisse durchgeführt wird, steht an. Spätestens jetzt zeigt sich, was das Scrum-Team in den letzten Wochen geleistet hat und erreichen konnte. Der Product Owner ist gefordert, “seinem” Team Feedback dazu zu geben, wie er mit den Arbeitsergebnissen zufrieden ist.

Doch wie sollte er damit umgehen, wenn es einmal wirklich schlecht gelaufen ist und das Team bei weitem nicht die Fortschritte erreichen konnte, die gemeinsam geplant wurden?

Dem Team zuhören

Zunächst einmal ist es wichtig, dem Team die Chance zu geben, aufgetretene Hindernisse im Sprint-Verlauf darzulegen. Womöglich waren sie durch größere Ereignisse im Live-Betrieb von der Arbeit am Sprint-Ziel verhindert, haben aber ihr bestes gegeben, das System am laufen zu halten. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn ein ungewöhnlich starkes Nutzerwachstum aufgetreten ist, dass sich nicht vorhersehen ließ. Dadurch ändert sich nicht die Situation, dass das Sprintziel nicht erreicht wurde, es ist aber doch ein Unterschied, ob das Team alles gegeben hat und es trotzdem nicht geklappt hat, oder ob die Verfehlung des gemeinsamen Ziels andere Gründe hatte. Womöglich teilt das Team dabei auch wichtige Informationen mit, die dem Product Owner und dem ScrumMaster die Möglichkeit bieten, das Team bei der Erreichung zukünftiger Zielsetzungen zu unterstützen. Damit es dazu kommen kann, muss dem Team aber die Möglichkeit gegeben werden, eine Selbsteinschätzung zu geben.

Die eigene Perspektive erklären

Das Feedback des Product Owners sollte klar und verständlich zum Ausdruck kommen. Das sollte allerdings jederzeit sachlich und konstruktiv erfolgen. Wurde nicht nach den vereinbarten Prioritäten gearbeitet, kann noch einmal herausgestellt werden, warum sie so festgelegt wurden. Wurde einem Stakeholder gegenüber in Abstimmung mit dem Team eine Zusage gemacht, die nun nicht eingehalten werden kann, sollte das auch noch einmal betont werden. Die Konsequenzen des schlechten Sprintverlaufs sollten dargestellt werden. Da der Product Owner die wirtschaftliche Verantwortung für das Projekt trägt, sollte er gerade auch die betriebswirtschaftliche Sicht mit einbringen und die Interessen der Stakeholder vertreten.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Ein schlechter Sprint tut weh. Er tut dem Product Owner weh, der die wirtschaftliche Verantwortung für das Projekt trägt. Er tut dem Team weh, das seine selbst gesteckten Ziele nicht erreicht hat. Und auch dem ScrumMaster tut er weh, da ihm eine Menge Arbeit bei der Aufarbeitung bevorsteht.
Aus dieser schmerzlichen Situation heraus sollte das Ziel des Product Owners nicht sein, dass das Team sich noch schlechter fühlt. I.d.R. können sich die Teams auch selbst gut einschätzen und sind selbst unzufrieden, wenn das Sprintziel nicht erreicht wurde. Dennoch sollte er klar darstellen, wie die Erwartungshaltung war und wie das gelieferte Ergebnis sich dazu verhält. Es kann auch anhand eines Release-Burndown-Chart ermittelt werden, wie die Auswirkungen auf den Releasetermin (wenn der Umfang fixiert, das Datum variabel) oder den Releaseumfang (wenn der Umfang variabel, das Datum fixiert ist).

Gemeinsam nach Lösungen suchen

In der Retrospektive besteht noch einmal ausführlich die Möglichkeit, den zurückliegenden Sprint aufzuarbeiten und Verbesserungsmaßnahmen zu erarbeiten. Persönlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, als Product Owner bei den Retrospektiven des Teams dabei zu sein. Das machen wir allerdings nur, wenn das Team dem zustimmt. Denn für einen offenen Umgang mit Kritik ist eine situative Ermöglichung der Kritik erforderlich. Die Teammitglieder müssen das Gefühl haben, dass sie Fehler offen ansprechen dürfen. Das ist meist eine Frage des Vertrauens.

Fazit

Gerade ein schlechter Sprint zeigt, ob das Team wirklich ein Team ist. Der Product Owner sollte seine Erwartungen und die Erwartungen des Stakeholder klar vertreten. Vertrauen ist die Basis für ein erfolgreiches Team.

 

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Foto: psd

25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt. Agile Office fragte in einem Kommentar, welche weiteren Blogs ich zu dem Thema lese.
Nachfolgend daher eine umfangreichere Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. “Scrum Log” von Jeff Sutherland: Der “Vater von Scrum” schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von “Dealing with Bugs in a Sprint” bis zu “Hackathons – How it’s done at Facebook”
  2. “Telling It Like It Is” von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer von Scrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. “bor!sgloger — leading Scrum with passion” von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. “All Things Product Owner” von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. “Lean und Kanban” von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karate schreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. “Dayley Agile” von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. “inside-scrum” von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  10. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  11. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  12. “scrum breakfast”: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: “Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.”
  13. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  14. “Agile Product Owner” von Jennifer: Die Eigenbeschreibung “Sharing the Art of Agile Product Ownership” trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.
  15. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  16. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und “schlanke” Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  17. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  18. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von “Agile” auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  19. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  20. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  21. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  22. “ScrumTools – agiles Projektmanagement”: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  23. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  24. “Systems Thinking, Lean and Kanban” von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  25. “Lean Software Engineering” von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
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Foto: Von Rafa[EU]
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