Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen

… von Paul Herwarth von Bittenfeld

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Kiva-Update vor Weihnachten

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Kurz vor Weihnachten ist eine perfekte Zeit, um einmal wieder auf Kiva.org zu verweisen. Mit unserem Team G | Gärtner, Gardeners konnten mittlerweile fast 250 Kredite mit einem Wert von über 6.000 Euro an Menschen aus Entwicklungsländern vergeben werden, die keine Almosen, sondern einen Kredit zu fairen Konditionen aufnehmen wollen. Der von uns bereitgestellte Betrag bleibt dabei unverzinst, lediglich der „Field Partner“ vor Ort nimmt eine Verzinsung, um seine Aufwendungen zu decken. Neu vergeben habe ich einen Beitrag für einen Kredit an eine Gruppe Seidenweberinnen aus Kambodscha. Sie wollen weitere Materialien kaufen, um ihr Geschäft auszubauen.
Die besten deutschsprachigen Informationen über Kiva für Leute, die sich damit auseinandersetzen möchten, gibt es von Gerrit Eicker bei Gartentechnik.de. Und wer noch ein nutzenstiftendes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte einmal die Geschenkgutscheine von Kiva in Erwägung ziehen.

Zu guter Letzt eine Information an alle Blogger: In einem aktuellen Post weist Kiva darauf hin, dass sie noch Unterstützung suchen:

We are looking for bloggers who want to help spread the word about Kiva! We will periodically send you Kiva news and updates that you can share on your blog.

If you are interested in joining Kiva’s blogger list, please email the following information to kivacommunity@gmail.com:
Name
Email Address
Blog Name, URL, and Subject
Twitter Name

Weitere Infos zu Kiva:
- Kiva
- Kiva: Anmeldung, Paypal, Kredite vergeben
- Kiva: eine Erfolgsgeschichte!
- Kiva: breite Unterstützung
- Kiva Fellows
- Kiva Team G
- Kiva Team G: Wirkung die überzeugt!
- Kiva: Kreditvergabe in die USA
- Team G | Gärtner, Gardeners
- Kiva-News bei Gartentechnik.de

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

23. Dezember 2009 um 10:45

Veröffentlicht in Ökonomie / VWL

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Kredite, die Leben verändern

mit 2 Kommentaren

„Loans that change lives“. „Kredite, die Leben verändern“. Das ist das Motto der Organisation Kiva. Unter der Internetadresse www.kiva.org bietet sie die Möglichkeit, Kleinunternehmern aus der „Dritten Welt“ bei der Verwirklichung Ihrer Ideen zu helfen. Dies erfolgt durch die Vergabe von einem zinslosen Kredit, der wiederum von einer Hilfsorganisation vor Ort an den Kreditnehmer weitergereicht wird.

Am besten verdeutlichen lässt sich dies durch die Vorstellung konkreter Projekte, zu denen ich auch jeweils einen kleinen Betrag beigesteuert habe:

  • Julian aus Peru, 38 Jahre alt, wollte seine Obstplantage weiter ausbauen und brauchte dazu Arbeitskräfte, die ihm bei der Vorbereitung der landwirtschaftlichen Flächen helfen. 825,- Dollar hatte er hierfür als Kredit aufgenommen und zwischenzeitlich vollständig zurück gezahlt.
  • Chea Yon aus Kambodscha ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat fünf Kinder. Sie brauchte 250,- Dollar zur Beschaffung eines Kuhkarren für den Transport der Lebensmittel, die sie mit ihrer Familie anbaut. Ihre Rückzahlung liegt bisher im Plan.
  • Die Faida Self Help Group aus Kenia, hinter der ein Kindergarten steht, brauchte einen Kredit für den Ausbau ihrer Lerneinrichtungen und zur Ernährung der betreuten Kinder. Sie hat die knapp 4.000,- Dollar entsprechend dem Plan zurückgezahlt.

Überhaupt ist erstaunlich, dass die Rückzahlungsquote der Kredite bei über 95 Prozent liegt.

Es gibt drei Dinge, die mir an Kiva besonders gefallen:

  • Kiva ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Kreditnehmer sind hart arbeitende Menschen, die vor Ort selbst etwas aufbauen, auf das sie stolz sein können. Die Ideen kommen von den Kreditnehmern selbst. Sie sind nicht zentral geplant und gesteuert.
  • Im Unterschied zu Spenden wird das Geld nicht einfach weggeben, sondern verliehen und mit über 95 Prozent Wahrscheinlichkeit später auch zurückgezahlt. Damit steht es dem Kreditgeber dann wieder zur Vergabe an andere Projekte zur Verfügung. Um das zu verdeutlichen: Bei 100 Prozent Rückzahlungsquote können bereits mit 25,- Dollar Einsatz über Jahre hinweg verschiedenste Projekte auf der ganzen Welt durch eine wiederholte Vergabe unterstützt werden.
  • Ich weiß, was ich mit dem Geld unterstütze. Ich kann eine Liste von Projekten durchgehen und mir Projekte aussuchen, die ich für unterstützenswert halt. Direkter kann die Hilfe gar nicht laufen.

Die folgenden drei Schritte sind zur Unterstützung von Projekten bei kiva nötig:

  • Auf www.kiva.org gehen und sich dort registrieren. Die Registrierung ist kostenlos und unverbindlich.
  • Als nächstes ist ein Guthaben auf das eigene Kiva-Benutzerkonto zu laden.
  • Dann kann ein passendes Projekt ausgesucht und der Geldbetrag übertragen werden.

Ganz einfach, stimmt’s? Also los geht’s: www.kiva.org.


Kiva - loans that change lives

Weitere Informationen zu kiva auf Deutsch:

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

19. August 2009 um 17:40

Erfahrungen mit Kiva – Entwicklungshilfe der persönlichen Art

mit einem Kommentar

Meine Erfahrungen mit Kiva.org, der Plattform zur Vergabe von zinslosen Mikrokrediten für Projekte in Entwicklungsländern über das Internet, sind bisher nur positiv. Alle bisher von mir vergebenen Kredite laufen bisher noch innerhalb des Plans und zurückgezahlte Kredite können direkt an ein anderes Projekt vergeben werden.
Heute habe ich einen weiteren Kiva-Kredit vergeben: Francisca aus der peruanischen Hauptstadt Lima möchte ihren Essensstand auf dem lokalen Markt ausweiten.
Insgesamt haben wir mit dem Team G mittlerweile über 2000 Dollar an Krediten über Kiva vergeben. Anbei ein kleiner statistischer Überblick über mein eigenes Kiva-Portfolio:

    Geschlecht

  • Männlich 25.0%
  • Weiblich 75.0%
    Country

  • Cambodia 25.0%
  • Kenya 25.0%
  • Peru 50.0%
    Sector

  • Education 25.0%
  • Food 25.0%
  • Agriculture 50.0%

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

23. April 2009 um 21:12

Happy Birthday Kiva

mit 2 Kommentaren


Fast hätte ich den Geburtstag von Kiva verpasst. Ich habe hier bereits einiges über dieses soziale Projekt geschrieben (1, 2, 3, 4, 5, 6), das erste Mal vor über einem Jahr. Burkhard Schneiders Best Practice Blog hat mich davor bewahrt, die Glückwünsche zum 3. Geburtstag zu vergessen.

Jetzt fehlt nur noch als Geburtstagsgeschenk der Sieg beim American Express Members Project.

Eigentlich hätte ich darauf schon über „Wir sprechen Online“ aufmerksam werden müssen. Aber gerade, dass das nicht der Fall war, spricht für die aktuelle Diskussion bei Nerdcore über das Rebloggen von Inhalten. Manchmal ist einmal eben keinmal und in der Masse der Informationen eine Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge sehr hilfreich ;-) .

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

9. Oktober 2008 um 22:31