Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen

… von Paul Herwarth von Bittenfeld

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Aktueller Stand bei Kiva – Mit Mikrokrediten Lebensperspektiven schaffen

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Für mich nach wie vor das schönste soziale Projekt im Web: Kiva.org. Das Internetportal für die Vergabe von zinslosen Mikrokrediten hat in den letzten Jahren eine sehr starke Entwicklung hingelegt.

  • 127.470.885 Dollar wurden insgesamt über Kleinstkredite vergeben. (September 2008:42.544.185 Dollar)
  • 178,339 Kredite wurden vergeben. (September 2008: 59.689)
  • Frauenanteil unter den Kreditnehmern: 82.31% (September 2008: 77,52%)
  • Rückzahlungsquote: 98,47% (September 2008: 98,47%)

Dass die Zahl der Kredite und der Frauenanteil stark gestiegen sind, ist sehr erfreulich. Zugleich konnte die Rückzahlungsquote auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass diese Leute bei einer traditionellen Bank keine Chance auf einen Kredit hätten (da sie i.d.R. keine Sicherheiten zu bieten haben). Deshalb wären sie ohne Kiva vielfach auf dubiose Kreditgeber mit Wucherzinsen angewiesen.
Auch meine aktuell vergebenen Kredite verlaufen alle im Plan:

Wer deutschsprachige Informationen über Kiva sucht und selbst Kredite ab 25 Euro an Menschen in der Dritten Welt vergeben möchte, findet einen guten Einstieg bei Kiva Deutschland und bei Gartentechnik.de. Hilfe zur Selbsthilfe, die wirkt. Oder wie ein Freund zu sagen pflegt: „Endlich ein wirklich sinnvolles soziales Netzwerk.
Wir freuen uns auch über alle Kiva-User, die unserem Team G | Gärtner, Gardeners beitreten, dass mittlerweile 8.000 Dollar beigetragen hat.

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

24. März 2010 um 13:53

Kiva-Update vor Weihnachten

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Kurz vor Weihnachten ist eine perfekte Zeit, um einmal wieder auf Kiva.org zu verweisen. Mit unserem Team G | Gärtner, Gardeners konnten mittlerweile fast 250 Kredite mit einem Wert von über 6.000 Euro an Menschen aus Entwicklungsländern vergeben werden, die keine Almosen, sondern einen Kredit zu fairen Konditionen aufnehmen wollen. Der von uns bereitgestellte Betrag bleibt dabei unverzinst, lediglich der „Field Partner“ vor Ort nimmt eine Verzinsung, um seine Aufwendungen zu decken. Neu vergeben habe ich einen Beitrag für einen Kredit an eine Gruppe Seidenweberinnen aus Kambodscha. Sie wollen weitere Materialien kaufen, um ihr Geschäft auszubauen.
Die besten deutschsprachigen Informationen über Kiva für Leute, die sich damit auseinandersetzen möchten, gibt es von Gerrit Eicker bei Gartentechnik.de. Und wer noch ein nutzenstiftendes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte einmal die Geschenkgutscheine von Kiva in Erwägung ziehen.

Zu guter Letzt eine Information an alle Blogger: In einem aktuellen Post weist Kiva darauf hin, dass sie noch Unterstützung suchen:

We are looking for bloggers who want to help spread the word about Kiva! We will periodically send you Kiva news and updates that you can share on your blog.

If you are interested in joining Kiva’s blogger list, please email the following information to kivacommunity@gmail.com:
Name
Email Address
Blog Name, URL, and Subject
Twitter Name

Weitere Infos zu Kiva:
- Kiva
- Kiva: Anmeldung, Paypal, Kredite vergeben
- Kiva: eine Erfolgsgeschichte!
- Kiva: breite Unterstützung
- Kiva Fellows
- Kiva Team G
- Kiva Team G: Wirkung die überzeugt!
- Kiva: Kreditvergabe in die USA
- Team G | Gärtner, Gardeners
- Kiva-News bei Gartentechnik.de

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

23. Dezember 2009 um 10:45

Veröffentlicht in Ökonomie / VWL

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Das Kiva-Wachstum grafisch dargestellt

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Kiva vermittelt in immer mehr Länder Mikrokredite. Der Verlauf von März 2005 bis heute wird in dieser Grafik schön veranschaulicht:

In diese Länder vermittelt Kiva mittlerweile Kredite

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

18. September 2009 um 10:42

Veröffentlicht in Ökonomie / VWL

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Kredite, die Leben verändern

mit 2 Kommentaren

„Loans that change lives“. „Kredite, die Leben verändern“. Das ist das Motto der Organisation Kiva. Unter der Internetadresse www.kiva.org bietet sie die Möglichkeit, Kleinunternehmern aus der „Dritten Welt“ bei der Verwirklichung Ihrer Ideen zu helfen. Dies erfolgt durch die Vergabe von einem zinslosen Kredit, der wiederum von einer Hilfsorganisation vor Ort an den Kreditnehmer weitergereicht wird.

Am besten verdeutlichen lässt sich dies durch die Vorstellung konkreter Projekte, zu denen ich auch jeweils einen kleinen Betrag beigesteuert habe:

  • Julian aus Peru, 38 Jahre alt, wollte seine Obstplantage weiter ausbauen und brauchte dazu Arbeitskräfte, die ihm bei der Vorbereitung der landwirtschaftlichen Flächen helfen. 825,- Dollar hatte er hierfür als Kredit aufgenommen und zwischenzeitlich vollständig zurück gezahlt.
  • Chea Yon aus Kambodscha ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat fünf Kinder. Sie brauchte 250,- Dollar zur Beschaffung eines Kuhkarren für den Transport der Lebensmittel, die sie mit ihrer Familie anbaut. Ihre Rückzahlung liegt bisher im Plan.
  • Die Faida Self Help Group aus Kenia, hinter der ein Kindergarten steht, brauchte einen Kredit für den Ausbau ihrer Lerneinrichtungen und zur Ernährung der betreuten Kinder. Sie hat die knapp 4.000,- Dollar entsprechend dem Plan zurückgezahlt.

Überhaupt ist erstaunlich, dass die Rückzahlungsquote der Kredite bei über 95 Prozent liegt.

Es gibt drei Dinge, die mir an Kiva besonders gefallen:

  • Kiva ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die Kreditnehmer sind hart arbeitende Menschen, die vor Ort selbst etwas aufbauen, auf das sie stolz sein können. Die Ideen kommen von den Kreditnehmern selbst. Sie sind nicht zentral geplant und gesteuert.
  • Im Unterschied zu Spenden wird das Geld nicht einfach weggeben, sondern verliehen und mit über 95 Prozent Wahrscheinlichkeit später auch zurückgezahlt. Damit steht es dem Kreditgeber dann wieder zur Vergabe an andere Projekte zur Verfügung. Um das zu verdeutlichen: Bei 100 Prozent Rückzahlungsquote können bereits mit 25,- Dollar Einsatz über Jahre hinweg verschiedenste Projekte auf der ganzen Welt durch eine wiederholte Vergabe unterstützt werden.
  • Ich weiß, was ich mit dem Geld unterstütze. Ich kann eine Liste von Projekten durchgehen und mir Projekte aussuchen, die ich für unterstützenswert halt. Direkter kann die Hilfe gar nicht laufen.

Die folgenden drei Schritte sind zur Unterstützung von Projekten bei kiva nötig:

  • Auf www.kiva.org gehen und sich dort registrieren. Die Registrierung ist kostenlos und unverbindlich.
  • Als nächstes ist ein Guthaben auf das eigene Kiva-Benutzerkonto zu laden.
  • Dann kann ein passendes Projekt ausgesucht und der Geldbetrag übertragen werden.

Ganz einfach, stimmt’s? Also los geht’s: www.kiva.org.


Kiva - loans that change lives

Weitere Informationen zu kiva auf Deutsch:

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

19. August 2009 um 17:40

Unterstützung für Kiva bei Lovemarks.com

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Anfang des Monats habe ich Kiva.org als „Lovemark“ nominiert. Lovemarks.com ist ein Projekt der Werbeagentur Saatchi&Saatchi. Der Ansatz von Lovemarks ist: „Unternehmen sind dazu da, die Welt zu verbessern“. Alle Unternehmen, die diesem Anspruch gerecht werden, aber auch Internetauftritte, Personen, Produkte oder Organisationen wie Kiva.org, können als Lovemark nominiert werden. Die aktuelle Top10 der Lovemarks sieht wie folgt aus:

      1.Shah Rukh Khan
      2.BookCrossing
      3.Kajol
      4.Apple
      5.Moleskine
      6.Vin Diesel
      7.Guinness
      8.FreelanceByU
      9.Google
      10.iPod

Kiva gehört für mich zu den Lovemarks auf diesem Planeten und hat mittelfristig das Potenzial, unter die Top10 zu kommen. Durch eine entsprechende Nominierung könnt ihr dazu beitragen: Auf der Profilseite von Kiva.org bei Lovemarks.com.

Weitere Infos:

  • Erklärung zu Kiva
  • Unser Lender-Team bei Kiva: Team G
  • Hier ist ein Video mit dem Saatch&Saatchi-CEO Kevin Roberts über Lovemarks:

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

13. Mai 2009 um 16:40

Veröffentlicht in Unternehmen

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Erfahrungen mit Kiva – Entwicklungshilfe der persönlichen Art

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Meine Erfahrungen mit Kiva.org, der Plattform zur Vergabe von zinslosen Mikrokrediten für Projekte in Entwicklungsländern über das Internet, sind bisher nur positiv. Alle bisher von mir vergebenen Kredite laufen bisher noch innerhalb des Plans und zurückgezahlte Kredite können direkt an ein anderes Projekt vergeben werden.
Heute habe ich einen weiteren Kiva-Kredit vergeben: Francisca aus der peruanischen Hauptstadt Lima möchte ihren Essensstand auf dem lokalen Markt ausweiten.
Insgesamt haben wir mit dem Team G mittlerweile über 2000 Dollar an Krediten über Kiva vergeben. Anbei ein kleiner statistischer Überblick über mein eigenes Kiva-Portfolio:

    Geschlecht

  • Männlich 25.0%
  • Weiblich 75.0%
    Country

  • Cambodia 25.0%
  • Kenya 25.0%
  • Peru 50.0%
    Sector

  • Education 25.0%
  • Food 25.0%
  • Agriculture 50.0%

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

23. April 2009 um 21:12

Neue Kiva-Kredite vergeben

mit 2 Kommentaren

Nachdem das erste von mir unterstützte Kiva-Projekt fast komplett zurückgezahlt ist, war es mal wieder an der Zeit, ein paar neue Kiva-Projekte zu unterstützen.

Ausgewählt habe ich die folgenden Projekte:

Eine schöne Auswertung über mein Portfolio gibt es auf meiner Kiva-Seite. Aktuell sieht es wie folgt aus:

  • Geschlecht: Männlich 33.3%; Weiblich 66.7%
  • Land: Kambodscha 33.3%; Kenia 33.3%; Peru 33.3%
  • Sektor: Erziehung/Bildung 33.3%; Landwirtschaft 66.7%

Diese Kredite sind zugleich die ersten von mir, die über ‘Team G’ laufen. Mehr Infos über ‘Team G’ gibt es bei Gartentechnik.de.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

12. Dezember 2008 um 11:35

Happy Birthday Kiva

mit 2 Kommentaren


Fast hätte ich den Geburtstag von Kiva verpasst. Ich habe hier bereits einiges über dieses soziale Projekt geschrieben (1, 2, 3, 4, 5, 6), das erste Mal vor über einem Jahr. Burkhard Schneiders Best Practice Blog hat mich davor bewahrt, die Glückwünsche zum 3. Geburtstag zu vergessen.

Jetzt fehlt nur noch als Geburtstagsgeschenk der Sieg beim American Express Members Project.

Eigentlich hätte ich darauf schon über „Wir sprechen Online“ aufmerksam werden müssen. Aber gerade, dass das nicht der Fall war, spricht für die aktuelle Diskussion bei Nerdcore über das Rebloggen von Inhalten. Manchmal ist einmal eben keinmal und in der Masse der Informationen eine Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge sehr hilfreich ;-) .

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

9. Oktober 2008 um 22:31