Produktmanagement und Vermarktung von Internet-Anwendungen

… von Paul Herwarth von Bittenfeld

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Twittern und bei Facebook posten mit dem Kindle

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Für den E-Book-Reader von Amazon „Kindle“ ist ein Update geplant. Endlich soll er „sozial“ werden und die Möglichkeit bieten, direkt zu Twitter und Facebook zu posten.

Das ist ein Feature, das sicherlich schon viele Kindle-Besitzer sowie Nutzer der Kindle-App für iPhone und iPad vermisst haben. Bisher bestehen in der Kindle-App bei markiertem Text nur die Optionen, eine Notiz zu hinterlegen oder den Text hervorzuheben. Nicht einmal das Kopieren von Text ist vorgesehen, womit man Zitate in Twitter oder Facebook übernehmen könnte. Perspektivisch kann die direkte digitale Weiterverarbeitung bei E-Books gegenüber traditionellen Büchern ein gewichtiger Vorteil sein. Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt auf das nächste Kindle-Update!

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

9. Mai 2010 um 09:50

Welche Twitter-App ist die beste?

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Wer Twitter mobil richtig nutzen möchte, kommt an einer guten Twitter-App nicht vorbei. Aber welche ist die beste Twitter-App für das iPhone? Diese Frage habe ich mir vor kurzem selbst wieder gestellt und eine gute Lösung für mich gefunden. Anbei meine Erfahrungen aus den letzten Monaten mit vier gängigen Apps:

Twitterific:

Twitterific ist eine kostenlose App. Es ist auch die erste Twitter-App gewesen, die ich auf Empfehlung aufs iPhone gezogen hatte. Es ist eine sehr brauchbare App, mit der auch gut mehrere Accounts verwaltet werden können. Nachteil bei multiplen Accounts: Die gespeicherten Suchen bei Twitter werden nicht den einzelnen Accounts zugeordnet, sondern in einer Gesamtauflistung. Dadurch kann bei intensiver Nutzung der gespeicherten Suchen der Überblick verloren gehen. Ich betreue sehr heterogene Twitter-Accounts, bei denen es kaum Überschneidungen bei der Suche gibt. Da ist die zentrale Positionierung der Suche eher nachteilig.

Der eigentliche Knackpunkt für einen Wechsel weg von Twitterific war für mich aber die immer noch fehlende Unterstützung von Twitters Listen-Feature. Das ist nun schon viele Monate verfügbar und ich habe einige Listen bei Twitter angelegt ( z.B. zu Tech-News, meinen Kollegen, Startups und Social-Media-News), kann sie über Twitterific aber nicht nutzen.

Echofon:

Echofon kannte ich bereits länger als Browser-Plugin. Es gibt aber auch eine kostenlose Twitter-App für das iPhone.

Gut gefallen hat mir an der App, dass die Mentions, Messages, Lists und die Suche sehr präsent positioniert und damit schnell und leicht zugänglich sind. Die Verwaltung von mehreren Accounts ist auch problemlos möglich.

Sehr störend fand ich aber, dass Echofon nur die Retweet-Funktion von Twitter anbietet, durch die der Tweet des anderen Users 1:1 in die eigene Timeline übernommen wird. Nicht unterstützt wird die vielfach „quote“/“zitieren“ genannte Feature, bei dem der Tweet zum Modifizieren mit dem Vermerk „via @autor“ geöffnet wird. Das ist aber sehr hilfreich, um Tweets von anderen mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Für mich persönlich war das ein Killer-Kriterium und damit war Echofon als Optimallösung für das Twittern über das iPhone aus dem Rennen.

Hootsuite

Hootsuite versteht sich eigentlich als Social Media Management-Anwendung und nicht als reine Twitter-Applikation. Es können damit auch Facebook-Profile und Fanpages darüber verwaltet werden. In der Lite-Version mit Werbung ist es kostenlos.

Die Struktur der App unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Apps. Der HomeFeed, Mentions, Direct Messages, die gespeicherten Suchen, die Listen etc. werden als Streams aufgeführt, die mehr oder weniger gleich gewichtet nebeneinander stehen. Im Kern sind es schließlich alles Auflistungen von Nachrichten. Ein mutiges Konzept, dass für eine gute Nutzung erst einmal etwas Konfigurationsaufwand benötigt.

Hootsuite bietet leider sehr wenige Aktionen, die mit den Tweets ausgeführt werden können. Retweet, Reply und Favorite reichen einfach nicht aus. Damit war Hootsuite sehr schnell aus dem Rennen. Mit dem letzten Update kam jetzt noch eine Übersetzungsfunktion und ein „Reply all“, das Zitieren von Tweets ist aber immer noch nicht möglich.

Tweetie:

Über Tweetie hatte ich schon an verschiedenen Stellen gelesen. Im Gegensatz zu den anderen Apps, die ich vorher getestet hatte, gibt es für Tweetie derzeit noch nur eine kostenpflichtige Version für 2,39 Euro. Vor kurzem ist Tweetie aber von Twitter übernommen worden und soll dann demnächst kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Darauf lohnt es sich jetzt sicherlich zu warten.

Ähnlich wie bei Echofon habe ich die Mentions, Messages, Suchen und Listen mit einem Klick erreichbar. Es ist also eher eine typische Struktur solcher Anwendungen gewählt worden. Tweetie unterstützt alle relevanten Funktionen von Twitter. Es können sowohl „Zitate“ als auch RTs „nach Twitter-Hausart“ getätigt, Tweets können per Mail verschickt oder ein Link zum Tweet direkt getweetet werden. Zusätzlich ist es möglich, Übersetzungen von Tweets anzeigen zu lassen.

Die für mich zentralen Anforderungen die Twitter-Listen nutzen, Tweets zitieren und Tweets mailen zu können werden damit von Tweetie als einziger der vier Applikationen unterstützt. Auch die Weiterentwicklung der App scheint durch die Übernahme durch Twitter dauerhaft gesichert zu sein.

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Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

4. Mai 2010 um 10:15

Das iPad und die Reaktionen

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Das iPad ist es also, der neue Wurf von Apple. Über ein Apple-Tablet wurde ja schon länger spekuliert. Die Pressekonferenz hat viel Aufmerksamkeit auch in den Offline-Medien erhalten. Radiosender berichteten live von der Verkündung. Am meisten Reaktionen gab es aber natürlich im Web, der zweiten Heimat der meisten Apple-Fanboys.

Tech-Blogger Robert Scoble zeigt sich enttäuscht über das Produkt, da Apple die Erwartungen im Vorfeld zu hoch geschraubt hatte. Sein 16-jähriger Sohn analysiert, warum das iPad die Erwartungen eines Highschoolers nicht trifft.
mashable legte, was dem iPad alles fehlt, lieferte aber auch gleich eine Analyse nach, was für strategische Gründe seitens Apple es haben kann, dass gewisse Features nicht im iPad enthalten sind. Demnach soll u.a. das iPad für die Nutzer eine Lücke zwischen iPhone und MacBook schließen und eben gerade nicht das MacBook kannibalisieren.

Wer die wichtigsten Punkte zum iPad wissen möchte, findet hier „10 things to know about the iPad“. Ebenfalls interessant sind die folgenden Videos rund um das iPad:

Das offizielle Werbevideo von Apple:

Das sagt der Apple-Mitgründer (nicht mehr im Unternehmen) Steve Wozniak:

Marc Benioff (CEO von salesforce.com) ist fasziniert vom 10-Stunden-Akku:

Und er hier wird gerne zu allen neueren Gadgets und Internet-Entwicklungen befragt:

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

29. Januar 2010 um 16:18

Veröffentlicht in E-Business, Gadgets, Unternehmen

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Wünsche an die XING-iPhone-App

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Die deutsche Ausgabe von The Next Web ruft XING zu einer Nachbesserung der iPhone-App auf. Da sich ein immer größerer Teil meiner Nutzung von Social Networks auf die mobilen Versionen verlagert, kann ich mich dem nur anschließen.
Am wichtigsten empfinde ich die folgenden Elemente, deren Ergänzung die App deutlich wertvoller machen würde:

  • In der Liste der Neuigkeiten wird unter anderem aufgeführt, wer sich gerade mit wem vernetzt hat. An dieser Stelle gibt es aber keine Möglichkeit, die Namen in der Textmeldung anzuklicken und auf das Profil der genannten Personen zu wechseln. Mein Kontakt A hat B neu als Kontakt. Das Profil von B kann aber nicht direkt angeglickt werden. Stattdessen muss eine Suche nach dem Kontakt durchgeführt werden.
  • Die Events fehlen komplett in der App. Wenn man auf einem Event ist, dass auch auf XING eingestellt wurde, wäre es aber sehr hilfreich, die anderen Teilnehmer einsehen zu können.
  • Die Gruppenfunktionalität sollte als ein zentrales Element von XING zumindest rudimentär abgebildet werden. Als Vorbild kann hier die Integration der Pages und Groups in der Facebook-App dienen.

Das wäre aus meiner Sicht ein sehr großer Schritt für die App und würde zu verstärkter Nutzung führen.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

16. Dezember 2009 um 23:09

Veröffentlicht in Gadgets, Social Media

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Meine Top 5 iPhone-Apps

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Wenn es fünf Apps auf dem iPhone gäbe, für die ich mich entscheiden müsste, dann wären es zum derzeitigen Zeitpunkt wohl diese:

  • Twitterific: Diese App deckt mittlerweile 95 Prozent der Zeit ab, die ich auf Twitter verwende. Sie unterstützt aktuell leider noch nicht die Twitter-Listen, ansonsten bietet sie aber alles, was ich fürs tägliche Twittern benötige. Sie ist die von mir am häufigsten verwendete App.
  • Facebook: Ähnlich wie bei Twitter mit Twitterific nutze ich Facebook fast ausschließlich nur noch über die iPhone-App. Es ist die beste App eines Social Networks, die ich kenne. Die Apps von Xing und StudiVZ können dagegen in der derzeitigen Ausbaustufe einpacken.
  • Flickit: Bilder bei Flickr uploaden ist mit dieser App eine leichte Sache. Für einen Pro-User von Flickr eine Pflicht-App.
  • Follow-my-Way: Über diese App habe ich hier bereits geschrieben. Mit ihr verfolge ich meine Laufzeiten und -strecken. Da ich mehrmals die Woche laufen gehe, kommt sie regelmäßig zum Einsatz.
  • Last.fm: Ich höre Musik sehr gerne über Last.fm, dass mir anhand meines Musikgeschmacks und meiner Wertungen für Lieder meinen eigenen Radiosender zusammenstellt. Es werden regelmäßig neue Lieder beigemischt, die mir gefallen könnten. So stoße ich regelmäßig auf neue Interpreten und Lieder, die mir gefallen. Ist der Empfang allerdings schlecht, kann es zu temporären Aussetzern in der Übertragung der Lieder kommen.
  • Eine Liste mit guten iPhone-Apps gibt es auch bei Kolja Hebenstreit, mit weiteren Anregungen in den Kommentaren.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

1. Dezember 2009 um 12:30

Veröffentlicht in Gadgets, Social Media

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Die iPhone-App Follow my Way

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Die iPhone-App Follow my Way bietet eine einfache und kostenfreie Möglichkeit, die eigenen Laufstrecken und -zeiten nachzuverfolgen. Gespeichert werden Datum und Uhrzeit, die Laufdauer, die Streckenlänge, die maximale Steigung, die maximale Höhe und die maximale Geschwindigkeit. Die Strecken können auch auf einer Karte angeschaut werden. Während dem Laufen besteht zumindest theoretisch auch die Möglichkeit, Bilder aufzunehmen. Da die Fotos mit der iPhone-Kamera während dem Laufen aber sehr stark verwackeln würden und Stehenbleiben auch keine Option ist, habe ich davon noch keinen Gebrauch gemacht. Angedacht ist allerdings auch ein Gebrauch beim Gehen, Ski fahren oder Rudern, wo diese Funktion eher eingesetzt werden kann. Die Streckeninfos und die Bilder können dann auch per E-Mail versendet werden. Dass die Werte, die angezeigt werden, mit Vorsicht zu genießen sind, zeigt sich bei der maximalen Geschwindigkeit. 167 km/h erscheint mir dann doch etwas hochgegriffen. ;-) Als Ersatz für einen Laufcomputer kann die App nicht empfohlen werden. Wer einen solchen aber nicht besitzt und nur einen groben Überblick über die Laufleistungen wünscht, kommt mit Follow my Way gut zurecht.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

29. November 2009 um 20:42

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