Facebook-Pages mit einer Badge bewerben

Manche Funktionen in Facebook sind leider so positioniert, dass sie nicht ganz so leicht zu finden sind. Wer auf seiner Website auf eine Facebook-Page/Seite (früher Fanpage) verweisen möchte, kann sich bei Facebook eine Badge dafür beschaffen, die sich leicht integrieren lässt.

Der erste Schritt ist dafür, als Administrator auf der Startseite der Facebook-Page “Seite bearbeiten” zu wählen:

Auf der rechten Seite gibt es dann einen Punkt “Mit ‘Gefällt mir’-Feld bewerben”.

Dann kommt ihr auf eine Seite im Entwickler-Bereich von Facebook, die es derzeit aber nur auf englisch gibt. Hier sind einige Felder auszufüllen:

  • Die Facebook-ID für eure Seite erhaltet ihr, wenn ihr mit dem Mauszeiger über euer Seitenlogo geht und euch die Ziel-URL anschaut. Es handelt sich dabei immer um eine längere Zahlenkombination.
  • Bei Width und Height können Höhe und Breite der Badge in Pixeln angegeben werden.
  • Bei Connections kann die Anzahl der Freunde gewählt werden, die mit Bild angezeigt werden.
  • Ist Stream ausgewählt, werden die letzten Meldungen auf der Seite mit integriert. Ob der “Find us on Facebook”-Header mit angezeigt werden soll, kann auch ausgewählt werden.

Nach einer Festlegung bei diesen Optionen kann der Codeschnipsel generiert und in den Quellcode der Website kopiert werden.

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Social Media-Tipps frisch vom Campingplatz

Was haben Social Media und ein Campingplatz gemeinsam? Auf den ersten Blick womöglich nicht so viel. Aber: Wie auf einem Campingplatz, finden sich auch bei den Social Media-Diensten wie Facebook, Twitter & Co. viele unterschiedliche Menschen zusammen. Und einige Tipps für das Verhalten auf einem Campingplatz lassen sich fast 1:1 auf Social Media-Anwendungen übertragen. Kein Wunder: Denn in beiden Fällen geht es letztlich um menschliche Interaktionen! Auf jeden Fall sollte man sich an diese Punkte halten:

  • Ein kleiner Plausch kann manchmal Wunder wirken. Ein kleiner Austausch mit dem netten Kerl vom Wohnwagen nebenan kann großen Einfluss auf die Reiseplanung, eventuell aber auch den ganzen Lebensweg nehmen. Genau so kann auch der Austausch auf Twitter & Co. für neue Impulse sorgen, gerade, wenn er mit Leuten stattfindet, die neu im eigenen Netzwerk sind und somit nicht zu den Leuten gehören, mit denen man sich auch sonst immer umgibt. Noch nie war es so einfach, mit neuen Leuten aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten. Diese Chance sollte genutzt werden!
  • Auch mal beim Nachbarn auf den Teller schauen. Oder anders formuliert: Auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Da finden sich immer wieder Anregungen, was man einmal selbst ausprobieren könnte. Genauso sollte man auch die Aktivitäten von interessanten Personen auf den Social Media-Diensten verfolgen, da es dort oftmals Tolles zu entdecken gibt. Wenn einem davon etwas gefällt, warum nicht ein Beispiel daran nehmen und es in ähnlicher Form selbst umsetzen?
  • Unvoreingenommen an die Menschen herangehen ist nicht nur auf dem Campingplatz sinnvoll, sondern auch generell im Leben. Der Kerl mit dem großen Wohnwagen da drüben hat womöglich weniger auf dem Kasten, als der Typ in dem kleinen Zelt daneben. Also: Nicht gleich blenden lassen. Im Zweifel den Leuten eine Zeit zuhören, was sie zu sagen haben, aber auch wieder abschalten, wenn keine Substanz vorhanden ist. Jemand mit 100.000 Followern bei Twitter muss nicht unbedingt tolle Tweets von sich geben, womöglich hat er einfach nur eine gute Software für das Follower-Management im Einsatz?

Unvoreingenommen und offen den Leuten gegenüber zu treten kann zu tollen Erlebnissen führen, ob online oder offline. Es lohnt sich!

Amplify – Interessante Inhalte einfach teilen

Vor einigen Tagen bin ich durch einen Tweet von Marco Ripanti auf den Dienst Amplify gestoßen. Er bietet eine einfache Möglichkeit, interessante Inhalte von anderen Websites zu markieren und in ein sogenanntes Amplog zu übertragen: Als Amplog wird die Sammlung der eigenen Posts bei Amplify genannt. Im Kern ist das Amplog also nichts anderes als ein Blog mit erweiterten Netzwerk-Funktionalitäten (Amplify basiert auch auf WordPress!). Im Gegensatz zu einem WordPress-Blog ist es aber spielend einfach Inhalte von anderen Seiten in das Amplog zu übertragen (da kann die “DirektBloggen”-JavaSkript-Lösung von WordPress nicht mithalten). Ob Videos, Bilder, Texte, in wenigen Sekunden ist es in das Amplog integriert.

Amplify-Icon

Ein Klick auf dieses Icon neben der Adresszeile und die Amplify-Leiste öffnet sich

Mit einem Klick werden die Inhalte übernommen

Das Video in diesem Beispiel kann jetzt mit einem Klick direkt übernommen werden

Weiterer Vorteil ist, dass die Posts direkt aus dem Post heraus in verschiedenste Anwendungen wie Twitter und Facebook gepusht werden können. Für jeden Post lässt sich festlegen, wohin es gesendet werden soll, im Standard geht es direkt an alle verbundenen Dienste.

Direkt aus der Anwendung heraus in Social-Media-Dienste posten

Direkt aus Amplify heraus kann in die verschiedensten Dienste gepostet werden

Wie konkret einsetzen?
Auch wenn ein Amplog für mich kein vollständiger Blogersatz ist, ist es zumindest für das Posten von Fremd-Inhalten eine interessante Option. Während ich eigenen Content weiter über WordPress poste, können Posts mit geringem eigenen Beitrag wie interessante Videos sehr einfach und schnell über ein Amplog geteilt werden.

Das Ergebnis – ein Amplog

Mein Amplog ist zu finden unter http://pherwarth.amplify.com/:
Mein Amplog

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Location Based Services: Foursquare auf der Überholspur

Wer in den letzten Tagen Nachrichten rund um Location Based Services gelesen hat, kommt um den Namen Foursquare nicht herum.

Während dem Festival South by Southwest in Austin (USA) vergangene Woche konnte Foursquare seine Nutzerzahl auf über 600.000 heben. Damit führen Sie die Riege der Location Based Services vor Gowalla & Co. an. Eine Nutzerzahl von 600.000 mag gemessen an denen der großen Netzwerke Facebook, Twitter und LinkedIn sehr niedrig erscheinen, tatsächlich hat das gerade einmal ein Jahr alte Startup aber bereits mehr Nutzer als Twitter in diesem Alter vorweisen konnte.

Knapp 400.000 Check-ins pro Tag verbucht Foursquare mittlerweile. Auch eine Übersicht der Checkins in Austin während der South by Southwest zeigt die Voherrschaft von Foursquare:

Schon in Kürze könnte sich das für Foursquare bezahlt machen. Eine neue Finanzierungsrunde steht ins Haus und nach Berichten von TechCrunch überbieten sich derzeit vier große Venture Capital-Geber gegenseitig um Anteile an dem Unternehmen. Angetrieben wird das auch von aktuellen Studien, wonach mobile Location Based Services ein neuer Mega-Markt werden könnte, der im Jahr 2014 zweistellige Milliardenbeträge einspielt.

Ist foursquare noch zu stoppen?

Es gibt eine riesige Unbekannte im Markt der Location Based Services: Facebook. Mit seinen über 400 Millionen Nutzern könnte es auf einen Schlag alle bestehenden Dienste ausstechen, selbst wenn nur ein Bruchteil der Nutzer ein solches Geo-Feature in Facebook nutzen würde.

Derzeit hält sich Facebook diesbezüglich noch zurück. Es bleibt aber spannend, diesen neuen Markt zu beobachten.

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Wo bist du gerade? Location Based Services auf dem Vormarsch

Ein Tag an der Uni zeigte gestern einmal wieder die folgende Situation:

Den halben Tag habe ich in der Uni-Bibliothek verbracht, doch erst beim Verlassen der Bibliothek habe ich mehr oder weniger du zufällig ein paar Kumpels, die ich noch aus der Schulzeit kenne, getroffen.

Und auch aus der Stammkneipe oder aus dem Stammrestaurant kennt vielleicht der eine oder andere so eine Situation:

Immer wieder trifft man dort auf bestimmte Personen, die auch Stammgäste zu sein scheinen. Gerne würde man mehr über die Person erfahren, will sie aber nicht einfach ansprechen.

Das geht auch anders! Der Befriedigung dieser sozialen Bedürfnisse hat sich seit kurzem eine Vielzahl von Diensten gewidmet, die derzeit unter dem Namen Location Based Services (zu Deutsch: Standortbezogene Dienste) einen neuen Hype auslösen. Die wohl bekanntesten Dienste dieser Art sind Gowalla und foursquare.

Ihr Prinzip ist simpel: Auf meinem mobilen Endgeräte, z.B. meinem iPhone, wird anhand meines aktuellen Standortes eine Umgebungsabfrage gestartet und Orte in meinem aktuellen Umfeld angezeigt. Ich wähle dann aus, an welchem der angezeigten Orte ich mich konkret befinde (z.B. “Hauptbahnhof Wiesbaden” oder “Novotel Kaiserslautern”). Dort wähle ich dann “check in” und gebe damit an, dass ich mich gerade an diesem Standort befinde. Entscheidend ist aber, dass ich auch sehen kann, wer noch so häufiger dort ist und auch, wer von meinen Freunden sich dort aufhält.

Mittlerweile arbeiten auch die Größen der Branche wie Facebook und Google an entsprechenden Konzepten, nachdem gerade Facebook das Thema lange ignoriert hat. Es heißt bei Facebook zwar noch, dass man nicht automatisch den Aufenthaltsort der User erfassen werde, aber ein manuell angestoßener Check-in-Prozess ist damit nicht ausgeschlossen und ihre Privacy Guidelines haben sie schon darauf ausgelegt. Und bei der hohen Zahl der mobilen Facebook-Nutzer kann es sich nur um eine Frage von wenigen Monaten handeln, bis Facebook hier nachlegt, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Spätestens mit der Integration in die gebräuchlichsten Internet-Anwendungen wird es dann auch nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch viele der heutigen Skeptiker der Location Based Services sich von deren Vorteilen überzeugen lassen. Und die oben stehenden Situationen werden dann der Vergangenheit angehören.

Wünsche an die XING-iPhone-App

Die deutsche Ausgabe von The Next Web ruft XING zu einer Nachbesserung der iPhone-App auf. Da sich ein immer größerer Teil meiner Nutzung von Social Networks auf die mobilen Versionen verlagert, kann ich mich dem nur anschließen.
Am wichtigsten empfinde ich die folgenden Elemente, deren Ergänzung die App deutlich wertvoller machen würde:

  • In der Liste der Neuigkeiten wird unter anderem aufgeführt, wer sich gerade mit wem vernetzt hat. An dieser Stelle gibt es aber keine Möglichkeit, die Namen in der Textmeldung anzuklicken und auf das Profil der genannten Personen zu wechseln. Mein Kontakt A hat B neu als Kontakt. Das Profil von B kann aber nicht direkt angeglickt werden. Stattdessen muss eine Suche nach dem Kontakt durchgeführt werden.
  • Die Events fehlen komplett in der App. Wenn man auf einem Event ist, dass auch auf XING eingestellt wurde, wäre es aber sehr hilfreich, die anderen Teilnehmer einsehen zu können.
  • Die Gruppenfunktionalität sollte als ein zentrales Element von XING zumindest rudimentär abgebildet werden. Als Vorbild kann hier die Integration der Pages und Groups in der Facebook-App dienen.

Das wäre aus meiner Sicht ein sehr großer Schritt für die App und würde zu verstärkter Nutzung führen.

Der beliebteste Affe auf Facebook

Seit unserer Begegnung mit freilebenden Orang-Utans im Gunung-Leuser-Nationalpark hat sich meine Wahrnehmung von diesen Affen sehr verändert. Sie sind wirklich bewundernswerte Geschöpfe, die uns in vielen Dingen sehr ähnlich sind.
Ein ganz besonderes Exemplar lebt im Tiergarten Schönbrunn, einem Zoo in Wien. Sie heißt Nonja und fotografiert regelmäßig ihre Artgenossen in ihrem Gehege. Die Bilder werden auf einer Facebook-Page von Nonja vorgestellt, die mittlerweile über 24.000 Fans gefunden hat. Eine schöne Aktion, die dem Zoo sicherlich viel Aufmerksamkeit generieren wird. Auf der Seite werden zusätzlich wöchentlich eine Kamera und zwei Eintrittskarten für den Zoo verlost. Ein Großteil der Fans kommt mittlerweile aus aller Welt, leider ist die Page noch sehr stark auf die deutschsprachigen Facebooker ausgelegt. Aber Social Media verbindet weltweit und kennt keine Grenzen. Sicherlich wird der Zoo bald reagieren und sich dem internationalen Publikum verständlich machen.
[Via: Mashable]

Das vielleicht Social-Media-verrückteste Brautpaar des Jahres

Für die meisten Frauen wäre dies wohl ein Grund, sich direkt wieder scheiden zu lassen. Noch am Traualtar packt der Bräutigam sein Handy aus, passt seinen Facebook-Status an und gibt einen Tweet ab. Doch da scheinen sich wohl zwei Social Media-Freaks gesucht und gefunden zu haben. ;-)

[Via: Mashable]

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