Produktmanagement Lesetipps: Anforderungsmanagement, Scrum ProductMaster, Nutzenorientierung, Scrum und Kanban, JIRA mit Plugin Greenhopper

Die aktuellen Lesetipps rund um Produktmanagement und agile Softwareentwicklung:

  • In einem sehr lesenswerten Beitrag schreibt Tom Grant im Blog von Forrester, was Anforderungsmanagement mit dem Beruf eines Journalisten gemeinsam hat: Why Requirements Are Like Journalism.
  • Warum kann ein Scrum Product Owner nicht zugleich die Rolle des ScrumMasters übernehmen? Einen Artikel dazu mit reichlich Diskussionen hat Vikas Hazrati geschrieben: Scrum Does Not Have a ProductMaster Role.
  • Chris Sterling schlägt einen 5-stufigen Prozess vor, mit dem die Fokussierung auf den Nutzen für die Anwender sichergestellt werden soll. Für jeden Product Owner ein absoluter Lesetipp: Focus on Value.
  • Matthias Mueller hat in seinem Blog eine Reihe interessanter Artikel zu Scrum und Kanban zusammengetragen.
  • Bei der Einführung neuer Vorgehensmodelle und Methoden kommt häufig auch die Frage auf, inwieweit Tools die Arbeit unterstützen können. Wie die Software JIRA zusammen mit dem Plugin Greenhopper dabei helfen kann, agile Projekte digital abzubilden, zeigt dieser Artikel samt Video.
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Card, Conversation, Confirmation: Die drei C’s einer User Story

Was gibt es bei der Erstellung von User Stories zu beachten? Drei C’s können dabei helfen: Card, Conversation, Confirmation. Die drei C’s gehen auf Ron Jeffries zurück, der sie schon 2001 in einem Blogpost beschrieb: Essential XP: Card, Conversation, Confirmation.
Noch heute gelten sie neben den INVEST-Kriterien als wichtige Grundregel bei der Erstellung von User Stories.

Card
User Stories sollen kurz und prägnant sein. Sie sollen in erster Linie an den Kundenwunsch erinnern und die wichtigsten Punkte, die mit dem Team vereinbart wurden, festhalten. Viele agile Software-Entwicklungsteams verwalten Stories und Tasks offline, z.B. in Form eines Taskboards. Die Kundenwünsche werden dann auf Karteikarten festgehalten. Es sollte damit nicht mehr Platz als der auf der Karte verfügbare benötigt werden, um dem Team klarzumachen, was mit der Umsetzung der Story erreicht werden soll. Reicht der Platz nicht aus, ist die Story in der Regel zu groß oder wird zu umfangreich dokumentiert. Über die Card hinaus werden Informationen über den Wunsch in Form der Konversation mit dem Team abgestimmt.

Conversation
Jede Story wird zwischen dem Kunden und dem Team mindestens einmal besprochen. Der Austausch über die Story wird als sehr wichtig erachtet. Es reicht nicht, auf einer Karte die Anforderungen festzuhalten und dem Team “durch einen Türschlitz” zuzuschieben. Stories werden in der Regel sogar mehrmals besprochen, z.B. während einem Anforderungsworkshop, in einer Schätzklausur und während der Sprint-Planung. Die mündlichen Absprachen werden manchmal begleitet durch zusätzliche Dokumente, wie etwa Vorlagen in einem Projektwiki oder Mockups.

Confirmation
Um einen Nachweis zu haben, ob die Stories in der gewünschten Form implementiert wurden, werden für jede Story Akzeptanzkriterien festgehalten. Der Kunde hält dafür vor Beginn der Umsetzung einer Story die zentralen Kriterien fest, nach denen die Abnahme der Story später erfolgen soll. Durch die Implementierung von Akzeptanztests kann die Erfüllung der Akzeptanzkriterien sichergestellt werden.

Mit den drei C hat uns Ron Jeffries eine gute Merkhilfe für die Grundregeln einer User Story an die Hand gegeben.

Weitere gute Lektüre zu User Stories:

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Foto: Von jakuza

Buch Review: User Stories Applied von Mike Cohn

Userstories sind eine besondere Form der Beschreibung von Anforderungen in Software-Entwicklungsprojekten. An die Stelle einer technischen Beschreibung oder Anforderungsliste tritt eine “Geschichte” aus der Perspektive des Nutzers, die auch Nicht-Technikern ein Verständnis und eine Wertschätzung ermöglichen.

Wie Userstories in der Praxis richtig angewendet werden können, lässt sich mit Hilfe des Buches “User Stories Applied” erlesen. Der Autor des Buches Mike Cohn ist einer der absoluten Top-Experten im Bereich agile Softwareentwicklung. Er hat ein hilfreiches Werk für Einsteiger und Auffrischer geschaffen.

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5 kostenlose Whitepaper für Produktmanager

Kostenlose Whitepaper
Whitepaper sind ein fester Bestandteil der Wissensvermittlung im Internet. Eine Definition für Whitepaper lautet: “Ein White Paper ist ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast hochspezifische Themen behandelt: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung”. Auch rund um das Thema Produktmanagement gibt es viele hilfreiche und durchdachte Whitepaper, die kostenlos im Internet zur Verfügung stehen. Vom Anforderungsmanagement bis hin zur Nutzung von Social Media bei der Produktentwicklung. Eine Auswahl von fünf interessanten Whitepapers für Produktmanager gibt es in diesem Beitrag.

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