„Scrum & Kanban im Agenturgeschäft“ – Slides jetzt online

Im Rahmen des andrena ObjektForum berichtete ich am vergangenen Dienstag über Scrum & Kanban im Agenturgeschäft von //SEIBERT/MEDIA. Seit etwa eineinhalb Jahren nutzen wir in mehreren Teams intensiv die Möglichkeiten der agilen Softwareentwicklung und weiten die Ideen nach und nach auch auf das gesamte Unternehmen aus.

Durch die aktive Beteiligung der Zuhörer entwickelte sich der Vortrag zu einem eineinhalb-stündigen Dialog. Vielen Dank an alle, die dabei waren und auch an Kurt Jäger von andrena für die Ausrichtung und Moderation.

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Produktmanagement Lesetipps: Architekturvision in Scrum, Top 10 Startup-Erfolgsregeln, Kundenfeedback, Kostenplanung in agilen Projekten

Die Produktmanagement Lesetipps enthalten diesmal eine Mischung aus Beiträgen zu agiler Softwareentwicklung, Startup-Vermarktung und der Nutzung von Kunden-Feedback. Viel Spaß dabei! Falls Ihr in letzter Zeit einen spannenden Artikel aus diesem Themenbereich gefunden habt, teilt es doch über einen Kommentar mit.

Die Architekturvision in Scrum

Auch wenn ein Team nach den Leitsätzen und Prinzipien der agilen Softwareentwicklung arbeitet, ist eine initiale Architekturvorstellung wichtig, um nicht ständig alles umbauen zu müssen. Sie muss aber Raum lassen, um inkrementell von Sprint zu Sprint weiterentwickelt werden zu können.
Stefan Roock und Roman Pichler stellen in einem Artikel das Konzept der Architekturvision vor und beschreiben Kriterien und Techniken für ihre Erstellung: “Die Architekturvision in Scrum: Vorausplanung und emergentes Design balancieren”. Er kann als PDF heruntergeladen werden.

Richtig groß rauskommen

Reid Hoffman, Co-Founder und Vorsitzender von LinkedIn hat auf Greylockvc.com 10 Regeln für Gründer veröffentlicht, zu denen er beim diesjährigen South by Southwest vorgetragen hat.
t3n hat diese 10 Regeln wie man richtig groß rauskommt auf deutsch übersetzt. In seiner 10. Regel stellt Hoffman selbst klar, dass solche Regeln nicht als Naturgesetz, sondern als Richtlinie verstanden werden sollten. Wenn man den Erfolg von Hoffman bedenkt, der neben der Mit-Gründung von LinkedIn und PayPal auch in Facebook, Flickr und Zynga investiert hat, lohnt es sich, sich ein paar Minuten Zeit für seine Erkenntnisse zu nehmen.

Warum Kundenfeedback wichtig ist

Evan Hamilton, Community Manager des Kunden Engagement Tools Uservoice, stellt seine Präsentation vom Online Community Meetup in San Francisco zur Verfügung.
Darin präsentiert er, warum Kundenfeedback so wichtig ist, wie es erhalten und gesammelt werden kann. Er gibt auch einen kleinen Einblick, wie am besten mit Kundenwünschen umgegangen wird, gegen deren Umsetzung sich das Unternehmen entscheiden hat.

Kostenplanung in agilen Projekten

Bei Scrumology schreibt Kane über die Kostenplanung in agilen Projekten. Sein zentraler Punkt: Kostenplanung wird durch agile Softwareentwicklung unglaublich viel einfacher.

There are two important facts about Agile projects that I need to make clear before I continue.

  • Agile project teams are cross functional. What this means is that Agile teams are comprised of Analysts, Developers, Testers etc.
  • Agile teams are dedicated for the duration of the project. At the risk of repeating myself, this means that everyone (Analysts, Developers, Testers etc) are 100% allocated to the project for the entire duration of the project.
    • Given these two ideas, it should now be obvious how to cost an Agile project. We have static team compositions and the team is dedicated 100% of the time, so there is a fixed cost for the team per day.

Mit einer Beschätzung durch das Team und das Abschätzen der benötigten Sprints kann somit eine wesentlich bessere Schätzung abgegeben werden als in Projekten, bei denen zahlreiche Übergabepunkte mit einem Wechsel der beteiligten Personen bestehen.

Weitere Ausgaben der Produktmanagement Lesetipps:

Sprint-Review: Konstruktives Feedback geben, wenn es einmal schlecht läuft

Review / Demo / Sprint-Review / Scrum ReviewDer Sprint neigt sich dem Ende zu und das Review-Meeting, welches im Rahmen jedes Scrum-Sprints zur Präsentation der Arbeitsergebnisse durchgeführt wird, steht an. Spätestens jetzt zeigt sich, was das Scrum-Team in den letzten Wochen geleistet hat und erreichen konnte. Der Product Owner ist gefordert, “seinem” Team Feedback dazu zu geben, wie er mit den Arbeitsergebnissen zufrieden ist.

Doch wie sollte er damit umgehen, wenn es einmal wirklich schlecht gelaufen ist und das Team bei weitem nicht die Fortschritte erreichen konnte, die gemeinsam geplant wurden?

Dem Team zuhören

Zunächst einmal ist es wichtig, dem Team die Chance zu geben, aufgetretene Hindernisse im Sprint-Verlauf darzulegen. Womöglich waren sie durch größere Ereignisse im Live-Betrieb von der Arbeit am Sprint-Ziel verhindert, haben aber ihr bestes gegeben, das System am laufen zu halten. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn ein ungewöhnlich starkes Nutzerwachstum aufgetreten ist, dass sich nicht vorhersehen ließ. Dadurch ändert sich nicht die Situation, dass das Sprintziel nicht erreicht wurde, es ist aber doch ein Unterschied, ob das Team alles gegeben hat und es trotzdem nicht geklappt hat, oder ob die Verfehlung des gemeinsamen Ziels andere Gründe hatte. Womöglich teilt das Team dabei auch wichtige Informationen mit, die dem Product Owner und dem ScrumMaster die Möglichkeit bieten, das Team bei der Erreichung zukünftiger Zielsetzungen zu unterstützen. Damit es dazu kommen kann, muss dem Team aber die Möglichkeit gegeben werden, eine Selbsteinschätzung zu geben.

Die eigene Perspektive erklären

Das Feedback des Product Owners sollte klar und verständlich zum Ausdruck kommen. Das sollte allerdings jederzeit sachlich und konstruktiv erfolgen. Wurde nicht nach den vereinbarten Prioritäten gearbeitet, kann noch einmal herausgestellt werden, warum sie so festgelegt wurden. Wurde einem Stakeholder gegenüber in Abstimmung mit dem Team eine Zusage gemacht, die nun nicht eingehalten werden kann, sollte das auch noch einmal betont werden. Die Konsequenzen des schlechten Sprintverlaufs sollten dargestellt werden. Da der Product Owner die wirtschaftliche Verantwortung für das Projekt trägt, sollte er gerade auch die betriebswirtschaftliche Sicht mit einbringen und die Interessen der Stakeholder vertreten.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Ein schlechter Sprint tut weh. Er tut dem Product Owner weh, der die wirtschaftliche Verantwortung für das Projekt trägt. Er tut dem Team weh, das seine selbst gesteckten Ziele nicht erreicht hat. Und auch dem ScrumMaster tut er weh, da ihm eine Menge Arbeit bei der Aufarbeitung bevorsteht.
Aus dieser schmerzlichen Situation heraus sollte das Ziel des Product Owners nicht sein, dass das Team sich noch schlechter fühlt. I.d.R. können sich die Teams auch selbst gut einschätzen und sind selbst unzufrieden, wenn das Sprintziel nicht erreicht wurde. Dennoch sollte er klar darstellen, wie die Erwartungshaltung war und wie das gelieferte Ergebnis sich dazu verhält. Es kann auch anhand eines Release-Burndown-Chart ermittelt werden, wie die Auswirkungen auf den Releasetermin (wenn der Umfang fixiert, das Datum variabel) oder den Releaseumfang (wenn der Umfang variabel, das Datum fixiert ist).

Gemeinsam nach Lösungen suchen

In der Retrospektive besteht noch einmal ausführlich die Möglichkeit, den zurückliegenden Sprint aufzuarbeiten und Verbesserungsmaßnahmen zu erarbeiten. Persönlich habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, als Product Owner bei den Retrospektiven des Teams dabei zu sein. Das machen wir allerdings nur, wenn das Team dem zustimmt. Denn für einen offenen Umgang mit Kritik ist eine situative Ermöglichung der Kritik erforderlich. Die Teammitglieder müssen das Gefühl haben, dass sie Fehler offen ansprechen dürfen. Das ist meist eine Frage des Vertrauens.

Fazit

Gerade ein schlechter Sprint zeigt, ob das Team wirklich ein Team ist. Der Product Owner sollte seine Erwartungen und die Erwartungen des Stakeholder klar vertreten. Vertrauen ist die Basis für ein erfolgreiches Team.

 

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Foto: psd

Produktmanagement Lesetipps: Tipps für Startup-CEOs, Lean Startups, Getting Nix Done, Agile Softwareentwicklung, Facebook größer als Google

Eine ganze Reihe von interessanten, lesenswerten Artikeln und Blogbeiträgen ist in der letzten Zeit erschienen. Eine Auswahl für Internet-Produktmanager:

13 Dinge, die jeder Startup-CEO jede Woche tun sollte
Welche Dinge sollte ein Startup-CEO in jedem Fall regelmäßig machen? Jason Goldberg, ehemals Chief Product Officer bei Xing und mehrfacher Startup-Gründer, hat 13 relevante Dinge zusammengestellt.

9 Women can’t make a baby in a month
Dieser Post ist schon vor einigen Monaten bei TechCrunch erschienen, ist aber durch die Monster-Investments bei AirBNB und Wimdu so aktuell wie nie: 9 Women can’t make a baby in a month. Es ist ein Aufruf, den lean startup-Gedanken zu leben. Mit einem minimalen Produkt starten und es mit Hilfe von Feedback der User weiter auszubauen und zu optimieren. Zu hohe Finanzierungsrunden können sich schädlich auf das Unternehmen auswirken, es wird einfach nur noch drauf los entwickelt und Verschwendung erhält Einzug. Ein gutes Produkt braucht Zeit zu reifen. 9 Frauen können ein Baby nicht in einem Monat bekommen.

Getting nix done
Ein unterhaltsamer und interessanter Artikel von Michael van Laar über die (Nicht-)Anwendung von Getting Things Done-Prinzipien in der eigenen Freizeit. Seine Gedanken und seinen Lösungsansatz teilt er freundlicherweise mit uns.

Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin
Agile Softwareentwicklung scheint bei einigen Managern den Ruf zu haben, ein unstrukturiertes Vorgehen zu sein, dass auf mangelnde Disziplin zurückzuführen ist. Bei genauerer Betrachtung lässt sich jedoch feststellen: Agile Softwareentwicklung erfordert viel Disziplin! Nur so kann ein agiles Team erfolgreich sein.

Facebook wird genauso gross wie Google
Ein gutes Interview von Lars Hinrichs mit NZZ Online. Der relevanteste Part:
“Wenn man im Internet selber nicht für etwas bezahlt, ist man meist selbst das Produkt für andere – dies vor allem über Werbung, sei dies in direkter oder indirekter Form. Facebook und Google haben beide ungefähr ähnlich viele Nutzer und Seitenzugriffe. Der grosse Unterschied ist aber, dass Facebook deutlich mehr Monetarisierungsmöglichkeiten hat als Google.”

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Konflikte gehören dazu: Teambildungsprozesse in der Softwareentwicklung

Es ist unheimlich spannend, Softwareentwicklungsteams bei den ersten Sprints eines neuen Scrum-Projekts zu beobachten. Es ist eine intensive Zusammenarbeit gefordert, um als Team erfolgreich zu sein.
Und wenn ich sage, dass der Prozess spannend ist, bedeutet das auf keinen Fall, dass es nur schöne Seiten hat. Die enge Zusammenarbeit, optimalerweise in einem gemeinsamen Teamraum, führt durchaus zu Konflikten. Diese Konflikte werden häufig noch als etwas Schlechtes angesehen. Dabei sind sie extrem wichtig. Als Team Konflikte zu haben bedeutet auch, dass offen über Meinungsverschiedenheiten gesprochen wird. Dies ist besser als eine Situation, in der sie unter den Teppich gekehrt und nicht aufgelöst werden. Dennoch müssen sich Teams einspielen, was die Austragung und Überwindung von Konflikten anbelangt. Dabei ist es hilfreich, wenn die Teammitglieder grundsätzliche Kenntnis über Teambildungsprozesse haben. Ein häufig referenziertes Modell des Teambildungsprozesses geht auf Bruce Tuckman zurück. Dieses stelle ich in einem aktuellen Artikel vor.

Zum Artikel im //SEIBERT/MEDIA Blog

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Non-Profit-Konferenz “Deutsche Scrum 2011″ am 12./13.7. in Stuttgart

Am 12. und 13. Juli findet in Stuttgart ein Treffen von Scrum-Enthusiasten und jenen, die Scrum noch besser (kennen-)lernen möchten, statt. Es handelt sich dabei um eine Non-Profit-Konferenz, zu der sich bereits zahlreiche Scrum- und Agile-Coaches angekündigt haben. Das gewählte Format beinhaltet einen OpenSpace-Anteil, so dass nicht nur zuschauen und zuhören, sondern auch eine aktive Beteiligung an der Konferenz möglich ist.

Produktvision

Stefan Roock hat einen Vorschlag für die Produktvision des Events gemacht, der auf Zustimmung gestoßen ist:

Für Unternehmen, die Scrum anwenden (wollen) ist das Deutsche Scrum-Meeting 2011 eine kleine Non-Profit-Konferenz mit klassischen Vorträgen sowie nicht-klassischen Sessions wie Innovations-Cafe.

Im Gegensatz zu den XP-Days Germany kümmert sich das Deutsche Scrum-Meeting ausschließlich um Scrum.

Im Gegensatz zum europäischem Scrum-Gathering findet das Deutsche Scrum-Meeting auf deutsch statt mit Teilnehmern aus dem deutschsprachigem Raum.

Ablauf

1. Tag

Start mit einem Open Space für alle. Danach Open Space mit dem Thema “Scrum Advanced” mit parallel einem Anfänger-Track und einem Track Intermediate/Special Interest

9 – 12h : Open Space
13-17h : Open Space Advanced Scrum
13:00-14:30h: Session INTRO 1
15:00-16:30h: Session INTRO 2

2. Tag

9 – 10:30h : World Cafe
Tracks: 11h – 16h :
Track 1: Team practices
Track 2: Scrum und andere Methoden: Synergin und Tendenzen
Track 3: Scaling Scrum, Scrum at Scale, Das Agile Unternehmen

Anmeldung

Die Anmeldung zum und Koordination des Treffens erfolgt über die Seite http://dtscrum2011.crowdvine.com/.

25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt. Agile Office fragte in einem Kommentar, welche weiteren Blogs ich zu dem Thema lese.
Nachfolgend daher eine umfangreichere Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. “Scrum Log” von Jeff Sutherland: Der “Vater von Scrum” schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von “Dealing with Bugs in a Sprint” bis zu “Hackathons – How it’s done at Facebook”
  2. “Telling It Like It Is” von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer von Scrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. “bor!sgloger — leading Scrum with passion” von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. “All Things Product Owner” von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. “Lean und Kanban” von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karate schreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. “Dayley Agile” von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. “inside-scrum” von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  10. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  11. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  12. “scrum breakfast”: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: “Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.”
  13. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  14. “Agile Product Owner” von Jennifer: Die Eigenbeschreibung “Sharing the Art of Agile Product Ownership” trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.
  15. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  16. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und “schlanke” Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  17. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  18. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von “Agile” auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  19. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  20. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  21. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  22. “ScrumTools – agiles Projektmanagement”: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  23. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  24. “Systems Thinking, Lean and Kanban” von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  25. “Lean Software Engineering” von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
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Foto: Von Rafa[EU]

Produktmanagement Lesetipps: Überblick agiler und schlanker Methoden, die Rolle des Product Owners, 10 Tipps zur Backlogpflege, Sprint-Retrospektiven, Usertests

Diesmal mit einem Überblick über agile und “schlanke” Methoden, Ken Schwabers Forderung nach “richtigen” Product Owner, 10 Tipps für die Product Backlog-Pflege, kurzweilige Sprint-Retrospektiven, erfolgreiche Usertests und die 3Cs von Userstories.

  • Was hat es mit XP, Scrum und Kanban auf sich, wie unterscheiden sie sich voneinander? Bei The Agilista PM gibt es einen Überblick über agile und “schlanke” Methoden.
  • Ken Schwaber macht sich Gedanken über die Art, wie derzeit die Rolle des Product Owners gelebt wird. Viele Produktmanager nehmen sich von der Rolle aus und lassen einen Business Analyst die entsprechenden Aufgaben erfüllen. Er sieht die Ursache darin, dass die Entwickler sich einen Product Owner wünschen, der ihnen gut vorbereitete User Stories liefert. Viel wichtiger erscheint ihm jedoch jemanden zu haben, der den Business Value richtig vorantreiben kann. Dies kann auch als Warnung an alle Product Owner gelten, die sich zu stark darauf fokussieren, den Entwicklern die richtigen Häppchen vorzuwerfen und dabei das Produkt und den Nutzen der User aus dem Auge verlieren.
  • Roman Pichler bietet in seinem Blog 10 Tipps für die Pflege von Product Backlogs, die insbesondere Scrum Product Owner lesen sollten.
  • Wenn sich nach vielen gemeinsamen Sprints Routine im Team breit macht, ist es förderlich, für Variationen im Ablauf der Sprint-Meetings zu sorgen. Eine Idee, wie sich Sprint-Retrospektiven interessanter und kurzweiliger gestalten lassen, gibt es im Projekt-Log.
  • Auf vier vergessene Prinzipien von Usertests verweist Userfocus. Bei der Beobachtung mehrerer Usertests ist David Travis auf einige Dinge gestoßen, die sich negativ auf das Ergebnis des Tests auswirken. Ein kleiner Reminder für alle, die sich mit Usertests beschäftigen.
  • Was gilt es beim Schreiben von Userstories zu beachten? Weiterhin gelten die 3Cs für Userstories von Ron Jeffries aus dem Jahr 2001: Card, Conversation und Confirmation. Ein Einstieg für Produktmanager, die sich neu mit User Stories beschäftigen.
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