Leserfrage: Soziale Netzwerke für Finanzunternehmen

Von einer Leserin von Produktmanager-Internet.de habe ich folgende Anfrage erhalten:

Für eine Präsentation bräuchte ich eine Empfehlung, in welchen der Netzwerke ein Finanzunternehmen am besten welche Art von Informationen kommunizieren sollte.
Können Sie mir hier weiterhelfen?

Grundsätzlich klingt die Frage für mich so, dass irgendjemand meint, es müsse einmal “irgendetwas mit Social Media” gemacht werden. Womöglich bestehen aber auch bereits Präsenzen bei sozialen Netzwerken und die Kommunikation soll weiter optimiert werden? In jedem Fall ist es wichtig, sich optimal auf die jeweiligen Netzwerke anzupassen und deren ungeschriebenen Gesetze zu befolgen. Aber der Reihe nach.

Ziel und Zielgruppe bestimmen
Am Anfang muss immer eine Vision und entsprechende Ziele stehen. Was soll eigentlich erreicht werden? Geht es nur darum, bestehende Informationen als Zweitverwertung irgendwo unterzubringen oder besteht ein echtes Interesse an einer Vernetzung mit bestehenden und potenziellen Kunden? Wer soll denn angesprochen werden? Je nach Zielgruppe kann die Wahl des passenden Netzwerkes sehr unterschiedlich ausfallen.

Bei der Auswahl helfen kann der Social Media Planner. Dort werden als Kriterien für die Wahl von geeigneten Netzwerken das Alter, das Geschlecht und Themenfelder der Nutzer herangezogen. Einfach mal ausprobieren!

Kommunikation auf das Netzwerk anpassen
Die bereitgestellten Informationen sollten dann unbedingt auf die Zielgruppe und die Plattform abgestimmt werden. Einfach nur bestehenden Content in die Netzwerke zu pumpen kann nach hinten losgehen. Auch sollte auf die Besonderheiten der Plattform geachtet werden, ob z.B. vornehmlich geduzt oder gesiezt wird. Bei Facebook Pages und bei Twitter sind die Kommunikationsregeln wieder anders als bei Plattformen wie XING oder Linkedin. Darauf ist in jedem Fall zu achten. Vermieden werden sollte in jedem Fall, dass einfach nur Pressemitteilungen eingestellt werden. Es ist eher die Kommunikation mit den Leuten und somit eine Service-Leistung, die zum Erfolg führt. Interessante Angebote können den Auftritt abrunden.

Beobachten und lernen
Zuerst macht es aber Sinn, einmal eine Zeit lang relativ passiv die Art der Kommunikation auf dem jeweiligen Netzwerk zu beobachten. Was machen andere Anbieter aus meiner Branche? Welche Best-Practices (auch branchenübergreifend) können zum Vorbild genommen werden? Langsam können dann erste Schritte getan und Aktivitäten ausprobiert werden. Ein gutes Auswertungstool hilft dem Unternehmen zu verstehen, was eine positive Wirkung hat und was nicht und sich somit in Richtung Social Media-Erfolg weiterzuentwickeln.

Meine Antwort hier ist mit Sicherheit nicht der Schnellschuss auf die Frage, der erhofft wurde. Aber ohne eine Klärung der dargelegten Punkte wäre jede Präsentation zu dem Thema eine Sackgasse. Nicht Content-orientiert, sondern zielorientiert wird die Social-Media-Präsenz zu einem Erfolg.

Interessante Artikel dazu als Fallbeispiele:

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Warum Social Media-Projekte scheitern

Während die Investitionen in Social Media weiter ansteigen, scheint das für den Erfolg der damit finanzierten Projekte häufig nicht zu gelten.

Warum schlagen so viele Social Media-Projekte fehl? Das Hamburger Brand Science Institute hat eine Untersuchung zu dieser Fragestellung durchgeführt. In die Studie wurden 563 Marketing-Leute von 52 Unternehmen in 12 europäischen Ländern eingebunden.

Die Ergebnisse wurden in einer kurzen Präsentation zusammengefasst.
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Welche Rolle nimmt der Produktmanager in Scrum-Teams ein?

Welche Rolle nimmt der Produktmanager in Scrum-Teams ein? Was ist eigentlich die Aufgabe eines Produktmanagers in einem Software-Entwicklungsteam, das nach dem Vorgehensmodell Scrum arbeitet? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Präsentation von Derek Morrison (@allaboutproduct), der ein super Blog mit dem Namen “All about Product Management” betreibt (es ist eines der 5 Blogs über Produktmanagement, die ich vergangene Woche vorgestellt habe).

Die Präsentation hat er für seine eigene berufliche Tätigkeit erstellt, um seinem Team zu präsentieren, wie er seine eigenen Aufgaben sieht und abgrenzt. Sie ist für alle Personen empfehlenswert, die bereits in einem Scrum-Team arbeiten oder überlegen, von einem anderen Vorgehensmodell auf Scrum zu wechseln.

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5 empfehlenswerte Blogs von und für Produktmanager von Internetanwendungen

Blogs sind einfach nur großartig. Sie ermöglichen es einer sehr großen Zahl von Menschen ihr Wissen weltweit zur Verfügung zu stellen. Und glücklicherweise machen dies auch sehr viele Wissensträger.

Heute habe ich einmal eine Auswahl von 5 empfehlenswerten Blogs aus der Vielzahl von Blogs in meinem Feedreader zusammengestellt, die sich mit dem Produktmanagement für Softwareprodukte beschäftigen. Zwei sind davon aus Deutschland, drei aus dem englischsprachigen Raum.

Sie setzen alle ihren eigenen Schwerpunkt. Der eine setzt mehr auf Themen rund um Innovation. Ein anderer stärker auf Themen wie User eXperience. Aber in Summe geben sie einen guten Überblick über die Themen, die für einen Produktmanager von Internetanwendungen relevant sind.

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Wie reagieren, wenn Scrum als unnötiger Overhead kritisiert wird?

Scrum = Gedränge Wenn für die Entwicklung einer Internetanwendung das Vorgehensmodell Scrum (zu deutsch: Gedränge) zum Einsatz kommt, sind damit im Entwicklungszyklus gewisse Teamaktivitäten verbunden. Gerade für Personen, die bisher keine Erfahrungen mit Scrum-Projekten gemacht haben, können die täglichen Stand-up-Meetings (“daily scrum”) und die zum Start von jeder Iteration fälligen Sprint-Planungsmeetings, die zwischen einem halben Tag und einem Tag dauern, zunächst als ein Überfluss an face-to-face-Kommunikation wahrgenommen werden. Dies kann in der Praxis zu einer ernsthaften Kritik an diesem Vorgehensmodell heranwachsen, die den ganzen Projekterfolg gefährdet.

Mike Cohen, Gründungsmitglied der Scrum Alliance und Autor von Agile Estimating and Planning und User Stories Applied: For Agile Software Development, stellt im Blog der Scrum Alliance einige mögliche Gründe für eine solche Kritik dar.

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Warum die Diskussion über die Veränderung von Organisationen durch Social Media am Ziel vorbeiführt

In der letzten Zeit gibt es vielfach Diskussionen darüber, welchen Abteilungen in Unternehmen die Verantwortung für Social Media übertragen werden sollte.

So philosophiert Christopher Koch in einem Blogpost darüber, dass Social Media in der Marketing-Abteilung verankert sein müsste und deshalb die Marketing-Abteilung auch die Führung des Unternehmens übernehmen müsse.

Doch das Denken in einem funktionalen Abteilungsschema wird stets in eine Sackgasse führen. Auf den sozialen Netzwerken ist der Kunde direkt neben dem Interessenten, neben dem Journalisten und neben dem Investor. Ist da jetzt der Kundenservice, das Marketing, der Vertrieb, Public Relations oder Investor Relations gefragt?

An einer ganzheitlichen Sichtweise bei der Behandlung von Social Media in den Unternehmens wird kein Weg vorbeiführen. Einen guten Beitrag zum Thema “Social Media Governance” gibt es im Blog von Fink&Fuchs. Dort heißt es:

Letztlich gilt es, die Mitarbeiter in den verschiedenen Unternehmensbereichen (F&E, Produktion, Marketing, PR, Vertrieb, HR, Finanz u.a.) auf einen Lernprozess einzustimmen, der die Chancen von Social Media analysiert, wo sinnvoll ausschöpft und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichert. Bei der Gestaltung des dafür erforderlichen Rahmens sind Unternehmer und Manager gefordert.

Die Zuordnung der “Social Media-Verantwortung” zu einer Abteilung ist keine Lösung! Und gerade deshalb wird sich in den Organisationsstrukturen vieler Unternehmen in den nächsten Jahren vieles verändern müssen.

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Wie YouTube-Videos in eine Facebook-Seite integriert werden können

Wer für sein Unternehmen oder als Privatperson einen Channel bei YouTube und zugleich eine Facebook-Seite betreibt, der kann beides miteinander kombinieren, anstatt die Videos zusätzlich bei Facebook hochzuladen. So kann man mit einmaligem Hochladen und Verwalten seine Zielgruppe auf beiden Plattformen erreichen.

Auf Facebook gibt es dazu eine Applikation für YouTube, die der Seite hinzugefügt werden kann. Dazu eine kurze Anleitung:

  1. 1. Schritt: Auf der Seite der Applikation für YouTube auf “Zu meiner Seite hinzufügen” (bzw. “Add to my page”) gehen.
  2. Nach Auswahl der entsprechenden Seite dann auf diese wechseln. Dort gibt es nun bei den “Tabs” oben ein zusätzliches YouTube-Tab zur Auswahl:
  3. Auf dem Tab gibt es dann die “Settings”, über die ein YouTube-Channel hinterlegt werden kann. Im Beispiel hier der Channel TwentyFeetVideos.

    Unter "Settings" lässt sich der YouTube-Channel hinterlegen.

  4. Das war es dann bereits! Die Videos des Channels werden nun untereinander aufgelistet.

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Postkarte von drewing.de | schöne Facebook-Page-Aktion

Für die Fans seiner Facebook-Page hat Ingmar verschiedene Motive aus seinem Repertoire von Karikaturen (siehe http://www.drewing.de/blog/) in Facebook zur Auswahl gestellt. Vom beliebtesten Motiv wollte er 100 Stück als Postkarte abziehen und den ersten 100 Fans seiner Facebook-Page schenken.
Die Wahl seiner Fans fiel auf das Motiv “Preparing For Easter“.

Er hat seinen Vorsatz umgesetzt und gestern kam die Karte per Post an:

Postkarte von drewing.de/blog

Postkarte von drewing.de/blog

[Das Bild wurde mit dem iPhone gemacht.]

Ich sage: Danke, Ingmar! Schöne Aktion.

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