Das iPad in Flugzeug und Zug

Mittlerweile konnte ich einige Erfahrungen mit der Nutzung des iPads im Flugzeug und in der Bahn sammeln. Als Vergleichsbasis für die mobile Nutzbarkeit des iPads kann am ehesten ein kleines Netbook dienen. Der Vergleich mit einem Macbook oder einem Notebook wäre sicherlich nicht so angebracht.

Besonders gut bei der mobilen Nutzung des iPads hat mir gefallen:

  • Verwendet man das iPad quer, so vergrößert sich die Tastatur sehr stark. Die Tasten sind dann sogar größer als auf meinem Netbook. Nach etwas Übung lässt sich dann sehr gut mit 10 Fingern darauf schreiben. Etwas Umgewöhnung ist aber schon nötig, wenn man es seit 15 Jahren gewöhnt ist, dass die Tasten beim Schreiben nachgeben. Für etwas Amusement bei meinen Kollegen hat gesorgt, dass auf der Tastatur die 10-Finger-Marker abgebildet sind, die normalerweise auf den Tasten etwas herausstehen. So weiß man aber zumindest, wo die Ausgangsposition der Finger angedacht ist. ;-)
  • Das iPad ist überhaupt nicht zu hören. Wer schon einmal mit einem Rechner mit sehr lautem Lüfter gearbeitet hat, weiß, wie nervig das sein kann. Einher geht das auch damit, dass das iPad nicht merklich heiß wird. Das ist auch eine Grundvorraussetzung, damit das Arbeiten auf dem Schoß funktionieren kann. Auf jeden Fall aber ein klarer Punkt für das iPad.
  • Der Akku verfügt über eine lange Laufzeit. Einen Flug von Florida nach Deutschland kann man damit durchaus durcharbeiten. Die lange Akkulaufzeit ist natürlich auch besonders wichtig, wenn man das iPad als eBook-Reader verwenden möchte.

Für die Arbeit an sich lässt sich sagen, dass alles mit der Qualität der Apps steht und fällt. Einige super Online-Anwendungen können damit endlich auch offline genutzt und später synchronisiert werden. Leider gibt es aber auch noch sehr viele Apps, die ohne Online-Verbindung gar nicht brauchbar sind. Da wird sich in den nächsten Monaten hoffentlich noch einiges tun.

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Nutzungsfälle für das iPad

Während Jeff Jarvis sein iPad schon wieder zurückgesendet hat, weil er keine Anwendungsfälle dafür sieht, hat Stephan Uhrenbacher eine Prognose darüber abgegeben, wie sich das iPad auf die Nutzung des Webs von der Couch aus auswirken wird. Angesichts der Ausrichtung des iPads als Medienkonsuminstrument und da es schon als Killer des Amazon Kindle (ein spezielles Gerät nur zum Lesen von eBooks) gehandelt wird, ist eine hohe Nutzung in horizontaler Lage nicht unwahrscheinlich. Dennoch würde ich die Verteilung in seiner Schätzung eher bezogen rein auf das iPad, nicht aber die Gesamt-Nutzungssituation des Webs beziehen.

Artikel von Stephan Uhrenbacher mit seiner Prognose

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Das iPad das zweite Mal in meinen Händen: Jetzt gebe ich es nicht mehr her!

Mein neues iPad

Mein neues iPad

Vor zwei Wochen habe ich über meinen ersten Eindruck vom iPad geschrieben, nachdem ich in den USA ein Ausstellungsmodell in den Händen hatte. Jetzt konnte ich nicht wiederstehen und habe in Miami Beach zugeschlagen. In vielen Stores ist das iPad so gut wie ausverkauft und auch hier gab es nur noch einige Modelle der 16 GB Wifi-only-Version.

Ich bin gespannt auf die Erfahrungen in der “produktiven” Nutzung damit. In einigen Tagen werde ich einmal von meinen Erfahrungen berichten.

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Erstmals in meinen Händen: Das iPad

Heute konnte ich in einem Apple-Store erstmals das iPad in den Händen halten. Der ganze Apple-Store war vom Schaufenster bis zur Innenraum-Gestaltung voll auf das iPad ausgerichtet. Es ist klar ersichtlich, dass Apple stark auf dieses Pferd setzt. Das Interesse war groß, die etwa 40 iPads im Laden waren dauerhaft von Leuten besetzt, die es einmal in der Hand halten und ersten Kontakt damit aufnehmen wollten.

Dem ersten Anschein nach wird das iPad auf jeden Fall große Freude bereiten. Es verfügt über eine gute Größe, um es überall hin mitzunehmen und dort die Lieblingsmedien zu konsumieren. Es würde mich nicht wundern, wenn über die nächsten Jahren in vielen Fliegern und Bahnen das iPad oder ähnliche Tablet Computer stark verbreitet sein werden. Das Surfen im Internet ist durch den großen Bildschirm erwartungsgemäß deutlich angenehmer als auf dem iPhone, auch die Navigation wird dadurch einfacher. Gespannt bin ich, wie die Apps in Zukunft mit den unterschiedlichen Größen von iPhone und iPad umgehen werden. Denn die Größe bietet auch neue Möglichkeiten, die genutzt werden sollten. Als App-Fan hoffe ich hier auf starke Entwicklungen über die nächsten Monate.
Als große Mankos am iPad sehe ich vor allem diese zwei Punkte:

  • Das Gewicht ist einfach zu groß. Auf Dauer wird man das iPad nicht in den beiden Händen halten können, in einer Hand kann man es gar nicht dauerhaft halten. Hier muss unbedingt etwas geschehen. Für die Platzierung auf einem Tisch oder einer ähnlichen Unterlage gibt es bereits Zubehör. Dennoch sollte, damit das iPad mobil gut genutzt werden kann, unbedingt eine leichtere Generation entwickelt werden, bei der einem nicht nach 5 Minuten der Arm abfällt.
  • Eine Folge des Gewichts ist ein großes Problem beim Tippen: Da man das iPad mit beiden Händen halten muss, ist tippen ohne das iPad abzulegen so gut wie nicht möglich. Hält man es horizontal, liegen die inneren Tasten soweit auseinander, dass es für jemanden mit normalen Händen überhaupt nicht mehr möglich ist, die mittleren Tasten zu drücken.

Wenn Apple das in den Griff bekommt, ist das iPad auf jeden Fall ein cooles und brauchbares Gadget. Zur Frage der Alltagstauglichkeit möchte ich auf Steve Rubel verweisen, der derzeit eine Woche lang versucht, nur mit einem iPad zu arbeiten und auf seinen PC zu verzichten. Auf die Ergebnisse bin ich gespannt.

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Geniale Zeichenkunst: Nightly Sketches

Mit seiner bewundernswerten Zeichenkunst verzaubert Ingmar Drewing in seiner Zeichenserie Nightly Sketch. Ich habe einmal meine Top3 aus Ingmars Reihe zusammengestellt:

Nr. 1

Ganz neu und lustig sowie nachdenklich stimmend zugleich ist “Parallels“:

nightly sketch parallels

Nr. 2

Passend vor Ostern:
nightly sketch easter

Nr. 3

Eine etwas andere Auslegung des Front-Mähers:
nightly sketch front lawn mower

Ihr wollt mehr Nightly Sketches? Dann folgt Ingmar bei Twitter oder werdet Fan seiner Facebook-Page.

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Aktueller Stand bei Kiva – Mit Mikrokrediten Lebensperspektiven schaffen

Für mich nach wie vor das schönste soziale Projekt im Web: Kiva.org. Das Internetportal für die Vergabe von zinslosen Mikrokrediten hat in den letzten Jahren eine sehr starke Entwicklung hingelegt.

  • 127.470.885 Dollar wurden insgesamt über Kleinstkredite vergeben. (September 2008:42.544.185 Dollar)
  • 178,339 Kredite wurden vergeben. (September 2008: 59.689)
  • Frauenanteil unter den Kreditnehmern: 82.31% (September 2008: 77,52%)
  • Rückzahlungsquote: 98,47% (September 2008: 98,47%)

Dass die Zahl der Kredite und der Frauenanteil stark gestiegen sind, ist sehr erfreulich. Zugleich konnte die Rückzahlungsquote auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass diese Leute bei einer traditionellen Bank keine Chance auf einen Kredit hätten (da sie i.d.R. keine Sicherheiten zu bieten haben). Deshalb wären sie ohne Kiva vielfach auf dubiose Kreditgeber mit Wucherzinsen angewiesen.
Auch meine aktuell vergebenen Kredite verlaufen alle im Plan:

Wer deutschsprachige Informationen über Kiva sucht und selbst Kredite ab 25 Euro an Menschen in der Dritten Welt vergeben möchte, findet einen guten Einstieg bei Kiva Deutschland und bei Gartentechnik.de. Hilfe zur Selbsthilfe, die wirkt. Oder wie ein Freund zu sagen pflegt: “Endlich ein wirklich sinnvolles soziales Netzwerk.
Wir freuen uns auch über alle Kiva-User, die unserem Team G | Gärtner, Gardeners beitreten, dass mittlerweile 8.000 Dollar beigetragen hat.

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Dan Ariely: Können wir frei entscheiden?

Ein interessanter, etwa 15-minütiger Vortrag von Dan Ariely, dem Autor von “Denken hilft zwar, nützt aber nichts”, aus dem Jahr 2008. Er zeigt an Hand von vielen Beispielen irrationales Verhalten von Menschen auf. In seinem Buch geht er auf Fragen ein wie etwa: “Wieso glauben wir, dass teure Medikamente besser wirken als preiswerte?”. Dan Ariely ist Professor für Verhaltensökonomik am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

[via: Kolja Hebenstreit]

Das iPad und die Reaktionen

Das iPad ist es also, der neue Wurf von Apple. Über ein Apple-Tablet wurde ja schon länger spekuliert. Die Pressekonferenz hat viel Aufmerksamkeit auch in den Offline-Medien erhalten. Radiosender berichteten live von der Verkündung. Am meisten Reaktionen gab es aber natürlich im Web, der zweiten Heimat der meisten Apple-Fanboys.

Tech-Blogger Robert Scoble zeigt sich enttäuscht über das Produkt, da Apple die Erwartungen im Vorfeld zu hoch geschraubt hatte. Sein 16-jähriger Sohn analysiert, warum das iPad die Erwartungen eines Highschoolers nicht trifft.
mashable legte, was dem iPad alles fehlt, lieferte aber auch gleich eine Analyse nach, was für strategische Gründe seitens Apple es haben kann, dass gewisse Features nicht im iPad enthalten sind. Demnach soll u.a. das iPad für die Nutzer eine Lücke zwischen iPhone und MacBook schließen und eben gerade nicht das MacBook kannibalisieren.

Wer die wichtigsten Punkte zum iPad wissen möchte, findet hier “10 things to know about the iPad”. Ebenfalls interessant sind die folgenden Videos rund um das iPad:

Das offizielle Werbevideo von Apple:

Das sagt der Apple-Mitgründer (nicht mehr im Unternehmen) Steve Wozniak:

Marc Benioff (CEO von salesforce.com) ist fasziniert vom 10-Stunden-Akku:

Und er hier wird gerne zu allen neueren Gadgets und Internet-Entwicklungen befragt:

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