Für Startups ist das Feedback der Nutzer unheimlich wichtig für die Produktentwicklung. Aber wie motiviert man die Nutzer dazu, auch wirklich Feedback zu geben? Zu dieser Fragestellung ist heute ein Gastbeitrag von mir bei deutsche-startups erschienen. Er basiert (wie auch mein letzter Gastbeitrag bei Gründerszene) auf unseren Erfahrungen aus der Entwicklung von TwentyFeet.
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Wer für sein Unternehmen oder als Privatperson einen Channel bei YouTube und zugleich eine Facebook-Seite betreibt, der kann beides miteinander kombinieren, anstatt die Videos zusätzlich bei Facebook hochzuladen. So kann man mit einmaligem Hochladen und Verwalten seine Zielgruppe auf beiden Plattformen erreichen.
Auf Facebook gibt es dazu eine Applikation für YouTube, die der Seite hinzugefügt werden kann. Dazu eine kurze Anleitung:
Für die Fans seiner Facebook-Page hat Ingmar verschiedene Motive aus seinem Repertoire von Karikaturen (siehe http://www.drewing.de/blog/) in Facebook zur Auswahl gestellt. Vom beliebtesten Motiv wollte er 100 Stück als Postkarte abziehen und den ersten 100 Fans seiner Facebook-Page schenken.
Die Wahl seiner Fans fiel auf das Motiv “Preparing For Easter“.
Er hat seinen Vorsatz umgesetzt und gestern kam die Karte per Post an:
Vor einigen Tagen bin ich durch einen Tweet von Marco Ripanti auf den Dienst Amplify gestoßen. Er bietet eine einfache Möglichkeit, interessante Inhalte von anderen Websites zu markieren und in ein sogenanntes Amplog zu übertragen: Als Amplog wird die Sammlung der eigenen Posts bei Amplify genannt. Im Kern ist das Amplog also nichts anderes als ein Blog mit erweiterten Netzwerk-Funktionalitäten (Amplify basiert auch auf WordPress!). Im Gegensatz zu einem WordPress-Blog ist es aber spielend einfach Inhalte von anderen Seiten in das Amplog zu übertragen (da kann die “DirektBloggen”-JavaSkript-Lösung von WordPress nicht mithalten). Ob Videos, Bilder, Texte, in wenigen Sekunden ist es in das Amplog integriert.
Ein Klick auf dieses Icon neben der Adresszeile und die Amplify-Leiste öffnet sich
Das Video in diesem Beispiel kann jetzt mit einem Klick direkt übernommen werden
Weiterer Vorteil ist, dass die Posts direkt aus dem Post heraus in verschiedenste Anwendungen wie Twitter und Facebook gepusht werden können. Für jeden Post lässt sich festlegen, wohin es gesendet werden soll, im Standard geht es direkt an alle verbundenen Dienste.
Direkt aus Amplify heraus kann in die verschiedensten Dienste gepostet werden
Wie konkret einsetzen?
Auch wenn ein Amplog für mich kein vollständiger Blogersatz ist, ist es zumindest für das Posten von Fremd-Inhalten eine interessante Option. Während ich eigenen Content weiter über WordPress poste, können Posts mit geringem eigenen Beitrag wie interessante Videos sehr einfach und schnell über ein Amplog geteilt werden.
Denkbar sind lokalisierte Bewertungssysteme, Gewinnspiele, Rabattsysteme, Verknüpfung von Pressematerialien mit zusätzlichen Standortinformationen, Service-Angebote für lokalisierbare Nutzer, …
In den USA werden bereits einige Aktionen von Unternehmen durchgeführt, die zeigen, in welche Richtung sich das LBS-Marketing (gibt es sonst bereits eine gängige Bezeichnung für das Marketing bei Location Based Services?) als Aktivität zur Steigerung der Kundenloyalität entwickeln kann:
Gastronomen bieten Ihrem aktuellen Mayor (das ist die Person mit der höchsten Anzahl an Checkins an einem Standort) die Versorgung mit kostenlosen Getränken.
Hoteliers bieten ihren Stammgästen vergünstigte Hotel-Übernachtungen an, wenn sie eine gewisse Anzahl von Check-ins erreicht haben.
All diese Aktionen wirken darauf hin, treue Kunden zu gewinnen, die zugleich über ihre Netzwerke (im Besonderen auf Facebook und Twitter) für kostenlose Publicity sorgen. Insgesamt handelt es sich um ein riesiges Spielfeld für alle, die sich mit Kundenorientierung (der bessere Begriff für eine positive Kundenbindung) beschäftigen. Das vielfach beschworene Word-of-Mouth-Marketing wird so für alle von uns zu einer Sache von einem Klick auf den “Check in”-Button und für kreative Unternehmen birgt es große Chancen. Ganz in Social Media-Manier entscheidet auch hier eher eine gute Idee und entsprechender Zeiteinsatz als ein großes Budget über den Erfolg.
Ein Tag an der Uni zeigte gestern einmal wieder die folgende Situation:
Den halben Tag habe ich in der Uni-Bibliothek verbracht, doch erst beim Verlassen der Bibliothek habe ich mehr oder weniger du zufällig ein paar Kumpels, die ich noch aus der Schulzeit kenne, getroffen.
Und auch aus der Stammkneipe oder aus dem Stammrestaurant kennt vielleicht der eine oder andere so eine Situation:
Immer wieder trifft man dort auf bestimmte Personen, die auch Stammgäste zu sein scheinen. Gerne würde man mehr über die Person erfahren, will sie aber nicht einfach ansprechen.
Das geht auch anders! Der Befriedigung dieser sozialen Bedürfnisse hat sich seit kurzem eine Vielzahl von Diensten gewidmet, die derzeit unter dem Namen Location Based Services (zu Deutsch: Standortbezogene Dienste) einen neuen Hype auslösen. Die wohl bekanntesten Dienste dieser Art sind Gowalla und foursquare.
Ihr Prinzip ist simpel: Auf meinem mobilen Endgeräte, z.B. meinem iPhone, wird anhand meines aktuellen Standortes eine Umgebungsabfrage gestartet und Orte in meinem aktuellen Umfeld angezeigt. Ich wähle dann aus, an welchem der angezeigten Orte ich mich konkret befinde (z.B. “Hauptbahnhof Wiesbaden” oder “Novotel Kaiserslautern”). Dort wähle ich dann “check in” und gebe damit an, dass ich mich gerade an diesem Standort befinde. Entscheidend ist aber, dass ich auch sehen kann, wer noch so häufiger dort ist und auch, wer von meinen Freunden sich dort aufhält.
Spätestens mit der Integration in die gebräuchlichsten Internet-Anwendungen wird es dann auch nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch viele der heutigen Skeptiker der Location Based Services sich von deren Vorteilen überzeugen lassen. Und die oben stehenden Situationen werden dann der Vergangenheit angehören.
In diesem Video berichtet Chris Brogan (@chrisbrogan) darüber, wie er über die Personen denkt, die meinen, es sei reines Glück, dass er unter den einflussreichsten Bloggern der Welt gelistet wird. Alles harte Arbeit, wie er sagt. Es ist zugleich aber eben auch die Frage, was man als Arbeit oder als Glück betrachtet.
Honda und Vimeo zeigen zusammen, wie Werbung auf Videoportalen funktionieren kann. Ein Honda Insight-Spot, der für sich genommen schon spektakulär ist und in Zusammenarbeit mit Vimeo noch grandios ergänzt wurde. Richtig sehen kann man die Effekte allerdings nur direkt auf vimeo.com.