Produktmanagement Lesetipps: Usability-Prinzipien, erfolgreiche Geschäftsmodelle, S.T.U.P.I.D. User, Software-Tests

Die Produktmanagement Lesetipps bieten wieder einen bunten Mix von aktuellen, interessanten Artikeln. Diesmal eine würzige Mischung aus Usability, Geschäftsmodellen und Software-Tests.

Sechs nicht intuitive Tests für Prinzipien von Entwicklungsteams

Wie lassen sich die Usability- und Design-Prinzipien eines Entwicklungsteams darauf prüfen, ob Sie etwas taugen? In einem Blogpost stellt Usability-Guru Jared Spool sechs Tests vor, mit deren Hilfe die Prinzipien überprüft werden können. Die zentralen Fragestellungen dabei sind:

Test #1: Basiert das Prinzip auf Nutzerforschung?
Test #2: Hilft das Prinzip, meistens “Nein” zu sagen?
Test #3: Führt das Prinzip zu einem Alleinstellungsmerkmal?
Test #4: Ist es etwas, das in einem späteren Release vielleicht wieder rückgängig gemacht wird?
Test #5: Passt das Prinzip zu diesem Projekt?
Test #6: Wird das Prinzip ständig auf den Prüfstand gestellt?

Wie die Prüfung auf diese Fragestellungen hin erfolgen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel im //SEIBERT/MEDIA-Blog.

Eine Idee finden, die wirklich Geld einbringt

Der Unternehmer und Berater Paras Chopra beschäftigte sich in seinen letzten Blogartikeln damit, welche Geschäftsideen für Startups wirklich die Chance bieten, Geld zu verdienen, und welche nicht.

Seine zentralen Empfehlungen für eine erfolgreiche Geschäftsidee sind:

  • Find an industry (ideally, an old fashioned one) where people are making money
  • Find the single differentiator which will put your app apart in the already established industry (read or research what pain points are still not addressed by top 3 solutions)
  • Make a web app, market it, refine it based on feedback, monetize the app
  • Slowly incorporate all standard features expected out of a solution in that industry so you can shoot to be a market leader

Bei t3n gibt es zu den zentralen Punkte aus Paras Chopras Blogartikeln zu diesem Thema eine deutsche Zusammenfassung.

Sind eure User S.T.U.P.I.D?

Ist es für die Produktentwicklung relevant, ob die eigenen User clever sind oder nicht? Nach Stephen Turbek nicht.

It is an honest question: how smart are your users? The answer may surprise you: it doesn’t matter. They can be geniuses or morons, but if you don’t engage their intelligence, you can’t depend on their brain power.
Far more important than their IQ (which is a questionable measure in any case) is their Effective Intelligence: the fraction of their intelligence they can (or are motivated to) apply to a task.

Wir dürfen also auch lernen, dass selbst die cleversten User möglicherweise eine geringe Effektive Intelligenz im Moment der Nutzung der Anwendung aufweisen. Dies bringt S.T.U.P.I.D zum Ausdruck:
Stressed
Tired
Untrained
Passive
Independent
Distracted

Wie Anwendungen geschaffen werden können, mit denen auch S.T.U.P.I.D User zurecht kommen, wird im Artikel bei boxesandarrows erklärt.

Software-Tests: Notwendigkeit und Arten des Testens

In diesem Artikel beantwortet mein Kollege Manuel Kummerländer zwei zentrale Fragen rund um Tests (und vor allem automatisierte Tests) in der Softwareentwicklung. “Warum sind Tests wichtig?” und “Welche Arten von Tests gibt es?”.

Mangelhafte Testprozesse sind die Hauptursache für im Live-System auftretende Software-Fehler.

Alleine deshalb lohnt sich bereits die Beschäftigung mit diesem Thema, hier geht es daher zum Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA.

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Produktmanagement Lesetipps: Scrum ist sexy, Product Backlog Board, Fibonacci-Folge, 10 Regeln des Unternehmertums, Fehler von MySpace, Kanban, Arbeit der VCs

Diesmal mit Erfahrungen bei ImmobilienScout nach der Einführung von Scrum, Roman Pichlers Vorschlag eines Product Backlog Boards, einem Aufruf zur Verwendung der richtigen Fibonacci-Folge, 10 Regeln des Unternehmertums vom LinkedIn-Gründer, die Fehler von MySpace, einer Einführung in Kanban und einem Einblick in die Arbeit eines Venture Capitalist.

  • Scrum ist sexy und macht erfolgreich. So sieht es Oliver Zeiler, CTO bei ImmobilienScout. Für das Magazin CIO berichtet er berichtet er von den Anfängen mit Scrum, den bereits erzielten Produktivitätssteigerungen und dem Ziel “Continuous Live Deployment”: Die Scrum-Erfahrungen bei Immobilien Scout. Ebenfalls sehenswert ist diese Präsentation zu Scrum bei ImmobilienScout: Scrum & Project Management.
  • Scrum-Trainer Roman Pichler macht einen Vorschlag, wie das Product Backlog und Bedingungen (“Constraints”) besser visualisiert werden können: The Product Backlog Board
  • Scrum-Mitbegründer Ken Schwaber ruft dazu auf, dass wir bei Anwendung von Planning Poker, einer Methode zum Generieren von Aufwandsschätzungen, nur mit Pokerkarten mit der richtigen Fibonacci-Folge arbeiten. Der theoretische Physiker Stephen Hawking hatte sich an ihn gewendet, da er und sein Team immer wieder mit einer falschen Folge konfrontiert wurden, die als Fibonacci-Folge missinterpretiert wurde. Der Aufruf von Ken Schwaber
  • LinkedIn-Gründer Reid Hoffman präsentiert für VentureBeat seine 10 Regeln des Unternehmertums.
  • Robert Scoble analysiert in einem Blogpost, welche Fehlentscheidungen dafür gesorgt haben, dass MySpace der Todesspirale nicht entkommen konnte, sondern noch tiefer hineingeraten ist: MySpace’s death spiral.
  • Im Blog von //SEIBERT/MEDIA gibt es einen Artikel zu Kanban, der insbesondere für Einsteiger zu empfehlen ist: Kanban: Funktionsweise, Elemente, Anwendung.
  • Der Venture Capitalist Olaf Jacobi, Partner bei Target Partners, stand selbst schon auf der Seite der Startup-Gründer. Nun erinnert er sich zurück, dass er damals selbst immer wissen wollte, wie ein VC arbeitet. Er bietet uns nun einen spannenden Einblick: Wie arbeitet eigentlich ein VC?

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Produktmanagement Lesetipps: Überblick agiler und schlanker Methoden, die Rolle des Product Owners, 10 Tipps zur Backlogpflege, Sprint-Retrospektiven, Usertests

Diesmal mit einem Überblick über agile und “schlanke” Methoden, Ken Schwabers Forderung nach “richtigen” Product Owner, 10 Tipps für die Product Backlog-Pflege, kurzweilige Sprint-Retrospektiven, erfolgreiche Usertests und die 3Cs von Userstories.

  • Was hat es mit XP, Scrum und Kanban auf sich, wie unterscheiden sie sich voneinander? Bei The Agilista PM gibt es einen Überblick über agile und “schlanke” Methoden.
  • Ken Schwaber macht sich Gedanken über die Art, wie derzeit die Rolle des Product Owners gelebt wird. Viele Produktmanager nehmen sich von der Rolle aus und lassen einen Business Analyst die entsprechenden Aufgaben erfüllen. Er sieht die Ursache darin, dass die Entwickler sich einen Product Owner wünschen, der ihnen gut vorbereitete User Stories liefert. Viel wichtiger erscheint ihm jedoch jemanden zu haben, der den Business Value richtig vorantreiben kann. Dies kann auch als Warnung an alle Product Owner gelten, die sich zu stark darauf fokussieren, den Entwicklern die richtigen Häppchen vorzuwerfen und dabei das Produkt und den Nutzen der User aus dem Auge verlieren.
  • Roman Pichler bietet in seinem Blog 10 Tipps für die Pflege von Product Backlogs, die insbesondere Scrum Product Owner lesen sollten.
  • Wenn sich nach vielen gemeinsamen Sprints Routine im Team breit macht, ist es förderlich, für Variationen im Ablauf der Sprint-Meetings zu sorgen. Eine Idee, wie sich Sprint-Retrospektiven interessanter und kurzweiliger gestalten lassen, gibt es im Projekt-Log.
  • Auf vier vergessene Prinzipien von Usertests verweist Userfocus. Bei der Beobachtung mehrerer Usertests ist David Travis auf einige Dinge gestoßen, die sich negativ auf das Ergebnis des Tests auswirken. Ein kleiner Reminder für alle, die sich mit Usertests beschäftigen.
  • Was gilt es beim Schreiben von Userstories zu beachten? Weiterhin gelten die 3Cs für Userstories von Ron Jeffries aus dem Jahr 2001: Card, Conversation und Confirmation. Ein Einstieg für Produktmanager, die sich neu mit User Stories beschäftigen.

Produktmanagement Lesetipps: Pair Programming, Teamstimmung sichtbar machen, Remote User Tests, Scrum Glossar

Eine Auswahl von aktuellen interessanten Artikeln über agile Entwicklungsmethoden, User Testing und Scrum:

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Produktmanagement Lesetipps: Usability als strategische Waffe, Strategie ist keine To-Do-Liste, Freemium-Modell

Die Blogosphäre hält für Produktmanager wieder ein paar besonders lesenswerte Posts bereit.

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5 Top-Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung

Mal wieder eine runde Top-Blogs gefällig? Diesmal habe ich aus meinem RSS-Reader meine persönlichen Favoriten zu Scrum und agiler Softwareentwicklung herausgesucht.

Etwa 25 Blogs zu diesem konkreten Thema lese ich regelmäßig. Meine Auswahl fiel in diesem Fall eher auf die bekannteren Blogs. Sie werden von den Top-Experten zum Thema Scrum betrieben. Sie zeichnen sich zugleich alle dadurch aus, dass dort regelmäßiger Posts erscheinen und sie auch meinungsbildend wirken. Viel mehr geballte Erfahrung zu diesem Themengebiet kann es kaum geben. ;-)

Wer von euch noch weitere spannende Blogs zum Thema Scrum und agile Softwareentwicklung kennt, kann gerne einen Kommentar mit weiteren Vorschlägen hinterlassen. Insbesondere über “Geheimtipps”, die ich noch nicht in meinem Feedreader habe, würde ich mich sehr freuen.

5 Top-Blogs zu Scrum

Scrum Log Jeff Sutherland

Ken Schwaber’s Blog: Telling It Like It Is

ScrumAlliance Articles

Boris Gloger

Roman Pichler

Kennt ihr weitere Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung, die empfehlenswert sind? Ich freue mich über einen Kommentar!

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Foto: Von Rafa[EU]

Suppe selber mischen – Aprilscherz von Till und Tamer

Till Achinger und Tamer El-Hawari erweitern ihr Portfolio und bieten jetzt neben “Kaffee selber mischen!” (unter sonntagmorgen.com) auch “Suppe selber mischen” (unter yousoup.de). Das war die Meldung zum ersten April. Doch dabei beließen sie es nicht, sondern hatten auch gleich ein Video parat:

Die Top 5 von Paul Graham

Einer der Web-Pioniere (Entwickler der ersten web-basierten Anwendung) und Partner von Y Combinator (dazu gehört auch Jessica Livingston, Autorin von “Founders at Work”), Paul Graham, wurde von Inc nach seinen Top 5 Startup-Gründern der letzten 30 Jahr befragt. Das ist vor allem deshalb interessant, weil er einen sehr tiefen Einblick in die US-Szene hat. So sind neben den Klassikern Steve Jobs und Larry Page & Sergey Brin auch ein paar andere interessante Persönlichkeiten dabei, die bei uns bei weitem nicht so bekannt sind:

1. Steve Jobs (Apple)
2. TJ Rodgers (Cypress Semiconductor)
3. Larry & Sergey (Google)
4. Paul Buchheit (Google: GMail, Adsense, “Dont be evil”)
5. Sam Altman (Loopt)

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