Events und Konferenzen für Online-Produktmanager in 2014

Gelegentlich werde ich gefragt, welche Weiterbildungs-Veranstaltungen für Online-Produktmanager von Bedeutung sind. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit dem Besuch von diversen Camps gemacht, bei denen i.d.R. in Form eines OpenSpaces ein Austausch stattfindet, es gibt allerdings auch zahlreiche Konferenzen und Seminare, die sehr wertvoll sind.

Gemeinsam mit Euch möchte ich einen Überblick der Events und Konferenzen für Online-Produktmanager in 2014 schaffen, die alle wichtigen (Un-)Konferenzen beinhaltet.

Event-Übersicht

Frühjahr 2014: LeanCamp Stuttgart

LeanCamps sind Unkonferenzen, bei denen sich die Teilnehmer zu Lean Startup, Business Modeling, Usability (UX), Agile Development und ähnlichen Methoden austauschen.

http://leancamp.co/stuttgart/

09.05.2014 bis 10.05.2014: PM Camp Stuttgart

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Die Un-Konferenz findet auch in 2014 wieder in Stuttgart statt.

http://stuttgart.pm-camp.org/

20.06.2014 bis 22.06.2014: PM Camp Berlin

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Die Un-Konferenz findet auch in 2014 wieder in Berlin statt.

http://berlin.pm-camp.org/

26.06.2014 bis 28.06.2014: PM Camp Rhein-Main

Das PM Camp ist Brückenbauer und Impulsgeber im Dienste der Weiterentwicklung des Projektmanagements. Wie bereits im vergangenen Jahr ist vom 26.6.2014 (abends) bis zum 28.6.2014 ein PM Camp in Bad Homburg geplant.

http://rhein-main.pm-camp.org/

01.07.2014 bis 02.07.2014: Scrum Day 2014

Dieses Jahr findet der ScrumDay bei Hewlett-Packard (HP) in Böblingen statt. Der ScrumDay hat in den letzten Jahren insbesondere immer wieder das Thema “Agilität in großen Organisationen” als Schwerpunkt gesetzt. Produktmanager in einem skalierten Umfeld finden hier spannenden Input.

http://www.scrum-day.de/

22.09.2014 bis 24.09.2014: Global Scrum Gathering

Das Global Scrum Gathering findet zweimal jährlich statt, eines der Treffen ist in diesem Jahr in Berlin. Fast schon ein “must” für agile Produktmanager.

http://www.scrumalliance.org/courses-events/events/global-gatherings/2014/berlin-2014

Diese Liste lebt von Euren Beiträgen

Ihr könnt gerne Ergänzungen an pherwarth@seibert-media.net senden, dann werde ich die Liste entsprechend erweitern.

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25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung – reloaded

Welche Blogs zu Scrum und agile Softwareentwicklung solltet ihr nicht verpassen? Vor einiger Zeit habe ich erst meine persönlichen Top 5 Scrum-Blogs vorgestellt, dann auch eine erweiterte Liste mit 25 Scrum-Blogs. Da ich ein paar Rückfragen zu der Aufstellung erhalten habe und einige der Blogs in der Zwischenzeit nicht mehr aktualisiert wurden, habe ich die Liste noch einmal überarbeitet.
Nachfolgend daher eine aktualisierte Liste von 25 Blogs zu Scrum und agiler Softwareentwicklung:

  1. “Scrum Log” von Jeff Sutherland: Der “Vater von Scrum” schreibt seit 2002 über alles rund um Scrum, von “Dealing with Bugs in a Sprint” bis zu “Hackathons – How it’s done at Facebook”
  2. “Telling It Like It Is” von Ken Schwaber: Der Mitbegründer von Scrum und Gründer vonScrum.org schreibt regelmäßig über seine Sicht auf die Entwicklungen in der Scrum Community.
  3. ScrumAlliance Articles: Hier gibt es Artikel von vielen erfahrenen Scrum Trainern und Professionals.
  4. “bor!sgloger — leading Scrum with passion” von Boris Gloger: Einer der bekanntesten Scrum-Trainer aus Deutschland versorgt uns regelmäßig mit aktuellen Tipps und Tricks rund um agile Softwareentwicklung.
  5. “All Things Product Owner” von Roman Pichler: Der Scrumtrainer und mehrfache Buchautor schreibt regelmäßig und überzeugt durch tolle Anregungen, wie die zu einem Product Backlog Board.
  6. “Lean und Kanban” von Arne Roock: Der Prokurist bei it-agile und Träger eines schwarzen Gürtels in Karateschreibt einen der wenigen deutschen Blogs über Kanban in der Softwareentwicklung.
  7. “Dayley Agile” von Alan Dayley: Ein Softwareentwickler, der seit vielen Jahren auf agile Softwareentwicklung schwört und seine Erfahrungen mit uns teilt.
  8. Implementing Scrum von Michael Vizdos: Der Scrum-Trainer berichtet von seinen Erlebnissen, Tony Clark liefert ihm herausragende Illustrationen dazu. Sehr sehenswert.
  9. Peter Beck: Scrum-Trainer von DasScrumTeam. Zuletzt leider etwas ruhig geworden.
  10. “scrum breakfast”: Die Selbstbeschreibung drückt es am besten aus: “Blog about Scrum: getting started, crisis project management and transforming into a lean organization.”
  11. ScrumCenter: Der Corporate Blog eines agilen Beratungsunternehmens. Viele Inhalte von Präsentationen werden behandelt, aber auch auf interessante Artikel verwiesen.
  12. Scrumology von David Bland: Entgegen dem Namen geht es nicht nur um Scrum, sondern auch um Kanban und “schlanke” Softwareentwicklung. David teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
  13. Stefan Roock: Der Trainer für agile Softwareentwicklung berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus seiner Beratungstätigkeit.
  14. The Agile Executive von Israel Gat: Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Rollout von “Agile” auf Unternehmensebene, also über einzelne Teams hinweg.
  15. The Agilista PM von Donna Reed: Mit Fachartikeln, Webinaren und Webcasts werden hier Aspekte des agilen Projektmanagements behandelt.
  16. Scaling software agility: Wie lässt sich agile Softwareentwicklung in großen Projekten einsetzen? Hier gibt es Antworten.
  17. PM-Blog von Stefan Hagen: Obwohl sein Blog nicht ausdrücklich auf agile und schlanke Vorgehensweisen fokussiert, ist ihm dieses Faible von Stefan anzumerken.
  18. “ScrumTools – agiles Projektmanagement”: Neben einer Liste von Scrum-Tools gibt es von Zeit zu Zeit Artikel im zugehörigen Blog.
  19. agileoffice: Agile, Lean und Scrum sind die Themen, mit denen sich dieses Blog beschäftigt.
  20. “Systems Thinking, Lean and Kanban” von David Joyce: David teilt seine langjährigen Erfahrungen als Coach und Teammember und verweist regelmäßig auf spannende Artikel.
  21. “Lean Software Engineering” von Corey Ladas und Bernie Thompson: Die beiden teilen ihre Erfahrungen aus Teams von u.a. Microsoft und IBM. Ihre Artikel bekommen hohe Aufmerksamkeit und sorgen regelmäßig für umfangreiche Diskussionen.
  22. Projekt-log.de: Dieser Multiautoren-Blog behandelt ein breites Spektrum von Themen von Personal Kanban bis hin zu Enterprise Scrum.
  23. boeffi.net: Der gute Boeffi, insbesondere in Köln und Düsseldorf wohl bekannt, schreibt regelmäßig über diverse Fragestellungen rund um agiles Vorgehen.
  24. it-agile Blogplanet: Im Company Blog von it-agile finden sich zahlreiche gut ausgearbeitete Artikel ihrer erfahrenen Mitarbeiter, es handelt sich somit praktisch um eine Aggregation der Blogs des it-agile-Teams.
  25. Kurt’s Blog: Hinter dem wenig aussagekräftigen Namen verbirgt sich ein Blog von Kurt Häusler, der aktiv in diversen Communities (Agile, Lean, Stoos) im Rhein-Main-Gebiet ist.

Welche Blogs würdet Ihr noch empfehlen? Hinterlasst bitte einen Kommentar.

Nicht mehr aktive Blogs aus der letzten Ausgabe der Liste

Diese Blogs wurden seit ein paar Jahren nicht mehr aktualisiert worden, oder sogar komplett offline gegangen:

  1. “inside-scrum” von Jean-Pierre: Ein Anwenderbericht vom Start und der Durchführung eines Scrum-Projekts.
  2. Agile Product Design: Agile Softwareentwicklung betrachtet aus dem Blickwinkel des Product Designs, eine längere Zeit schon still, aber mit sehr interessanten Artikeln.
  3. ScrumEdge: Ein weiteres Scrum-Blog, das durch eine hohe Frequenz von guten Artikeln überzeugt.
  4. “Agile Product Owner” von Jennifer: Die Eigenbeschreibung “Sharing the Art of Agile Product Ownership” trifft es auf den Punkt. Zuletzt ist es in dem Blog leider eher ruhig geworden.

Foto: Von Rafa[EU]

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Produktmanagement Lesetipps: Freemium-Modell, gegen Featuritis, Verwendung von abgeschlossenen Tickets

glasses

Die Lesetipps von heute fassen mal wieder ganz kompakt ein paar Blogartikel über wesentliche Themen des Produktmanagements von Internetanwendungen zusammen, deren Lektüre lohnenswert ist.

Wie ein Freemium-Modell nicht aufgezogen werden sollte

Auf dem Blog Rogueleaderr gibt es eine interessante Analyse zum Thema “Freemium”. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die meisten Freemium-Angebote falsch gestrickt sind.

“But in a surprising number of cases, I’m not upgrading because the startup is using a freemium model that just doesn’t make sense.

My basic contention in this post is that in many freemium startups, the free product is the real product and the “pro” product is just a bunch of random tacked-on features that might appeal to power users. Instead, startups should remember that the premium product is the real product, and the free version is just a conduit to make people aware that paying money will actually solve their problem.”

You’re Doing Freemium Wrong

Gegen die Featuritis

Im Blog von Kissmetrics gibt es einen kleinen Reminder daran, dass mehr Features nicht zu einem erfolgreicheren Produkt führen, sondern ein gut gemachtes Produkt, das einen klar erkennbaren Nutzen stiftet.

“Your product is designed to solve a problem. If you’re adding a feature that doesn’t contribute to the solution, you may be wasting your time and worsening your product in the process.”

Als gutes Beispiel dafür wird Dropbox angeführt, dass an seinem Kern-Produkt keine großen Veränderungen vorgenommen bzw. keine großen unnötigen Features realisiert hat. Weitere Beispiele umfassen Twitter, Instagramm und Foursquare. Ganz kompakt rübergebracht wird es in dem Satz:

“Randomly adding features without focus, direction, or vision is a recipe for failure.”

> Why More Features Doesn’t Mean More Success

Was tun mit erledigten Tickets?

Scrum- und Kanban-Teams arbeiten häufig mit analogen Boards, über die sie Papier-Tickets wandern lassen. Dabei fallen haufenweise Zettelchen an, die nach Abschluss der Arbeiten … ja was eigentlich? Arne Roock hat in einem Blogpost fünf Verwendungen für die abgeschlossenen Tickets dargelegt.

Darunter sind sehr wertvolle Ansätze wie die Verwendung zur Erstellung von Charts, wie etwa einem Burn-Down-Chart.

5 Ideas what to to with your done tickets

Foto: 0xMatheus

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Produktmanagement Lesetipps: Scrum an den Boss verkaufen, Make-or-Buy, ROTI, Tage der Entscheidungen

glassesEine Ladung Informationen für Produktmanager gefällig? Wir haben Euch wieder eine Reihe von Lesetipps zusammengestellt. Diesmal geht es um die Bewerbung von Scrum beim Vorgesetzten, Make-or-Buy-or-Partner-Entscheidungen, Feedback für Meetings mittels ROTI und um “Tage der Entscheidungen”. Viel Spaß beim Lesen!

  • Schon häufiger habe ich es erlebt, dass Mitarbeiter die Einführung von Scrum in ihrem Unternehmen vorantreiben wollten und sich überlegt haben, wie Sie der Führungsebene die Vorteile vermitteln können. Robert Karlsson hat in dem Artikel “Key Arguments to Sell Scrum to Your Boss” einige Empfehlungen zusammengetragen, wie vorgegangen werden kann.
  • Building Your Own Product – Isn’t Always the Best Strategy“, diesen Reminder gibt uns das Blog onproductmanagement. Es sollte in Betracht gezogen werden, dass der Kauf einer bestehenden Lösung oder auch eine Partnerschaft der bessere Weg sein könnten.
  • Im Blog von //SEIBERT/MEDIA wird ein Verfahren vorgestellt, mit dem schnell Feedback zu Besprechungen und Workshops eingeholt werden kann: ROTI: Schnelles Feedback bei jeder Gelegenheit. Es wird auch gleich eine Druckvorlage mitgeliefert, mit dem die kurze Abfrage bei den Teilnehmern durchgeführt werden kann.
  • 3 Fragen sollten sich Unternehmen und Organisationen regelmäßig stellen, empfehlen Förster & Kreuz in ihrem aktuellen Artikel “Tage der Entscheidungen“: 1. Wo liegen die größten Chancen, auf die wir uns konzentrieren sollten? 2. Welche Fähigkeiten brauchen wir, um von diesen Chancen profitieren zu können? 3. Womit vergeuden wir heute Zeit und wofür sollten wir diese besser verwenden? Sie selbst möchten sich diese Frage fortan vier Mal pro Jahr stellen.

Foto: 0xMatheus

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Produktmanagement Lesetipps: Gründen ohne technischen Co-Founder, Design Thinking, Reflective Thinking, Peer Reviews

Eine Ladung Informationen für Produktmanager gefällig? Wir haben Euch wieder eine Reihe von Lesetipps zusammengestellt. Diesmal geht es um’s Gründen ohne technischen Co-Founder, um den Ansatz “Design Thinking”, etwas Zeit zum Reflektieren, sowie die Kraft von Peer Reviews. Viel Spaß beim Lesen!

  • Why you should stop looking for a technical co-founder – at least for now von Andreas Kwiatkowski kann all denjenigen Nicht-Techies Mut machen, die denken, ohne das Erlernen einer Programmiersprache oder einen technisch versierten Co-Founder ließe sich die eigene Idee nicht realisieren. Die ersten Artikel auf seinem Blog Kwiat.com sind sehr vielversprechend und machen ihn zu einem Lesetipp für alle Internet-Produktmanager.
  • Ahmet Emre Acar stellt bei Gründerszene in seinem Artikel “Die Welt des Design-Thinking” die Grundlagen des Design Thinking-Ansatzes dar. Dieser Innovationsansatz stellt in den Vordergrund, Dinge mit dem Menschen im Fokus neu zu erschaffen.
  • Don’t be Too Busy to Do Some Reflective Thinking – Wer sich täglich einem Information Overload aussetzt, sollte von Zeit zu Zeit ganz bewusst zurücktreten und sich die Zeit für etwas Reflektion nehmen. Marty Zwilling gibt uns ein paar Tipps, wie wir dabei vorgehen können, ohne auf der anderen Seite in ein “over-thinking” zu verfallen.
  • Sebastian Schneider betont in seinem Beitrag zu “Peer Reviews” die Bedeutung einer frühen Feedbackschleife durch die direkten Kollegen, die sehr kostengünstig ist und eine zeitnahe Qualitätssicherung ermöglicht, die spätere teure Korrekturen meidet.

Foto: 0xMatheus

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Produktmanagement Lesetipps: Usability-Prinzipien, erfolgreiche Geschäftsmodelle, S.T.U.P.I.D. User, Software-Tests

Die Produktmanagement Lesetipps bieten wieder einen bunten Mix von aktuellen, interessanten Artikeln. Diesmal eine würzige Mischung aus Usability, Geschäftsmodellen und Software-Tests.

Sechs nicht intuitive Tests für Prinzipien von Entwicklungsteams

Wie lassen sich die Usability- und Design-Prinzipien eines Entwicklungsteams darauf prüfen, ob Sie etwas taugen? In einem Blogpost stellt Usability-Guru Jared Spool sechs Tests vor, mit deren Hilfe die Prinzipien überprüft werden können. Die zentralen Fragestellungen dabei sind:

Test #1: Basiert das Prinzip auf Nutzerforschung?
Test #2: Hilft das Prinzip, meistens “Nein” zu sagen?
Test #3: Führt das Prinzip zu einem Alleinstellungsmerkmal?
Test #4: Ist es etwas, das in einem späteren Release vielleicht wieder rückgängig gemacht wird?
Test #5: Passt das Prinzip zu diesem Projekt?
Test #6: Wird das Prinzip ständig auf den Prüfstand gestellt?

Wie die Prüfung auf diese Fragestellungen hin erfolgen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel im //SEIBERT/MEDIA-Blog.

Eine Idee finden, die wirklich Geld einbringt

Der Unternehmer und Berater Paras Chopra beschäftigte sich in seinen letzten Blogartikeln damit, welche Geschäftsideen für Startups wirklich die Chance bieten, Geld zu verdienen, und welche nicht.

Seine zentralen Empfehlungen für eine erfolgreiche Geschäftsidee sind:

  • Find an industry (ideally, an old fashioned one) where people are making money
  • Find the single differentiator which will put your app apart in the already established industry (read or research what pain points are still not addressed by top 3 solutions)
  • Make a web app, market it, refine it based on feedback, monetize the app
  • Slowly incorporate all standard features expected out of a solution in that industry so you can shoot to be a market leader

Bei t3n gibt es zu den zentralen Punkte aus Paras Chopras Blogartikeln zu diesem Thema eine deutsche Zusammenfassung.

Sind eure User S.T.U.P.I.D?

Ist es für die Produktentwicklung relevant, ob die eigenen User clever sind oder nicht? Nach Stephen Turbek nicht.

It is an honest question: how smart are your users? The answer may surprise you: it doesn’t matter. They can be geniuses or morons, but if you don’t engage their intelligence, you can’t depend on their brain power.
Far more important than their IQ (which is a questionable measure in any case) is their Effective Intelligence: the fraction of their intelligence they can (or are motivated to) apply to a task.

Wir dürfen also auch lernen, dass selbst die cleversten User möglicherweise eine geringe Effektive Intelligenz im Moment der Nutzung der Anwendung aufweisen. Dies bringt S.T.U.P.I.D zum Ausdruck:
Stressed
Tired
Untrained
Passive
Independent
Distracted

Wie Anwendungen geschaffen werden können, mit denen auch S.T.U.P.I.D User zurecht kommen, wird im Artikel bei boxesandarrows erklärt.

Software-Tests: Notwendigkeit und Arten des Testens

In diesem Artikel beantwortet mein Kollege Manuel Kummerländer zwei zentrale Fragen rund um Tests (und vor allem automatisierte Tests) in der Softwareentwicklung. “Warum sind Tests wichtig?” und “Welche Arten von Tests gibt es?”.

Mangelhafte Testprozesse sind die Hauptursache für im Live-System auftretende Software-Fehler.

Alleine deshalb lohnt sich bereits die Beschäftigung mit diesem Thema, hier geht es daher zum Artikel im Blog von //SEIBERT/MEDIA.

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Produktmanagement Lesetipps: Scrum ist sexy, Product Backlog Board, Fibonacci-Folge, 10 Regeln des Unternehmertums, Fehler von MySpace, Kanban, Arbeit der VCs

Diesmal mit Erfahrungen bei ImmobilienScout nach der Einführung von Scrum, Roman Pichlers Vorschlag eines Product Backlog Boards, einem Aufruf zur Verwendung der richtigen Fibonacci-Folge, 10 Regeln des Unternehmertums vom LinkedIn-Gründer, die Fehler von MySpace, einer Einführung in Kanban und einem Einblick in die Arbeit eines Venture Capitalist.

  • Scrum ist sexy und macht erfolgreich. So sieht es Oliver Zeiler, CTO bei ImmobilienScout. Für das Magazin CIO berichtet er berichtet er von den Anfängen mit Scrum, den bereits erzielten Produktivitätssteigerungen und dem Ziel “Continuous Live Deployment”: Die Scrum-Erfahrungen bei Immobilien Scout. Ebenfalls sehenswert ist diese Präsentation zu Scrum bei ImmobilienScout: Scrum & Project Management.
  • Scrum-Trainer Roman Pichler macht einen Vorschlag, wie das Product Backlog und Bedingungen (“Constraints”) besser visualisiert werden können: The Product Backlog Board
  • Scrum-Mitbegründer Ken Schwaber ruft dazu auf, dass wir bei Anwendung von Planning Poker, einer Methode zum Generieren von Aufwandsschätzungen, nur mit Pokerkarten mit der richtigen Fibonacci-Folge arbeiten. Der theoretische Physiker Stephen Hawking hatte sich an ihn gewendet, da er und sein Team immer wieder mit einer falschen Folge konfrontiert wurden, die als Fibonacci-Folge missinterpretiert wurde. Der Aufruf von Ken Schwaber
  • LinkedIn-Gründer Reid Hoffman präsentiert für VentureBeat seine 10 Regeln des Unternehmertums.
  • Robert Scoble analysiert in einem Blogpost, welche Fehlentscheidungen dafür gesorgt haben, dass MySpace der Todesspirale nicht entkommen konnte, sondern noch tiefer hineingeraten ist: MySpace’s death spiral.
  • Im Blog von //SEIBERT/MEDIA gibt es einen Artikel zu Kanban, der insbesondere für Einsteiger zu empfehlen ist: Kanban: Funktionsweise, Elemente, Anwendung.
  • Der Venture Capitalist Olaf Jacobi, Partner bei Target Partners, stand selbst schon auf der Seite der Startup-Gründer. Nun erinnert er sich zurück, dass er damals selbst immer wissen wollte, wie ein VC arbeitet. Er bietet uns nun einen spannenden Einblick: Wie arbeitet eigentlich ein VC?

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Produktmanagement Lesetipps: Überblick agiler und schlanker Methoden, die Rolle des Product Owners, 10 Tipps zur Backlogpflege, Sprint-Retrospektiven, Usertests

Diesmal mit einem Überblick über agile und “schlanke” Methoden, Ken Schwabers Forderung nach “richtigen” Product Owner, 10 Tipps für die Product Backlog-Pflege, kurzweilige Sprint-Retrospektiven, erfolgreiche Usertests und die 3Cs von Userstories.

  • Was hat es mit XP, Scrum und Kanban auf sich, wie unterscheiden sie sich voneinander? Bei The Agilista PM gibt es einen Überblick über agile und “schlanke” Methoden.
  • Ken Schwaber macht sich Gedanken über die Art, wie derzeit die Rolle des Product Owners gelebt wird. Viele Produktmanager nehmen sich von der Rolle aus und lassen einen Business Analyst die entsprechenden Aufgaben erfüllen. Er sieht die Ursache darin, dass die Entwickler sich einen Product Owner wünschen, der ihnen gut vorbereitete User Stories liefert. Viel wichtiger erscheint ihm jedoch jemanden zu haben, der den Business Value richtig vorantreiben kann. Dies kann auch als Warnung an alle Product Owner gelten, die sich zu stark darauf fokussieren, den Entwicklern die richtigen Häppchen vorzuwerfen und dabei das Produkt und den Nutzen der User aus dem Auge verlieren.
  • Roman Pichler bietet in seinem Blog 10 Tipps für die Pflege von Product Backlogs, die insbesondere Scrum Product Owner lesen sollten.
  • Wenn sich nach vielen gemeinsamen Sprints Routine im Team breit macht, ist es förderlich, für Variationen im Ablauf der Sprint-Meetings zu sorgen. Eine Idee, wie sich Sprint-Retrospektiven interessanter und kurzweiliger gestalten lassen, gibt es im Projekt-Log.
  • Auf vier vergessene Prinzipien von Usertests verweist Userfocus. Bei der Beobachtung mehrerer Usertests ist David Travis auf einige Dinge gestoßen, die sich negativ auf das Ergebnis des Tests auswirken. Ein kleiner Reminder für alle, die sich mit Usertests beschäftigen.
  • Was gilt es beim Schreiben von Userstories zu beachten? Weiterhin gelten die 3Cs für Userstories von Ron Jeffries aus dem Jahr 2001: Card, Conversation und Confirmation. Ein Einstieg für Produktmanager, die sich neu mit User Stories beschäftigen.
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