Userstories: Volle Konzentration auf den Kundennutzen
25. Mai 2011 2 Kommentare
Ein zentraler Vorteil der Verwendung von Userstories für die Beschreibung von Anforderungen ist es, den Kundennutzen stark in den Vordergrund zu stellen. Wofür wird eine Funktion eigentlich entwickelt? Das sollte allen Beteiligten stets präsent sein.
Ein weiterer Vorteil von Userstories ist, dass Stories schreiben eine Übungssache ist und sich von jeder Person erlernen lässt. Vereinfacht wird der Einstieg in das Schreiben von Userstories durch Vorlagen für den Satzbau.
Bisher habe ich meist diese sehr gebräuchliche und verbreitete Vorlage für das Schreiben von Nutzerstories verwendet:
Als (Anwendertyp) möchte ich (folgende Aktion durchführen), um (dieses Ziel zu erreichen).
Für diesen Aufbau einer Userstory finden sich verschiedene Referenzen. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Der große Fortschritt gegenüber vorher von uns verwendeten Arten der Anforderungsbeschreibung ist u.a. darin zu sehen, dass die Stories für jeden verständlich sind und der Kundennutzen klar ausgedrückt werden muss.
Aus einem Gespräch mit einem Kollegen und ScrumMaster habe ich lernen dürfen, dass eine leichte Modifikation des Aufbaus der Userstory dabei hilft, den Kundennutzen noch stärker in den Fokus zu rücken. Das sieht dann wie folgt aus:
Um (den folgenden Nutzen zu erhalten), möchte ich als (Anwendertyp) (diese Funktion).
Den Fokus auf den Kundennutzen zu richten ist wichtig und richtig. Daher werde ich zukünftig auch diese Vorlage verwenden.
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Foto: CannedTuna
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