Warum Social Media-Projekte scheitern

Während die Investitionen in Social Media weiter ansteigen, scheint das für den Erfolg der damit finanzierten Projekte häufig nicht zu gelten.

Warum schlagen so viele Social Media-Projekte fehl? Das Hamburger Brand Science Institute hat eine Untersuchung zu dieser Fragestellung durchgeführt. In die Studie wurden 563 Marketing-Leute von 52 Unternehmen in 12 europäischen Ländern eingebunden.

Die Ergebnisse wurden in einer kurzen Präsentation zusammengefasst.

Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung, die sich aus der textarmen Präsentation herauslesen lassen:

  • Ein großer Teil der Unternehmen hat keine klare Social Media Strategie. Was ist Social Media und wer ist dafür zuständig? Diese Frage zu beantworten scheint für die Unternehmen eine große Herausforderungen darzustellen. Häufige Fehler sind dabei entweder, dass die klassischen Werbe-Prinzipien auf Social Media übertragen werden, also sich unzureichend auf die neue Thematik eingelassen wird, oder aber das andere Extrem, dass in die Geek-Falle getappt wird und Nischen-Phänomene gehypt werden. (Siehe auch: Mehr Aktionismus als Strategie: Social Media in Unternehmen)
  • Auffällig ist, wie wenig Verständnis für die Kunden und den Nutzen aus der Interaktion mit diesen vorhanden ist. Hält man es mit der folgenden Definition von Social Media von Klaus Eck, macht aber gerade die Interaktion mit den Menschen den Unterschied aus: “Social Media steht für die notwendige Rückbesinnung auf den Menschen mit all seinen Kommunikationsbedürfnissen und damit gleichermaßen für den Abschied von der kalten, eindimensionalen Website.”
  • Großunternehmen brauchen lange, um Social Media-Projekte aufzusetzen. Sie sehen sich auch weiteren Hindernissen ausgesetzt. Start-ups tun sich da deutlich leichter.

Via: Why social media projects fail – a European perspective

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Über Paul Herwarth von Bittenfeld
Paul Herwarth von Bittenfeld arbeitet seit 2003 bei //SEIBERT/MEDIA intensiv mit Software-Entwicklungsteams als Product Owner und ScrumMaster zusammen. Seit 2007 zeichnet er als Bereichsleiter für die Tochtergesellschaften TwentyFeet GmbH, Gartentechnik.com GmbH und naturkostaktiv GmbH verantwortlich. In den letzten Jahren begleitete er die Einführung von Scrum und Kanban in mehreren Teams und die Einführung agiler Methoden und Vorgehensweisen auf Unternehmensebene sowohl bei //SEIBERT/MEDIA selbst als auch als Agile-Coach in Kundenprojekten. Sein Spezialbereich ist das Produktmanagement und die Vermarktung von Internetanwendungen unter Anwendung agiler und schlanker (lean startup) Vorgehensweisen.

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