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… von Paul Herwarth von Bittenfeld

Ausländer-Universitäten in Italien

mit einem Kommentar

In Italien gibt eine sehr schöne Institution: Die Ausländeruniversitäten. Sie dienen zum Einen der Ausbildung von Italienern in „Italienisch als Fremdsprache“, zum Anderen sind sie für Ausländer eine gute und verhältnismäßig günstige Möglichkeit die italienische Sprache zu erlernen.

Sowohl in Siena als auch Perugia ist jeweils eine zu finden. Etwas schade ist, dass sie damit recht nah beieinander liegen und der Rest von Italien keine staatlichen Ausländeruniversitäten hat. Der Aufenthalt bietet nämlich auch immer die Möglichkeit, die Region etwas zu erkunden.

Die Kursteilnehmer befinden sich in der Regel im oder kurz nach dem Studium, der Altersschnitt liegt daher in der Regel so in der Mitte der zwanziger. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt. Während meines ersten Aufenthalts in Perugia war so unter anderem ein Kenianer mit dabei. Australier und Japaner sind absolut keine Seltenheit und waren bei mir sowohl beim Aufenthalt in Siena, als auch in Perugia im selben Kurs. Während des Kurs kommt man so mit den verschiedensten Kulturen und deren Gewohnheiten in Kontakt. Die Kursgemeinschaft ist oft sehr stark. Wer sich daher rein mit der italienischen Sprache und Kultur beschäftigen möchte, der sollte eventuell eine andere Möglichkeit als die Ausländeruniversitäten suchen. Dort ist Multikulti angesagt. Und genau das macht für mich den Reiz dieser Einrichtungen aus.

Geschrieben von Paul Herwarth von Bittenfeld

10. November 2006 um 08:34

Eine Antwort

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  1. [...] Plant man einen Studienaufenthalt in Italien, z.B. an einer der Ausländeruniversitäten für den Besuch eines Sprachkurses, so stellt sich fast zwangsläufig das Problem der Wohnungssuche ein. Daher hier den ein oder anderen Hinweis dazu. [...]


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